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Der Bauantrag - oder - Keine Angst vor'm Amt

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Der Bauantrag - oder - Keine Angst vor'm Amt - Seite 2 Empty Re: Der Bauantrag - oder - Keine Angst vor'm Amt

Beitrag  bilbost am Fr 01 Nov 2019, 14:43

Jaja, flaches Gelände im Erzgebirge...
Nein, so steil, wie es wirkt, ist es gar nicht. Ich denke, es kommem maximal 20 cm Höhenunterschied zusammen. Das sollte das Streifenfundament verkraften. Einen Teil des Erdaushubs werde ich aber zur teilweisen Angleichung des Geländes verwenden. Der First liegt Richtung Südost/Nordwest. Geht alles auch nicht anders, das einzige "ebene" Stück des Grundstücks gib die Lage vor.
Strom natürlich und wahrscheinlich gibt's sogar einen Anschluss an die Heizung unseres Hauses - der pure Luxus!
Gruß Thomas
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Beitrag  Spickerer am Fr 29 Nov 2019, 21:18

Hallo zusammen,
bei uns in OWL (nahe Bielefeld) benötigte ich einen großen Bauantrag fürs Kakteenhaus, weil es außerhalb der bebauten Fläche liegt. Ein kleiner Bauantrag mit Genehmigung durch Durchwinken bei der Gemeinde, wie vor drei Jahren bei unserer Terrassenüberdachung, war leider nicht möglich. Nach meinem ersten formlosen Antrag, der abgewiesen wurde, bekam ich strikte Anweisungen für das Vorgehen, Vorlagen, korrekter Bauplan, einhalten von Maßstäben usw. Einen Architekten wollte ich wegen der Kosten allerdings nicht beauftragen, daher musste ich "planvoll" vorgehen.

1. Schritt: Ich forderte die Baupläne des Herstellers vom Gewächshauses an, ergänzte sie und passte diese durch Verkleinerung im PC an den Maßstab an.
2. Schritt: Ich nahm den alten Bauplan unseres Hauses und kopierte ihn im Copi-Shop für die weitere Bearbeitung. Dann markierte ich eine alte Garage mittels vorgeschriebener Zeichen für den Abriss. Danach zeichnete ich dort das Kakteenhaus nach Vorschrift ein. Nun schnitt ich alle Häuser auf der Karte mit einem Skalpell aus, weil die Zeichen dafür veraltet waren. Ich druckte per PC (Word) einen passend gemusterten Hintergrund aus und klebte ihn hinter die durchlöcherte Karte. So erhielten die Häuser jetzt die passenden Kennzeichnungen. Fehlende Häuser zeichnete ich mittels schwarzem Feinschreiber nach.
3. Schritt: Ich ging wieder zum Copi-Shop und dort fertigte man mir für 1,50 € eine saubere detaillierte Kopie im richtigen Maßstab an, die ich daheim zusammen klebte. Nun fertigte ich das Deckblatt mit allen Daten zum Projekt dafür an, unterzeichnete es mit Ort und Datumsangabe, und klebte es ebenfalls an, um somit einen dreiseitigen Faltplan zu erhalten, genau wie in den 80ern beim Hausbau.
4. Schritt: Damit und mit den anderen Unterlagen fuhr ich direkt zum Bauamt und übergab alles persönlich. Ich lächelte freundlich und stellte in Aussicht, alles sofort persönlich nachzuliefern was eventuell noch fehlen würde. Man sah die Unterlagen durch, versicherte mir sie umgehend weiterzuleiten, verabschiedete mich freundlich und meinte es würde sicher nicht lange dauern.
5. Schritt: Warten auf die Genehmigung, die dann erfreulicherweise nach zwei Wochen per Post bei mir eintrudelte und alles wurde gut. cheers

Gruß, Spickerer
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Der Bauantrag - oder - Keine Angst vor'm Amt - Seite 2 Empty Re: Der Bauantrag - oder - Keine Angst vor'm Amt

Beitrag  Litho am Fr 29 Nov 2019, 21:35

Ich vermute mal, dass es auf dem Bauamt drauf ankommt, wie man selbst auftritt, wie die SachbearbeiterInnen drauf sind und wie das Wetter ist.
"Isch weiß wo dein Haus wohnt" sollte man besser nicht anwenden.
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