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Düngegipsdosierung bei Ariocarpen

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Beitrag  Jehan am So 28 Aug 2011, 12:00

@karlchen : Fliesenkleber wäre wohl nicht so gut ... Gestört Ich dachte an Zusatzstoffe vielleicht dass er schneller abbindet oder sonstiges ...

Nur mal so nebenbei gefragt : Ist Düngegips eigentlich auch für andere Kakteen zum Düngen geeignet(in geringerer Konzentration vielleicht und wieviel) oder ist diese nur für bestimmte Kakteen ratsam?
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Beitrag  karlchen am So 28 Aug 2011, 12:22

Deshalb würd ich den billigsten nehmen, denn Zusatzstoffe kosten Geld. Da wird dann nix anderes als CaSO4 drin sein. Für andere Pflanzen kann man es auch benutzen, sollte sich aber vorher Gedanken machen ob die Pflanzen nicht irgendwo andere leichter verfügbare Ca und S-Quellen haben. Der Vorteil bei Gips ist halt, dass es obwohl es ein Salz ist, nicht die negativen Eigenschaften eines hohen Salzgehaltes im Substrat hat. D.h. man kann viel Gips ins Substrat mischen und hat trotzdem keine erhöhte Leitfähigkeit. Beim pH-Wert ist es dasselbe. Es wirkt sich (in reiner Form,beigemischt) im Verhältnis zu anderen Düngesalzen nicht sehr stark auf den pH-Wert des Substrates aus. Kurzgesagt: Gips ist eine gut verträgliche Ca und S-Quelle für alle Pflanzen, aber leider schlecht verfügbar, im Vergleich zu gelösten Salzen!
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Beitrag  DieterR am So 28 Aug 2011, 12:39

Ich nehme noch den Düngegips vom Haage. Habe mir da mal ein KG gekauft, der langt recht lang.

Verwende den zum Einmischen ins Substrat von den Astros, den Lophos und den Trichos und giesse die auch so 4mal im Jahr damit.
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Beitrag  sensei66 am So 28 Aug 2011, 16:04

karlchen schrieb:Deshalb würd ich den billigsten nehmen, denn Zusatzstoffe kosten Geld. Da wird dann nix anderes als CaSO4 drin sein. Für andere Pflanzen kann man es auch benutzen, sollte sich aber vorher Gedanken machen ob die Pflanzen nicht irgendwo andere leichter verfügbare Ca und S-Quellen haben. Der Vorteil bei Gips ist halt, dass es obwohl es ein Salz ist, nicht die negativen Eigenschaften eines hohen Salzgehaltes im Substrat hat. D.h. man kann viel Gips ins Substrat mischen und hat trotzdem keine erhöhte Leitfähigkeit. Beim pH-Wert ist es dasselbe. Es wirkt sich (in reiner Form,beigemischt) im Verhältnis zu anderen Düngesalzen nicht sehr stark auf den pH-Wert des Substrates aus. Kurzgesagt: Gips ist eine gut verträgliche Ca und S-Quelle für alle Pflanzen, aber leider schlecht verfügbar, im Vergleich zu gelösten Salzen!

Na ja, ganz stimmt das nicht. Mit knapp 2 g/l hat Gips schon eine relativ gute Wasserlöslichkeit, deshalb ist er ja zum "Düngen". Ansonsten stimme ich dir zu, Gips ist Gips, egal ob er aus Mexiko, einem fränkischen Gipswerk oder aus dem nächsten Kohlekraftwerk kommt.
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Beitrag  sensei66 am So 28 Aug 2011, 16:15

Ach ja, hab noch was vergessen: vom Baumarktgips rate ich ab. Dieser besteht aus gebranntem Gips (CaSO4, sog. "Anhydrid"). Der bindet beim Kontakt mit Wasser ab, das Substrat wird zu Beton... Außerdem ist die Reaktion exotherm, es kann durchaus viel Wärme entstehen, die die Wurzeln schädigen könnte.
Gips als Gestein ist dagegen schon "fertig" (CaSO4 x 2 H2O)
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Beitrag  karlchen am So 28 Aug 2011, 17:04

Man kann den Baumarktgips auch erst mit Wasser vermengen, trocknen lassen und wieder zerkleinern. Im Vergleich zu anderen (Nähr-)Salzen (und nur das war die Aussage) ist die Wasserlöslichkeit von Gips doch eher gering. 2g/l ist im Vergleich eigentlich garnichts;), (vergl. NaCl 359 g/l = gute Löslichkeit).
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Beitrag  DieterR am So 28 Aug 2011, 17:06

Karlchen, das hatte ich schon weiter oben beschrieben! Gestört
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Beitrag  karlchen am So 28 Aug 2011, 17:12

Ick wees Dieter;) Aber du weißt ja: Im Forum muss man alles solange wiederholen bis es der letzte liest. Und Sensei hatte ja schon wieder einen gegensätzlichen Beitrag zur Komplizierung des Problems geleistet lol! .
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Beitrag  Tim am So 28 Aug 2011, 18:13

karlchen schrieb:Der Gips aus Rauchentschwefelungsanlagen ist mit Sicherheit reiner als der Naturgips, liegt einfach in der Natur der Entstehung.
Der CaSO4-Anteil ist mit Sicherheit höher, aber ich möchte lieber nicht wissen, was da an "Staubanteilen" durch die Kalksprühnebel im Abgasstrom noch so rausgefiltert wird.
Allerdings ist ja zu hoffen, das niemand seine Kakteen verkonsumiert, von daher ist z.B. ein erhöhter Schwermetallanteil auch egal Very Happy
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Beitrag  karlchen am So 28 Aug 2011, 19:00

Na ja, mit ein bisschen Glück sind noch Spurenelemente mit drin wobei ich eher bezweifle, dass Schwermetalle in den Abgasstrom gelangen. Die werden sich eher in der Asche wiederfinden. Aber alles ist möglich;)
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