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Könnt ihr meinem Kaktus helfen?

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Könnt ihr meinem Kaktus helfen? Empty Könnt ihr meinem Kaktus helfen?

Beitrag  Pluto Di 09 März 2021, 17:19

Hallo an euch, die ihr euch vermutlich deutlich besser mit Kakteen auskennt als ich!

Ihr habt das hier vermutlich schon so oft gelesen, dass es euch zum Hals raushängt, dennoch habe ich ein paar Kakteen, denen es nicht teilweise gar nicht gut geht. Ich versuche mal, alles Nötige zusammenzuschreiben, sollte etwas fehlen, bitte sagen.

Nummer 1: Stammt glaube ich aus einem Gartencenter, ist schon lange her. Sicherlich um die 20 Jahre. Hier hab ich gar kein gutes Vergleichsbild gefunden, also auch keine Ahnung, was für eine Art das ist. Der wurde höchstens zu Beginn ein oder zwei Mal mit frischer Erde versorgt, das dürfte es aber auch gewesen sein. Sonst habe ich ihn nur gegossen. Ich weiß nicht, ob man ihn überhaupt noch retten kann, möchte aber nichts unversucht lassen, da er für mich einen hohen emotionalen Wert hat. Ich habe ihn vor knapp einer Woche in einer Gärtnerei vorbeigebracht, wo er zumindest neue Erde bekommen hat. Mir wurde zwar gesagt, dass er bereits tot sei, allerdings haben sich seitdem auf der einen Seite neue Knospen gebildet und die jetzt höchsten Triebe haben sich wieder Richtung Sonne gerichtet. Die abgetrennten Stellen habe ich auch da erst wirklich bemerkt, mir ist jedoch nie aufgefallen, dass etwas abgefallen wäre und dann neben dem Topf lag. Der abgetrennte Teil ist mir gerade erst beim Fenster Öffnen abgefallen. Fühlt sich trocken, aber eher hart an.

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Nummer 2: Ist nicht nur einer, sondern vier in einem Topf. Wurden letzte Woche ebenfalls mit neuer Erde versorgt. Die habe ich damals aus Ablegern von Nummer 2 gezogen, waren ursprünglich 6 oder 7. Die anderen sind mehr oder weniger eingegangen, aber nicht entfernt. Seit letzter Woche sind die beiden großen fast 1 cm gewachsen und auch die kleineren haben zugelegt. Einer der großen sieht unten etwas braun aus, fühlt sich aber auch eher hart an. Sehen für mein Empfinden erst mal ganz gut aus, auch wenn die ebenfalls schon jahrelang keine Nährstoffe mehr gesehen haben. Bitte korrigieren, falls ich hier daneben liege. Meine Frage hier sonst wäre eher, ob es möglich oder sinnvoll ist, die vier zu trennen und in einzelne Töpfe zu setzen.

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Beide Töpfe stehen an einem Süd-West-Fenster nur wenige cm von der Scheibe entfernt, gelegentlich auch mal bei offenem Fenster. In den letzten Jahren haben sie aber auch mal dunklere Stellen gesehen. Sie werden circa. alle zwei Monate gegossen, Temperatur im Raum zwischen 18 und 20 Grad (im Winter eher 18 Grad, nachts auch schon mal runter auf 16 Grad). Ich weiß, dass ich sie lange Zeit vernachlässigt habe, möchte es ihnen aber wieder besser gehen lassen.

Ich habe schon gesehen, dass reine Erde eher ungeeignet ist. Meine Frage wäre jetzt, welches Substrat für diese Art Kaktus geeignet ist und ob ich sie jetzt erneut umtopfen kann oder ob ich das jetzt besser lassen sollte, nachdem das ja vor Kurzem erst gemacht wurde.

Ich danke euch schon mal für Eure Hilfe!
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Beitrag  Shamrock Di 09 März 2021, 20:21

Hallo und herzlich Willkommen hier im Forum!

Monströse Form der (Austro)Cylindropuntia subulata. Immer Sommer VOR dem Fenster würde ihnen deutlich mehr entgegenkommen. Kakteen sind Extremisten und keine Zimmerpflanzen!

Rund 2/3 mineralische Erde und 1/3 Humus ist bei der okay, aber bitte im Sommer deutlich mehr als nur alle zwei Monate gießen: https://www.kakteenforum.com/t32159-faustregeln-zur-pflege-von-kakteen-und-anderen-sukkulenten

Die bewurzelten Ableger kannst du gerne zusammenlassen oder auch vereinzeln - je nach Belieben.

Und keine Sorge: Solange noch Grün da ist, steckt auch noch Leben drin. Lass dir also von den Gärtnern nix als tot verkaufen, was definitiv noch lebt. Schließlich haben sie dir in der Gärtnerei ja auch völlig ungeeignetes Substrat angedreht.

Solange du nicht kürzlich gegossen hast, solltest du auf jeden Fall nochmal zeitnah umtopfen. Nach dem Umtopfen dann nochmal eine Woche bis zum ersten Gießen warten, aber das sollte dann wirklich auch ziemlich zeitig geschehen - Nummer ruft schon ziemlich laut nach Wasser. Fertiggemischtes mineralisches Substrat bekommst du beispielsweise hier: https://www.vulkatec-onlineshop.de/Dachbegruenung/Kakteenerde_Premium/236.html

Die allermeisten Fragen hier (auch die von den Fortgeschrittenen) wurden bereits mehrfach durchgekaut. Wir sind da geduldig! Insofern nicht zögern, wenn dir nochwas auf dem Herzen liegt. Wink

Gutes Gelingen und liebe Grüße - Shamrock (aka Matthias)

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Beitrag  Pluto Mi 10 März 2021, 21:16

Danke schon Mal für die Informationen!

Ich weiß, Anfängerfragen nerven, wenn sie immer wieder kommen. Ist nur schwierig, weil man als Anfänger nicht gut einschätzen kann, ob die allgemeinen Tipps so gut sind oder die eigene Pflanze nicht doch mehr oder weniger andere Bedingungen braucht, vor allem, wenn sie schon geschwächt ist.

Soweit ich gelesen habe, bedeutet monströs bei dieser Art, dass sie mehr Verzweigungen bildet als die normale Form und dass sie vermutlich keine Blüten bilden wird?

Im Sommer draußen muss ich mir mal was für die schmale Fensterbank überlegen. Regen ist dann auch kein Problem, solange der unten am Topf wieder abfließen kann? Gießen, sofern das Substrat trocken ist?
Nummer 1 braucht wirklich viel Wasser? Dachte es liegt hier eher am Nährstoffmangel.

Was ist mit den vertrockneten Stümpfen? Können die so bleiben oder sollte ich die oder andere Teile entfernen? Hier sieht es gar so aus, als wäre da ein Loch (und was ist eigentlich dieses braune Ding an dem rechten Triebling, sieht fast wie eine Wurzel aus?): [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Beide Töpfe wurden nach dem Umtopfen gegossen. Also lieber so lassen und nächstes Jahr in richtiges Substrat setzen? Bei den vier kleinen mach ich mir da nicht so viele Sorgen, dass die das Jahr noch gut überstehen (würde sie dann am besten trennen, sofern die Wurzeln nicht zu sehr ineinandergreifen).

Und was ist mit Dünger? Ja/nein (reicht der Humus?), wenn ja, welcher empfiehlt sich da?
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Beitrag  Antonia99 Mi 10 März 2021, 22:28

Mein Rat: Nimm sie aus den Töpfen, schüttel die Erde ab, und lass sie zwei Tage so liegen.
Dann topfe sie in ein passendes Substrat, warte nochmal zwei Tage und giesse sie dann an.
So hell, wie Deine Wohnung es zulässt stellen, und wenn sie an Wachstum zulegt, alle 14 Tage mit Kakteendünger in halber Konzentration versorgen.
Solltest Du sie rausstellen können, langsam an Sonne gewöhnen, sonst bekommen sie einen Sonnenbrand.
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Beitrag  Shamrock Mi 10 März 2021, 22:34

Anfängerfragen sind nur etwas zeitraubend zu beantworten, weil man immer und immer wieder das Gleiche tippen muss - aber man hilft ja gerne! Wink Zumindest wenn nett und motiviert gefragt wird. Da du diese Voraussetzungen hervorragend erfüllt hast, will ich dann mal. Immerhin hast du ja auch brav deine Hausaufgaben erledigt, dich eingelesen und weiter informiert. Wink
- irgendein handelsüblicher Kakteendünger ist völlig okay. Dann bei jedem dritten oder vierten Gießen in der halben Dosierung wie angegeben. Zumindest bei mineralischem Substrat. Bei dem Torfzeug braucht man eigentlich fast gar nicht düngen - wobei an dem Zustand deiner Nummer 1 schon sicher auch ein Nährstoffmangel mit verantwortlich ist. Irgendwann ist natürlich auch der Torf ausgelutscht - und dieses braune Zipfelchen ist der beste Beweise dafür --> eine Luftwurzeln, die händeringend nach Futter sucht.

- monströs ist ein abnormales Wachstum. Warum auch immer (Gendefekt, Virusinfektion, etc.). Blühen würde in dem Fall aber auch die Normalform in einer Sammlung nicht unbedingt. Am ehesten noch wenn man ganz viel Platz hat und sie frei ausgepflanzt vor sich hinwachsen lassen kann. Also Blüten sind bei dieser Art eher was für die Natur oder für Botanische Gärten.

- im Sommer draußen mit Wind und Wetter samt nächtlicher Abkühlung ist halt deutlich eher an den Standortbedingungen und somit auch gesünder. Stichwort Abhärtung... Mineralisches Substrat trocknet schnell, da ist dann auch Regen nicht weiter tragisch. Zumindest solange es kein tagelanger Dauerregen bei gleichzeitiger Kälte ist - aber sowas hat man im Sommer ja zum Glück eher selten mal und dann kannst du sie immer noch reinstellen.

- ich würde schon jetzt zeitnah Umtopfen. Dann kannst du sie den Sommer über auch wirklich kakteenfreundlich kultivieren.
Wenn du die gesunden Ableger auch umtopfen und vereinzeln willst, dann werden sich größere Wurzelverluste nicht vermeiden lassen. Das ist aber weniger tragisch. Einfach nach dem Umtopfen mindestens 10 Tage nicht gießen, damit die Wurzelverletzungen abheilen können.

- das vertrocknete, braune Zeug solltest du schon allein aus optischen Gründen entfernen. Damit kannst du aber auch gerne bis zum Spätfrühling warten, wenn die Cylindropuntia wieder richtig in die Gänge gekommen ist. Dann lässt es sich meist auch einfacher entfernen. Beim besagten Loch ist jedenfalls schonmal so ein vertrockneter Trieb abgefallen (das war dann das, was da mal rumlag).

Hab ich was vergessen? Dann einfach nochmal nachfragen! Die kriegen wir schon wieder in die Spur! Wink

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Beitrag  Pluto Fr 12 März 2021, 21:04

Ich kann's verstehen, ich steh ja auch gelegentlich auf der anderen Seite Very Happy

Lag ich doch gar nicht so daneben mit der Wurzel. Ich habe auch noch an zwei anderen Stellen etwas kleinere Wurzeln entdeckt, die liegen aber näher am Stamm. Bei der hier gezeigten würde ich das mal beobachten, was jetzt nach Umtopfen und Gießen passiert, denn die Stelle, an der der Triebling hängt, sieht schon ziemlich trocken aus - nicht, dass die Stelle quasi schon tot ist. Dann müsste ich den Triebling aber gut abtrennen und selbst einpflanzen können oder?

Wie kann ich erkennen, ob die braunen Stellen nicht noch auf etwas anderes wie Schädlinge o.Ä. hinweisen? Nicht, dass mir da noch was wegfault.

Ich werde auch mal schauen, ob ich nicht draußen etwas Platz finde, wird aber noch warten müssen. Ich hoffe, mit dem richtigen Substrat und viel Licht schon mal das Wesentliche in Angriff genommen zu haben.

Eine Frage zum Substrat noch: Gibt es einen Unterschied zwischen Torf/Humus/normale Blumenerde? Also was nehme ich quasi als organischen Anteil? Auf der VulkaTec-Seite wird zb auch Blumenerde angeboten, könnte ich die nehmen?

Und wie lange soll ich nach dem Umtopfen mit dem Gießen warten? Ihr habt mir 2 oder 10 Tage empfohlen - oder war das auf die verschiedenen Töpfe gemünzt (normalerweise 14 Tage, was die kleinen locker mitmachen, beim Älteren ist es aber wichtiger, dass er zügiger Wasser bekommt und dann hier lieber nur zwei Tage)? Die Suchfunktion spuckt immer was um die 7-14 Tage aus.

Ich werde nach dem Umtopfen jedenfalls mal ein paar Bilder einstellen!
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Könnt ihr meinem Kaktus helfen? Empty Re: Könnt ihr meinem Kaktus helfen?

Beitrag  Kaktusfreund81 Fr 12 März 2021, 21:40

Hi, ich hab' mir mal eine Frage herausgepickt.
Gibt es einen Unterschied zwischen Torf/Humus/normale Blumenerde?
Torf ist ein kohlenstoffhaltiges Sediment, welches sich in Moorböden mit der Zeit anreichert, Humus dagegen allgemein die Gesamtmasse der organischen Bodensubstanz (inkl. Torf). "Normale" Blumenerde basiert zumeist auch auf einer organischen Zusammensetzung, kann Torf enthalten oder besser - torffrei sein, denn der Abbau von Torf belastet sehr stark die Moore als wichtige Ökosysteme.
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Könnt ihr meinem Kaktus helfen? Empty Re: Könnt ihr meinem Kaktus helfen?

Beitrag  OPUNTIO Fr 12 März 2021, 21:47

Das ist eine monströse Austrocylindropuntia vestita.
Keine subulata.
An der Pflege ändert sich deshalb aber eigentlich nichts.
Gruß Stefan
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Könnt ihr meinem Kaktus helfen? Empty Re: Könnt ihr meinem Kaktus helfen?

Beitrag  Shamrock Fr 12 März 2021, 22:30

Pluto schrieb:Ich kann's verstehen, ich steh ja auch gelegentlich auf der anderen Seite
Dacht ich mir schon! Very Happy Sonst kräht nämlich niemand so einsichtig danach... Wink Irgendwas mit Weltall?

Ob abgetrennte Triebe in dem Zustand noch die Kraft zur Wurzelbildung haben? Glaube kaum...

Schädlinge können bei dem Schadbild höchstens Spinnmilben gewesen sein und die treiben sich meist im Scheitelbereich rum, wo die Epidermis noch etwas weicher ist.
Das Gammelrisiko schätze ich vernachlassenswert gering ein. Solang alles trocken ist, würde ich mir da keine Sorgen machen. Im Zweifelsfall gut beobachten und erst nervös werden, wenn braune Stellen anfangen größer zu werden. Wink

Ich sag immer rund 10 Tage - das ist die goldene Mitte zwischen 7 bis 14 Tage. Wink Die unvermeidbaren Wurzelverletzungen müssen vor dem ersten Gießen getrocknet und zugeheilt sein, sonst hast du eine erhebliche Wurzelfäulnisgefahr, wenn diese Wunden mit Feuchtigkeit Kontakt haben.

Übrigens: Torfabbau ist völlig unnötiger Raubbau an der Natur und eine Vernichtung von Artenvielfalt. Sowas sollte meiner Meinung nach generell strikt verboten werden.

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Könnt ihr meinem Kaktus helfen? Empty Re: Könnt ihr meinem Kaktus helfen?

Beitrag  Pluto So 28 März 2021, 21:09

Vielen Dank für die Antworten, auch an @OPUNTIO für die Bestimmung!

@Shamrock: Nein, das ist nur Hobby/Faszination, geht eher um Hardware Smile

Mit dem abgetrennten Trieb meinte ich den einen mit der Luftwurzel, weil die Basis, an der er hängt, auch schon ziemlich trocken ausschaut. Die müsste doch was mit Erde anfangen können, oder?

Ich habe mir die passenden Utensilien besorgt und den alten Kaktus die Tage von seinem Substrat befreit. Aktuell liegt er noch herum und "heilt". Habe zwar erst gedacht, dass ich das nie abbekomme, weil es trotz Trockenheit doch erstaunlich fest war, schlussendlich hat es aber doch geklappt. Zum Glück ist nur eine Wurzel dabei flöten gegangen, das sollte er ja wegstecken. Im unteren Bereich sieht er auch ziemlich trocken und schrumpelig aus, aber ich hoffe das beste!
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