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noch ein paar Anfängerfragen

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noch ein paar Anfängerfragen Empty noch ein paar Anfängerfragen

Beitrag  Hygrophila So 9 Dez 2012 - 10:51

Hallo,

mir gehen einpaar Fragen immer wieder durch den Kopf....

- Rebutia und Aylostera unterscheiden sich in der Blüte. (hab es endliche gefunden >>freu<< ) Wie sieht das aus? Und könnten sie sich kreuzen?

- Wie macht man mineralisches Substrat nährstoffreich?

- Mammillaria besser in mineralisches Substrat?

- Embarassed können Dornen nachwachsen? Oder was macht ein Kaktus bei Dornenverlust, wenn er dann der Sonne ausgesetzt ist.

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Beitrag  peter1905 So 9 Dez 2012 - 11:01

Hallo Ute,

ich versuch mal dir wenigstens 2 Fragen zu beantworten...

Was verstehst du unter nährstoffreich??? Mineralisches Substrat muss genaus so
wie anderes regelmäßig gedüngt werden. Wie viel und wie oft hängt auch vom Bedarf
der Pflanzen ab.

Mammillarien halte ich (momentan 190 Stk.) in rein mineralischem Substrat.
Allerdings stehen meine anderen auch rein mineralisch. Sogar die Echinopsen. Sie wachsen
und blühen "trotzdem" sehr gut. Da darf man allerdings mit den Düngergaben nicht sparen.

Ich hoffe das reicht dir als Antwort...

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Beitrag  Hygrophila So 9 Dez 2012 - 11:24

Hallo Peter,

ich danke Dir! Smile

Für mich ist da ein Widerspruch "nährstoffreiches mineralisches Substrat" und ich hoffe, Ihr könnt mir das erklären. (ich hab das immer wieder mal im Net gelesen)
Ich denke da genau so wie Du, es muss Dünger zugefügt werden.
Mineralisches Substrat ist für mich nicht nährstoffreich. scratch
Welche Komponente im mineralischen Substrat kann denn eigentlich Dünger speichern?
Kann mir nur Zeolith vorstellen.

VG
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Beitrag  papamatzi So 9 Dez 2012 - 12:19

Hallo Ute,
Hygrophila schrieb:Ich denke da genau so wie Du, es muss Dünger zugefügt werden.
Mineralisches Substrat ist für mich nicht nährstoffreich.
So sehe ich es auch. Nährstoffreich wird es erst, wenn man Dünger (Nährstoffe in irgend einer Form) zugibt.

Welche Komponente im mineralischen Substrat kann denn eigentlich Dünger speichern?
Kann mir nur Zeolith vorstellen.
Wenn man Dünger in fester Form zugibt, ist er im entsprechenden Granulat gespeichert. Häufig wird er aber in flüssiger Form gegeben und ist damit im Wasser gelöst. Damit wird der Dünger zusammen mit dem Wasser in allen porösen Substratbestandteilen (Bims, Lava, Ton, Kieselgur, ...) mehr oder weniger gut gespeichert und u.U. sogar wieder abgelagert.

- Mammillaria besser in mineralisches Substrat?
Kommt drauf an...
Hiermit sind wir wieder bei der allgemein beliebten Diskussion zur Substratphilosophie. Wink
Es gibt etliche Mammillarienarten, die man besser rein mineralisch hält, da sie recht nässeempfindliche Wurzeln haben, speziell die Rübenwurzler. Es spricht aber trotzdem nichts dagegen auch diesen ein paar Nährstoffe in Erdform zuzugeben, anstatt das nachträglich per Düngergabe nachzuholen. Allerdings würde ich bei den Rüben den Erdanteil möglichst gering halten. Die anderen bekommen etwas mehr Erde ins Gemisch. Bei Starkzehrern wie Echinopsen würde ich gar nicht auf Erde verzichten, hier erhöhe ich sogar den Anteil, auch wenn's ohne ebenfalls funktionieren kann (wie Peter ja auf beeindruckende Art und Weise demonstriert). Smile

- können Dornen nachwachsen?
Da bin ich nicht sicher. Denke aber, dass abgebrochene Dornen nicht mehr nachwachsen. Nach meinen (zugegebenermaßen erst kurzzeitigen) Beobachtungen wachsen sie nur aus neugebildeten Areolen. Ist die Areole voll ausgebildet, können daran zwar immer noch Triebe oder Blüten gebildet werden, Dornen bezweifle ich.
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Beitrag  peter1905 So 9 Dez 2012 - 12:34

Danke fürs Lob Matthias...

Ich mische mein Substrat aus verschiedenen Anteilen selber zusammen.
Da ist dann schon ein kleiner Unterschied zwischen z.B. Echinopsen. Da hab ich den
Anteil an Tongranulat und Molerde erhöht.
Bei z.B. Ariocarpen den Anteil am Kies...
Ich fahr sehr gut damit und hab dadurch auch nicht das Problem mit den unterschiedlichen
Gießzeiten...Alle werden miteinander gegossen und auch gedüngt...

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Beitrag  -Mannix- So 9 Dez 2012 - 16:06

Hi

Nachdem was ich so gelesen habe speichern Bims und Lava keine Nährstoffe. Das heißt wenn trocken sind auch keine Nährstoffe mehr vorhanden.
Zeolith ist in der Lage Nährstoffe zu speichern.
Hab auch gelesen das einige Spezies hingehen und reines Zeolith erst in eine Nährstofflösung baden und es dann unter die Erde mischen

lg
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Beitrag  Hygrophila So 9 Dez 2012 - 16:24

Hi,

ich danke Euch sehr für Eure Antworten!

Zeolith wird in der Aquaristik verwendet, um Phosphate und Nitrate (Stickstoff) herauszufiltern. Es wirkt wie ein Ionentauscher. Es kann bei Verwendung zu Wachstumsstagnationen im Aquarium kommen. Stabilisiert auf pH 7

Meine Überlegung: Dann müsste man es tatsächlich vordüngen Rolling Eyes

Noch so ein Zuschlagsstoff: Akadama.... muss man im Aquarium richtig vordüngen... saugt Nährstoffe.... soviel ich weiss pH unter 7

Kann man das eigentlich noch kontrollieren?

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Beitrag  Hardy_whv So 9 Dez 2012 - 16:52

Ein mineralisches Substrat kann genauso viel Nährstoffe enthalten wie ein humoses. Der Unterschied hinsichtlich der Nährstoffe besteht m.E. primär darin, dass

1. die Nährstoffe aus mineralischen Substraten mit dem Gießen schneller ausgewaschen werden während
2. in humosen Substraten die humosen Bestandteile kontinuierlich durch Bodenorganismen abgebaut werden und so weitere Nährstoffe freigesetzt werden.

Beim Verwitterungsprozess von Mineralien werden auch Nährstoffe frei (in Abhängigkeit des Minerals), aber der Zersetzungsprozess ist seeeeeehr, seeeehr langsam.

Ein Vordüngen von mineralischen Substratbestandteilen halte ich für völlig überflüssig. Düngen muss man sowieso regelmäßig.


-Mannix- schrieb:Nachdem was ich so gelesen habe speichern Bims und Lava keine Nährstoffe. Das heißt wenn trocken sind auch keine Nährstoffe mehr vorhanden.

Die Aussage verstehe ich nicht ganz. Nährstoffe liegen üblicherweise in Form von Salzen vor. Wenn sich in einem Substrat Nährstoffe befinden und das Wasser verdunstet, sind die Salze noch da. Ob Nährstoffe da sind oder nicht, hängt somit nicht davon ab, ob ein Substrat trocken oder feucht ist. Allerdings können Pflanzen Nährstoffe nur in gelöster Form, also zusammen mit Wasser ausnehmen. Eine Pflanze kann in einen nährstoffschwangeren Substrat stehen. Wenn es staubtrocken ist, kann die Pflanze die Nährstoffe nicht aufnehmen.


Gruß,

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Beitrag  Stachelkumpel Mo 10 Dez 2012 - 18:29

Hygrophila schrieb:Hallo,

mir gehen einpaar Fragen immer wieder durch den Kopf....

- Rebutia und Aylostera unterscheiden sich in der Blüte. (hab es endliche gefunden >>freu<< ) Wie sieht das aus? Und könnten sie sich kreuzen?

VG
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Hallo Ute,

vor lauter Substrat hat man ja fast Deine Eingangsfrage übersehen.
Aylostera wird mittlerweile zu Rebutia gestellt bzw. wird als solche behandelt. Haage beschreibt zwar als Unterscheidungsmerkmal eine verwachsene Röhrenblüte. Aber Aylostera wird als Untergattung zu Rebutia angesehen. Ob nun eine Kreuzung Sinn macht, vermag ich nicht zu beurteilen.

Gruß Stachelkumpel
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Beitrag  Hygrophila Mo 10 Dez 2012 - 21:22

Hi,

danke Euch nochmals, für die Ausführungen zu dem mineralischen Substrat!!!
Könnte man so interpretieren: Nährstoffreiches mineralisches Substrat ist gedüngtes mineralisches Substrat?

Also, Kaktus bekommt eine Extraportion Dünger Very Happy

@Stachelkumpel: Wollte nicht nach dem Sinn einer Kreuzung fragen, nur ob sie kreuzbar sind.
Beispiel: Jovibarba wird Sempervivum zugeordnet, läßt sich aber nicht mit Sempervivum kreuzen, hat eine ganz andere Blüte.
Sempervivum kreuzt sich untereinander und Jovibarba kreuzt sich untereinander.

Problem: Es gibt keine einheitliche Bezeichnung bei den Händlern (Rebutia/Aylostera) und ich muss immer wie blöd suchen Rolling Eyes Manche Händler geben beide Namen an.

LG
Ute
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