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Könnt ihr meinem Kaktus helfen?

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Könnt ihr meinem Kaktus helfen? - Seite 3 Empty Re: Könnt ihr meinem Kaktus helfen?

Beitrag  Shamrock Mo 17 Mai 2021, 21:15

Sehr ausgeprägt sind diese Wurzeln nicht, aber das ist in Torf häufig so. Zudem kommt der Torf auch den Trauerfliegen deutlich mehr entgegen. In mineralisches Substrat legen sie ihre Eier wahrscheinlich nur aus Verzweiflung, wenn sie nicht besseres finden. Im Rahmen des Umtopfens dann die Wurzeln gründlich abspülen, das sollte bei Trauermückenlarven eigentlich ausreichend sein. Zur Sicherheit kannst du ja auch noch Gelbtafeln dort aufstellen, die zeigen dir zumindest einen eventuell weiter vorhandenen Mückenbefall an und reduzieren bei der Gelegenheit gleich auch noch etwas die Population.
Ansonsten ist deine Mischung ja so wie ich empfohlen hatte. Das passt schon für dieses hungrige Opuntienzeugs.

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Könnt ihr meinem Kaktus helfen? - Seite 3 Empty Re: Könnt ihr meinem Kaktus helfen?

Beitrag  Pluto Mi 19 Mai 2021, 15:48

So, habe jetzt mal alle Kakteen ausgepflanzt (bei allen anderen war das ja eh noch fällig). Ich habe keine Anzeichen für irgendwelche Schädlinge gefunden. Keine Eier, keine Larven. Bis jetzt auch keine Mücken oder Fliegen mehr.

Der alte Kaktus: Es haben sich einige kleine Wurzeln an den vorhandenen Strängen gebildet, sehen aber sehr fein und auch eher trocken aus. Der Wurzelhals ist etwas größer, allerdings klingt er auf einer Seite hohl (ich vermute, das ist nicht so gut). Der noch grüne Trieb hat zwei sehr feine Wurzeln gebildet, die sind eher weiß mit feinen Härchen drauf. Daher habe ich hier auch erst mal auf eine weitere Behandlung wie Abspülen verzichtet.

Der Paradia sieht top aus, da war fast mehr Wurzelmasse als Erde drin. Neuer Topf, das sollte passen.

Die vier kleinen Opuntias konnte ich separieren. Im Topf waren noch die Reste von zwei Ablegern, die nur minimal gewachsen sind. Nr.1 und Nr. 2 (die beiden großen) sehen gut aus, Nummer 2 mit dem großen Trieb hat sogar erstaunlich viele Wurzeln. Beim Auffüllen mit Torf wurde wohl nur unten im Topf etwas eingefüllt, genau dort hat der sich richtig breitgemacht. Die Wurzel hat ein paar Teile verloren, da mach ich mir aber keine Sorgen. Die beiden waren die Einzigen, die etwas ineinander verhakt waren (natürlich ausgerechnet ganz oben), ging aber nahezu ohne Schäden auseinander. Bei beiden mache ich mir bezüglich der Stabilität etwas Sorgen. Der Stamm ist sehr dünn, gerade Nummer 2 ist etwas schief gewachsen zu Beginn und hat durch den großen Trieb in den letzten Tagen etwas Schlagseite bekommen. Kann ich ihn etwas tiefer einfpflanzen oder bastele ich hier am besten was zur Abstützung?

Nummer drei hat nicht viel Wurzelmasse, vielleicht auch mangels Platz. Nummer vier sieht etwas seltsam aus: Der ist scheinbar mal umgekippt und hat an der Spitze einen neuen Trieb ausgebildet, den ich als eigentlichen Kaktus wahrgenommen habe. An der Stelle hat sich auch eine kleine Wurzel gebildet. Der alte Teil ist zwar braun, weil unterirdisch, aber da haben sich an der eigentlichen Wurzel noch neue gebildet. Der Wurzelhals hört sich komplett hohl an. Kann man den so wieder einpflanzen oder sollte man da etwas entfernen?

Gelbsticker werde ich jetzt noch besorgen, ansonsten nächste Woche alle wieder einpflanzen, in sterilisiertes Substrat.

Bilder kann ich erst heute Abend einstellen.
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Beitrag  Shamrock Mi 19 Mai 2021, 16:07

Tiefer eintopfen ist kein Problem und von den vermeintlich hohlen Wurzelhälsen wären Fotos ganz hilfreich.
Weiße Wurzeln mit feinen Härchen sind immer gut.

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Beitrag  Pluto Mi 19 Mai 2021, 20:13

Hier die Bilder: Erst jetzt fällt mir die verfärbte Stelle auf:

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Die orangene Markierung kennzeichnet in etwa die hohl klingende Stelle. Ist nicht deckungsgleich mit der verfärbten Stelle! Die blauen Kreise sind tatsächlich leider Löcher, an dem oberen steckt ja auch noch eine Wurzel.

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Andere Seite. Die klingt nirgends hohl. Die grünen Stellen markieren Wurzelhals und den noch recht gesunden Trieb. Gelb sind die beiden weißen, haarigen Wurzeln, die eine entspringt praktisch direkt an der Verbindung zum Wurzelhals, die andere etwas höher an diesem Trieb. In blau ist eine schwarze Stelle, die schon länger dort ist, aber vor der Torfaufüllung so noch nicht da war. Vielleicht eine Luftwurzel, die dort noch rauswollte? Ist auf jeden Fall hart.

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Hier die Nummer 1-3.

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Die würde ich gern bis zum Knick einpflanzen für mehr Stabilität. Bisher war ja praktisch nur ein Zentimeter in der Erde, für den großen Trieb scheint das nicht zu reichen.

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Nummer vier. Grün kennzeichnet die bisherige Erdlinie. In gelb die zusätzliche Wurzel. Der Wurzelhals scheint komplett hohl zu sein. An den Wurzeln haben sich aber scheinbar noch kleine Spitzen gebildet.

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Beitrag  Shamrock Mi 19 Mai 2021, 22:30

Wie gesagt, das tiefer Einpflanzen ist überhaupt kein Problem.
Das auf dem ersten Foto gefällt mir aber auch nicht so sonderlich. Gut, das Loch ist wahrscheinlich von einer verloren gegangenen Wurzel - aber der Rest? Ist alles fest und trocken?

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Beitrag  Pluto Do 20 Mai 2021, 08:52

Ich muss mich etwas korrigieren. DIe hohle Stelle überlappt auch noch etwas auf den unteren Bereich. Aber auch so gibt es noch einen Teil verfärbte Stelle, der nicht hohl ist und einen hohlen Teil, der nicht verfärbt ist.

Klingt in etwa so wie trockenes Papier, ist also wirklich trocken. Die noch festen Stellen sind ebenfalls alle fest und, soweit für mich von außen erkennbar, trocken. Ich konnte jedenfalls nichts matschiges finden.

Von innen ist das bestimmt schwer zu sagen, was da gerade passiert, oder?
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Beitrag  Shamrock Do 20 Mai 2021, 09:12

Eher passiert ist. Ich gehe mal von Vergangenheit aus... Meinst du, du kannst das hohle Zeugs ohne Totalschaden wegschnippeln? Nach dem Motto "sicher ist sicher".

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Beitrag  Pluto Do 20 Mai 2021, 10:59

Hmm, müsste ich schauen. Liegt ja leider etwas mittig der Bereich, so ein Schnitt müsste quasi U-förmig sein. Meinst du mit wegschnippeln, die trockene "Haut" zu entfernen? Kommt das Innenleben damit denn klar?
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Beitrag  Shamrock Do 20 Mai 2021, 11:05

Normalerweise gibt's ja eine Wundheilung, welche das gesunde Gewebe schützt. Das schlimmste was dir passieren kann, ist eine Neubewurzelung, welche aber mit verbliebenen Wurzelresten ein Kinderspiel ist. Jedenfalls sicherer als gammelnde Wurzeln, welche regelmäßig längerer Feuchtigkeit ausgesetzt sind.

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Beitrag  Pluto Do 20 Mai 2021, 22:32

Ich befürchte schon fast, das nicht mehr viel gesundes Gewebe vorhanden sein wird. Gibt es hier Vergleichsbilder, wie es aussehen sollte oder habe ich genug Zeit, hier Bilder einzustellen? Hab ein paar Videos gesehen, aber dort wird eigentlich nur an Trieben geschnitten und die Wurzel dann meist ganz entfernt, weil gefault.

Sonst wäre ich jetzt so vorgegangen:

- Mit scharfem Messer die trockene Haut wegschneiden
- Nach jedem Schnitt säubern und mit Alkohol desinfizieren
- matschige Stellen entfernen
- am Ende die Schnittstellen großzügig mit Zimt bestreuen
- ? Tage an einer nicht zu hellen Stelle trocken lassen
- in passendes Substrat setzen
- nach ? Tagen gießen

Notfalls bliebe immerhin der grüne Trieb, der ja schon weiße Wurzeln gebildet hat und der selbst wie ein Steckling auf dem Wurzelhals sitzt, sich also notfalls mit recht kleiner Schnittstelle entfernen ließe.

Ist das so machbar oder hab ich da jetzt grobe Fehler drin?
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