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Gesteinsmehl

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Gesteinsmehl Empty Gesteinsmehl

Beitrag  Kimchi am So 28 Jul 2019, 15:39

Guten Tag

Ich habe mich jetzt durch ein Grossteil des Internets gegooglet , und die Suchfunktion vergewaltigt, doch fündig wurde ich nicht.

Meine Frage bezieht sich nämlich auf Diabas Vulkangesteinsmehl. Oder sonstige Gesteinsmehle für Sukkulentenzucht.
Ich habe noch 1/4 Sack rumliegen, vom Erde mischen für nicht sukkulente Pflanzen, und wollte nun nachfragen ob jemand von Euch Erfahrung damit gemacht hat?

Ich hätte es Plangemäss als Substratzusatz verwendet, da es leicht Alkalisch wirkt und tonnenweise Mikronährstoffe trägt.
Vorallem Silikat fast 50%, Kalzium 7%, Magnesium 6.5%, Tonerde 13%, 3.5% Natrium etc...

Somit könnte ich Siliziumdünger sparen.
Dosiert wird es in etwa mit 1kg/20l Blumenerde, was mir aber sehr viel scheint.
Ich wäre warscheinlich mit einer 0.5kg/20L Dosierung vorangegangen.

Anzuchsubsträt wäre demnach gewesen, 16%Kokos, 24% Vermiculit, 60% Bims,Zeolith,Lava gemischt mit Urgesteinsmehl.
Oder denkt ihr ein 20/30/50 Mischverhältnis wäre besser ?
Bis jetzt habe ich mit einem rein mineralischen Mix bestehend aus (Lava/Bims/Seramis/Blähton) 60% (Sand) 30% und (Wurmkompost) 10% gearbeitet, gute Ergebnisse für Lophos & Lithops.
Meines Geschmackes aber ein wenig zu schnell Austrocknend (1-1.5 Tage), da konstant ein Venti Draufbläst.
Vorallem die Lithops scheinen mir förmlich nach ein wenig Mehr Feuchtigkeit zu rufen. (Täglich 2 mal einsprühen ist mir ein wenig zu aufwendig)

Angezüchtet werden Jegliche Mesembs(vorallemn Lithops & ähnliche), Mexikaner (Ariocarpus, Lophos, Astros), Haworthia, Blossfeldia, Sulcorebutia & Frailea Asteroides.

Über jegliche Tipps wäre ich sehr dankbar.
Kimchi
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Beitrag  chrisg am Fr 02 Aug 2019, 11:28

Hallo Kimchi,

In Schweden wo ich heute wohne, ist Steinmehl etwas extremes und aussergewöhnliches. Hier wird man fast als verückt gehalten, wenn man sowas benutzt. In Deutschland ist die Verwendung aber recht verbreitet. Nachdem ich mich ordentlich informiert habe wollte ich es selber probieren, da hat man mich aber recht schön ausgelacht Very Happy Ich benutze es seit etwas mehr als zehn Jahren für praktisch alle meine Pflanzen. Früher auch im Gemüsegarten (habe keinen Garten mehr). Mir ist vor Allem die Mikrodüngung wichtig, da Flüssigdünger das oft nicht in aussreichenden Mengen beinhalten.

Ich kenne ein paar Leute aus dem Internet die einen sehr grossen Anteil in ihrer Kakteenerde haben, da könnte so in etwa 1kg/20l restliche Bestandteile hinkommen. Sie halten allerdings meist epifytische Kakteen. Ich nehme selber gerne Gesteinsmehl für meine Kakteen, Wüstenkakteen, Sukkis, Hoyas sowie Epifyten aber nicht in diesem Mischverhältniss. Eher Löffelweise pro Topf unabgesehen von der Herkunft der Pflanzen. Ich nehme auch bevorzugt das Mehl (Baralith) und nicht die Gesteinsvariante (Rockdust) denn das wird sowieso nicht von den Wurzeln, äh Bodenbakterien etc, innerhalb wenigen Jahren verarbeitet. Da hätte ich schon längst wieder umgetopft, bevor das aufgenommen werden kann (dauert 1-3 Jahre).

Der beinhaltende Nährwert hängt zudem von der Gesteinsart ab, da kann man nichts generelles sagen und ich verändere auch nicht das Giessverhalten oder andere Düngung bei dem Zusatz. Ich finde das Blühverhalten und die Robustheit allgemein lässt zu vermuten, das das Gesteinsmehl eine erkennbare positive Einwirkung hat. Ich bevorzuge auf jeden Fall Gesteinsmehl bevor Lehm/Ton.

Der Inhalt von dem Mehl das ich getestet habe weicht etwas von Deinen Angaben ab. Man kann hierzulande Gesteinsmehl aus Granit/Gneis, Basalt, Lava und Nilschlamm erhalten. Ich habe bisher das Granitpulver und Basalt ausprobiert, das erstere gibt es lokal produziert und wird recht hoch eingeschätzt. Es enthält alle getesteten Spurenelemente ausser Brom und Jod. Basaltpulver von Kaiserstuhl am Rhein stammend ist manchmal auch hier erhältlich. Hier zum Vergleich:

Mineral Granit/Gneis Basalt
Kiseldioxid SiO2 63,3 48,4
Aluminiumoxid Al2O3 16,6 19,3
Kaliumoxid K2O 2,2 2,7
Kalciumoxid CaO 6,6 8,3
Fosforpentoxid P2O5 0,2 0,2
Magnesiumoxid MgO 1,3 0,7
Järnoxid Fe2O3 3,3 0,9
Koldioxid CO2 1,7 0,4

Alle Angaben in Gewichtsprozente

Ich sehe das Du in Deinem Aufzuchtgemisch Vermiculit benutzt. Das ist ein Zusatz den ich bei Kakteen und andere Sukkis grundsätzlich vermeide, da es sehr viel Wasser aufnimmt und nicht sehr strukturstabil ist. Im skandinawischen Winter wäre das nichts. Die Töpfe würden bis zum Frühjahr kaum austrocknen. Es backt auch zu.

/ CG

EDIT:
Sorry, da sind mir die schwedischen Bezeichnungen mit hereingerutscht:
Järnoxid = Eisenoxid
Kol = Kohlenstoff
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Beitrag  Kimchi am Fr 02 Aug 2019, 12:59

chrisg schrieb:Hallo Kimchi,

In Schweden wo ich heute wohne, ist Steinmehl etwas extremes und aussergewöhnliches. Hier wird man fast als verückt gehalten, wenn man sowas benutzt. In Deutschland ist die Verwendung aber recht verbreitet. Nachdem ich mich ordentlich informiert habe wollte ich es selber probieren, da hat man mich aber recht schön ausgelacht Very Happy Ich benutze es seit etwas mehr als zehn Jahren für praktisch alle meine Pflanzen. Früher auch im Gemüsegarten (habe keinen Garten mehr). Mir ist vor Allem die Mikrodüngung wichtig, da Flüssigdünger das oft nicht in aussreichenden Mengen beinhalten.


Ich sehe das Du in Deinem Aufzuchtgemisch Vermiculit benutzt. Das ist ein Zusatz den ich bei Kakteen und andere Sukkis grundsätzlich vermeide, da es sehr viel Wasser aufnimmt und nicht sehr strukturstabil ist. Im skandinawischen Winter wäre das nichts. Die Töpfe würden bis zum Frühjahr kaum austrocknen. Es backt auch zu.

Erstmal, Tausen Dank für so eine ausführliche Antwort.
In dem Fall kann ich mein Gesteinsmehl etwa Handgelenk mal pi, löffel pro Topf verwenden ?

Ich hätte vermiculit als Zusatz vorgestellt in der obersten Erdschicht, dass ich nicht ganz soviel giessen muss in der Anzucht, meinst du das ist doof ? Die Pflanzen wären maximal 2 Jahre mit dem Vermicculit in Kontakt.
Dann hätte ich jetzt 20 Liter für Chili Anzucht...

Denkst du ich kann das Vermicullit ganz mit Kokosfasern ersetzen ?

Bei Mexikanern wären Kokosfasern in der Anzucht auch Vorteilhaft ? Logischerweise mit Lehm, Bims, Zeolith, Sand, Kalk gemischt (für den PH)
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Beitrag  M.Ramone am Fr 02 Aug 2019, 16:23

Moin moin,

auf die Prozentangaben beim Mischverhätlnis der Stoffe, die für das Substrat verwendet werden sollen, war ich auch mal scharf.
Auge und Gefühl sind aber besser. Schaut es gut aus, probier es aus. Eine Frage nach dem Mischverhältnis wirst du hier auch nicht beantwortet bekommen.
Jeder nutzt andere Mischungen und/ oder Mischverhältnisse.

Außerdem kennt man die Bedingungen nicht, unter denen deine Pflanzen gepflegt werden.
Stehen sie im GWH, auf der Terrasse, dem Balkon, hinter dem Fenster? Himmelsrichtung?
Stehen die Planzen vor Regen geschützt? Wie oft gießt du? Wie viel gießt du?
Ton- oder Plastiktöpfe? Welche Körnungen benutzt du?
Und so weiter.

Die Fragen brauchst du nicht zu beantworten. Ich wollte dir nur zeigen, dass viele Faktoren eine Rolle spielen.
Auch mit dem Lehm ist das so eine Sache. Ich kann ihn eigentlich nur für Pflanzen verwenden, denen es egal ist, wenn sie mal etwas länger nasse Füße haben.
Zumindest ist meine Beobachtung, dass ein lehmhaltiges Substrat auch länger feucht bleibt. Hier regnet es viel und meine Pflanzen stehen ungeschützt im Regen.
Deswegen ist es mit den Tipps immer so eine Sache. Was bei dem einen funktioniert, kann dem anderen die Pflanze kosten.

Mein Tipp: Ausprobieren und beobachten!

Und beim Substrat ist für mich der wichtigste Faktor, dass die Töpfe schnellst möglich wieder durchtrocknen.
Für ein Leben in Trockenheit sind die Sukkulenten ja gemacht. Sonst hätten sie die Fähigkeiten nicht entwickelt.
Deswegen lieber mal die Töpfe trocken stehen lassen, als sie zu lange feucht zu halten.

Vermiculit kommt mir nicht mehr in die Tüte... äh Töpfe. Zumal es bei mir auch immer wieder an die Oberfläche kam.
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Beitrag  chrisg am So 04 Aug 2019, 19:59

Dem Beitrag von Marcus kann ich voll und ganz zustimmen. Ausprobieren und beobachten!

Kimchi schrieb:Ich hätte vermiculit als Zusatz vorgestellt in der obersten Erdschicht, dass ich nicht ganz soviel giessen muss in der Anzucht, meinst du das ist doof ? Die Pflanzen wären maximal 2 Jahre mit dem Vermicculit in Kontakt.
Dann hätte ich jetzt 20 Liter für Chili Anzucht...

Kannst du natürlich so verwenden aber ich würde es nicht solo nehmen, wegen der hohen Wasseraufnahme und geringe Strukturstabilität.

Kimchi schrieb:Denkst du ich kann das Vermicullit ganz mit Kokosfasern ersetzen ?

Bei Mexikanern wären Kokosfasern in der Anzucht auch Vorteilhaft ? Logischerweise mit Lehm, Bims, Zeolith, Sand, Kalk gemischt (für den PH)

Ich denke das sind zwei verschiedene Grössen, nicht 100% vergleichbar. Kokosfasern und Coir sind stabiler. Musst Du für Dich ausprobieren. Eine dünne Schicht Vermiculite wäre ja lichtreflektierend, was für Saatgut günstig ist.

Mit Fasern habe ich wenig Erfahrung, ich kann nur über Coir, also das kleine krümelige Zeugs berichten. Coir zieht zwar ordentlich Wasser ein aber es wird auch leichter abgegeben. Ein kleiner Windhauch und die Oberfläche ist bereits trocken. pH-wert ist günstig neutral bis etwas niedrig. Ich würde vielleicht eine kleine Menge davon im restlichen Substrat zufügen, aber nur bei der Aufzucht dh, in verhältnissmässig niedrige Behältnisse. Es gibt nämlich leicht Feuchtigkeitzonen im Topf wenn solo angewandt und hat in Mischungen ähnliche Eigenschaften. Zudem sollte man die geringe Partikelgrösse auch beachten, denn der gesamte Inhalt im Topf sollte einheitlich gestaltet sein sonst backt irgend was oder bewegt sich irgendwohin beim Wässern und setzt schlimmstenfalls die Drainage zu. Wenn du also vorhast zB 2-8 mm Bims zu nehmen, dann ist das Grössenverhältniss schon etwas ungünstig.

Ich sehe Coir vor Allem als Ersatz für torfhaltige Erde in Mischungen für Epifyten oder sonstiges Grünzeug wie Pelargonien, Hippeastren usw. Coir beschädigt keine Wurzeln durch Zusamenziehen bei trockenem Topfinhalt und ist auch leicht wieder zu befeuchten. Und natürlich super für Stecklinge usw. Grosser Vorteil: Keine Trauermücken.

Vielleicht wäre kleingestampfte Pinienrinde besser für Deinen Zweck, wenn man was organisches dabei haben möchte? Die Partikelgrösse ist grösser, die Drainage gewährleistet und es zersetzt sich nicht sofort.

Am besten wären vielleicht Reis-schalen. Aber woher bekommt man Sowas? Ich habe eine Tüte mal aus Versehen bei einer Auslandsbestellung bekommen, das war super. Ich habe das bei verschiedenen Kakteen beigemischt (Topfgrösse sehr klein bis mittel). Für einige Jahre strukturstabil in kleinen Töppen aber nichts für die grossen Klabauten. Firmen wie PKM und Thoruplund verwenden es für ihre Aufzuchten (zB millionenweise Epifytische Kakteen).

Ich hoffe das hat jetzt etwas weitergeholfen. Es ist manchmal besser die Eigenschaften der einzelnen Komponente gut zu kennen und die Mischverhältnisse für sich einschätzen als ein fertiges Rezept nachzuahmen. Probieren geht hier über Studieren, denn die Bedingungen können bei Dir ganz anders sein als bei jemand anders.

/ CG
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Beitrag  Kimchi am So 04 Aug 2019, 21:57

Tausend Dank für all die ausführlichen Antworten.

Ich züchte meine Kakteen Hauptsächlich im Selbstgebauten LED Schrank mit konstanter Ventilation.

Das mit der Feuchtigkeit im Lehm habe ich auch gemerkt. Die Lophos und Ariocarpen stehen in einem 60% Akadama 40% Bims/Lava/zeolith mix und dauert locker 1-2 Wochen bis es komplett trocken ist, wenn es nicht gerade 30 Grad draussen sind. Ist das effektiv zu lange ?

Und Ja ich werde es definitiv ausprobieren, wie du das so schön sagst. Ein Grundverständnis habe ich, und lerne schnell aus meinen Fehlern.
Ich möchte nur dank Eurem ausführlichen Wissen, möglichst viele Fehler vermeiden.
Was meines Erachtens bis jetzt noch keiner erwähnt hat ist, dass Vermiculit fast reines Silizium ist und in das zerfällt, was ja eigentlich dann der Hauptbestandteil von Schachtelhalmextrakt ist, einfach im Substrat. +müsste Vermicullit trotz seines hohen Wasserspeichervermögens an der Oberfläche trotzdem genügend schnell austrocknen, nicht ?

Benutzten tuh ich eigentlich alles in der Körnung 2-5mm, Zur Anzucht ein wenig mehr Sand, Kokos & feinen Quarzkies zur Stabilisierung der Sämlinge.

Grüsse

Kimchi
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Beitrag  M.Ramone am Mo 05 Aug 2019, 01:42

Kimchi schrieb:Die Lophos und Ariocarpen stehen in einem 60% Akadama 40% Bims/Lava/zeolith mix und dauert locker 1-2 Wochen bis es komplett trocken ist, wenn es nicht gerade 30 Grad draussen sind.

Was Akadama und Sukkulenten betrifft, habe ich keine eigenen Erfahrungen bisher machen können.
Bei den Asiaten sehe ich oft, dass viele nur grobkörniges Akadama verwenden. Manchmal mit Bims gemischt.
Deren Bildern nach zu urteilen scheint das ganz gut zu funktionieren.

2mm Körnung ist mir aber zu klein. Alles was mir durch die 4mm-Maschen fällt, wird für die Anzucht aufgehoben.
Auch ohne Humus bleiben mir die Töpfe im Inneren viel zu lange nass. Aber naja, alles ungeschützt im Freiland hier.
Erwähnte ich ja bereits.
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Beitrag  Fred Zimt am Mo 05 Aug 2019, 01:44

...dass Vermiculit fast reines Silizium ist und in das zerfällt, was ja eigentlich dann der Hauptbestandteil von Schachtelhalmextrakt ist, einfach im Substrat.
Öh... Shocked
...nein? scratch
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Beitrag  Kimchi am Mo 05 Aug 2019, 08:39

Ups haha!

Ich bin mich nochmals einlesen gegangen, ist doch kein reines Silizium. Very Happy
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Beitrag  TobyasQ am Mo 05 Aug 2019, 14:21

Vermiculite mische ich immer zusammen mit Diatomeenerde ins Substrat von Epiphyten wie Rhipsalis, Lepismium & Co, Epiphyllum. Außerdem bei Aporo-, Cleisto-, Seleni-, Säulenkakteen, die es immer feucht an den Füßen mögen und Vermehrungen die nicht austrocknen sollen. Die opuntioniden Säufer nicht vergessen, wobei die Winterharten außen vor bleiben.
Zusammengefasst sind es alle, die auch im Winter etwas zu trinken bekommen.
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