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Welcher Infekt, Pilz, Bakterien, könnten in den Opuntien sein???

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Welcher Infekt, Pilz, Bakterien, könnten in den Opuntien sein???

Beitrag  Woodman am Mo 17 Dez 2012, 13:28

Hallo in die Runde,
2 Jahre standen die winterharten Opuntien im Vorgarten. Da war Friede, Freude, alles SUPER Very Happy
Seid Mitte 2012 bekommt immer wieder mal ein "Ohr" einen kleinen Fleck, der dann immer größer wird. Habe diese "Ohren" entfernt, wegen Amsteckungsgefahr für darüber und darunter. Aber selbst ein solches abgeschnittenes "Ohr" begann nach 4-6 Wochen diese "Krankheit" zu bekommen!!!!

1. Was kann, könnte, wird es sein, diese Krankheit???
2. Was kann man dagegen tun??? Ich hoffe Ihr habt dafür eine Lösung Very Happy

Ein ganzes "Ohr" mit dem Vorkommnis:
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Das Detail direkt:
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Auch andere Opuntien betrifft es:
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
und das schreckliche (ekliche) Detail:
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Ich würde mich extrem sehr freuen, wenn mir jemand weiter helfen könnte!!!
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Woodman
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Re: Welcher Infekt, Pilz, Bakterien, könnten in den Opuntien sein???

Beitrag  nikko am Mo 17 Dez 2012, 15:42

Moin Klaus,
genau weiß ich es natürlich auch nicht... Ich vermute zu feuchtes Substrat, also wenn's meine Pflanze wäre, würde ich die austopfen, die befallenen Stellen entfernen, dann trocknen lassen. Ohne Substrat bis zum Frühjahr kühl überwintern, dann in ein sehr mineralische Substrat ohne oder nur mit wenig Humus setzen.
Erst gaaaanz langsam anfangen zu gießen und wenn neues Wachstum einsetzt auch düngen.

Vielleicht kannst Du sie ja so retten.

Wenn es eine Pilzinfektion ist, die sich über die Leitbündel ausbreitet und schon zuweit fortgeschritten ist, dann hilft das allerdings auch nicht...

Vielleicht bekommst Du ja noch bessere Tips, sorry...

LG,
Nils
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nikko
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Seid Mitte 2012 bekommt immer wieder mal ein "Ohr" einen kleinen Fleck

Beitrag  Dr.Leskow am Mo 17 Dez 2012, 17:56

Hallo Klaus,
das wird schwierig. Bei mehr als 100.000 Pilzspezies fällt das icher selbst einem spezialisierten Mikrobiologen schwer, es sei denn er kennt zufälligerweise genau dieses Schadbild. Da wird aber ein Foto kaum reichen. Was mir auffällt: Zumindest auf dem Foto sieht es nicht so aus, als wäre das ein geeignetes Substrat, sieht nach überwiegend orgnischer Blumenerde aus. ?????? Da wären nähere Infos hilfreich.
Ich bin mal auf deine HP gegangen. Das gehört zwar nicht hierher, aber bei den Musikfavoriten haben wir vieles gemeinsam, Das fängt schon mit J.M. Jarre an, A. v. Buren.....an.
Gruß Peter
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Re: Welcher Infekt, Pilz, Bakterien, könnten in den Opuntien sein???

Beitrag  OPUNTIO am Mo 17 Dez 2012, 18:31

Von wann sind die Fotos?
Gruß Stefan
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Re: Welcher Infekt, Pilz, Bakterien, könnten in den Opuntien sein???

Beitrag  tephrofan am Mo 17 Dez 2012, 19:17

schaut stark nach Fusarium aus- Du darfst Dich beeilen, in der Regel sind solche
Pflanzen zum Tode verurteilt. Selbst augenscheinlich gesunde Triebe, die einige
Zeit am Leben bleiben können früher oder später "umkippen". Fusarium ist ein
Bodenpilz und keinesfalls zu unterschätzen! Leider ist ein nicht unerheblicher
teil der im Handel erhältlichen frostharten Formen damit infiziert. Ich sehe oft
auf den Tischen div. Anbieter solche Schadbilder. Das geht auch blitzschnell. Behandeln lässt
sich solch eine Pflanze nicht mehr. Man muss den Boden großzügig abtragen und
vernichten- zusammen mit der Pflanze- auf KEINEN Fall auf den Kompost! Vorbeugend
kann dann mit Rovral (Breitbandfungizid), sofern zu bekommen, gegossen werden.
Weiters vorbeugend ist eine generelle Stärkung der Pflanzen mit div. biologioschen
Mitteln (Vitanal, Baldrian, Rhizo Plus, Schachtelhalm....) Besonders gefährdet sind
Pflanzen in Böden, die nicht oder nur schlecht entseucht wurden und Fusariumempfängliche
Kulturen wie z.B. Gerbera vorher auf der Fläche gewesen sind. Alles Gute!
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schaut stark nach Fusarium aus- Du darfst Dich beeilen, in der Regel sind solche Pflanzen zum Tode verurteilt. Selbst augenscheinlich gesunde Triebe, die einige Zeit am Leben bleiben können früher oder später "umkippen"

Beitrag  Dr.Leskow am Di 18 Dez 2012, 20:14

Hallo Tehrophan,
ich sehe, man muss die Schadbilder selbst oft genug gesehen haben, um sie mit großer Wahrscheinlichkeit identifizieren zu können. Sicher stimmt es auch, dass auch frostharte/winterharte Spezies schon so verkauft werden. Liege ich mit meiner Vermutung aufgrund des Fotos richtig, dass die Pflanzen genau in dem Substrat stehen, über das sich diese Pilzspezies besonders freut. Dann wäre doch wohl der Hebel an der Empfehlung für ein sauberes, überwieged minerlisches Substrat anzusetzen. Ich habe solche weißen watteförmigen Beläge schon in einem "Blumenkasten" gesehen, der nichts mit Kakteen zu tun hat, der aber mit einem solchem extrem humosen, dunklen Substrat gefüllt ist. Von meinem Freilandbeet und auch ansonsten kenne ich das aber nicht. Das mit der Unrettbarkeit würde ich wohl unterstützen.
Gruß Peter
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Re: Welcher Infekt, Pilz, Bakterien, könnten in den Opuntien sein???

Beitrag  tephrofan am Mi 19 Dez 2012, 08:20

Hallo Peter!
Ja, das stimmt in der Tat- man muss sicherlich einen Kompromiss eingehen, möchte man z.B.
eine möglichst natürliche Freilandanlage schaffen, die ein breites Spektrum an verschiedenen
Pflanzen beinhaltet. Dafür gehören für mich auch Zwergstauden, Gräser..... ein völlig Humusfreies
Substrat wird hier sicher beonders im Sommer für Schwierigkeiten sorgen, wohingegen den Kakteen
das sicherlich bestens bekommt. Ich denke, wenn man Bereiche, in denen nur Kakteen wachsen,
rein mineralisch hält, wird man das Problem eher weniger haben. Man sollte daher versuchen,
gemischte Anpflanzungen in kleine Bereiche abzutrennen, sprich, den Humusliebenden Pflanzen
diesen zugute kommen lassen, und anderen, eben wie Kakteen und Sukkulenten (darunter fallen ja
auch Hauswurzen, Delosperma, Sedum, Crassula....) im Zweifel rein mineralisches Substrat, möglichst
grobkörniges (=Luftdurchlässig) Substrat zu wählen. Ich habe gesehen, dass Ökohum nächstes Jahr ein
neues "Steppensubtrat" anbietet, Humusfrei. Werde das mal testen und berichten
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