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Start mit der Jungfernaussaat

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Start mit der Jungfernaussaat - Seite 4 Empty Re: Start mit der Jungfernaussaat

Beitrag  Torro am Di 03 Jan 2012, 17:21

Mit dem vorsichtigen Lüften bekommst Du eventuell schon vorhandene Pilze
in den Griff. Die mögen Trockenheit nicht.
Mit den Schächtelchen - jede Kakteensorte in einem eigenen, kann man natürlich entsprechend
den Bedürfnissen der Sorte lüften, Licht geben etc.

Ich fange an zu lüften, wenn die Pflänzchen die ersten Dornen haben.
Manche wurzeln dann erst richtig. Vorher brauchen sie das ja nicht - wegen
der konstanten und hohen Luftfeuchtigkeit.

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Beitrag  papamatzi am Mi 04 Jan 2012, 17:04

Hallo Horst, hallo Frank,

kaktushorst schrieb:warum lüften ???Meine stehen Monate ohne einen Luftzug zu bekommen .
Mit dem lüften hohlt man sich das rein,was keiner haben möchte.
Ja, ohne Frage. Man kann dem aber vielleicht dadurch auch entgegenwirken, wie Torro schon sagt...
Torro schrieb:Mit dem vorsichtigen Lüften bekommst Du eventuell schon vorhandene Pilze in den Griff. Die mögen Trockenheit nicht.
Hat man, wie ich verschiedene Gattungen in einer Schale, ist es gar nicht so einfach den richtigen Kompromiss zu finden...
Torro schrieb:Mit den Schächtelchen - jede Kakteensorte in einem eigenen, kann man natürlich entsprechend
den Bedürfnissen der Sorte lüften, Licht geben etc.
Genau deshalb werde ich in Zukunft nur noch Samen von einer Gattung oder solchen Gattungen/Arten, die sich sehr (von der Keimdauer und dem Anfangswachstum) her ähneln, in eine Schale geben. Oder eben nochmal in kleine Einzeltöpfe, die ich ggf. separieren kann.
.

kaktushorst schrieb:Die Bilder waren ja nur ein Test ob ich das hin bekomme und ob einige Kakteenfreunde
darauf reagieren.Ich sehe es immer wieder,da werden Bilder 100 mal angeklickt,doch
eine Meinung da zu sagt keiner.
Aber sei getrost,da kommen noch einige.
Kommt drauf an, in welches Verzeichnis Du sie lädst. Unter "Bilderlexikon / Bestimmungshilfe" wirst Du keine Kommentare erhalten. Das soll, wie der Name sagt, ein Lexikon werden. Da dürfen wir nicht rumlabern... ^^ Wink
Anderswo wirst Du schon Reaktionen bekommen. Ganz sicher! Bei so tollen Pflanzen und Fotos.
Ich freu mich auf mehr! Auch wenn ich nix dazu sage. Smile
.

kaktushorst schrieb:Google mal von Bad Kreuznach zu Dir plus ca 10 km dann hast Du die Entfernung.
Jaja, ich kenne Kreuznach. Wir sind da alle paar Jahre mal. Wink Ich rechne grob mit 'ner reichen Stunde Fahrt. Das macht man nicht mal so nebenbei. Aber ich bin sicher, das klappt schon nochmal! Du machst mich ja immer neugieriger! Mit jedem Foto mehr!! Wink Wink
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Beitrag  Gast am Mi 04 Jan 2012, 17:19

Na dann schau mal unter Bilder.

Astrophyten,und Turbinicarpen viel Spaß.

Grüßli Horst
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Beitrag  papamatzi am Mi 11 Jan 2012, 22:48

Viel Neues hab ich nicht zu berichten.
Die Echinofossulos strecken sich ordentlich. Auch die Feros strengen sich richtig an. Die Turbinis entwickeln sich sehr unterschiedlich, es gibt einige noch winzige Keimlinge, andere sind schon recht stattlich.

Auch in Schale 2 ist fröhliches Jugendleben. Die Echinofossulos von Edith wollen anscheinend die aus Schale 1 einholen, so legen die los. Auch vom Haage-Vergleich sind nun ein paar gekeimt, aber bei weitem nicht so viele. Die Echinocereen lassen dagegen sehr zu wünschen übrig. Eine Art ist bisher gar nicht gekeimt, die andere sehr spärlich. Auch bei der Euphorbia herrscht bisher Funkstille. Ein einziges Korn quellt nun auf und der Keimling quält sich daraus hervor. Ich bin gespannt, wie es dort weitergeht.

Die extra Schälchen sind bisher ein Reinfall. Die O. ficus indica habe ich heute entsorgt. Keine Keimung (klar), dafür jede Menge Schimmel.
Die Notocactus schlosserii zucken sich nicht. Das waren ja selbst abgeerntete Samen. Ich vermute fast, dass sie von einer wilden Bestäubung herrühren und vielleicht gar nicht keimfähig sind.

Noch habe ich die Deckel auf den Aussaatschalen drauf. Bei Schale 1 lüfte ich ab und zu ein wenig, aber mehr um einen besseren Blick zu haben.

.

Aber eine andere Frage drängt sich mittlerweile auf:
Wie häufig sollte eigentlich jetzt, und wenn dann die Deckel ab sind, gegossen werden?
Und ab wann muss (wieviel) gedüngt werden?
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Beitrag  papamatzi am Fr 13 Jan 2012, 14:36

Schale 3 gestartet...

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Schwerpunkt Mammillarien.
Diesmal in Extratöpfchen, damit ich die ggf. rausnehmen oder austauschen kann, sollte Keimung und anschließendes Wachstum sehr unterschiedlich verlaufen. Bisher fehlten mir die kleinen Töpfe.

.

Und hier noch ein paar Bilder zum letzten Status.

Schale 1:
Die Ef

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Die Feros

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Die Turbinis

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und "Kevin allein zu Haus" (ein Ef)

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.

Schale 2:
Frohes Jugendleben (Ef von Edith)

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Vereinzelte Besiedelung beim Rest. Komplette Funkstille beim Ecc (unten rechts).

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Die Euphorbia-Einzelkämpferin

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Wär ja schön, wenn gerade davon noch ein paar keimen würden. Aber hoffentlich wächst wenigstens diese eine weiter! Lässt sich auch ganz schön Zeit...

Von daher möchte ich nochmal meine Fragen vom letzten Mal wiederholen:
Wie häufig sollte eigentlich jetzt, und wenn dann die Deckel ab sind, gegossen werden?
Und ab wann muss (wieviel) gedüngt werden?
Weiß da niemand Rat?
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Beitrag  Torro am Fr 13 Jan 2012, 15:16

Matthias,

das sieht wirklich schön aus.
Vor allem die Euphorbie, ohne jedes Grün!?

Zu Deinen Fragen: Das macht vermutlich jeder anders.
Gegossen wird wenn die Erde trocken ist. Winzlinge kannst du meist
etwas feuchter halten als erwachsene Kaktüsse.
Wobei gießen: Ich bevorzuge das Sprühen.
Sonst schwemmst Du die ja weg.
Wozu düngen? Haben die denn schon die vorhandene Erde leergefressen?
NÖ!

Äh - eine Frage zurück: Wann kommen denn endlich die versprochenen Jungfern?

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Beitrag  Wühlmaus am Fr 13 Jan 2012, 15:25

Hallo Matthias,

du hast ja schon richtig nette Winzlinge herangezogen. Kompliment. Und ich drücke Dir die Daumen, dass es weiter so gut voran geht.

Du fragst nach der Düngung und dem Gießverhalten, wenn der Deckel ab ist. Normalerweise würde ich, wenn die ersten Dornen sichtbar sind, ca. jede 2. Woche mit höchstens (allerhöchstens) der halben Konzentration Flüssigdünger, wie für große Pflanzen angegeben ist, gießen. In der Zwischenzeit solltest du die Kleinen aber auch nicht austrocknen lassen. Ich finde gerade die Phase, wenn die Luftfeuchtigkeit abnimmt (weil der Deckel geöffent oder schon abgenommen ist), die Kleinen aber noch nicht viele Wurzeln haben, sehr kritisch. Da muss man höllisch aufpassen, dass die Sämlinge nicht vertrocknen. Ich würde sie nach wie vor anstauen, vielleicht alle 3 bis 4 Tage, das hängt sicher auch von der Umgebungstemperatur ab. Und paß auf, dass du keine Trauermücken bekommst, die ihre Eier im Substrat ablegen. Das wäre tödlich für die Sämlinge. Vielleicht kannst du ein Fliegengitter überspannen, das dicht abschließt, aber Luft an die Sämlinge läßt?

LG Elke

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Beitrag  papamatzi am Fr 13 Jan 2012, 17:03

Danke Euch beiden für die Antworten! *daumen*

Torro schrieb:Vor allem die Euphorbie, ohne jedes Grün!?
Very Happy
Ich denke, das ist noch etwas früh, um auf variegata zu spekulieren. Keimen nicht viele Pflanzen erst mal gelb, bevor sie grün werden? Wink

Wobei gießen: Ich bevorzuge das Sprühen.
Klar. Das meinte ich. Oder eben Anstauen. Sprühen soll ja auch nicht so ganz ohne sein. Manche Sämlinge wollen nicht nass werden. Pienzchen eben... Rolling Eyes Wink

Wozu düngen? Haben die denn schon die vorhandene Erde leergefressen?
NÖ!
Nö. Bestimmt nicht.
Bloß, ob sie da überhaupt schon rankommen?? Hab 'ne mineralische Deckschicht...

Äh - eine Frage zurück: Wann kommen denn endlich die versprochenen Jungfern?
Geduld!! Bin auch schon ganz gespannt, was da mal draus wächst. Man kann ja nie wissen! ^^

.

Wühlmaus schrieb:Da muss man höllisch aufpassen, dass die Sämlinge nicht vertrocknen. Ich würde sie nach wie vor anstauen, vielleicht alle 3 bis 4 Tage, das hängt sicher auch von der Umgebungstemperatur ab.
Ok. Verstehe.
Temperatur weiß ich jetzt nicht, habe länger nicht gemessen. Aber tagsüber dürfte sie zwischen 25 und 30° liegen. Nachts etwas weniger. Raumtemperatur.
Bisher habe ich nur zweimal angestaut, einmal zu Beginn und einmal zwischendrin, und drei, viermal gesprüht. Ich hatte nie das Gefühl, dass da was aus- oder abtrocknet. Die Haube hielt alles beisammen... Wink Noch ist sie drauf. Habe nur die letzten Tage zunehmend lange, die Haube abgenommen, um zu gucken, Fotos zu machen und so... Heute morgen habe ich die Lüftungsöffnungen geöffnet (nur bei Schale 1).
Aber gut, einen Anhaltspunkt zu haben. *daumen*

Und paß auf, dass du keine Trauermücken bekommst, die ihre Eier im Substrat ablegen.
Ja, das ist ein Thema. Möglicherweise habe ich heute morgen eine erwischt, bei dem Versuch sich einzuschleichen.
Ich hatte ja gehofft, es ihnen zu vermiesen, indem ich unten rein ordentlich Kies und oben drauf eine rein mineralische Deckschicht gegeben habe. Außerdem ordentlich Kieselgur mit ins Substrat, was die Viecher angeblich nicht so mögen.
Ein hermetisches Abschließen wird schwierig, da die Schalen unten auch Löcher haben...
Na hoffen wir, dass es nicht schon passiert ist.
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Beitrag  Torro am Fr 13 Jan 2012, 17:21

Ich denke, das ist noch etwas früh, um auf variegata zu spekulieren. Keimen nicht viele Pflanzen erst mal gelb, bevor sie grün werden?
Ja, ja - auf dem Gebiet bin ich Hektiker. Deshalb ist meine "Verlustquote" auch so hoch. Wink

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Beitrag  papamatzi am So 15 Jan 2012, 10:55

Und schon ist es passiert!

TRAUERMÜCKENALARM!!!

Heute morgen habe ich doch tatsächlich so ein Biest in Aussaatschale 1 erwischt! Keine Ahnung, ob sie schon dazu gekommen ist, ihre tödliche Fracht abzuwerfen. Schließlich ist die Oberfläche einigermaßen gut "versiegelt". Aber wer weiß? Und vielleicht guckt ja hier oder dort doch ein Torfklümpchen hervor...

Also, was tun?

Abwarten und Tee trinken?
Die chemische Keule rausholen und großflächig dekontaminieren?
Abtrocknen lassen? (Wohl eher nicht, das würde auch die Sämlinge killen.)

Gelbtafeln sind als Flak nur zur Dezimierung der Angreifer geeignet (hab welche hinter den Aussaatschalen angebracht), zeigen zwar Erfolg, aber lösen (wie wir sehen konnten) nicht das Problem...

Also, wie nun weiter?
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