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Wieder ein Thelocactus ohne genauen Namen

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Wieder ein Thelocactus ohne genauen Namen Empty Wieder ein Thelocactus ohne genauen Namen

Beitrag  Arthur am Do 17 Jan 2019, 17:23

Heute ein interessanter Thelocactus aus der Nähe von Monterrey, nör[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
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dl. Los Fierros, NL
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Wieder ein Thelocactus ohne genauen Namen Empty Re: Wieder ein Thelocactus ohne genauen Namen

Beitrag  kaktusgerd am Do 17 Jan 2019, 18:53

Sieht nach T. rinconensis aus


Gruß
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Beitrag  Knufo am Do 17 Jan 2019, 19:06

Ich tippe eher auf Thelocactus lophothele.  
Hier mal ein Foto von meiner.

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Beitrag  kaktusgerd am Fr 18 Jan 2019, 08:24

Hallo Elke,

T. lophothele wird auch als Synonym zu T. rinconensis angesehen, was hieße, dass wir es hier mit ein und derselben Pflanze zu tun hätten.
Aber ich lasse mich auch gerne eines Besseren belehren.

Gruß
Gerd
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Beitrag  Shamrock am Fr 18 Jan 2019, 09:04

Ganz ehrlich: Wer sich halbwegs mit der Gattung Thelocactus befasst, der kommt um dieses Werk hier https://www.kakteenforum.com/t5085-buch-thelocactus?highlight=thelocactus nicht herum. Keine Ahnung was mittlerweile dafür verlangt wird, aber bei der Erscheinung war ja die Preisgestaltung sehr fair! Insbesondere zum lophothele-rinconensis-Komplex findet man da äußerst wertvolle Informationen. Danach kann jeder selbst entscheiden, wie er damit umgeht und mit welchem Namen er diese Kakteen dann anredet. Solange fließende Übergänge vorhanden sind, stelle ich mir immer die Frage, wie weit es überhaupt Sinn macht aus der vorhandenen Variabilität irgendwelche Unterarten herauszudefinieren.

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Beitrag  Cristatahunter am Fr 18 Jan 2019, 12:29

kaktusgerd schrieb:Hallo Elke,

T. lophothele wird auch als Synonym zu T. rinconensis angesehen, was hieße, dass wir es hier mit ein und derselben Pflanze zu tun hätten.
Aber ich lasse mich auch gerne eines Besseren belehren.

Gruß
Gerd

So einfach ist es eben auch nicht. Erstbeschrieben durch Poselger und als rinconensis beschrieben weil der Fundstandort bei Rinconada war.
Es gibt aber gegenden in denen die Blütenfarbe und die Dornen und Warzenformen abweichen.
Poselger hat selber später die Art phymatothelos mit kürzeren Dornen und breiteren Warzen beschrieben. T. phymatothelos git heute auch als Synonym von rinconensis. Als T. lophothele Salm Dick wurden Pflanzen beschrieben die nicht in das Muster der beiden erstgenannten passten. Also nicht in der Gegend von Rinconada wachsen und vielleicht auch eine Margenta Blüte machen oder eine differente Bedornung aufweisen.
In meiner Sammlung blüht einer mit einer lachsfarbenen Blüte. Einer hat ganz gerade Dornen ein anderer hat verdrehte Dornen. Dornenlänge variiert von 1cm bis 10cm.

In der Sierra Paila wächst noch ein Vertreter dieser T. rinconensis Gruppe. Es ist der Thelocactus nidulans der wie ein Vogelnest aussieht weil er so viele engverwobene Dornen aufweist die mit zunehmenden alter aufsplissen und aussehen wie graue Aspestfasern.

Warum sich der Name T. rinconensis etablieren konnte ist irgendwie rätselhaft. Da sich das epitheton auf einen bestimmten Standort bezieht was eigentlich paradox erscheint, da die Art doch weit verbreitet ist.
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Beitrag  wolfgang dietz am Fr 18 Jan 2019, 17:18


Bei diesen schönen Beiträgen zu Thelocactus rinconensis ,phymathotelos bis nidulans ,habe ich meinen Senf mal nicht dazugegeben. Wer diesen Pflanzenkomplex an den so verschiedenen Standorten sehen konnte, staunt nur noch über die Vielfältigkeit der Natur. Und das von Menschen geschaffene System ist dann völlig wurscht ! Trotzdem, das sind die Beiträge, bei denen ich es nie bereut habe,hier in diesem Forum zu sein. Weiter so, Ihr Lieben !!
Herzliche Grüße, Wolfgang
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Beitrag  Arthur am Sa 19 Jan 2019, 12:42

Liebe Diskutierende, es freut mich, daß meine Anfragen doch interessieren. Wegen der Namensgebung sage ich meistens, daß nur die GPS-Daten der ganzen Sache gerecht werden. Also alle Namen weg und nur die Koordinaten aufs Schild, oder ???? Es ist halt schwierig, eine lebende Pflanze in ein totes System zu integrieren. Bei größeren geographischen Entfernungen sollte man auf eine Variabilität eingehen, da sich die Pflanzen getrennt weiterentwickelt haben. Arthur.
PS: Es kommt gleich noch ein Bild.
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Beitrag  Shamrock am Sa 19 Jan 2019, 22:43

Cristatahunter schrieb:Warum sich der Name T. rinconensis etablieren konnte ist irgendwie rätselhaft. Da sich das epitheton auf einen bestimmten Standort bezieht was eigentlich paradox erscheint, da die Art doch weit verbreitet ist.
Es zählt immer der erste gültig beschriebene Name. Wenn man eine Art in Australien erstmals findet, beschreibt und Xyz australis nennt, dann heißt die auch zehn Jahre später so, obwohl man vielleicht auch Populationen in Saudi Arabien, Mexiko oder sonstwo gefunden hat. Das macht sicher auch Sinn, genauso wie es Sinn macht, Pflanzen nach ihrem Fundort zu benennen - auch wenn dies mit einem gewissen Restrisiko verbunden sein kann. Zumindest sinnvoller, als irgendwelche Pflanzen nach irgendwelchen Personen zu benennen.

Wolfgang, das hast du schön geschrieben. Very Happy

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