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Häufiges Umtopfen ist des Astrophytums sicheren Tod?!

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Häufiges Umtopfen ist des Astrophytums sicheren Tod?! Empty Häufiges Umtopfen ist des Astrophytums sicheren Tod?!

Beitrag  Echino am Mi 04 Apr 2012, 15:34

Hallo zusammen,

stimmt die Aussage dieser Überschrift?
Oder ist es doch eher nur ein Mythos?! Erfahrungen und Vermutungen sind erwünscht Wink

Gruß Dennis
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Häufiges Umtopfen ist des Astrophytums sicheren Tod?! Empty Re: Häufiges Umtopfen ist des Astrophytums sicheren Tod?!

Beitrag  peter1905 am Mi 04 Apr 2012, 16:56

Hallo...

ich versteh die Logik nicht so ganz Embarassed

Wenn man Astrophyten (oder auch andre Kakteen) sorgfälltig und vorsichtig
(ohne Wurzelverletzung) umtopft, dürfte das keinen umbringen.
Umbringen wird man ihn eher wenn man gleich danach angießt oder zu feucht hält.
Die andre Frage lautet...warum muss man häufig umtopfen?

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Liebe Grüße aus Niederbayern

Peter
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Beitrag  Echino am Mi 04 Apr 2012, 20:42

Hallo Peter,

Nur um etwas klar zu stellen,diese Aussage entspricht nicht meiner Meinung. Wink
Habe im Buch "Kakteensterne" die Thematik aufgeschnappt(Zitatsnachweis kann ich jetzt nicht erbringen,da das Buch nicht in meinem Besitz ist)

Es ging meiner Erinnerung nach hauptsächlich um ältere Atrophyten.

Gruß Dennis
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Häufiges Umtopfen ist des Astrophytums sicheren Tod?! Empty Re: Häufiges Umtopfen ist des Astrophytums sicheren Tod?!

Beitrag  Echinopsis am Mi 04 Apr 2012, 20:50

Hallo zusammen,

die Problematik sieht eher so aus: selbst wenn man vorsichtig zu Werke geht wird man immer feine Faserwurzeln abreisen beim Austopfen.
Viele Leute, die meinen vorsichtig umgetopft zu haben setzen die Pflanzen dann direkt wieder in frisches Substrat, welches teilweiße feucht/klamm sein kann.
Durch die verletzten Faserwurzeln können nun Pilze in die Pflanzen dringen und bis zum Komplettverlust sorgen!

Gerade alte Pflanzen wie alte Ariocarpen, alte Aztekiumgruppen oder alte Astrophyten sind an den Wurzeln empfindlich. Dennoch können solche Pflanzen deswegen nicht für den Rest ihres Lebens in ein und dem selben Topf stehen. Es kommt automatisch vor dass das Substrat ausgewaschen wird, sich Salze ablagern usw, welches man durch ein Umtopfen erneuert.

Daher bei solchen alten Pflanzen gehe ich so vor, dass ich die ersten 1-2cm des Substrats wegnehme, da sich hier viele Schadstoffe, Salze etc ablagern (gerade wenn von unten angestaut wird).
Den Wurzelballen lasse ich ganz, wenn die Pflanze in meinem Substrat sitzt. Sitzt die Pflanze in Humus wird radikal die Wurzeln gesäubert.
Nun bleiben die Wurzelballen mindestens 1 Woche im trockenen stehen, bevor die Pflanzen in neue Töpfe kommen! So kann dafür gesorgt werden, dass ich minimalste Verletzungen an den Wurzeln, welche automatisch mechanisch entstehen abtrocknen können!
Die neue Topfgröße wird nur minimal größer gewählt, bei solchen alten Pflanzen verwende ich nie rießige Töpfe, da rießige Töpfe ewig zum abtrocknen brauchen...man muss immer das richtige finden! Bei Flachwurzlern lieber flache Schalen, bei Rübenwurzlern lieber tiefere Töpfe.

Just my 50 Cent Wink

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Beitrag  kaktussnake am Mi 04 Apr 2012, 20:52

davon hab ich auch gehört, das ältere astros das nicht mehr so gerne haben

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Beitrag  Torro am Mi 04 Apr 2012, 21:33

Ältere Astros brauchen auch nicht so ein häufiges umtopfen.

Das einzige passende Kapitel im Buch Kakteensterne beginnt so:
"Über die weitere Behandlung von Kakteenimporten - ...."

Anders gesagt: Kakteenimporte werden wohl die wenigsten haben.
Oder: Astros sind auch bloß Kakteen - wie Daniel schon angedeutet hat.
Bei älteren Pflanzen ist man halt vorsichtiger als bei jungen, die
ein Umtopfen und die Risiken dabei eher wegstecken. Oder wir deren Verlust...

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Beitrag  Astrophytum am Do 05 Apr 2012, 08:07

Die Kakteensterne von Haage und Sadovsky ist ein sehr gutes aber schon älteres Buch. Vieles davon ist absolut richtig anderes ist überholt. Astros solte man wenns geht in Ruhe lassen. Es sind vor allem die Carpicornearten die evtl schwierigkeiten machen können, geh so vor wie Daniel es beschrieben hatt da liegst du genau richtig. Wenn ich umtopfe wähle ich den Spätherbst da die Pflanzen dan bis zum Frühjahr Zeit haben sie Verletzungen des Wurzelsystem auszuheilen.
Mfg.Heinz
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Häufiges Umtopfen ist des Astrophytums sicheren Tod?! Empty Re: Häufiges Umtopfen ist des Astrophytums sicheren Tod?!

Beitrag  Torro am Do 05 Apr 2012, 08:15

Heinz,

die asterias haben ein Lebensalter von ca. 25 Jahren - sagen die Japaner.
Wie alt werden capricorne? Hast Du da ne Ahnung?

Ich topfe meist im Frühjahr um und hatte bisher - speziell bei capricorne -
keine Probleme. Es waren mal so ca. 100 - vor 20 Jahren selbst ausgesät... Gestört

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Häufiges Umtopfen ist des Astrophytums sicheren Tod?! Empty Re: Häufiges Umtopfen ist des Astrophytums sicheren Tod?!

Beitrag  Astrophytum am Do 05 Apr 2012, 10:21

Hi Frank,
ja die asterias leben nicht alzu lange, Haage und Sadovsky gingen von 40 Jahren aus. Aber zu den capricornearten und hier meine ich alle hab ich was das Alter angeht keine Info. Ich denke aber hier wird ein vielfaches von asterias erreicht, und zwischen den Arten gibts bestimmt auch jede Menge Unterschiede.
Mfg.Heinz
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Häufiges Umtopfen ist des Astrophytums sicheren Tod?! Empty Re: Häufiges Umtopfen ist des Astrophytums sicheren Tod?!

Beitrag  Torro am Do 05 Apr 2012, 10:33

Danke Heinz.

Ja und die myriostigma und ornatum werden dann so richtig alt.
Alle 2-3 Jahre umtopfen bei erwachsenen Pflanzen sollte ausreichen.
Das ist nicht häufig und bei entsprechender Vorsicht keine Gefahr für die Pflanzen.

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