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Beitrag  coolwini Mo 08 Okt 2012, 17:13

Habe im Baumarkt günstig 2 Melocacteen erstanden,konnte nicht wiederstehen!
Wer kann mir ein paar tips zur überwinterung ,und zum umtopfen geben.
Im moment sitz er in reinem Torf.
Vielen dank an alle!
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Beitrag  Cristatahunter Mo 08 Okt 2012, 18:47

Hat er schon ein Cephalium?
Überwintern nicht unter 12 Grad und trocken halten. Entworfen nur bei jungen noch nicht Cephalium tragenden. Grosse besser im Torf lassen und ein Übertopf geben.
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Beitrag  coolwini Mo 08 Okt 2012, 19:01

Vielen dank für deine Tips aus dem Schwarzwald
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Beitrag  Echinopsis Mo 08 Okt 2012, 19:23

@Stefan: Dauerhaft in Torf weiterkultivieren?
Dass es möglicherweiße geht stelle ich nicht in Frage, nur ob es sehr förderlich ist wage ich zu bezweifeln, da gerade Torf ja die Eigenschaft besitzt kaum mehr Wasser aufnehmen wenn er erstmal restlos ausgetrocknet ist.

Ich persönlich würde vermutlich (egal ob bei einem adulten oder jungen Exemplar) enttorfen, auch auf die Gefahr hin einen Verlust zu erleiden. Dann lieber die wurzelnackte Pflanze für eine gewisse Zeit auf einem leeren Topf aufstehen lassen sodass Verletzungen restlos abtrocknen können.

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Beitrag  coolwini Mo 08 Okt 2012, 19:29

Vielen dank Daniel !
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Beitrag  Shamrock Mo 08 Okt 2012, 20:36

Eine Kompromissmöglichkeit bei einem Melo mit Cephalium (hat er denn nun schon eins oder nicht?) wäre ein vorsichtiges Austopfen und dann möglichst den unbeschädigten Ballen mitsamt dem Torf in den neuen Topf um diesen dann mit vernünftigem Substrat (darf bei Melocactus ruhig etwas Humuszeugs enthalten) auffüllen.
Sollte man aber auch nur bei Melos machen, da die adulten Exemplare sehr sensibel auf Umtopfen reagieren. Wenn der alte "Torftopf" nicht so sonderlich groß war, dann macht dieser Kompromiss Sinn. Aber bitte dann auch gleich den neuen Topf entsprechend groß werden - schließlich sollte es auch das letzte Umtopfen sein.

Generell mögen Melos es gerne sonnig und warm. Eine Erhöhung der Luftfeuchtigkeit durch regelmässiges Sprühen bekommt ihnen immer sehr gut - auch im Winter wenn er nicht grenzwertig kalt steht. Falls er übrigens bei Zimmertemperatur überwintert wird, klappt es meist trotzdem mit Blüten. Melos sind da gar nicht so anspruchsvoll wie oft erzählt wird.

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Beitrag  Cristatahunter Mo 08 Okt 2012, 20:49

Melos wachsen in Brasilien in Felstaschen die mit abgestorbenen Blättern gefüllt sind. Dieses abgestorbene Material entspricht Humus oder eben Torf. Damit der Torf nicht total austrocknet empfehle ich den Plastiktopf in einen Übertopf zu stellen. Im wesentlichen geht es darum das die Erde eher sauer sein sollte. Mit Cephalium hat der Melo das Wachstum des Körpers eingestellt und dazu gehören auch die Wurzeln. Nur das Cephalium wächst weiter.
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Beitrag  Shamrock Mo 08 Okt 2012, 21:03

Melos wachsen von Mexiko bis Ecuador, Peru, Venzuela, Brasilien bis in die gesamte Karibik... Also überall wo´s schön warm und feucht ist.
Auch wenn überirdisch, abgesehen vom Cephalium, das Wachstum eingestellt wurde - die Wurzeln wachsen immer weiter. Ohne neue Faserwurzelbildung würde auch ein Melocactus nicht lange überleben. Allerdings sind die Wurzeln extremst brüchig und reißen beim Umtopfen leicht in 1.000 Teile, was einem geschlechtsreifen Melo das Ende bereiten kann.

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Beitrag  Cristatahunter Mo 08 Okt 2012, 21:08

Und warum? Weil die Wurzeln nicht mehr nachwachsen.
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Beitrag  Shamrock Di 09 Okt 2012, 09:30

Cristatahunter schrieb:Und warum? Weil die Wurzeln nicht mehr nachwachsen.
Stefan, ich widerspreche dir nur ungern aber natürlich wachsen die Wurzeln nach. Man sollte der alten Literatur manchmal nicht alles glauben...

Ich hol mal kurz etwas weiter aus: Biologie und Evolution ist prinzipiell ganz einfach. Man muss immer nur nach dem Sinn fragen und schon erklärt sich (fast) alles von selbst. Melocactus samt Cephalium ist da ein gutes Beispiel! Das Cephalium wird gebildet um die Blütenknospen und den unreifen Samen zu schützen. Soviel also in Kurzform zum Sinn des Cephaliums.

Sukkulente Pflanzen haben im Laufe der Evolution die tollsten Sachen entwickelt um mit der chronischen Wasserknappheit zurecht zukommen. Die Blätter samt ihrer Verdunstungsfläche wurden durch Dornen ersetzt, sowas geniales wie die CAM-Photosynthese wurde erfunden, etc., etc.
Warum sollte also gerade eine sukkulente Pflanze ihr "Hauptwasseraufnahmeorgan" (sprich Wurzeln) stagnieren lassen? Das würde keinerlei Sinn machen!
Im übrigen weiß man mittlerweile (soweit zumindest mein Kenntnisstand), dass gerade so richtig alte Melos im Habitat ein riesiges, verzweigtes Wurzelsystem bilden. Das ist bestimmt nicht vor der Cephaliumbildung gewachsen.

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