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Start mit der Jungfernaussaat

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Beitrag  BernhardA am So 15 Jan 2012, 11:23

papamatzi schrieb:Und schon ist es passiert!

TRAUERMÜCKENALARM!!!

Heute morgen habe ich doch tatsächlich so ein Biest in Aussaatschale 1 erwischt! Keine Ahnung, ob sie schon dazu gekommen ist, ihre tödliche Fracht abzuwerfen. Schließlich ist die Oberfläche einigermaßen gut "versiegelt". Aber wer weiß? Und vielleicht guckt ja hier oder dort doch ein Torfklümpchen hervor...

Also, was tun?

Abwarten und Tee trinken?
Die chemische Keule rausholen und großflächig dekontaminieren?
Abtrocknen lassen? (Wohl eher nicht, das würde auch die Sämlinge killen.)

Gelbtafeln sind als Flak nur zur Dezimierung der Angreifer geeignet (hab welche hinter den Aussaatschalen angebracht), zeigen zwar Erfolg, aber lösen (wie wir sehen konnten) nicht das Problem...

Also, wie nun weiter?

Ich würde da keine Sekunde zögern: eine Fliege kann hunderte Eier legen!

Meine Antwort sieht bei sowas wie folgt aus: Axoris so stark sprühen, dass es eher als Gießen bezeichnet werden sollte.
www.compo-hobby.de/axoris_insekten-frei_spritz-_und_giessmittel__(axo_100g)_pro_adl_3_5660.file

noch ein Ratschlag: behandle alle deine Zimmerpflanzen, die im Umkreis von 30 Metern stehen ebenfalls damit, sonst kommen sie gleich wieder.

Gruß Bernhard
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Beitrag  papamatzi am So 15 Jan 2012, 13:48

.
Melde Vollzug!

Habe nicht nur gesprüht, sondern auch gleich nochmal etwas angestaut, für den Fall, dass sich eine von unten eingeschlichen hatte.

Das mit den Pflanzen im Umkreis von 30m ist so'ne Sache...
Das wäre das ganze Haus und ich wär' anschließend Pleite. Wink
Die Petersilie (ganz in der Nähe) mag ich auch nicht damit behandeln. Evil or Very Mad

Ja, ich befürchte meine Flak (Gelbtafeln) und ggf. zusätzliche Schutzschilde (Fliegengitter o.ä.) und vor allem permanente Postengänge (ständige Beobachtung) müssen erst mal hinreichen.

Auf jeden Fall Danke Bernhard, für Deinen Rat!
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Beitrag  lautaro am So 15 Jan 2012, 18:16

Wenn schon Trauermücken gsichtet wurfen ist davon auszugehenm dass eventuell schon eine Eiablage erfolgt ist. Mit Gelbtafeln ist da wenig geholfen, da dadurch nur die erwachsenen (flugfähigen) Exemplare zu beseitigen sind und dies auch nur begrenzt, da nicht davon auszugehen ist, dass man damit einen 100% Erfolg hat. Auf die abgelegten Eier und die Larven haben diese Gelbtafeln keine Wirkung, da weder Eier noch Larven fliegen können. Ich selbst verspreche mir nur Erfolg durch den Einsatz von Chemikalien. Diese Behandlung sollte ausserdem in 3-4 tägigen Abständen wiederholt werden, da die Eier von Insektiziden nicht beeinträchtigt werden.

Mit transatlantischen Grüssen
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Beitrag  papamatzi am So 15 Jan 2012, 18:21

lautaro schrieb:Auf die abgelegten Eier und die Larven haben diese Gelbtafeln keine Wirkung, da weder Eier noch Larven fliegen können.
Schon klar. Die sind eher dafür, neuerliche Angriffe abzufangen, soweit möglich...

lautaro schrieb:Diese Behandlung sollte ausserdem in 3-4 tägigen Abständen wiederholt werden, da die Eier von Insektiziden nicht beeinträchtigt werden.
Guter Hinweis. Das werde ich beherzigen. Danke.

Wie lange brauchen Trauermücken eigentlich (maximal), um aus den Eiern zu kriechen? Weiß das jemand?
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Beitrag  Astrophytum am So 15 Jan 2012, 18:41

Hab nicht alles gelesen aber Neudorf bietet auch Nematoden zur Bekämpfung an.
Mfg.Heinz
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Beitrag  papamatzi am Mo 23 Jan 2012, 15:20

Havarie!!

Nachdem ich nun den Trauermückenangriff mit schwerer Artillerie abgewehrt habe, ist mir nun selbst ein Malheur passiert. Beim Herausheben der Schale aus dem Anstaubad rutscht mir das Ding vom Daumen und kentert... affraid

Nur ein paar der Sämlinge konnten sich an der Reling festklammern und können weiterhin unter ihrem richtigen Namen angesprochen werden. Alle anderen gingen über Bord und mussten wieder aufgefischt werden. Sie befinden sich nun, in Auffanglagern und müssen erstmal groß genug werden, um wieder unterschieden werden zu können. Ärgerlich ist, dass auch der einzige Ef. ochoterenanus Sämling ins Wasser fiel und sich nun unter den vielen Namenlosen tummelt.

Tja, eigentlich hatte ich am WE anderes vor, als eine Zwangspikierung vorzunehmen... Gestört
.

Gute Nachrichten gibt es aus Schale 3. Hier zeigen erste Mammillarien ihre Köpfe und ein Mini-C.forbesi strebt gen LSR.
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Beitrag  Hardy_whv am Mo 23 Jan 2012, 20:23

papamatzi schrieb:Beim Herausheben der Schale aus dem Anstaubad rutscht mir das Ding vom Daumen und kentert... affraid


Mein Beileid. Es bewahrheitet sich immer wieder: Der größte Feind der Tiere und Pflanzen ist der Mensch Cool

Ich versuche, die Anzahl der Turnübungen mit meinen Aussaaten auf ein Minimum zu begrenzen, denn dabei kann immer was schief gehen. Ähnliche Hiobsbotschaften findet man in den Foren jedes Jahr mit großer Zuverlässigkeit.


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Beitrag  Hardy_whv am Mo 23 Jan 2012, 20:28

papamatzi schrieb:Wie lange brauchen Trauermücken eigentlich (maximal), um aus den Eiern zu kriechen? Weiß das jemand?

7 bis 8 Tage dauerts von der Eiablage bis zum Schlüpfen.


Astrophytum schrieb:Hab nicht alles gelesen aber Neudorf bietet auch Nematoden zur Bekämpfung an.

Das Problem mit den Nematoden ist, dass die bei trockenem Substrat absterben. Mann kann sie also nur bei dauerfeuchtem Substrat verwenden.


Gruß,

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Beitrag  papamatzi am Mo 23 Jan 2012, 21:06

Hardy_whv schrieb:Mein Beileid.
Danke Hardy. Smile

Ist aber halb so schlimm. Die Feros und Turbinis werde ich bald ganz gut von den Efossulos unterscheiden können. Bei letzteren untereinander wird's bissel schwieriger, aber ich habe Referenzen. Wink
Und ich sehe sogar einen Vorteil! ^^ Hatte ich mich doch schon gegrämt, nicht in Einzeltöpchen gesäht zu haben. Nun habe ich sie. Gestört

Es bewahrheitet sich immer wieder: Der größte Feind der Tiere und Pflanzen ist der Mensch Cool
Very Happy Very Happy Durchaus!

Ähnliche Hiobsbotschaften findet man in den Foren jedes Jahr mit großer Zuverlässigkeit.
Und ich wollte doch nur die Tradition wahren. Wink Wink

7 bis 8 Tage dauerts von der Eiablage bis zum Schlüpfen.
Ah, gut zu wissen! Nur hat sich das Thema erledigt, da die betroffenen Sämlinge nun in neuem Substrat stehen.
Demnach hätte man aber auch mehr als 8 Tage warten müssen, mit der Wiederholungsgiftung.

Das Problem mit den Nematoden ist, dass die bei trockenem Substrat absterben. Mann kann sie also nur bei dauerfeuchtem Substrat verwenden.
Was ja bei einer frischen Aussaat dann gut funktionieren sollte, oder?
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Beitrag  Hardy_whv am Mo 23 Jan 2012, 21:13

"papamatzi
Das Problem mit den Nematoden ist, dass die bei trockenem Substrat absterben. Mann kann sie also nur bei dauerfeuchtem Substrat verwenden.
Was ja bei einer frischen Aussaat dann gut funktionieren sollte, oder?

Ja, in den frühen Stadien der Aussaat könnte es funktionieren. Ergänzend ist zu sagen, dass Nematoden mit perlitehaltigen Substraten nicht zurecht kommen. Des weiteren wirken sich poröse Substratbestandteile negativ auf die Wirkung der Nematoden aus. Da Perlite, Bims, Kieselgur und andere poröse Anteile oft den Hauptbestandteil von Substraten von Sukkulenten ausmachen, ist dies ein weiterer einschränkender Faktor.


Gruß,

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