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Erfahrungenen mit Bi58?

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Re: Erfahrungenen mit Bi58?

Beitrag  davissi am So 01 Apr 2012, 16:19

Hallo Karlchen,


Danke für deine Antwort. Ich werde dann "verdünntes" Leitungswasser benutzen.
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Re: Erfahrungenen mit Bi58?

Beitrag  kakteen und mehr am So 01 Apr 2012, 23:09

Hallo David,

auch wenn es noch so stinkt und giftig ist, würde ich die ganze Aktion mit dem Gießen nach 4-6 Wochen noch einmal wiederholen, da es sein kann dass Eier der Tiere in der Erde liegen und erst Schlüpfen nachdem das Gift mit der Wirkung nachlässt, kann es sein dass das ganze mit den Viechern nach einiger Zeit wieder von vorne anfängt. Die Läuse nehmen das Gift erst mit dem Saugen an der Pflanze auf. Um die Tierchen komplett auszurotten, wie gesagt eine zweite Behandlung und Neulinge am Anfang immer extra.
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Re: Erfahrungenen mit Bi58?

Beitrag  davissi am Mo 02 Apr 2012, 07:14

Hallo Jürgen,


das ist wohl dieses Jahr nicht nötig, ich habe bisher einmal gegen Schädlinge gegoßen. Danke für deine Antwort.
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Re: Erfahrungenen mit Bi58?

Beitrag  Ralle am Mo 09 Apr 2012, 13:02

Hallo David,

ich gieße und sprühe (beides schon probiert) seit kann 2 Jahrzehnten prophylaktisch mit Bi58. Nach der Winterruhe und dann nochmal im Herbst. Wie hier schon geschrieben wurde, müffelt das Zeug schon ziemlich, aber habe keinerlei Ungeziefer auf der Pflanze oder an den Wurzeln.
Was nun schneller oder besser wirkt, gießen oder sprühen, kann ich Dir leider nicht sagen.
Ich nehme immer die Dosis 1 ml auf 1 Liter Leitungswasser. Habe es sogar schon bei Sämlingen ausprobiert und alle habe überlebt. Wink

Gruß

Ralf
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Re: Erfahrungenen mit Bi58?

Beitrag  Avicularia am Mi 14 Dez 2016, 11:57

Hallo,

ich habe mal diesen Thread rausgekramt, weil ich bei meiner im Moment laufenden Enttorfungsaktion feststellen musste, dass verschiedene meiner alten Kakteen offensichtlich unter Wurzelläusen leiden.

Die von euch bestimmte Espostoa lanata hatte ja beim Ausgraben überhaupt keine Wurzeln mehr, da habt ihr das schon vermutet, ich hab aber nichts entdeckt, und als ich die Morawetzia sericata Säule in besseres Substrat packen wollte musste ich das gleiche feststellen, es waren kaum Wurzeln vorhanden und sie hat ja auch trotz gutem Licht Vergeilungsanzeichen aufgewiesen.
Als ich jetzt meinen Lieblingskaktus, ein sehr alter und großer Astrophytum ornatum in geeignetes Substrat verfrachten wollte, hab ich sie entdeckt. An den Wurzeln hafteten kleine Gespinste. Jetzt vermute ich, dass die Pflanzen aus meinem alten Bestand evtl. alle dieses Problem haben.

Jetzt bräuchte ich aber für das weitere Vorgehen euren Rat. Wie würdet ihr das machen? Der Astro und die Säule liegen im Moment zum Wurzeltrocknen ohne Substrat im Warmen. Soll ich die jetzt wieder eintopfen und gleich behandeln? Irgendwie scheint mir das während der Winterruhe keine so gute Idee zu sein. Die denken ja sonst, jetzt gibts wieder Wasser und wachen auf! Oder wäre es vielleicht besser, die beiden einzutopfen und nach der Winterruhe den gesamten Bestand mittels gießen mit dem Gift zu behandeln? Oder soll ich die Wurzeln ohne Substrat behandeln?

Kann man für die Zukunft nach der Winterruhe, vielleicht erst wenn die Pflanzen dann nach draußen gehen wegen dem unangenehmen Geruch, alle ein mal prophylaktisch mit dem Gift gießen?

Fragen über Fragen! Question Question Question

Viele Grüße
Sabine
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Re: Erfahrungenen mit Bi58?

Beitrag  Ada am Mi 14 Dez 2016, 12:10

Hallo Sabine,

zum Gießen ist jetzt eigentlich nicht die richtige Zeit, das kann zur Fäulnis des Pflanzenkörpers führen, vor allem, wenn die Pflanzen keine oder kaum Wurzeln haben.
Ab März kannst Du damit rechnen, dass sie neue Wurzeln bilden, und dann Wasser und Gift aufnehmen können.

Es gibt übrigens auch Gießmittel gegen Wurzel- und Schmierläuse, die nicht so stinken, habe ich in diesem Sommer auch erfolgreich angewendet.

Es kommt trotzdem vor, dass jetzt im Winter bei einzelnen Pflanzen ein paar Schmier- und Wurzelläuse auftreten - dafür habe ich dann eine kleine Flasche reinen Spiritus und einen nicht zu großen, rundspitzigen Haarpinsel zur Hand, damit werden die weißen Flocken und Tiere benetzt, sie sind dann quase sofort tot (hoffe ich, also wegen der Tiere).

Viele Grüße,
Ada
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Re: Erfahrungenen mit Bi58?

Beitrag  Avicularia am Mi 14 Dez 2016, 12:19

Hallo Ada,

danke für die Tipps! Da werde ich mir wohl auch mal eine Flasche Spiritus besorgen.
Ada schrieb:Es gibt übrigens auch Gießmittel gegen Wurzel- und Schmierläuse, die nicht so stinken, habe ich in diesem Sommer auch erfolgreich angewendet.
Darf ich fragen was du benutzt hast?
LG
Sabine
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Re: Erfahrungenen mit Bi58?

Beitrag  Shamrock am Mi 14 Dez 2016, 12:27

Avicularia schrieb:alle ein mal prophylaktisch mit dem Gift gießen?
Würdest du dann auch prophylaktisch alle Jugendlichen erschlagen, weil einer davon ja kriminell sein könnte? Shocked
Wenn dir halbwegs was an einem biologischen Gleichgewicht, am Leben der potentiellen Nützlinge sowie an der Vermeidung von Resistenzen liegt, dann solltest du die Idee mit dem prophylaktischen Gießen gleich wieder verwerfen!
In deinem konkreten Fall spricht jetzt nichts dagegen, wenn du im Frühling sicherheitshalber mal alle behandelst. Du hast das Zeug ja dann da und hast auch einen Befall. Da kann man das schon EINMAL machen. Also einmal heißt natürlich, dass du die Behandlung schon innerhalb des angegebenenen Zeitfensters wiederholen musst, um auch die nächste Generation aus den restlichen Eiern zu erwischen, bevor diese auch wieder geschlechtsreif ist.

Ansonsten empfehle ich so vorzugehen, wie von Ada empfohlen. Selbst wenn dann einige Eier überleben, sind auch die Wurzelläuse bei Kälte nicht sonderlich aktiv. Die richtige Behandlung dann, wenn auch wieder nach Herzenslust gegossen werden kann. Bis dahin wird sich das Unheil nicht maximieren.

Was sagen denn deine neuen Bücher zu dem Thema? Blätter doch mal nach. Wink

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Re: Erfahrungenen mit Bi58?

Beitrag  Avicularia am Mi 14 Dez 2016, 12:49

Shamrock schrieb:Würdest du dann auch prophylaktisch alle Jugendlichen erschlagen, weil einer davon ja kriminell sein könnte? Shocked
Wenn dir halbwegs was an einem biologischen Gleichgewicht, am Leben der potentiellen Nützlinge sowie an der Vermeidung von Resistenzen liegt, dann solltest du die Idee mit dem prophylaktischen Gießen gleich wieder verwerfen!
Ok, danke, ich habs verstanden. Embarassed

Was sagen denn deine neuen Bücher zu dem Thema? Blätter doch mal nach.
Die sagen ich soll die Wurzeln in das Gift tauchen, oder damit gießen. Die wissen aber auch nicht dass grad Winter ist.
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Re: Erfahrungenen mit Bi58?

Beitrag  Ada am Mi 14 Dez 2016, 12:56

Hallo Sabine,

ich habe mir bei Kakteen-Haage das Careo Schädlingsfrei (Wirkstoff Acetamiprid) bestellt, das gibt es flüssig, um eine Gießlösung herzustellen, aber auch als Kombi-Granulat (mit Langzeitdünger). Das Gift wirkt systemisch gegen Woll- und Wurzelläuse, Weiße Fliege, Trauermücke, Blatt- und Schildläuse.
Das Kombi-Granulat fand ich praktischer als eine Gießlösung, denn damit konnte ich die Pflanzen einzeln behandeln, so nach und nach.

Ich habe mich jahrelang geweigert, Gifte anzuwenden, und die Woll- und Schmierläuse immer mit Spiritus und mit spiritushaltigem Fensterputzmittel ("biologisch", zum Einsprühen) behandelt, aber dann auch jedes Mal bei Wurzelbefall ausgetopft usw.

Irgendwann aber war der Befall zu stark, ich hatte mehrere sehr bedauernswerte Verluste, viele Pflanzen sahen schlecht aus, und deshalb habe ich mir im Frühjahr das Granulat besorgt und ein Mal alle befallenen Pflanzen in meiner Sammlung damit behandelt, und ich hatte dann den Sommer über tatsächlich Ruhe, und einige Pflanzen haben sich auch sichtlich erholt. Eine Wiederholungsbehandlung, wie immer empfohlen wird, habe ich nicht gemacht, ich wollte es nicht übertreiben, aber auch aus dem einfachen Grunde, weil ich zum Winter hin die frostempfindlichen Pflanzen aus dem Gewächshaus, das nicht geheizt ist, ins Haus hole.

Viele Grüße,
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