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Fragen zum Echinocactus grusonii (Schwiegermuttersitz)

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Fragen zum Echinocactus grusonii (Schwiegermuttersitz) - Seite 12 Empty Re: Fragen zum Echinocactus grusonii (Schwiegermuttersitz)

Beitrag  Litho am Fr 11 Dez 2015, 20:09

Danke, Wolli.
Man muss also unterscheiden zwischen schweren Köpfen auf Gitter und leichteren Köpfchen direkt auf dem Substrat.
Damit ist meine Frage gut beantwortet.
Vielen Dank!
Very Happy
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Fragen zum Echinocactus grusonii (Schwiegermuttersitz) - Seite 12 Empty Re: Fragen zum Echinocactus grusonii (Schwiegermuttersitz)

Beitrag  Shamrock am Fr 11 Dez 2015, 21:32

Dietmar schrieb:Es muß eindeutig "cv" heißen. Die Art wurde erstmals von den Azteken zu kriegerischen Zwecken kultiviert. Sie erreicht im Alter die Größe einer steinzeitlichen Keule, ist dieser aber in puncto Effektivität überlegen und verdrängte sie schließlich.
Just als die Spanier kamen, war aber leider die große Kaktuskrise - sonst wäre die Besiedelung des amerikanischen Kontinentes ganz anders abgelaufen. Zumindest in Mittelamerika.
Die indigenen Völker Südamerikas nutzten zu diesem Zweck übrigens damals Armatocereus, davon lässt sich ja bekanntlich auch der heutige Name ableiten. Das man hier allerdings auch gegen die europäischen Invasoren sang- und klanglos den Kürzeren gezogen hat, rührt wahrscheinlich daher, dass der Sicherheitshandschuh erst später erfunden wurde.

Ähem, die Bewurzelung mit dem Gitter bei so großen, schweren Teilen klingt übrigens logisch und nachvollziehbar. Hier würde ich noch empfehlen eine Wanne mit Wasser drunter zu stellen und nach dem Abtrocknen so für gespannte Luft im Wurzelbereich zu sorgen. Wenn die Wurzeln Wasser wittern, dann machen sie sich umso schneller auf den Weg, in der Hoffnung auch fündig zu werden.

Wolli, Humor? Wer? Wo?

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Fragen zum Echinocactus grusonii (Schwiegermuttersitz) - Seite 12 Empty Re: Fragen zum Echinocactus grusonii (Schwiegermuttersitz)

Beitrag  Wüstenwolli am Fr 11 Dez 2015, 22:28

Mattes -
muss ich darauf eingehen??
Armatocereus , Kaktuskrise, und und ...
ob der Armatocereus rasiert als Krisenstab dienen könnte??

LG Wolli
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Fragen zum Echinocactus grusonii (Schwiegermuttersitz) - Seite 12 Empty Re: Fragen zum Echinocactus grusonii (Schwiegermuttersitz)

Beitrag  Dietmar am Fr 18 Dez 2015, 21:49

Shamrock schrieb:
Wolli, Humor? Wer? Wo?

Nomenklatur ist eine ernste Angelegenheit. Ich möchte in diesem Zusammenhang auf die Art E. grusonii cv. isla-mens-is hinweisen. Der Name leitet sich von der Insellage ab, auf der die Art beheimatet ist. Sie wird durch einen halbmondförmigen Mitteldorn charakterisiert und soll auch in Mitteleuropa gut gedeihen. So ist etwa ein Standort in Belgien bekannt. Auf derselben Insel kommt die Art E. grusonii cv. isla-amen-sis vor. Sie unterscheidet sich von der vorstehenden Art durch ihre vier Mitteldornen, welche zusammen ein Kreuz bilden. Ihre Köpfe sitzen recht locker. Einmal abgetrennt, wachsen sie in der Regel nicht wieder an. Sie gilt am Standort mittlerweile als gefährdete Spezies.


Zuletzt von Dietmar am Sa 19 Dez 2015, 16:53 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Fragen zum Echinocactus grusonii (Schwiegermuttersitz) - Seite 12 Empty Re: Fragen zum Echinocactus grusonii (Schwiegermuttersitz)

Beitrag  Dietz am Fr 18 Dez 2015, 23:06

Dietmar schrieb:
Shamrock schrieb:
Dietmar schrieb:Es muß eindeutig "cv" heißen. Die Art wurde erstmals von den Azteken zu kriegerischen Zwecken kultiviert. Sie erreicht im Alter die Größe einer steinzeitlichen Keule, ist dieser aber in puncto Effektivität überlegen und verdrängte sie schließlich.
Just als die Spanier kamen, war aber leider die große Kaktuskrise - sonst wäre die Besiedelung des amerikanischen Kontinentes ganz anders abgelaufen. Zumindest in Mittelamerika.
Die indigenen Völker Südamerikas nutzten zu diesem Zweck übrigens damals Armatocereus, davon lässt sich ja bekanntlich auch der heutige Name ableiten. Das man hier allerdings auch gegen die europäischen Invasoren sang- und klanglos den Kürzeren gezogen hat, rührt wahrscheinlich daher, dass der Sicherheitshandschuh erst später erfunden wurde.

Ähem, die Bewurzelung mit dem Gitter bei so großen, schweren Teilen klingt übrigens logisch und nachvollziehbar. Hier würde ich noch empfehlen eine Wanne mit Wasser drunter zu stellen und nach dem Abtrocknen so für gespannte Luft im Wurzelbereich zu sorgen. Wenn die Wurzeln Wasser wittern, dann machen sie sich umso schneller auf den Weg, in der Hoffnung auch fündig zu werden.

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Fragen zum Echinocactus grusonii (Schwiegermuttersitz) - Seite 12 Empty Re: Fragen zum Echinocactus grusonii (Schwiegermuttersitz)

Beitrag  konsilia2014 am So 27 Dez 2015, 22:09

Cristatahunter schrieb:Die Frage beschäftigt mich: Könnte man die Schwiegermuttersäule enthaupten und den Kopf neu bewurzeln. Bei guter Pflege und viel Licht könnte doch wieder eine Kugel daraus werden.
Hat das schon jemand probiert?

Mmh... halte jetzt eher nicht soviel von dem botanischen Garten, der so ein Exemplar überhaupt nimmt (eben wegen dem "Miss"-Wuchs), wobei es dafür einen Trick gibt. Habe einen ähnlichen Verwuchs bei einem größeren Exemplar von Notocactus horstii - hab den unteren schmalen Hals einfach eingetopft, d.h. die Pflanze einfach "tiefer gelegt" und schon kuckt oben, über der Erde nur dass kugelige Stück raus, während der lange unansehnliche Hals im Topf unten ist - umgeben von Substrat. Wink
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Fragen zum Echinocactus grusonii (Schwiegermuttersitz) - Seite 12 Empty Re: Fragen zum Echinocactus grusonii (Schwiegermuttersitz)

Beitrag  Shamrock am So 27 Dez 2015, 22:16

Wobei beim Notocactus horstii in einem fortgeschrittenen Alter diese Wuchsform völlig normal ist. Das ist ein Grasbewohner (Pampa...), da streckt man sich gerne mal etwas aus dem Gras raus. Der verkorkt dann unten (Stützfunktion, Schutz gegen saugende Insekten an der Basis...) und streckt sich in die Höhe. Hat also in dem Fall nichts mit falscher, lichtarmer Kultur zu tun sondern lediglich um eine optimale Anpassung an das Habitat.

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Fragen zum Echinocactus grusonii (Schwiegermuttersitz) - Seite 12 Empty Re: Fragen zum Echinocactus grusonii (Schwiegermuttersitz)

Beitrag  P.occulta am Mo 28 Dez 2015, 13:25

Hallo zusammen,

ich verstehe hier das Problem nicht ganz so, was den Echinocactus grusonii betrifft.

Es ist schon traurig zu lesen das der Echinocactus grusonii in der roten Liste gefährdeter Arten steht
und vom Aussterben bedroht eingestuft ist.
Der Echinocactus grusonii,ein Kaktus den man überall sieht und in Massen ausgesät und angeboten wird.
Von der Deutsche Kakteen-Gesellschaft,Gesellschaft Österreichischer Kakteenfreunde und der Schweizerischen Kakteen-Gesellschaft
wurde der Echinocactus grusonii 2008 zum Kaktus des Jahres gewählt,das zur Recht.
Die Echinocacteen grusonii werden hier bei uns viel angeboten,sie werden ausgesät
und müssen schnell Groß werden,werden viel gedüngt,sie müssen ja schnell wachsen so das man sie Verkaufen kann.
Leider leidet durch das zu viel Düngen,schnell Groß werden zu müssen,nicht immer volle Sonne zu haben, die Bedornung und der wuchs.
Hier mal ein hartgezogener und der Sonne voll ausgesetzer Echinocactus grusonii.

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Das Problem ist doch ganz einfach und das ist die falsche Pflege,wer dem Echino. grusonii nicht das bieten kann was er braucht muss sich auch nicht wundern.
Wichtig ist natürlich auch die Qualität die ein Echino. grusonii hat oder nicht,bei den ganzen massen Produktionen.

Viele Grüße
Torsten
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Fragen zum Echinocactus grusonii (Schwiegermuttersitz) - Seite 12 Empty Re: Fragen zum Echinocactus grusonii (Schwiegermuttersitz)

Beitrag  konsilia2014 am Mo 28 Dez 2015, 21:04

P.occulta schrieb:Hallo zusammen,

ich verstehe hier das Problem nicht ganz so, was den Echinocactus grusonii betrifft.

Es ist schon traurig zu lesen das der Echinocactus grusonii in der roten Liste gefährdeter Arten steht
und vom Aussterben bedroht eingestuft ist.
Der Echinocactus grusonii,ein Kaktus den man überall sieht und in Massen ausgesät und angeboten wird.
Von der Deutsche Kakteen-Gesellschaft,Gesellschaft Österreichischer Kakteenfreunde und der Schweizerischen Kakteen-Gesellschaft
wurde der Echinocactus grusonii 2008 zum Kaktus des Jahres gewählt,das zur Recht.
Die Echinocacteen grusonii werden hier bei uns viel angeboten,sie werden ausgesät
und müssen schnell Groß werden,werden viel gedüngt,sie müssen ja schnell wachsen so das man sie Verkaufen kann.
Leider leidet durch das zu viel Düngen,schnell Groß werden zu müssen,nicht immer volle Sonne zu haben, die Bedornung und der wuchs.
Hier mal ein hartgezogener und der Sonne voll ausgesetzer Echinocactus grusonii.

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Das Problem ist doch ganz einfach und das ist die falsche Pflege,wer dem Echino. grusonii nicht das bieten kann was er braucht muss sich auch nicht wundern.
Wichtig ist natürlich auch die Qualität die ein Echino. grusonii hat oder nicht,bei den ganzen massen Produktionen.

Viele Grüße
Torsten

Meine Mama hats auch nicht geglaubt, als ich ihr das mal mit dem sog. "Schwiegermutter-Kaktus" erzählt habe, aber gleich verstanden, da sie sehr naturverbunden ist.

Heute bsp. kann man sich denken "Fluch oder Segen" , ---) Cipocereus bradei ist seit kurzem auf der Liste, wird aber seit kurzem bei Kakteen Haage angeboten.

Segen: Wenigstens ist dadurch gewährleistet, dass es überhaupt Exemplare (in europäischer Kultur schaffen, der Überleben wohl wahrscheinlicher ist, als in Natura, bei den jetzigen Bedingungen, Samen von bradei sind ja irgendwie nach Europa gekommen, wenn dies auch rechtens sein mag, da bsp. CITES-Händler, CITES-lizenzierter Händler)

Fluch: Wenn man diese Samen allerdings in einen Naturschutzraum (geschützten Nationalpark bsp. oder auch nur kleine Fläche) zurückführen würde und dort dem kulturellen Verfall aktiver entgegensteuern würde, wäre die u.U. besser, zielführender oder zweckmäßiger.

Generell kommt mir diese Organisation, die rund um und an der roten Liste arbeitet, zu passiv und zu wissenschaftlich vor. Mehr Aktivität und tun wäre gefragt, nicht nur den eigenen Haushalt beamten bürokratisch zu verwalten.

(siehe anderen Topic, Literatur-Link)

https://www.kakteenforum.com/t21923-die-rote-liste-ein-update-2015-und-doch-keines-dass-zuganglich-ist
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Fragen zum Echinocactus grusonii (Schwiegermuttersitz) - Seite 12 Empty Echinocactus grusonii - Verätzungen durch Giftkur

Beitrag  Coni am Sa 12 März 2016, 20:10

Hallo

Ich habe keine Frage möchte Euch einfach davor bewahren einen ähnlichen Pflegefehler zu machen. Rolling Eyes

Im letzten Spätsommer habe ich meinen schönen und auch schon stattlich grossen Echinocactus grusonii in eine neue Schale umgetopft. Vor dem Winter habe ich dann die ganze Sammlung vorsorglich mit Spomil (gegen Spinnmilben) behandelt. Leider war das keine so gute Idee…
Der Grusonii zeigte bereits nach kurzer Zeit Verätzungserscheinungen und sah bis zum Frühling wie auf den Bildern aus. Also so ziemlich tot oder mindestens ruiniert. Ein ebenfalls kurze Zeit vor der Giftbehandlung umgetopfter kleiner Grusonii ereilte das gleiche Schicksal. Alle anderen Grusoniis sehen nach wie vor einwandfrei aus.

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Ich habe dann im nahegelegenen Kakteengeschäft nachgefragt wo mir genau mein Fehler bestätigt wurde. NIE !!! einen Grusonii kurze Zeit nach einer Umtopfung mit irgendwelchen Giftkuren behandeln. Ich habe vorher noch nie etwas davon gehört und hätte ehrlich gesagt auf diese Erfahrung verzichten können.  Sad

Grüsse Coni
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