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wenn Freiland-Agaven richtig loslegen...

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wenn Freiland-Agaven richtig loslegen... Empty wenn Freiland-Agaven richtig loslegen...

Beitrag  Uwe am Di 28 Aug 2012, 14:23

Hallo

Wenn Freiland-Agaven richtig loslegen...dann wachsen sie unglaublich schnell!
Möchte das einem Bsp. von einer meiner A.parryi zeigen:

Dieses Exemplar hat jetzt einen Durchmesser von etwa 75cm
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Auf dem Foto habe ich 2 Markierungen angbracht (rote Pfeile), wo 2 beschädigte Stellen sind.
Diese Beschädigung passierte am 1.Juli 2012, also vor rund 8 Wochen. Und zwar hatten wir grossen Hagel, zum Glück aber nur ganz kurz. Aber diese Agave wurde von einem 6cm-Hagel-Geschoss getroffen. Da waren aber diese beiden Blätter noch zusammen und bildeten die Spitze der Agave Wink
Der ganze Teil innerhalb dieser Beschädigungen ist nun in diesen knapp 2 Monaten gewachsen! Ohne Düngergaben (habe die Agaven noch gar nie gedüngt)
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Hier noch ein Bsp.:
Eine Agave ovatifolia, rund 40cm im Durchmesser. Vor 2 Jahren habe ich die als kleines, etwa 5cm grosses Pflänzchen ins Beet gesetzt
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Noch ein Foto mit div. Agaven und Kakteen
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Gruss, Uwe
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Beitrag  Jiri Kolarik am Di 28 Aug 2012, 18:08

Sehr gut Uwe...
tja, wenn ich mal gross werde...meine Agaven müssen noch in Töpfen bleiben...und es stimmt, da wachsen sie langsam...
Jiri Kolarik
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wenn Freiland-Agaven richtig loslegen... Empty Agave ovatifolia

Beitrag  Agavenfreak am Mo 17 Dez 2012, 21:34

Hallo Jiri,

sehr schöne Agaven in deinem Beet.
Ja sie wachsen dort viel schneller, als in Töpfen.
Die erste gezeigte große Agave ist auch eine Agave ovatifolia, keine A. parryi, denke ich.
Ist das Beet mit den Pflanzen im Freiland und wie sind die Wintertemperaturen bei dir?
Ich habe hier im Berliner Raum keine gute Erfahrungen gemacht mit der Freilandkultur von Agaven.
Das klappt meist nur einige Zeit, bis es dann mal zu kalt oder zu nass wird.
Dann ist es sehr schnell vorbei mit der Pracht...
Einige Yuccaarten sind etwas besser geeignet.
Freundliche Grüße
MG
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Beitrag  Uwe am Di 18 Dez 2012, 21:55

Hallo Agavenfreak

Ja es stimmt, es ist keine parryi, aber auch keine ovatifolia, sondern vermutlich eine A. shrevei.
Ich ziehe meine Agaven selbst aus Samen auf, und meine "Quelle" verschickt nicht immer korrekt angeschriebene Samenpäckchen...leider Rolling Eyes

Naja, hauptsache sie kommen gut durch die Winter. Natürlich habe ich das ganze Beet von mitte September bis ende März gedeckt! Letzten Winter hatten wir tagelang Dauerfrost bis -20°C. Und bei über 1000mm Niederschlag hier im Alpenvorland muss man Agaven decken. Die Kälte ist dann weniger das Problem.

A. parryi, ovatifolia, utahensis, neomexicana und sogar parrassana und americana (einfarbige) gehen bei mir. Bei der americana habe ich mittlerweile einen recht harten Klon "hervorgezüchtet", der unbeschadet 2-stellige Minuswerte erträgt, nachdem die Mutterpflanze schon 2x abgestorben ist. Aber unterirdische Ausläufer kommen im Frühling auf einmal irgendwo wieder aus dem Boden, und diese sind jeweils etwas härter als ihre Mutterpflanze.

Grüsse
Uwe
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wenn Freiland-Agaven richtig loslegen... Empty A. shrevei macht mich nachdenklich

Beitrag  Agavenfreak am Mi 19 Dez 2012, 08:59

Hallo Uwe,

auf jeden Fall eine sehr schöne und offenbar recht winterharte Agaveart.
A. shrevei habe ich noch nie im Freiland gesehen.
Das muss aber nichts bedeuten.
Für mich sieht sie der A. ovatifolia sehr sehr ähnlich.
Die Formen von A. shrevei, die ich kenne, haben dickere Blätter und kräftigere Enddornen.

Hast du schon mal A. bracteosa im Freiland versucht?
Die hält auch mindestens 8 bis 10 Grad minus aus.

Gruß
Michael
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Beitrag  Uwe am Fr 12 Apr 2013, 07:54

Hallo

Alle meine Agaven haben den Winter problemlos überlebt. Zwar habe ich, bis auf eine A.utahensis, alle gedeckt, dennoch war ich nach dem langen und lichtarmen Winter etwas skeptisch. Das Temp-Minimum rutschte doch einige Male unter -10°C (Min. -15°C).

Sogar ein Sämling von A.chrysantha hat die Kälte gut überstanden. Das macht Hoffnung auf ein erfolgreiches Auspflanzen. Und auch die A.americana-Ableger der grossen Mutterpflanze, die mir letzten Winter bei -20°C erfror, sind schadlos geblieben.

Wenn meine Agaven so weiter wachsen wird die 1m-Grösse (im Durchmesser) bald geknackt werden. Ich hatte beim Anlegen des Agavenbeets nicht damit gerechnet, jemals so grosse Exemplare zu bekommen. Solche Dinger sind schon echte Hingucker in unseren Breiten. Allerdings hätte ich besser mehr Abstand beim Auspflanzen gelassen, denn die ersten kommen sich langsam in die Quere.

PS:
Hast du schon mal A. bracteosa im Freiland versucht?
Die hält auch mindestens 8 bis 10 Grad minus aus.
Nein, habe ich noch nicht versucht. Werde mich mal schlau machen, was andere über A.bracteosa so berichten ;-)

Grüsse aus der Schweiz
Uwe
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Beitrag  Christian am Fr 12 Apr 2013, 13:22

Hallo Uwe,

sehr schöne und grosse Exemplare Very Happy

Ich habe hier noch Samen von A. neomexicana, A. parryi und A. utahensis. die ich heute aussäen möchte. Wie muss später das Substrat im Freibeet (welches ich noch anlegen werde) beschaffen sein? Sorry wenn diese Frage schon mal gestellt wurde und ich die Antwort überlesen habe (ich habe leider nix dazu gefunden) Cool
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wenn Freiland-Agaven richtig loslegen... Empty Re: wenn Freiland-Agaven richtig loslegen...

Beitrag  Uwe am Fr 12 Apr 2013, 21:53

Hallo Christian

sehr schöne und grosse Exemplare

Danke sehr Wink Ich persönlich hatte nie damit gerechnet, dass sie in unseren Breiten überhaupt so gross werden würden.

Was das Substrat betrifft: Ich hatte dort früher eine schräge Wiese (oder "Rasen"). Dann habe ich im Herbst umgegraben, mitsamt der Grasnabe. Im kommenden Frühling war die harte, magere Scholle durch die Frosteinwirkung ganz feinkrümelig. Diese Erde hab ich dann mit jeder Menge Kies (grob und fein) und Sand gemischt. Dazu noch etliche Steine reingeschmissen, danach alles frisch angefüllt, und zwar fast 50cm höher als früher. Das Substrat ist also recht mager.

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Danach habe ich meine speziellen Steine geholt und oberflächlich ins Beet eingefügt
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Übrigens: die kleine, blaugrüngrau gefärbte Agave (hatte ich als A.parryi ausgesäht, ist aber keine parryi) auf obigen Bild links der Mitte ist die grosse Agave, die mittlerweile fast 1m Durchmesser hat. Das Bild stammt aus 2009, also innerhalb von 4 Jahren von gut 10cm zu 100cm gewachsen!

Werde jetzt am WE mal ein Foto-Update machen Wink

Grüsse, Uwe
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wenn Freiland-Agaven richtig loslegen... Empty Re: wenn Freiland-Agaven richtig loslegen...

Beitrag  Christian am Sa 13 Apr 2013, 10:45

Danke für die Bilder Uwe, das ist genau das was ich brauche Very Happy

Ich habe neben meinem Sukkulentenbeet noch eine unschöne Stelle, dort werde ich dann das Beet anlegen und auch mal Bilder von der Endstehung machen.
Deine Steine sehen klasse aus, was sind das für welche?
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Beitrag  Uwe am Mo 06 Mai 2013, 10:06

Hallo

Agave ovatifolia wächst immer schneller, je grösser sie wird. Durchmesser schon über 50cm, und ein "Baby" hat sie auch schon gekriegt Laughing

Daneben wachsen A.utahensis kaibabensis und nevadensis.

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Grüsse, Uwe
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