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Energiehaushalt der Pflanzen

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Kaktusfreund81
BlueEcheveria
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Energiehaushalt der Pflanzen Empty Energiehaushalt der Pflanzen

Beitrag  BlueEcheveria Do 14 Feb 2019, 12:23

Hallo,

Eine Frage beschäftigt mich schon seit einiger Zeit.

Ist die Denkweise richtig oder falsch, dass wenn man z.B. einer Echeveria den Blütenaustrieb zu Beginn abschneidet, die Pflanze dann ihre Energie mehr in das Wachstum der Rossette an sich steckt?
Natürlich möchte ich die Pflanzen blühen sehen. Aber mich interessiert diese generelle Frage, ob so eine Art von "Energieumleitung" möglich ist. Oder schadet es der Pflanze, wenn man ihr den Blütenaustrieb durch Abschneiden mal verweigert?

Vermutlich kommt euch die Frage komisch vor. Mich interessiert aber nur das Prinzip dahinter bzw. wie die Pflanze mit ihren Kräften umgeht.

Danke schonmal für eure Antworten
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Energiehaushalt der Pflanzen Empty Re: Energiehaushalt der Pflanzen

Beitrag  Kaktusfreund81 Do 14 Feb 2019, 20:11

Hallo BlueEcheveria,

deine Frage ist grundsätzlich natürlich völlig berechtigt und auch wenn der Begriff "Energiehaushalt" erstmal einen ganz trivialen Anschein besitzt, so ist es doch von Relevanz, sich das Thema mal genauer aus einer anderen Perspektive anzusehen.

Dir geht es ja im Prinzip darum, wie die Pflanze zwischen vegetativen Funktionen (Wachstum) und reproduktiven Funktionen eine Trennlinie zieht und wie man diese beiden wichtigen Aspekte durch intervenierende Parameter beeinflussen oder sogar durch Eingriffe wie das Abtrennen der Blühanlagen steuern könnte.

Zum besseren Verständnis ist es meiner Ansicht nach erforderlich, dir zu vermitteln, was überhaupt "Energiehaushalt" bei Pflanzen bedeutet. Pflanzen "ernähren" sich autotroph, d.h. dass sie sich ausschließlich (abgesehen von den insektophagen Pflanzen / Karnivoren) von anorganischen Stoffen ernähren. Bei Pflanzen sind diese Stoffe Wasser, Mineralsalze (im gärtnerischen Sinne Dünger) sowie Licht. Wasser und Dünger sind für die Osmoregulation (die Regulation des Zellinnendrucks) wichtig und mit dem Licht zusammen nötig für eine spezifische Form der Assimillation, der Photosynthese. Pflanzen nutzen das Licht als Energiequelle, somit gehen sie nach dem Energiegewinnungsprinzip der Phototrophie.

Bei der Photosynthese, die in den übereinandergeschichteten Chloroplastenmembranbündeln, dem Thylakoiden stattfindet - wird aus Kohlenstoffdioxid, das aus der Luft nachts aufgenommen wird + Wasser, das über die Wurzeln über den Transpirationssog in die Blattgefäße gelangt, Sauerstoff und Glucose (Traubenzucker) synthetisiert. Der Sauerstoff wird als anfallendes Reaktionsprodukt an die Außenluft abgegeben, die Glucose dient widerum als Ausgangsstoff für die Synthese von Lipiden (Fetten) und Eiweißen. Die Ernährung von Pflanzen ist also autotroph & phototroph, diese Eigenschaften muss man berücksichtigen um den Energiehaushalt, samt diverser Stoff- und Energietransportvorgänge - einigermaßen valide zu verstehen.

So, und nun zu der Eingangsfrage, ob eine "Energieumleitung" möglich ist und wie die Pflanze ihre synthetisierten Reaktionsprodukte einsetzt. Allgemein betrachtet, braucht eine Pflanze die bei der phototrophen Energiegewinnung gebildete Glucose als organische Substanz ganz universell in allen ihrer Teilbereiche. Die Glucose ist die Vorraussetzung für den Baustoffwechsel und damit die Neubildung von Zellen, bis hin zum gesamten Gewebe. Das trifft die Sache eigentlich im Kern. Die Energie wird nicht speziell in verschiedene Teilbereiche "gepumpt", sondern allgemein für den Gewebesaufbau benutzt. Dann gibt es noch verschiedene Gewebetypen innerhalb der Pflanze. Für das Wachstum von besonderer Bedeutung sind beispielsweise die Vegetationskegel, die aus Meristemen (Bildungsgeweben) bestehen und sich zentriert im Scheitel bzw. an den Spitzen der Sprossen vorfinden. Aus diesem Gewebe entsteht bei Wachstumsprozessen neues, junges Gewebe. Das geschieht im Verlauf von Differenzierungsprozessen aus dem Prokambium, Protoderm - schlichthin in der gesamten Differenzierungszone des Vegetationskegels.

Für das Blühen gibt es ebenfalls spezifische Meristeme, bei Mammillaria liegen diese Meristeme beispielsweise regulär in den Axillen, die erst nur Primordien (Anlagen) bilden, welche sich im weiteren Differenzierungsverlauf des Gewebes allerdings zu einem vollständig ausgebildeten Pflanzenorgan (Blüte, Blatt, Wurzel etc.) entwickeln. Wenn man die Primordien nun aber durchtrennen würde, dann ist lediglich die Funktion des Meristems unterbrochen und zwar wie bereits erwähnt die Bildung neuer Pflanzenorgane. Hier kommt es nicht zu einem "Energiestau" o.ä. Der Tipp, Kakteenstecklingen die Knospen abzunehmen beruht darauf, da die Pflanze durch die Neubildung der Pflanzenorgane durch Differenzierungen viel zu viel Ausgangsstoff an Glucose für die Zellteilungen verbrauchen würde, die sie nicht wieder reproduzieren kann und schließlich durch die Kappung des Leitbündels kein Wasser mehr als Vorraussetzung der Photosynthese über den Transpirationssog in die Blätter saugen könnte. Die Adaption der Sukkulenz bei Xerophyten erleichtert die Wasserzuführung in dem Zusammenhang natürlich erheblich, aber irgendwann ist auch der sukkulente Speicher aufgebraucht, bis es zur Dehydrierung kommt. Schaden tut das Abschneiden der Primordien (Knospenstängel) also nur dem Primordium selbst, weil es kein ausreichend hohes Maß an sukkulentem Gewebe besitzt, jedoch nicht der Pflanze - die im Gegensatz zum abgetrennten Primordium sehr wohl einen großen sukkulenten Speicher hat und sie über einen Blütenstängel weniger sicherlich hinwegsehen kann. Außer wir haben es mit einer zickigen Variante Pflanze zu tun. Wink Spaß beiseite, Fakt ist: das Wachstum kann man nicht durch das Abschneiden des Primordiums beschleunigen, du reduzierst lediglich deine Freude an der Pflanze, da du die schönen, filigranen Echeveria-Blüten dann vermissen tätest. Ich rate dir also dringendst davon ab, eine Energieumleitung zu wagen, die ja biologisch betrachtet gar nicht möglich ist. Wo bleibt dann die Plausibilität dieser Hypothese? Das Modell des Energiestoffwechsels ist vom Modell der unterschiedlichen Gewebetypen für einen Laien besser zu trennen, hier handelt es sich metaphorisch gesehen sozusagen um zwei verschiedene paar Schuhe, die einen in rot Größe 46 - die anderen in blau Größe 34. Very Happy
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Energiehaushalt der Pflanzen Empty Re: Energiehaushalt der Pflanzen

Beitrag  Spike-Girl Do 14 Feb 2019, 20:35

......... und noch der Senf vom Voll-Laien  grinsen2  hinterher - rein aus Beobachtung:
Wenn ich bei Pflanzen die Blüte oder die verblühende Blüte abschneide (um z.B. keinen Fruchtansatz zu kriegen) - dann fördere ich damit u.U. neue Knospen / Blühfreudigkeit  (bei Balkonpflanzen z.B.) - - aber mehr "Wachstum" gabs deshalb nie.


Und ich habe bei meiner Echeveria den Blühtrieb immer noch an der Pflanze und sie hat im Winterquartier (kühl, hell, ab und zu ein Schluck Wasser) weiterhin konstant Wachstum gezeigt. ☺️


Danke für deine Erklärung, Sami *daumen*
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Energiehaushalt der Pflanzen Empty Re: Energiehaushalt der Pflanzen

Beitrag  Shamrock Do 14 Feb 2019, 21:18

Sinn würde das Abschnippeln dann machen, wenn die Pflanze eh schon schwer angeschlagen ist und vielleicht mit einer Notblüte noch auf Vermehrung hofft. Wenn man so eine Pflanze wieder aufpeppeln will, da kann man durch ein Vermeiden der Notblüte schon gut Ressourcen sparen, welche dann anderweitig zur Verfügung stehen.

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Energiehaushalt der Pflanzen Empty Re: Energiehaushalt der Pflanzen

Beitrag  BlueEcheveria Do 14 Feb 2019, 23:41

Ja, danke für die ausführliche Erläuterung im ersten Post und die beiden folgenden. Wobei ich gestehen muss, an einigen Parts in der langen Antwort passen zu müssen. Liest sich aber spannend!

Wenn ich versuchen würde Deinen Rat in einfachen Worten zusammenzufassen, dann würde ich sagen:

- Energieumleitung funktioniert nicht
- Blütentriebe deshalb nicht abschneiden
- wäre nur ein ästhetischer Verlust und kein energetischer Gewinn

Shamrocks Antwort sagt mir:

- ist die Pflanze sehr schwach, sollte man das Abtrennen einer Notblüte erwägen.

Für mich heißt das:

- Die Energie, die bisher in Notblüte gegangen ist, steht nun dem Wachstum bzw. der Genesung zur Verfügung.

Das wiederum klingt für mich, als wäre eine Art von Energieumleitung doch möglich. Vielleicht ist "Umleitung" auch nicht ganz richtige Begriff. Vielleicht ist es ein veränderter Schwerpunkt, den die Pflanze dann setzen kann.

Habe gerade mehr Frage- als Ausrufezeichen im Kopf.

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Energiehaushalt der Pflanzen Empty Re: Energiehaushalt der Pflanzen

Beitrag  BlueEcheveria Do 14 Feb 2019, 23:47

Vielleicht noch etwas zum konkreten Hintergrund meiner Frage.

Ich habe hier ein Pychyphytum Oviferum mit einem Hauptstammt und einem Abkömmling. Der Hauptstamm hat einen prächtig ausgebildeten Blütentrieb. Der Nebenstammt/Abkömmling ist gerade dabei ebenfalls einen Blütentrieb auszubilden (noch aber im frühen Stadium). Sorry, meine Vokabeln sind leider sehr laienhaft.
An dieser jungen Blüte des kleineren Stammes habe ich leider eine Verseuchung mit Läusen entdeckt. Diese sitzen allerdings schön geschützt und kaum erreichbar hinter den vielen Schuppen der Blüte. Eine Säuberung ist kaum möglich bzw. nur mit immesem Zeitaufwand.
Aus diesem Grund habe ich überlegt, ob ich diese Blüte einfach abtrennen soll. Mitgenommen sie sie nicht aus, nur eben ist sie befallen.
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Energiehaushalt der Pflanzen Empty Re: Energiehaushalt der Pflanzen

Beitrag  Shamrock Fr 15 Feb 2019, 00:06

Mistviecher! Die gehen sehr gerne auf die weichen Blütenstiele...
So ein Blütenstand kostet natürlich schon immens Kraft und für sukkulente Pflanzen natürlich auch nicht unerhebliche Mengen an Wasser. Wenn sie die Pflanze diese Energie spart, dann ist halt die Frage, wofür sie sonst verwendet wird? Das kann ich dir leider auch nicht beantworten.
Den Energie- und Wasserverbrauch der Blüten können wir in Kultur jedoch locker kompensieren.

Für dein konkretes Beispiel würde ich jetzt mal sagen: Entferne den groben Lausbefall, soweit es mit einfachen Mitteln und ohne riesen Zeitaufwand funktioniert und lass dein Pachyphytum blühen. Den Ressourcenverlust durch Blüte und Läuse kannst du ja danach wieder auffüllen.
Verdammt wichtig ist halt zu beobachten, dass die Läuse nicht auf andere Pflanzen und Stellen übergreifen (was sind es überhaupt für Läuse? Ordinäre Blattläuse oder schlimmeres wie Wollläuse?), sonst kommst du um die chemische Keule nicht rum.
Den Blütenstand würde ich dann spätestens bei den ersten Zeichen von Welken umgehend entfernen. Wenn die Läuse merken, dass das Futter nicht mehr so taugt, dann suchen sie sich nämlich auch gleich einen neuen Wirt.

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Energiehaushalt der Pflanzen Empty Re: Energiehaushalt der Pflanzen

Beitrag  sensei66 Fr 15 Feb 2019, 00:19

Wenns nur am Blütenstand ist: sprüh die Läuse satt mit 70% Spiritus ein. Bringt die Läuse zuverlässig um und der Pflanze macht es nichts.
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Energiehaushalt der Pflanzen Empty Re: Energiehaushalt der Pflanzen

Beitrag  plantsman Fr 15 Feb 2019, 00:54

Moin,

es ist ja schön, wenn man die physiologischen Vorgänge in der Pflanze erklärt, andererseits sollte man auch das Hintergrundwissen dazu mitbringen um es korrekt in den Zusammenhang mit der Frage zu bringen. Das ist leider nicht geschehen.

Selbstverständlich bringt es der Pflanze etwas, wenn man Blütenansätze entfernt. Sie wächst zwar nicht unbedingt stärker, aber vor allem bei jungen und geschwächten Pflanzen kann man so die Fitness der Pflanze verbessern. Gerade vor ein paar Tagen habe ich z.B. von einer durch Staunässe geschwächten Citrus-Wildart sämtliche Blütenknospen entfernt.
Unser Professor für Pflanzenphysiologie an der Meisterschule hat die Blüten in seinen Vorlesungen gerne als "Parasiten" bezeichnet. Eine Pflanze muss sich schon gut "überlegen" ob sie blüht. Entweder geht es ihr prächtig und sie hat genug Reserven um sich eine Blüten- und Fruchtentwicklung leisten zu können oder es geht ihr so schlecht, das sie nur noch so dafür sorgen kann, ein paar Nachkommen in die Welt zu setzen um ihr genetisches Material zu sichern.
So lange die Blüten wachsen und nicht geöffnet sind, können sie selbstverständlich auch assimilieren (siehe Samis Erläuterungen) da Teile dieses Triebes noch einen normalen Anteil an Blattgrün aufweisen. Sobald die Blüte(n) jedoch offen sind, verbraucht dieses Organ nur noch Wasser und Energie auf Kosten der Hauptpflanze, macht dem Ausdruck "Parasit" also alle Ehre. Vor allem die Produktion von Nektar und Duftstoffen ist sehr aufwändig. Wenn dann auch noch die Fruchtenwicklung einsetzt, wird noch mehr verbraucht. Schöne Beispiele für den extremen Energieverbrauch sind die monokarpen Agaven, die sich ja total verausgaben.

In "meiner" Sammlung opfere ich die Blüten bei schwachen Pflanzen und Befall der Blütenstände immer zugunsten der Pflanze und auch Jungpflanzen, z.B. aktuell bei Sämlingen der südafrikanischen Eriken, werden oft von ihrer ersten Blüte befreit. Mir ist der Aufbau und die Gesundheit der Pflanzen in der Anzucht wichtiger.

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Energiehaushalt der Pflanzen Empty Re: Energiehaushalt der Pflanzen

Beitrag  BlueEcheveria Fr 15 Feb 2019, 13:11

Danke für den Tipp mit dem Spiritus (gibts den bereits in dem Mischungsverhältnis oder muss man das selbst mixen?) und die zwei sehr hilfreichen Kommentare bzw. Erfahrungsberichte. Wollläuse sind es glücklicherweise nicht. Es sind wohl vereinzelte Blattläuse (dunkelgrau).

Das Pachyphytum würde ich als kräftig einschätzen. Überlege es mir aber nochmal, ob ich den noch jungen Blütenaustrieb dran lasse zumal der ältere aktuell in voller Pracht zu sehen ist.

Es ist gut zu wissen, welche Erfahrungen ihr mit dem Entfernen von Blüten gemacht habt.
Habe letztens erst den dreifachen Blütenwahnsinn einer einzelnen Echeveria Affinis Rossette entfernt (allerdings bewusst erst nach der schönen Blüte). Die Blütentriebe schienen mir trotzdem immer voll ans "zentrale Energiesystem" Laughing angeschlossen zu sein (keine Absterbeerscheinungen) und so wollte ich der Guten mitteilen, dass sie sich doch wieder auf ihre Kernfunktionen konzentrieren möchte.
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