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Lapidaria margaretae

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Lapidaria margaretae - Seite 5 Empty Re: Lapidaria margaretae

Beitrag  Henning am So 20 Okt 2019, 12:23

Ist die Lapidaria eigentlich selbstfertil? Oder bräuchte sie noch einen passenden Partner dazu?
Gruß Henning
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Lapidaria margaretae - Seite 5 Empty Re: Lapidaria margaretae

Beitrag  feldwiesel am So 20 Okt 2019, 14:21

Lapidaria ist sehr robust, was das Blühen angeht ist sie mitunter etwas eigenwillig, selbstfertil ... k.A..
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Lapidaria margaretae - Seite 5 Empty Re: Lapidaria margaretae

Beitrag  Wüstenwolli am So 20 Okt 2019, 14:41

Habe den Pinsel eingesetzt-
vermutlich ist aber auch Reizbestäubung möglich,
denn an meiner ersten Lapidaria bildete sich im 2. Blütenjahr eine Samenkapsel.
Selbstfertil ist sie nicht.

LG Wolli
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Lapidaria margaretae - Seite 5 Empty Re: Lapidaria margaretae

Beitrag  Henning am So 20 Okt 2019, 19:01

Wenn sie nicht selbstfertil ist, mit wem hat denn dann eine Bestäubung stattgefunden?
Wenn eine Pflanze selbstfertil ist, dann kann sie sich doch selbst bestäuben - so verstehe ich das zumindest.
Also nochmals meine Frage: braucht man zwei Lapidaria, um Samen zu bekommen?
Oder reicht eine Pflanze, die sich selbst bestäuben kann? (Dann wäre sie selbstfertil!)

Danke nochmal
Gruß Henning
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Lapidaria margaretae - Seite 5 Empty Re: Lapidaria margaretae

Beitrag  Wüstenwolli am So 20 Okt 2019, 20:36

Eine Reizbestäubung kann z.B. durch ein Insekt erfolgen,
das Pollen von ganz  anderen Pflanzen trägt, die sich dann auf die  Narbe der Blüte ansammeln.
Der Narbenträger findet das geil  und mag danach den eigenen Pollen durch Luftbewegung oder durch weitere Besucher--Insekten sozusagen gut leiden und es kommt zur Befruchtung,
2 blühende Exemplare von Lapidaria margaretae und ein eingesetzter Pinsel / Wattestäbchen versprechen allerdings einen besseren Erfolg zur Erzielung von Samen.


LG Wolli
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Lapidaria margaretae - Seite 5 Empty Re: Lapidaria margaretae

Beitrag  Henning am Mo 21 Okt 2019, 06:57

Da ich lediglich eine Lapidaria besitze, werde ich es mal mit einem feinen weichen Pinselchen versuchen. Und wenn sich dann Samen bilden sollten, würde ich sie als selbstfertil bezeichnen.
Bis bald.
Gruß Henning
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Lapidaria margaretae - Seite 5 Empty Re: Lapidaria margaretae

Beitrag  feldwiesel am Mo 21 Okt 2019, 07:44

Naja, ob das als Beweis durchgeht - der "Reiz" kann ja auch durch ein verirrtes Bienchen ausgelöst worden sein.
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Lapidaria margaretae - Seite 5 Empty Re: Lapidaria margaretae

Beitrag  benni am Mo 21 Okt 2019, 14:30

Naja, ich hatte bis vergangenes Jahr nur eine einzelne Lapidariapflanze,
die jedes Jahr blühte und auch Samenkapseln entwickelte. Sie blühte
zu einer Zeit als von anderen Mesembs. noch keine Blüten zu sehen waren.
Wenn sich da dann ein "verirrtes Bienchen" zu schaffen gemacht hätte mit
dem Pollen von "%&**??". Was kommt da denn dabei heraus ?
Also habe ich von zwei Kapseln die Samen (waren welche drin...) gemischt
und mit meiner Aussaat vom 30.9.09 ausgesät. Inzwischen zeigen sich auch
schon Sämlinge. Wird spannend!
Inzwischen habe ich dank Feldwiesel 2 Lapidarias und bald vielleicht ganz
viele.
Liebe Grüsse
benni
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Lapidaria margaretae - Seite 5 Empty Re: Lapidaria margaretae

Beitrag  Henning am Mo 21 Okt 2019, 14:40

Vielleicht liege ich mit der Interpretation des Begriffs "selbstfertil" ja auch falsch, aber ich bilde mir halt ein, dass eine Pflanze,  die sich selbst bestäuben kann und dann Samen ansetzt, selbstfertil ist.
Pflanzen, die einen anderen Partner brauchen (z. B. die Lithöpse), sind nicht in der Lage,  mit dem eigenen Pollen eine erfolgreiche Bestäubung hinzukriegen, deshalb sind die ja auch selbststeril.

Ob nun das Bienchen oder der Pinsel oder was auch immer die Bestäubung herbeiführt, ist ja im Grunde egal, aber bei einer selbststerilen Pflanze würde es zu nichts führen.

Wie gesagt, vielleicht liege ich ja völlig falsch, aber so habe ich die Begriffe bislang verstanden.

Vor 10 Minuten habe ich auf alle Fälle mal mithilfe besagten Pinsels versucht,  eine Bestäubung bei der Lapidaria durchzuführen. Das werde ich jetzt jeden Tag machen, solange die Blüte offen ist. Bei den Lithops geht die Blüte quasi sofort nach der Bestäubung zu - frei nach dem Motto: Mission erfüllt, alles wieder einpacken! Mal sehen, ob man etwas ähnliches bei der Lapidaria auch feststellen kann.
Bis bald.
Gruß Henning
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Lapidaria margaretae - Seite 5 Empty Re: Lapidaria margaretae

Beitrag  feldwiesel am Mo 21 Okt 2019, 15:25

benni schrieb:... Wenn sich da dann ein "verirrtes Bienchen" zu schaffen gemacht hätte mit
dem Pollen von "%&**??". Was kommt da denn dabei heraus? ...

Lass das bitte die Botaniker genau erklären, aber selbststeril heißt etwa, dass die Blüte sich nicht selbst befruchten kann - sich gegen eigenen Pollen also wehrt. Wenn nun ein völlig fremder Pollen auf die Narbe trifft, dann kann es es sein, dass das Ding so geil (sorry) wird, dass es nun den eigenen Pollen doch akzeptiert und günstigstenfalls keimfähige Samen ausbildet - aus denen zwangsläufig ganz normale Lapidaria werden, also nichts mit Schindmähre äh ... Chimäre.
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