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Ericaceae

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Ericaceae - Seite 3 Empty Re: Ericaceae

Beitrag  Shamrock am Do 10 Sep 2020, 22:51

An sich sowieso eine recht interessante Familie. Da gibt´s sogar heimische Vertreter ohne Chlorophyll. Hab bisher leider noch nie gefunden, obwohl die gar nicht sooo selten vorkommen. Stefan stellt dagegen eher die exotischen Afrikaner vor, aber auch die sind spannend wie ich finde.

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Ericaceae - Seite 3 Empty Re: Ericaceae

Beitrag  plantsman am Fr 11 Sep 2020, 18:17

Moin,

@Thomas
Waldfüssler schrieb:Danke für den höchst interessanten Beitrag! Ich habe gelesen, Bilder geschaut und mich etwas verliebt I love you
Das sind ja sehr interessante Heidepflanzen - von denen ich noch nie was gesehen / gehört habe.

Wie komme ich an solche Pflanzen ran? ....so fürs kommende Jahr?

es gibt in der Nähe von Dresden eine Heidegärtnerei, die auch ein paar sehr schöne südafrikanischen Arten im Angebot hat: Sortiment für Südafrikaner, Sortimentsliste Südafrikaner

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Ericaceae - Seite 3 Empty Arbutus unedo Erdbeerbaum

Beitrag  Orchidsorchid am Fr 18 Sep 2020, 15:47

Hallo 

Mein Erdbeerbaum  Arbutus unedo will blühen(Erstblüte)

Ericaceae - Seite 3 20201518
Ericaceae - Seite 3 20201517

Grüße Manfred
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Ericaceae - Seite 3 Empty Agapetes incurvata

Beitrag  plantsman am Mi 23 Sep 2020, 20:57

Moin,

@Manfred, die sind wirklich hübsch, wenn sie ganz auf sind. Dann weiß man auch, warum die mit den Blaubeeren verwandt sind. Leider bilden sie nur Früchte aus, wenn man zwei Klone hat. Selbstbestäubung gibts leider nicht.

Eine ebenfalls mit der Blaubeere verwandte Pflanze ist Agapetes incurvata. Hier sieht man an der Blütenform nicht so schnell, wo sie hingehört und auch die Blätter sind mit ihrer runzeligen Oberfläche ungewöhnlich. Noch ungewöhnlicher ist dann ihr Wuchsort, sie ist nämlich ein Epiphyt. Also eine Blaubeere, die auf Bäumen wächst.
Um auf den Bäumen nicht zu sehr Hunger und Durst zu leiden, bilden viele Agapetes mit der Zeit entweder stark verdickte Wurzeln oder Stammbasen als Vorratsspeicher aus. "Leider" nicht sukkulent, aber trotzdem faszinierend, weil caudexartig. Leider sind die Knubbel "meiner" Pflanzen noch nicht so weit, weil sie bei Stecklingsvermehrung etwas länger für die Entwicklung brauchen. Interessanterweise haben sich derartige Stämme unabhänging voneinander bei den andinen und asiatischen vogelbestäubten Blaubeeren entwickelt. Dabei sind sie zwei nicht so nah verwandte Entwicklungslinien.

Agapetes incurvata ist nach etwas intensiverer Recherche auch im Handel zu bekommen und wenn nicht die Art, dann eine Hybride mit ihr, Agapetes ´Ludgvan Cross´. Diese ist ebenso schön.

Die Heimat dieses bis einen Meter hohen Strauchs sind die Nebelwälder des östlichen Himalaya. Am besten wächst sie an einer halbschattigen Stelle in einem gerade frostfrei gehaltenen Kalt- oder Alpinenhaus. In wintermilden Gegenden Englands und an Frankreichs Kanalküste könnte man sie sogar im Freien halten.
Als Epiphyt wächst sie sehr gut in Schalen in normalem, handelsüblichen Orchideensubstrat. Im Sommer darf es richtig viel Wasser geben, mit entsprechender Luftfeuchte, auch draussen und der Winter kann ziemlich trocken sein..... sie hat ja ihre Knollen. Ganz austrocknen sollten die feinen Wurzeln aber nicht. "Bügelfeucht" ist eine schöne Bezeichnung für diesen Substratzustand.

Minuspunkte sind ihr sparriger Wuchs und die leichte Anfälligkeit für Thripse. Da sie aber Schnitt sehr gut vertragen und jedes Aststückchen auch als Steckling genutzt werden kann, kann man sie recht gut erziehen. Wenn man sie jedoch nur gelegentlich leicht auslichtet und die Stämme dicker werden lässt, dann blüht sie mit der Zeit an allen Triebgenerationen, also von der dicken Stammbasis bis in die einjährigen Triebe.

Ericaceae - Seite 3 Agapet10

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