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Bonsais

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Re: Bonsais

Beitrag  Violus am Fr 26 Jan 2018, 19:09

Picea abies - ca. 27 Jahre alt


Ulmus campestries - ca. 23 Jahre alt


Sind beide noch in der Gestaltungsphase, ich denke das hört auch nie auf Gestört
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Re: Bonsais

Beitrag  Litho am Fr 26 Jan 2018, 19:20

Deine Picea abies sieht aus wie meine beiden, die allerdings ca. 12 m hoch sind und wegen der potentiellen Stürme (Winterstürme und Sommergewitter) wohl demnächst gefällt werden müssen.
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Re: Bonsais

Beitrag  M.Ramone am Fr 26 Jan 2018, 20:08

Ich habe immer Probleme beim Drahten von Nadelbäumen. Irgenwie quetsch ich immer die Nadeln mit ein. Schaut so aus, als läge der Draht bei dir nicht so dicht an, wo sich die Nadeln befinden.
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Re: Bonsais

Beitrag  Litho am Fr 26 Jan 2018, 20:43

Anstatt drahten kann man auch die Äste mit Bändern runterbiegen.
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Re: Bonsais

Beitrag  Violus am Fr 26 Jan 2018, 21:28

@Litho: Lass doch Deine Fichten erstmal von nem Fachmann begutachten, Stamm und Wurzelteller abschätzen, ob es notwendig ist, sie zu fällen; vielleicht reicht ja einkürzen?

@Marcus: Fichtennadeln sind zu engstehend und zu kurz zum enganliegendem Drahten; außerdem sind Fichten "das Letzte" im Drahtverhalten; da wollen die Äste und Zweige nach Jahren noch nach oben, mit sehr starker Kraft, die brauchen am besten Kupferdraht; mit Spanndrähten bzw. -schnüren hatte ich es bei der Picea auch schon probiert, das hat sie nicht das Geringste beeindruckt, nicht mal nach 15 Monaten;
auch wickle ich den Draht bei meinen Bäumen nicht immer voll eng an, um den Ast auch im Durchmesser etwas Spielraum zu geben weiter zu wachsen, ohne dass der Draht einwächst; was manchmal sehr schnell geht und einen Baum zwei- bis dreimal im Jahr drahten, ist viel Arbeit.
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Re: Bonsais

Beitrag  M.Ramone am Fr 26 Jan 2018, 22:53

Litho, ich wickel immer mit diesen schwarzen Kupferdrähten aus Japan. Ich finde die immer sehr angenehm, weil sie -obwohl sie sehr weich sind- trotzdem in Form bleiben. Aber wahrscheinlich habe ich die Dinger einfach zu fest gezogen. Mir sind sogar die Äste abgestorben, weil ich die Leitbahnen wohl eingeschnürt habe. Das passiert mir aber nur bei Nadelbäumen, weshalb ich auch nur ganz wenige habe. Die meisten stehen mittlerweile auch in im Garten in der Erde, damit sie schneller wachsen.

Gut einmal habe ich vergessen bei einer Kastanie den Draht abzunehmen. Nun schaut sie aus wie ein Korkenzieher grinsen2

Kannst du Nadelbäume empfehlen, mit denen Anfänger gut zurecht kommen? Mädchenkiefern, obwohl auf Schwarzkiefer veredelt sind mir alle eingegangen. Fichten sterben mir auch so weg. Ich habe jetzt noch ein paar Lärchen und eine Schlangenhautkiefer da, die aber allerdings eben im Garten verbuddelt, zum einen eben wegen des Wachstums, zum anderen aber auch, weil ich Angst davor habe, dass sie mir in der Schale eingehen. Benutzt du Mykorrhiza?

Violus, was für ein Material nimmst du für die Bändchen?
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Re: Bonsais

Beitrag  Violus am Fr 26 Jan 2018, 23:27

M.Ramone schrieb: diesen schwarzen Kupferdrähten aus Japan.
ist eloxiertes Aluminium

M.Ramone schrieb:Kannst du Nadelbäume empfehlen, mit denen Anfänger gut zurecht kommen?
Pinus sylvestris - ist auch voll heimisch; Lärchen. Eiben, Chinesischer Wacholder

M.Ramone schrieb:Fichten sterben mir auch so weg. Ich habe jetzt noch ein paar Lärchen und eine Schlangenhautkiefer da, die aber allerdings eben im Garten verbuddelt, zum einen eben wegen des Wachstums, zum anderen aber auch, weil ich Angst davor habe, dass sie mir in der Schale eingehen.
Bei Fichten ist wichtig den Aufwachsstandort zu beachten; meine gezeigte Fichte habe ich vor einer groß angelegten Fällung durch einen Harvester mit Erlaubnis aus einem Wald holen dürfen, da war sie schätzungsweise schon so 13/14 Jahre alt; ich habe sie dann über 5 Jahre an direktes Sonnenlicht gewöhnt; das erste Jahr in einem großen Topf nur im Schatten; wie Kakteen verlangen auch Bonsai ein gut durchlässiges Substrat, die Fichte besonders; am Anfang jährlich neu getopft, seit ca. 4 Jahren zweijährlich, entweder Frühling oder Anfang September; bei Fichten schneide ich zum Wurzelschnitt fast nichts vom Grünzeug die ersten 6 Wochen weg, um das Triebspitzenhormon Auxin zum Wurzelwachstum zu nutzen (vergl.: Auxin<->Cytokinin-Beziehung)

M.Ramone schrieb: Benutzt du Mykorrhiza?
Definitiv. Ich gebe beim Umtopfen immer eine handvoll alter Erde in die neue Mischung mit bei; bei der Fichte hatte ich von Anfang an vom Ursprungsstandort im Wald Erde gehabt; bei Pinus Sylvestris habe ich mir eine gute handvoll Erde aus dem Wald an einer Kiefer geholt und zwar eine die Fliegenpilze außenrum hatte, da das Mykorrhiza der Kiefer mit dem Fliegenpilz angeblich eine gute Symbiose führt.

M.Ramone schrieb: was für ein Material nimmst du für die Bändchen?
dünnen Draht oder Angelschnur, beides mit Schrumpfschlauchstückchen in der Bindeschlaufe am Ast

Larix kaempferi - oben noch mit "Opfertrieb" zum Dickenwachstum
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Re: Bonsais

Beitrag  Litho am Sa 27 Jan 2018, 16:17

@ Marcus: Ich würde Eiben empfehlen. Habe jede Menge Sämlinge und "Jugendliche" im Garten. Ich könnte auch Nadelbaum-Erde abgeben, worin letztes Jahr Fliegenpilze gewachsen sind.

@ Violus: Danke für Deine hilfreichen Beiträge und die guten Fotos. Ich halte mich mit Pflegetipps zurück, weil Du viel mehr weißt als ich.

Winken
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Re: Bonsais

Beitrag  M.Ramone am So 28 Jan 2018, 14:18

Mir ist gerade aufgefallen, dass ich euch in meinem letzten Beitrag verwechselt habe Smile Das erste galt Violus, die Frage zu den Bändchen dann Litho. Sorry.

Zum Substrat. Also ich habe bisher bei Nadelbäumen eine Mischung aus Walderde und Akadama verwendet. Allerdings finde ich, dass die Walderde, die ich mir mitgenommen habe viel zu stark geschlammt hat. Die Bäume, die ich dort reingesetzt habe, waren allerdings Baumarktware und vielleicht kamen die mit dieser Umstellung nicht klar. Und obwohl ich wusste, dass viele Gestalter ihre Bäume erstmal in Kisten setzen, sie langsam an direkte Sonne gewöhnen, usw., bin ich da mit zu wenig Geduld rangegangen. Wenn ich lese, wie sensibel du vorgegangen bist, Violus, und eben nochmal darüber nachdenke, wie ich vorgegangen bin, komme ich nur zu diesem Schluss. Laubbäume scheinen da wohl um einiges Widerstandsfähiger zu sein. Die haben bei mir bisher alles mitgemacht.

Bei den Fichten habe ich radikal im Verhältnis zur entfernten Wurzelmasse auch Grünzeug weggeschnitten. Dass ein Triebspitzenhormon zum Wurzelwachstum genutzt werden kann, war mir bis jetzt unbekannt. Ich kannte nur die Regel, weniger Wurzeln = geringere Wasserzufuhr = Kompensation durch Entfernen von Verdunstungsfläche.

Litho, ich bin eben mal raus in den Garten und habe geschaut, was ich noch alles da habe und es sind mehr Nadelbäume, als ich dachte. Drei Wacholder (ein Kriechwacholder, den ich aufrecht halte, zwei sind unbekannt), eine Nikkotanne, eine Koreatanne, fünf europäische Lärchen, eine Schlangenhautkiefer, eine Eibe und sogar eine Fichte. Ich habe länger nicht mehr in das Beet geschaut, da dort alles steht, was einfach erstmal nur wachsen soll. Und mein Gedächtnis ist um einiges schlechter als ich dachte Smile Von daher besteht da wohl erstmal doch kein Bedarf, evtl. hole ich mir mal eine Waldkiefer, da ich Kiefern als Bonsai am Schönsten finde. Ich würde aber gerne dein Angebot mit der Walderde wahrnehmen. Wollen wir das über private Nachrichten weiterführen?

Vielen Dank für die Hilfe und die schönen Fotos. Ich werde mal versuchen die Äste runter zu ziehen (wie auf dem Foto von der Lärche), als sie runter zu drahten.




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Re: Bonsais

Beitrag  migo am So 28 Jan 2018, 20:36

Hallo zusammen,

habe diesen Thread grade mal wieder aufgegriffen und da von euch bestimmt viele diese total krummen und verdrehten "Zimmerbonsai" kennen, dachte ich mir mal den Umbau einer solchen Pflanze zu zeigen.

Vorab, man muss kein Bonsaianer sein, um die schlechte Qualität der Ausgangspflanze (habe ich zum Geburtstag bekommen) zu erkennen. Hätte er nicht wirklich schönes Herbstlaub gehabt, ich glaube ich hätte ihn weiterverschenkt. Zur Entschuldigung für die "Schenker"  ... diese chinesische Ulme stand voll im Laub, da hat man die ganzen Mängel nicht gut erkennen können.
OK, da ich wusste, wie die chin. Ulme nach dem totalen Einkürzen reagiert, habe ich sie kurzerhand gekappt. Geht aber nicht mit allen Bäumen!

Meine Fotoserie zeigt die Pflanze von Jan. 2011 bis April 2016.
Bitte die schlechte Bildqualität zu entschuldigen - das sind laminierte Farbkopien abfotografiert.



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