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Pikierschablone

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Pikierschablone - Seite 4 Empty Re: Pikierschablone

Beitrag  william-sii am So 24 Feb 2013, 21:24

Hallo Marcus,
Mein Substrat besteht aus etwa 60% Bims, 25% Perlite, 15% Graberde und ein wenig gemahlenem Rasen-Herbstdünger. Das sieht nur so humuslos aus, weil beim Sprühen das Perlit nach oben wandert. Das Substrat ist rieselfähig, also fast trocken, und wird direkt nachdem die Schale voll ist gut gesprüht mit einer Mischung aus Saprol und Vitanal-Wachstumstarter. Der hohe Perliteanteil fördert die Wurzelbildung und dient gleichzeitig dazu, dass die Oberfläche locker ist und somit schnell abtrocknet. Im Aussaatsubstrat ist allerdings überhaupt kein Perlite, weil das das Algenwachstum begünstigt.
Die Kleinen stehen noch im Heizungskeller unter der Leuchtstoffröhre.
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Beitrag  NorbertK am Mo 18 Nov 2013, 13:40

Hallo Ernst,
man kann hier von Dir ne Menge lernen. Was mich erstaunt ist, dass das grobe Substrat die Feuchtigkeit besser hält als so ein feines Zeuch. Wie ist es aber mit dem feinen Bestandteilen, werden die nicht nach relativ kurzer Zeit nach unten gespült? Gruß Norbert
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Beitrag  william-sii am Mo 18 Nov 2013, 14:38

Hallo Norbert,
mittlerweile habe ich festgestellt, dass das feinere Substrat nur oberflächlich schneller abtrocknet. Das Substrat sieht nur so grob aus, weil beim Gießen v.a. das Perlite nach oben geschwemmt wird.

Hier mal ein Update:
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Die Sämlinge vom letzten Jahr, pikiert mit 5 cm Abstand. Einige Schalen voll musste ich schon in Einzeltöpfe pikieren, weil sich die Sämlinge gegenseitig pieksten. Einige Chamaecereushybriden blühten sogar schon in den Schalen. Im Frühjahr muss ich die alle in Einzeltöpfe pikieren.

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Die Sämlinge von diesem Jahr, pikiert auf 3 cm Abstand. Auch bei denen wird es in manchen Schalen schon eng. Im Frühjahr werden die kleineren in Schalen pikiert mit 5 cm Abstand und die größeren in Einzeltöpfe.
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Beitrag  Cristatahunter am Mo 18 Nov 2013, 14:42

Hallo Ernst
ich habe mich von dir inspirieren lassen. Aber anstatt einer Aluleiste habe ich nur Folienstreifen genommen und mit Wäscheklammern befestigt. Wenn die Reihe voll war habe ich einfach den nächsten Streifen befestigt, mit Erde gefüllt und die nächste Reihe Sämlinge eingelegt. Sieht zwar nicht wie in deiner Militärschule aus aber vom System her ist es das selbe.
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Beitrag  Cristatahunter am Mo 18 Nov 2013, 15:37

william-sii schrieb:Hallo Norbert,
mittlerweile habe ich festgestellt, dass das feinere Substrat nur oberflächlich schneller abtrocknet. Das Substrat sieht nur so grob aus, weil beim Gießen v.a. das Perlite nach oben geschwemmt wird.

Hier mal ein Update:
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Die Sämlinge vom letzten Jahr, pikiert mit 5 cm Abstand. Einige Schalen voll musste ich schon in Einzeltöpfe pikieren, weil sich die Sämlinge gegenseitig pieksten. Einige Chamaecereushybriden blühten sogar schon in den Schalen. Im Frühjahr muss ich die alle in Einzeltöpfe pikieren.

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Die Sämlinge von diesem Jahr, pikiert auf 3 cm Abstand. Auch bei denen wird es in manchen Schalen schon eng. Im Frühjahr werden die kleineren in Schalen pikiert mit 5 cm Abstand und die größeren in Einzeltöpfe.

Das sieht genial aus *daumen* 

Nicht zu vergleichen mit meinen.
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Beitrag  NorbertK am Mo 18 Nov 2013, 22:40

Hallo Ernst,
das sieht richtig schön aus so von oben betrachtet. Meine hatte ich dieses Jahr gleich in großen Abständen ausgesät, weil ich mir die pikiererei ersparen wollte. Und so sieht dafür mein Ergebnis aus. Allerdings war das meine erste Aussaat in dieser Richtung und einige Dinge habe ich sicher falsch gemacht.
Sach mal, wie gießt Du denn, dass dabei das Perlit hochgeschwemmt wird? Ich macht das immer mit einem Drucksprüher.
Gruß Norbert
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Beitrag  william-sii am Mo 18 Nov 2013, 23:27

NorbertK schrieb: Sach mal, wie gießt Du denn, dass dabei das Perlit hochgeschwemmt wird? Ich macht das immer mit einem Drucksprüher.
Gruß Norbert
Hallo Norbert,
in der Regel gieße ich mit einer 5-Liter-Gießkanne, verlängert mit einem ca. 40 cm langen Rohr, und da vorn drauf ein kleiner Kopf von einer 2-Liter-Kanne, weil der kleinere Löcher hat. Beim Gießen der Töpfe drücke ich die Brause so rein, dass sie sich statt nach außen nach innen wölbt. So wird das Wasser stärker gebündelt. Zum Gießen der Schalen drücke ich die Brause wieder nach außen. So verteilt sich das Wasser gleichmäßiger.
Mit einem Drucksprüher fliegt doch erst recht das Perlite durch die Gegend und sammelt sich auf dem Substrat.
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Beitrag  NorbertK am Di 19 Nov 2013, 06:58

Moin Ernst,
ist natürlich ne schnelle Variante sie zu gießen. Wird denn dabei nicht das Substrat angehoben, wenn das überschüssige Wasser nicht schnell genug abfließt? Das Perlit ist das leichteste Bestanteil des Substrates, schwimmt in Folge dessen oben auf und ist nicht mehr da wo es sein sollte.
Der Drucksprüher hat nur soviel Druck wie ihn aufpumpe. Es kommt nicht so viel auf einmal raus. Durch die längere Zeit die man braucht hat auch das Wasser Zeit einzudringen.
Gießt Du deine mit Wasser direkt aus der Leitung oder entsalzt du es vorher?
Gruß Norbert
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Beitrag  william-sii am Di 19 Nov 2013, 08:26

Hallo Norbert,
wenn man sparsam gießt und wenn das Substrat locker ist, dann schwemmt nichts auf. Außerdem habe ich zwar die Bodenlöcher in den Schalen mit Gewebeband zugeklebt, aber mit einem Bleistift wieder kleine Löcher ins Band gestochen, damit einerseits überschüssiges Wasser abfließen kann, andererseits aber kein Substrat aus den Bodenlöchern ausgeschwemmt wird. In der Regel siebe ich bei anorganischen Substraten alles raus, was unter 1 mm ist. So habe ich die "Klebefraktion" raus.
Ich verwende hauptsächlich Regenwasser. Nur wenn keins mehr da ist nehme ich Wasser aus dem Brunnen, das hat 10 °dH. Bei geschätzten 4000-5000 Kakteen wäre Leitungswasser zu teuer.
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Beitrag  NorbertK am Di 19 Nov 2013, 09:05

Hallo Ernst,

zum Abdecken der Löcher benutze ich immer Küchenpapier. Das Verottet zwar nach einer Zeit aber bis dahin hat sich das Substrat so gelegt, dass da nichts mehr rausfällt.
Okay, bei bis zu 5000 Kakteen muß man sich ganz sicher eine effiziente Arbeitsweise einfallen lassen, da kann ich lange nicht mithalten. Zum Leitungswasser hatte ich nur deshalb gefragt, weil ich für meine Orchideen eine Umkehrosmose habe und damit auch die Kakteensämlinge gegossen habe. Aber wie mir aus einer Unterhaltung mit Karl sich erschließt, scheinen Kakteen hinsichtlich Wasserhärte und Salzgehalt wesentlich toleranter zu sein als Orchideen. Gruß Norbert


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