Kakteenforum
Herzlich Willkommen auf www.kakteenforum.com
Werde auch Du Mitglied in Deutschlands größter & aktivster Kakteencommunity im Web!

Wir bieten:
- komplett werbefreies, kostenloses und nicht kommerziel geführtes Forum
- egal ob Neueinsteiger oder Profi, hier zählt Jeder gleich!
- einmal registrieren und Zugriff auf alle Foren
- sehr schnelle Hilfe bei allen Fragen zur Bestimmung, Pflege, Krankheiten & Schädlinge etc.
- interessante Diskussionen in stressfreier, freundlicher Community

Wir würden uns freuen, Dich als neues Mitglied begrüßen zu dürfen!

Hinweis auf unsere Datenschutzerklärung:
https://www.kakteenforum.com/Impressum-h1.htm

Meine erste Umtopfung (Echeverien)

3 verfasser

Nach unten

Meine erste Umtopfung (Echeverien) Empty Meine erste Umtopfung (Echeverien)

Beitrag  hellocactus So 31 März 2019, 18:41

Hallo,

da ich hier im Forum einige Fragen gestellt hatte zu Substrat, Umtopfung etc., und mir so lieb geholfen wurde ( :Danke: ), wollte ich hier nun auch mal das Ergebnis zeigen und dabei noch einige kleine Fragen unterbringen, die mir beim Umtopfungsprozess aufkamen bzw. Schwierigkeiten mitteilen. (Falls das hier nicht der richte Forenthread ist, kann der Beitrag gern verschoben werden)

Fotos sind unten.

Zum Substrat: Ich habe mich nun entschieden für ca. 40 % Blähton, 40% Lava und 20% fertige Kakteenerde. Die Echeverien auf dem Foto waren vorher alle in kleinen Töpfen und Erde, wie sie im Baumarkt zu Verkauf standen. Nr. 1 hatte ich vor einigen Wochen schonmal umgetopft in fertiges Seramis-Kakteensubstrat (Lava, Blähton, Seramis), war aber nicht zufrieden. Ich hoffe, die Doppelumtopfung war nicht zu stressig für die Wurzeln, aber ich habe gesehen, dass sich zumindest nach der ersten Umtopfung bis jetzt neue Wurzeln gebildet haben. Ich bin nicht sicher, ob sie gesund sind, aber dazu mache ich gleich einen Extrathread. Nr. 4 hatte ich ebenfalls vor ein paar Wochen umgetopft schonmal, aber da war ich noch unwissend und hatte fertige Kakteenerde genommen, daher nun nochmal umgetopft. Auch da sah ich neue Wurzeln und alles sah gut aus.

Zum einen frage ich mich, ob ich wohl zu große Töpfe genommen hab bei der ein oder anderen Echeveria. *Kaktus*

Außerdem fand ich es sehr schwer, abzuschätzen, wie viel Erde ich aus dem Wurzelballen entfernen kann bzw. wie sehr ich diesen auflockern kann, ohne die Wurzeln zu sehr zu beschädigen. Teilweise waren die Töpfe aus dem Baumarkt wirklich sehr klein und eng durchwurzelt, was ja eigentlich auch gut ist. Aber zu viel alte Erde sollte wohl auch nicht dran sein. Ich hab nun versucht eine Mitte zu finden und im Zweifel lieber mehr alte Erde drangelassen, als Wurzeln kaputtzumachen. Ist ja mein erstes Mal. king

Dann war ich mir unsicher darin, wie voll ich die Töpfe machen kann bzw wie hoch das Substrat stehen kann, aber ich glaub, das ist wahrscheinlich gar nicht mal so wichtig...?

Achja, und dann das Gießen...Die standen jetzt schon eine Weile am Fenster in der Sonne und ich hab sie angegossen direkt nach dem Umtopfen und gelernt: Das Wasser brauch eine Weile, bis es unten ankommt. Very Happy Ich hab einige heillos übergossen glaube ich und hoffe mal, dass das schnell abtrocknet.

So das war's erstmal, danke für alle, die mir geholfen haben. Smile Hier die Fotos

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]


[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]


[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]


[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]


[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
hellocactus
hellocactus
Kakteenfreund

Anzahl der Beiträge : 16
Lieblings-Gattungen : keine

Nach oben Nach unten

Meine erste Umtopfung (Echeverien) Empty Re: Meine erste Umtopfung (Echeverien)

Beitrag  Kakteenmama123 So 31 März 2019, 21:29

Hey Hellocactus,
Ich würde mich jetzt zwar nicht als Expertin bezeichnen, aber inzwischen halte ich recht erfolgreich einige Echeverien. Die meisten fangen jetzt an für mich zu blühen!
Um auf deine Fragen einzugehen: Wenn ich eine Baumarkt-Pflanze kaufe versuche ich sie möglichst völlig vom alten Substrat zu befreien. Falls man da im trockenen Zustand mit Wurzelballen kneten usw. nicht weiter kommt, verwende ich einen kleineren, hartborstigen Pinsel, um die Erde von den Wurzeln zu lösen. Das bringt zwar auch ein bisschen Wurzelverlust mit sich, aber es gibt sogar Halter die die Wurzeln ihrer Echeverien extra zurückschneiden um sie zu stärkerem Wachstum zu animieren. Wenn die Pflanze sich auch mit diesem Trick partout nicht von der Erde befreien lässt, weiche ich diese ein und versuche dann unter fleißendem Wasser alles zu entfernen. Allerdings würde ich dann die Pflanze auch erstmal 2-3 Tage trocknen lassen, denn wenn die Wurzeln verletzt und nass sind, kann es viel schneller zu Wurzelfäule kommen. Wenn ich also die Pflanze trocken von Erde befreien konnte und neu eingetopft habe, gieße ich erstmal nicht, um eben kein Fäulniskeitsrisiko einzugehen. Sukkulente Pflanzen können das locker überstehen! Wenn ich dann eh meine Giesrunde mache kommen sie dann meistens mit dran.
Zur Topfgröße: Echeverien können mit viel Sonne wirklich einiges an Größe innerhalb von einem Jahr zulegen! Ich hänge dir mal zwei Bilder meiner Perle von Nürnberg am Anfang letzten Sommers und dann im Herbst an. Eigentlich kaum zu glauben, dass das die gleiche Pflanze ist!
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
Wie hoch du die Erde in den Topf einfüllst, musst du einfach nach deinem Giesverhalten richten. Wenn man giest, und nicht badet, dann ist ein gewisser Giesrand immer nützlich. An sich ist aber einfach wichtig, dass alle Wurzeln von Substrat bedeckt sind und den Rest kannst du ausprobieren, wie es dir am besten passt.
Zum Gießen selbst: Wenn du gute Drainage eingebaut hast (und das hast du mit deinem Substrat) würde ich dir sogar empfehlen, so viel zu gießen bis das Wasser wieder unten aus dem Topf herrausläuft. Das tut man aus verschiedenen Gründen: Das Substrat ist dann sehr gleichmäßig befeuchtet. Dann lässt man es wieder komplett abtrocknen, um es wieder so gleichmäßig zu befeuchten. So kann man viel besser einschätzen, wann man gießt. Ein guter Indikator, wann man gießen sollte, ist das Gewicht des Topfes. Bekomm ein Gefühl dafür, wie leicht der Topf ist, ist er komplett trocken! Wenn man nicht durchdringend gießt, lagern sich auch Salze und andere Dinge im Substrat/Topf ab, was die Wurzeln auch nicht wirklich freut.
So lange deine Echeverien jetzt bei Zimmertemperatur (18 Grad?) stehen, würde ich mindestens 2 Wochen bis zum nächsten Gießen warten, wenn nicht sogar mehr!
Noch ein kleiner Exkurs zum Thema "Stress": Echeverien kann man wunderbar stressen, damit sie dir ihre schönsten Farben zeigen. Dazu gehört, sie so wenig wie möglich zu gießen (ich gieße, wenn ich sehe das Blätter etwas eintrocknen), sie vollsonnig zu stellen und am Besten eine Nachttemperatur von 5 Grad zu gewährleisten. Die Kombination aus wenig Wasser, starker Sonne und Kälte bringt ihre schönsten Farben zum Vorschein. Bei den Bildern oben siehst du auch beim ersten Bild die starke pink-lila Färbung, die durch die Sonne entstanden ist. Das zweite Bild aus dem Herbst zeigt die Echeverie dann weniger gestresst. Im Winterquartier ist sie dann aber wieder lila geworden! Hier ein aktuelles Bild von ihr, sie ist eine der ersten, die bei mir draußen auf der Fensterbank stehen.
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
Soooo, ich hoffe ich konnte deine Fragen jetzt einigermaßen beantworten! Wenn du noch mehr fragen hast, frag  Wink
Liebe Grüße,
Emily
Kakteenmama123
Kakteenmama123
Kakteenfreund

Anzahl der Beiträge : 143
Lieblings-Gattungen : Echeveria, Hoya

Nach oben Nach unten

Meine erste Umtopfung (Echeverien) Empty Re: Meine erste Umtopfung (Echeverien)

Beitrag  Kakteenmama123 So 31 März 2019, 21:38

Achso, und noch ein Nachtrag zum Thema Farina. Das ist wie eine Art Puderschicht, die einige Sukkulenten und viele Echeverien haben. Diese Schicht dient als Sonnen- und Wasserschutz. Einmal abgewischt, wird sie nicht wiederkommen. Aber keine Sorge, da die Pflanzen doch recht schnell wachsen, kannst du bei vorscihtiger Behandlung nach einer Weile wieder fast perfekte Farina bei deinen Pflanzen vorzeigen. Auf dem ersten Bild, was ich gepostet habe, siehst du, das bei den untersten Blättern am Stamm die Farina abgewischt ist. Weiter oben in der Rosette ist sie intakt. Inzwischen sieht man keinen Fingerabdruck auf meiner Perle Wink
Ich habe sie aber auch erst vorkuzem "verjüngt", indem ich weiter unten am Stamm stehende Blätter vorsichtig entfernt habe. Aus diesen Blättern kannst du mit etwas Geschick neue Pflanzen ziehen. Wenn du Interesse daran hast, kann ich dir gerne mal ein Bild meiner "Anzuchtstation" schicken.
Kakteenmama123
Kakteenmama123
Kakteenfreund

Anzahl der Beiträge : 143
Lieblings-Gattungen : Echeveria, Hoya

Nach oben Nach unten

Meine erste Umtopfung (Echeverien) Empty Re: Meine erste Umtopfung (Echeverien)

Beitrag  Tarias So 31 März 2019, 21:47

Hallo Hellocactus,

die meisten Fragen wurden ja schon beantwortet, nur eine noch nicht: Wie viel Substrat darf an den Wurzeln bleiben?
Wenn die Pflanzen in stark torfhaltigem Substrat standen, sollte so viel davon wie möglich weg, auch wenn dabei Wurzeln verloren gehen. Echeverien bilden ja recht einfach neue Wurzeln.
Wenn du sie mehr oder weniger mit dem kompletten Torfballen in gut wasserdurchlässiges Substrat pflanzt, bekommst du den Effekt, dass dein gutes Substrat das Wasser schnell durchlaufen lässt, und bereits wieder abtrocknet, während der Torfballen erfahrungsgemäß sehr viel länger braucht, um sich mit Wasser vollzusaugen.
Im dümmsten Fall gießt du deine Echeverien jede Woche, aber sie bekommen nur extrem wenig vom Wasser bis an die Wurzeln.
Der Torfballen sollte deshalb so gut wie möglich aufgelockert und entfernt werden.
Sehr gut funktioniert das z.B. wenn er richtig schön nass ist, dann gehen auch weniger Wurzeln verloren. Die Pflanze sollte danach erst mal ein paar Tage abtrocknen bevor sie wieder eingetopft wird.

Aber ansonsten sieht das schon mal gut aus! Echeverien wachsen schnell, die Töpfe sind bis zum Herbst nicht mehr zu sehen Wink .
Tarias
Tarias
Kakteenfreund

Anzahl der Beiträge : 1707
Lieblings-Gattungen : Chamaecereus, Aylostera, Echeveria

Nach oben Nach unten

Meine erste Umtopfung (Echeverien) Empty Re: Meine erste Umtopfung (Echeverien)

Beitrag  Kakteenmama123 So 31 März 2019, 22:01

Hey Bianca,
tatsächlich bin ich auch auf das Torfsubstrat eingegangen. Aber ist ja nicht schlimm, doppelt hält besser! Razz
Liebe Grüße,
Emily
Kakteenmama123
Kakteenmama123
Kakteenfreund

Anzahl der Beiträge : 143
Lieblings-Gattungen : Echeveria, Hoya

Nach oben Nach unten

Nach oben


 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten