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Snowballs

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Beitrag  komtom am Fr 29 Jan 2016, 20:19

Hallo Gemeinde,

nun schauen wir uns mal Arten der Gattung Epithelantha an welche nicht so ohne weiteres zu erkennen sind und manches mal auch verwechselt werden. Zunächst einmal Epithelantha pachyrhiza (MARSH.) BACKEBERG sie wird auch als Unterart von Ep. micromeris angesehen, das ist von Autor zu Autor unterschiedlich.

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Areolen und Dornenanordnung sehr ähnlich Epithelantha micromeris die Unterschied findet sich vor allem in der Ausbildung der Wurzel. Wie der botanische Name schon frei interpretiert als "grosse Wurzel" zu deuten ist, bildet diese Art deutliche oft verzweigte, rügenförmige Wurzeln. Ein weiteres Merkmal sind die Dornen welche bei erwachsenen Pflanzen den Schopf bilden. Diese sind in der oberen Hälfte grau bis schwarz, manches mal auch bräunlich. Das dritte Merkmal ist nicht immer deutlich zu erkennen, ein langer Hals ähnlich wie es z. B. Turbinicarpus subterraneus ausbildet und eine Einschnürung im Übergang Wuzel zum eigentlichen Pflanzenkörper. Manche Pflanzen haben diesen Hals, manche eher nicht, die Einschnürung sollte aber trotzdem vorhanden sein. Die Art ist im Gegensatz zu Ep. micromeris nicht selbstvertil was bedeutet dass sie ohne Bestäubung mit einer anderen Pflanzen keine Früchte bildet.

Die nächste Form ist Ep. greggii ssp. polycephala (BACKEB.) DONATI & ZANOVELLO und mir ist diese bisher in ihrem Aussehen nicht wirklich bekannt gewesen da sich in der Literatur nicht sehr viele Informationen fanden. Hat man im Internet recherchiert fanden sich unterschiedlichste Formen gar andere Arten die dafür gehalten wurden.

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Deutlich ist die nahe Verwandschaft mit der Nominatart Ep. greggii zu erkennen, die radiale Anordnung der Dornen in einer Ebene so auch die Anzahl dürfte ziemlich gleich sein. Die Farbe der Dornen kann von cremweiss bis in ein ziegelrot schwanken. Es wurde daher auch einmal eine var. rufispina beschrieben, welche sicher aus diesem Formenkreis stammt. Die Eigenschaft welche der Unterart ihren Namen gegeben hat ist nicht immer so ausgeprägt, so gibt es Formen welche schon als junge Sämlinge sprossen und auch solche welche sich damit recht lange Zeit lassen.

also bis bald und Grüsse

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Re: Snowballs

Beitrag  ClimberWÜ am Fr 29 Jan 2016, 21:10

Hallo,
wie im Thema bereits erwähnt kann manche Epithelantha auch draußen bleiben.
Als später Neuzugang fehlt mir breite Erfahrung, aber den Winter 14/15 blieb meine E. micromeris (unguispina?) alle Tage draußen anfangs nicht überdacht bei Minimum -10 Grad. Auch überdacht kam manchmal Schnee und Sturmregen an die Pflanze - alles andere als trocken!
Dies Jahr habe ich den "Snowball" wegen möglicher Kälte weit unter -10 Grad vor zwei Wochen reingestellt. Sie war bereits -5 Grad exponiert. Einen halben Meter daneben stehen Maihuenias im Untersetzer also nass, die Tage durchgefrostet mit Eisüberzug.
Das Grün am Pflanzenkörper der E. micromeris der etwa Daumenendglied groß ist kann man kaum mehr erkennen, da die Pflanze schrumpft und angedeutete Ringe zeigt. Beginnende Schopfbildung lässt auf Blüten in der kommende Saison hoffen. Dann wird mit regelmäßigen Düngergaben unterstützt.
Eine neu hinzugekommene E. (...) greggii wird einen ähnlichen Platz bekommen.

Wie schaut Eure Erfahrung aus, welche Arten, Subspezies vertragen ebenso Frost bzw. Winter, welche sollten frostfrei bleiben?

Grüße Peter
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Re: Snowballs

Beitrag  abax am Sa 30 Jan 2016, 15:41

Hallo Peter,
"normale" micromeris halte ich seit etwa 10 Jahren frosthalt, da habe ich reichlich Nachzuchten. Hatte praktisch keine Ausfälle. Haben hier allerdings Weinbauklima, - 15°C dürfte etwa das Minimum gewesen sein.
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Frosthärte bei Epithelantha!?

Beitrag  komtom am Sa 30 Jan 2016, 16:09

Hallo Gemeinde,

in dem besprochenen Buch von DONATI und ZANOVELLO wird immer wieder erwähnt dass die Pflanzen erstaunlich frosttolerant währen. Selbst habe ich seit etwa drei Jahren zunächst einzelne Pflanzen und jetzt auch Sämlinge im ungeheizten Gewächshaus. Heuer waren es schon in einer Nacht -16°C und wie es ausschaut habe sie es überlebt. Die beiden Winter davor zählen nicht, waren wie bekannt, ja eher frostfrei auch bei uns in der Oberpfalz.
Ach ja es sind Pflanzen und Sämlinge von Epithelantha micromeris SB 1327. Ausserdem währe da noch zu erwähnen dass die Eithelanten ja ganz nah mit den Pediocacteen verwandt sind.

Ausser dem gab´s hir doch schon einmal einen Beitrag über die Frosthärte von Epithelanta, ich glaube man wollte sie auf wh Opuntien oder so pfropfen um die Frosthärte zu erhöhen.

also bis bald und Grüße

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Re: Snowballs

Beitrag  Cristatahunter am Sa 30 Jan 2016, 16:16

Ich möchte meine paar Epithelanthas zeigen. Bei einigen weiss ich den Namen nicht oder nur spekulativ.
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E. bokeii
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E. greggii ssp. greggii
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E. greggii ssp. greggii
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Re: Snowballs

Beitrag  Shamrock am Do 09 Jun 2016, 10:23

Die große Blütenwelle bei der Epithelantha micromeris hab ich im Urlaub wohl verpasst - aber da hätte man den Scheitel unter all den riesen Blüten eh nicht mehr gesehen. Wink Jetzt geb ich mich mit den Nachzüglern zufrieden und guck gespannt, wie sie sich als Cristate wohl weiter entwickeln wird:
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Bis letztes Jahr war vom cristaten Wuchs jedenfalls noch nichts zu erkennen.

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Re: Snowballs

Beitrag  darwi am Do 09 Jun 2016, 15:38

Ausgesäht ,ein brauchbarer Keimling war dabei und auf Seleni gesetzt. Dann auf Jusbertii und dieses Jahr einen Klon geerntet und wieder gepfropft.
Sicher nichts für echte Liebhaber aber so kann auch ein kleiner Kakteenfreund zu dieser Pflanze kommen und sie problemlos halten.
Sollte die Pflanze selbstfertil sein und mal Blühen gäbe es sogar Samen ...

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Gruss
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Re: Snowballs

Beitrag  Cristatahunter am Do 09 Jun 2016, 15:51

Gepfropft neigen die Epithelantha zu Bildung von Cristatas.
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Re: Snowballs

Beitrag  darwi am Do 09 Jun 2016, 16:13

Ja,C.Hunter auf dem Bild nicht richtig zu erkennen aber der vierte Spross ist eine ordentliches Cristat.

Gruss
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Re: Snowballs

Beitrag  Shamrock am Do 09 Jun 2016, 21:52

Meine angehende Cristate wächst übrigens wurzelecht. Wenn man bedenkt, dass Escobarien wahre Wüstenpflanzen sind, dann ist die Kultur wurzelecht überhaupt kein Problem. Und mit Früchten solltest du Glück haben, die allermeisten Escobarien sind selbstfertil.

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