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Aufstockung meiner Trockenmauer

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Aufstockung meiner Trockenmauer Empty Aufstockung meiner Trockenmauer

Beitrag  kaktusheini am Fr 11 Okt 2019, 12:55

Unser Hausgrundstück ist leider ein Nordosthang, also für Freilandsukkulenten nicht ideal. Nachdem unser unterer Nachbar seinen Teil der steilen Böschung neu anlegen ließ, wollte ich unsere Wildnis auch nicht bestehen lassen und habe die verwilderten Stäucher wegbaggern lassen und den Abhang durch eine ca. 1,20 m hohe Trockenmauer aus Feldsteinen im do  it yourself-verfahren befestigt. Leider ist nur ein kleiner Teil davon so sonnig, dass er für meine Mittagsblumen und Hauswurzen passt. Als optische Trennung zwischen diesem Teil der Mauer und dem Staudenbeet dahinter habe ich hier ein Buchshecke gepflanzt.

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Leider hat sich in einer anderen Buchshecke in meinem Garten der liebe Zünsler breitgemacht. Im Zuge des Neubaus meines Hofpflasters habe ich vom Bagger diese und alle anderen Buchshecken entfernen lassen. Stattdessen habe ich nun hier die Trockenmauer so erhöht, dass eine Art kleiner Friesenwall entstanden ist. Bepflanzt habe ich den Wall mit Sempervivum, Hylotelephium, Stipa, Delosperma, Ruschia und Bergeranthus. Bei dieser Gelegenheit habe ich auch einige Versuchskaninchen bezüglich Winterhärte gepflanzt (Ich kanns nicht lassen).

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Beitrag  Gymnocalycium am Fr 11 Okt 2019, 13:52

schaut wirklich gut aus und viel Erfolg weiterhin
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Beitrag  shirina am Fr 11 Okt 2019, 14:19

hallo Kaktusheini
gefällt mir sehr gut , ist das Rechts bei Bild 2 die Firespinner ? die wächst bei mir auch gut.
gleich noch eine Frage zu Stipa , ist es die tenuissima ? hast Du die weiter hinten ?
ich möchte bei mir auch pflanzen, habe aber keine Erfahrung brauche ich einen sandigen Boden ?
lg. sofie
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Beitrag  frosthart am Fr 11 Okt 2019, 14:51

Servus Heini,
viel Arbeit aber schön geworden.
Meinst Du Bergeranthus durchzubringen oder kommt im Winter ein Schutz drauf.
Bei mir sind Bergeranthus und fast alle Delosperma im letzten Winter hops gegangen.
Mit Bergeranthus habe ich mich bei Dir auf der Münchner Börse wieder eingedeckt, die kommen aber wieder ins GW.
Habe auch wieder davon Samen gesammelt: hat es Sinn noch in diesem Jahr Bergeranthus auszusähen?
Ist das auf dem ersten Bild am Beetrand ein Lein? Ist der mehrjährig?
Genießen wir alle die Altweibersonne die schon heute kräftig scheint
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Beitrag  kaktusheini am Fr 11 Okt 2019, 16:31

Der Reihe nach: 1. Nicht Firespinner; auf dem 2. Foto rechts unten sind Sämlinge, die bei mir aufgegangen sind und deren Winterhärte erst erprobt werden muß. Sie sind kleiner als Firespinner und stammen eventuell von den Hybriden der Serie Jewel of Desert ab.
2. Nicht Stipa tenuissima, sondern Stipa pennata (Steinfeder aus der Wachau) und Stipa barbate (Reiherfedergras), wobei barbata möglicherweise nicht mehr stimmt. Ja, beide wollen nicht zu nass stehen, sandiges Substrat ist gut. Nächstes Jahr weiß ich, ob sie auch diese etwas lehmige Erde hier aushalten. Diese beiden Arten haben im Gegensatz zu St. tenuissima an jedem Samenkorn eine sehr lange, federartige Granne. Die Granne dreht sich, wenn sie am Boden liegt, spiralig auf und bohrt das Korn in die Erde. Da die Sämlinge gleich eine lange dünne Pfahlwurzel machen, lassen sie sich kaum mehr versetzen. Deshalb sammle ich die reifen Samen  und schneide die Flugfeder ab. Im Spätherbst stecke ich 2 oder 3 in kleine Töpfe mit Kakteenerde und stelle sie ins Freie, wo sie im Frühling keimen.
3. Bergeranthus und Ruschia sind Versuchskarnickel, mal schaun, wies im Frühling aussieht. Aussäen würde ich erst im Frühling.
4. Ja, das ist der taubenblaue Lein (m.W. gibt es auch roten). Der ist mehrjährig und sät sich überall, wo es trocken genug ist, selber aus (Hier ist er zwischen dem Asphalt und dem Randstein des Bürgersteigs aufgegangen).
Gerhard, ich muß oft an dich denken wegen deinem Hagelschaden. Ich hoffe, du konntest die Schäden einigermaßen beseitigen.
Gruß Heini
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