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Düngegipsdosierung bei Ariocarpen

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Düngegipsdosierung bei Ariocarpen - Seite 3 Empty Re: Düngegipsdosierung bei Ariocarpen

Beitrag  Jehan am So 28 Aug 2011, 19:05

Hm ... und wieviel würdet ihr zum Düngen den Ariocarpen empfehlen ? 2g/l 4x im Jahr ? und wie sieht es dann bei anderen Kakteen aus wenn wir schon dabei sind ? Ein bischen webiger ? oder eben vorbehandelt als Brocken dazugeben im Substrat ? Mich interessiert die vernünftige und ausreichende Menge (auch wenn Ariocarpen mehr vertragen würden, andere Kakteen aber bestimmt nicht so viel ...)
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Düngegipsdosierung bei Ariocarpen - Seite 3 Empty Re: Düngegipsdosierung bei Ariocarpen

Beitrag  Tim am So 28 Aug 2011, 21:48

karlchen schrieb:Na ja, mit ein bisschen Glück sind noch Spurenelemente mit drin wobei ich eher bezweifle, dass Schwermetalle in den Abgasstrom gelangen. Die werden sich eher in der Asche wiederfinden. Aber alles ist möglich;)
Nebenbemerkung: Ich rede jetzt von Kohleverfeuerung. GasKWs sind ein anderes Thema, aber da ist auch der Schwefelanteil ein ganz anderer

Die Asche ist zuallererst fast komplett mit im Abgasstrom! In der Brennkammer fällt garnicht sooo viel auf den Boden, wie man denken sollte.

Klar geht das meiste über die üblicherweise vorgeschaltete Ascheabscheidung (Gewebe- oder Elektrofilter) weg, aber "sauber" ist die Abluft erst nach der Kalkdusche...(!!!)
Die Reihenfolge der Schadstoffabtrennung ist von Kraftwerk zu Kraftwerk unterschiedlich.
Schau Dir mal die Regelung für REA-Gips-Grenzwerte genauer an. Um als Substitut für Naturgips durchzugehen, muß hier nur die vordefinierte durchschnittlich Qualität des Naturproduktes erreicht werden (...in der "Gesamtbelastung" [nettes Schlupfloch]). Dabei wird generell berücksichtigt, dass das Endprodukt in gebundener, trockener Form in den Verkehr gebracht wird und in der Regel nicht grundwasserbelastend verbaut wird.
Aufweichungstendenzen für die Grenzwerte gab es sogar mal unter den Grünen, die für die Deponie-Novelle von 2005 EBS-Anlagen einführen wollten (ErsatzBrennStoff =Müll in Verbrennungskraftwerken). Kein solches Kraftwerk könnte mehr REA-Gips verkaufen, was in der Wirtschaftlichkeitrechnung ziemlich auffallen würde.

Ich sehe keinen Grund, "Baumarkt"-Gips für die Stachler nicht einzusetzten, sondern wollte nur widersprechen, dass das Zeug SAUBER ist. Nix was aus einem Kraftwerk kommt, ist sauber...es liegt nur unterhalb bestimmter Grenzwerte.
Natürliche Rohstoffe können auch alles mögliche enthalten: Süd-westlich meiner Heimatstadt gibt es ein Tonvorkommen mit starkem Arsengehalt Gestört
Tim
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