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Ist das ein Aeonium haworthii? Gelöst: >>> Ja! (+ Pflegebedingungen)

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Ist das ein Aeonium haworthii? Gelöst: >>> Ja! (+ Pflegebedingungen) Empty Ist das ein Aeonium haworthii? Gelöst: >>> Ja! (+ Pflegebedingungen)

Beitrag  Dickblatt am Fr 11 Sep 2020, 22:13

Und noch ein Pflänzchen, das auf seinen endgültigen Namen wartet. Und auf einen besseren Wuchs. *hüstel* Denn auch, wenn sie von vorne ganz nett wirkt

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wuchs sie völlig schief:

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Ich nehme ja an, wegen Lichtmangel, denn die Bilder, die ich so fand, zeigen immer eine 1A-Rückenhaltung. Oder haben die irgendwie getrickst? Meine hält sich jedenfalls tapfer mit ihren angedockten Luftwurzeln fest und erdrückt tendenziell die (vermutliche) Crassula rupestris.

Nun ja, wie auch immer, der Wuchs ist eine andere Baustelle; jetzt erst mal der Name. Ich tippe auf Aeonium haworthii, habe aber keine Ahnung, ob ich damit richtig liege. Rückmeldungen in der ein oder anderen Art werden deswegen gerne angenommen.

Hier noch ein Bild der Rosette:

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Kann mir jemand weiterhelfen?


Zuletzt von Wühlmaus am So 13 Sep 2020, 17:57 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet (Grund : Titel ergänzt)
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Beitrag  plantsman am Fr 11 Sep 2020, 22:35

Moin,

die Wahrscheinlichkeit eines Aeonium haworthii ist sehr hoch einzuschätzen, auch wenn immer eine Hybride möglich ist. Dann wäre A. haworthii aber definitiv mit dabei gewesen.

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Beitrag  Dickblatt am Fr 11 Sep 2020, 22:55

Perfekt. Vielen Dank.

Und klar, Hybriden kann man nie ausschließen, aber wenn ich die ungefähre Richtung weiß, bin ich schon zufrieden. Mir geht es ja vor allem darum, dass ich wenigstens theoretisch in Erfahrung bringen kann, was die Pflanzen bräuchten. Ob ich es ihnen dann geben kann, ist noch ein anderes Thema, Einen Thread zur Pflege fand ich hier im Forum bisher allerdings nicht. Falls noch jemand einen Link für mich hat, wäre ich entsprechend dankbar. Was ich bisher so via Internet fand (allerdings mehr allgemein zu Aeonium) ist viel Licht, aber keine pralle Sonne über Stunden, wenig bis kein Humus fürs Substrat und Winterruhe hell zwischen 10 und 15 Grad. Ich hoffe, das stimmt so weit.

Würde es ihr helfen, wenn man sie immer mal dreht, dass sie dann aufrechter wächst? Draußen wäre natürlich besser, aber ich habe halt nur begrenzt Platz und würde dem Nachwuchs entsprechend gerne dabei helfen, eine etwas aufrechtere Haltung anzunehmen.
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Beitrag  adtgawert324 am Fr 11 Sep 2020, 23:07

1) Meine "Aeonium Green" stand im Sommer immer auf dem Balkon (Westseite). Sie mag durchaus (nach Eingewöhnung) viel Sonne und entwickelte sich nur dort auch richtig gut
2) Torffreie Erde mag sie auch. Ich würde ihr 30-40% geben.
3) Meine Wuchs auch so zur Seite wie deine, nur halb so weit.
4) Blätter bildeten sich vorwiegend im Sommer und über den Winter hat sie immer viele verloren.
5) Ob du deiner geschwächten Aeonium ein Umtopfen noch zumuten kannst, musst du selbst entscheiden. Ich würde es zuerst mit ein paar Stecklingen probieren, bevor die gesamte Pflanze noch eingeht?
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Beitrag  Dickblatt am Fr 11 Sep 2020, 23:44

Danke für deine Infos. Was ich so las, scheinen die Aeonium aber teils unterschiedlich zu reagieren, entsprechend bin ich nicht sicher, ob man die haworthii mit einer green vergleichen kann. Meine Pflanze verliert im Winter auch nicht mehr Blätter als im Sommer, und als geschwächt würde ich sie auch nicht ansehen. Wie kommst du auf diese Einschätzung?

Ich habe bereits eine Reihe an Ablegern in einer Anzuchtschale, einfach weil ich davon ausgehe, dass man die große Pflanze nicht mehr "begradigen" kann. Ihr Luftwurzeln haben einfach schon zu fest "zugegriffen" und sie in Schräglage gezogen. Wenngleich ich es versuchen werden, aber wohl erst erst im nächsten Jahr, wenn dann auch die Ableger gut gewurzelt haben. Das mit dem Begradigen kam in meinem Beitrag zuvor aber missverständlich rüber. Ich meinte mit dem "Würde es ihr helfen, wenn man sie immer mal dreht,[...]" nicht die gezeigte Pflanze, sondern die Sorte an sich. Dann würde ich beim Nachwuchs nämlich versuchen, es von Anfang an anzuwenden.
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Beitrag  adtgawert324 am Sa 12 Sep 2020, 06:58

Dickblatt schrieb:Meine Pflanze verliert im Winter auch nicht mehr Blätter als im Sommer, und als geschwächt würde ich sie auch nicht ansehen. Wie kommst du auf diese Einschätzung?
Falls du nicht gerade ein ungewöhnliche Aeonium Art erwischt hast, bei der dieser Wuchs typisch ist, falls es so etwas gibt, so ist die Rosette doch sehr schwach ausgeprägt. Die paar übrigen Blätter auf dem Foto sehen, auch dank des Sonnenlichts, teils gelblich und weniger intakt aus. Die Bilder (Aeonium haworthii) die ich per Bildersuche gesehen habe, da waren selbst bei den kleineren Exemplaren die Blätter stärker entwickelt. Eine Pflanze, die unter suboptimalen Bedingungen wächst ist sehr wahrscheinlich geschwächt und auch anfälliger für Krankheiten...

Du kannst im nächsten Jahr doch gerne herausfinden, ob deinen Sonnenlicht verträgt und dazu einen Ableger opfern Smile

Was das Drehen angeht, so kann ich dazu nicht viel sagen. Ich habe das in geringen Ausmaß bei einem kleinen Ableger erfolgreich getan, aber auch dieser hatte später die typische Wuchsform zur Seite. Da fehlt mir die Erfahrung, dies konsequent durchzuziehen.
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Beitrag  Dickblatt am Sa 12 Sep 2020, 10:06

Ich habe noch mal speziell auf die Blätter bei anderen Bildern geachtet: Stimmt, du hast Recht, die haben alle ein paar mehr je Rosette. Sie macht allerdings keinen instabilen, kranken Eindruck, dass sie weiche Stellen hätte, Tiere anzöge oder dergleichen. An sich ist sie durchaus stabil und kräftig, nur eben krumm und schief. Die einzelnen Blätter, die außen ein wenig gelblich und "weich" aussehen": So werden sie immer, bevor sie dann vertrocknen und abfallen, was aber ja normal bei der Sorte ist. Da hat sie immer mal einen Schub und aktuell steht sie wohl wieder kurz davor.

Gut gepflegt ist aber natürlich anders und m. E. zeigt sie deutlich, dass sie mehr Licht braucht, sonst wäre sie nicht gar so extrem schief gewachsen. Mich würde zwar nicht wundern, dass sie grundsätzlich versucht, mit ihren Luftwurzeln Fuß zu fassen und dass sie dadurch ganz automatisch in eine Schieflage geraten kann, was womöglich auch - in der freien Natur - in felsigem Gelände recht gut ist, aber bei mir ist es ja schon extrem. Ich werde das einfach mal, wie du ja auch vorschlägst, im nächsten Jahr testen, mit einem der Nachwüchse. Genügend geben dürfte es dann.

Wie überwinterst du deine Aeonium denn?
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Beitrag  plantsman am Sa 12 Sep 2020, 19:54

Moin,

Aeonium haworthii und ihre Hybriden sind zwar lieber Winterwachser, kommen jedoch auch mit sommerlichen Wassergaben recht gut klar. Wichtig ist ein eher mineralisches, gut durchlässiges Substrat und im Sommer, aber auch Winter, viel frische Luft. Als dicklaubige Art möchte sie auch sehr viel Licht, am besten direkte Sonne. Dann färben sich auch die Blätter schöner aus und die Pflanze bleibt deutlich kompakter.
Wenn man ihnen ihren gewohnten Jahresverlauf geben möchte, dann hält man sie im Sommer trocken-warm und im Winter mäßig feucht-kühl. In natura hab ich sie nur in den Fels-Spalten von Lavafluren gesehen. Somit halte ich Torf oder größere Mengen Humus für ungeeignet. Seramis ist aber auch nicht so toll, darin sterben die Wurzeln gerne ab. Wir im botanischen Garten nutzen ein Substrat, das Vulkatec sehr ähnlich ist und pflegen alle strauchigen Aeonien in Schalen. Dann kann vor allem Aeonium haworthii seine Luftwurzeln sehr dekorativ ausbilden, die mit der Zeit sehr dick werden.
Als Gewächshauspfleger ist man natürlich im Vorteil, weil man die Pflanzen im Winter wachsen lassen kann. In der Wohnung sollte man ihr im Winter einen möglichst kühlen, nachts gerne auf 8° C runter und sonnigsten Standort bieten, den man hat.

Aeonium haworthii in unserem Bilderlexikon. Unten sieht man ansatzweise die "Luftwurzeln".

Die Aeonium haworthii-Hybride Aeonium x mixtum (A. haworthii x A. urbicum) am Standort auf Teneriffa Mitte November zur Regenzeit. Auch hier sieht man sehr schön die Luftwurzeln und unter dem einjährigen Gras den Lava-Felsboden, fast humusfrei.

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Beitrag  Dickblatt am So 13 Sep 2020, 00:02

Was wäre eher deine Empfehlung:

überdachter Balkon, Süd-Richtung, je nach Klima auch Temperaturen unter 8 Grad, die durch geschützten Stand und etwas Vlies ein wenig erhöht werden könnten = viel Licht und gleiche Licht-Richtung wie im Sommer, aber ggf. weniger als 8 Grad und auch nur kurz pralle Sonne, da geschützt stehend
(bei sehr kalten Temperaturen wäre auch ein Reinholen möglich, entweder zum nächstgenannten Ort = Wechsel der Lichtrichtung und der Luft, oder vorübergehend in die Wärme = vermutlich sehr schlecht, da Sommer simulierend)

oder

kalte Fensterbank, nachts in der Regel auch mit gekipptem Fenster, Nord-Ost-Richtung, zwei große Fenster direkt, ein drittes etwas entfernt = vermutlich passendere Temperatur, ggf. sehr kurze Morgensonne, aber weniger Luft (wenn jedoch etwas vorhanden), andere Licht-Richtung als im Sommer und grundsätzlich dunkler, wenn auch nicht zugebaut
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Beitrag  plantsman am So 13 Sep 2020, 18:07

Moin,

dann würde ich wohl das kühle Zimmer nehmen. Dann muss man halt mit dem Gießen etwas aufpassen, das die Pflanze nicht zu sehr vergeilt. Einen Frosteinfall auf dem Südbalkom würde die Art sicher nicht überleben.

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