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Veränderungen der Epidermis bei einer Lobivia

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Veränderungen der Epidermis bei einer Lobivia

Beitrag  Sascha am Mo 07 Jan 2013, 08:51

Hallo Leute,

ich habe heute mal wieder eine Inspektion im GHW gemacht und nach dem Rechten geschaut.

Bei meiner Lobivia krahn-juckeri viel mir eine Veränderungen der Epidermis auf. Es handelt sich um die rotbraunen Flecken die auf dem Bild zu sehen sind. Kälteflecken dürften es nicht sein, dann müssten sie ja rund sein. Diese Veränderungen sind wohl in den letzten Wochen erst aufgetreten. Vorm Winter waren sie definitiv noch nicht da.

Ich habe mal vorsichtig gegen die Stellen mit einem stumpfen Stab gepiekst. Sie sind nicht weich.

Was könnte das sein? Ist sie noch zu retten, oder lieber weck schmeißen? Fürs erste habe ich sie ein ganzes Ende von den Anderen weck gestellt.

Auf den Spinnmilbenbefall braucht mich niemand hinweisen, der wurde vor längeren schon behandelt und macht keine Promlem mehr Wink .

Schon mal danke für die Hifle.

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Sascha
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Re: Veränderungen der Epidermis bei einer Lobivia

Beitrag  Christa am Mo 07 Jan 2013, 13:21

Hallo Sascha,

könnte es sein, daß sie zu kalt gestanden hat?

LG Christa
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Re: Veränderungen der Epidermis bei einer Lobivia

Beitrag  Sascha am Mo 07 Jan 2013, 15:18

Hallo Christa,

glaube ich nicht das es an der Temperatur liegt. Durchschnittlich sind es 5 °C im GHW.

Und Kältflecken sind soweit ich weiß rund. Oder sehen temperaturbedingte Syntome auch mal anders aus? Eventuell ist es auch was ganz Anderes. Hat jemand eine Idee?


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Sascha
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Re: Veränderungen der Epidermis bei einer Lobivia

Beitrag  Gast am Mo 07 Jan 2013, 19:02

Hallo Sascha,
meiner Meinung nach gehört krahn-juckeri nicht zu den Lobivien, sondern zu Echinopsis. Siehe gerade Rippen und die nicht in Höcker aufgelösten Areolen. Auch die weisse Blüte dürfte darauf hindeuten.
Daraus folgt: Echinopsen wollen es etwas wärmer da sie in ziemlich niedriger Höhe wächsen. Dann könnten es durchaus Kälteflecken sein!
Anderer Seits sprichts Du von einen bereits behandelten Schaden durch Spinnmilben. Da könnte es sein, das sich durch die Behandlung mit Gift und die daraus resultierende Schwächung der Pflanze ein Pilz eingeschlichen hat.
Aber wie gesagt: Meine Meinung und irren ist männlich...äh menschlich Very Happy
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Epidermis geschädigt!

Beitrag  komtom am Mo 07 Jan 2013, 19:46

Hallo Sascha,

soetwas habe ich auch schon erlebt, die Krankheit tritt häufig in der dunklen Jahreszeit auf, ich führe es auf einen Pilzbefall zurück, der evtl. durch feuchte Luft und auch Kälte gefördert wird. Aufgetreten ist das bei mir, bei Bolivicereus, Notokaktus und auch an einer Echinopsis die ich 2 Jahre lang im Keller vergessen hatte! Beim Bolivicereus konnte ich mir es nicht erklären bei den anderen wohl. Das Schadbild welches du zeigst hatte ich genauso auch am Bolivicereus und dem Notokaktus, während die Echinopsis nur helle Flecken hatte. Man kann nur hoffen dass nicht die gesamte Pflanzenoberfläche befallen wird, denn in der nächsten Vegitationsperiode wächst sich das normalerweise wieder aus und ist in ein paar Jahren nicht mehr zu sehe.

Für diese Schädigung kann es verschiedene Ursachen geben:

-Einmal Kälteflecken, die sind nicht immer rund.

-Geschwächte Pflanzen wie z. B. meine Echinopsis also solche die den Sommer zuvor kaum wuchsen. Zu kleiner Topf, kaum Wasser bzw. Dünger, feuchte kalte Luft oder zu dunkel zu kalt und nass.

-Spinnenmilben!

-Der Einsatz von Insektizieden in falscher Dosierung, bzw. zum falschen Zeitpunkt oder einfach das falsche Mittel.

Im Endefekt sind dabei auch immer pathogene Pilze beteiligt die das primäre Schadbild noch verstärken.

Was kann man dagegen tun? Eigentlich nix, wenn der Befall bereits soweit vortgeschritten ist. Den Standort ändern und hoffen dass es zum Stillstand kommt.
Bei Pilzbefall würde natürlich ein Fungizied helfen, soetwas würde ich aber im Winter nicht einsezten. Ausserdem würde sich das vorhandenen Schadbild nicht verbesern, man könnte es nur stoppen.

also bis bald und Grüsse

komtom






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Re: Veränderungen der Epidermis bei einer Lobivia

Beitrag  Sascha am Di 08 Jan 2013, 13:26

Hallo Uwe,

weiß ich jetzt auch nicht genau wo sie dazu gehört.
Also auf der Seite von Haage steht folgendes:

Neue Art! 2009 in KuaS beschrieben, Blüten rot, rosa, weiß, gelb, orange oder mehrfarbig

Am Besten lasse ich sie weiterhin in einiger Entfernung du den Anderen stehen. Entweder packt sie es oder nicht. Rein holen möchte ich sie nicht. Soll sich halt ein wenig zusammenreißen Wink .

Soweit ich weiß habe ich sie auch schon letzten Winter gehabt und da war noch alles gut.


Hallo Komtom,

vielen dank für deine ausführlichen Erläuterungen. Sie waren sehr informativ.

Ja schwierig, ich weiß nun auch nicht was es ist. Aber hautsache sie geht nicht ein.

Also abwarten und noch nicht weck damit würdest du meinen?
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Sascha
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ich meine...

Beitrag  komtom am Di 08 Jan 2013, 19:50

Hallo Sascha,

wegwerfen brauchst du in erst mal nicht, aber ich würde ihn vorsichtshalber von den anderen Pflanzen trennen. Meiner Erfahrung nach war die Krankheit nicht ansteckend, aber man weiss ja nieh!


also bis bald und Grüsse

komtom
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Re: Veränderungen der Epidermis bei einer Lobivia

Beitrag  OPUNTIO am Mi 20 Apr 2016, 19:57

Hallo Sascha

Was ist aus der Pflanze geworden?

Hast du vielleicht ein aktuelles Foto? Ich hab im Bestimmungsteil einen Kaktus drin der deinem recht ähnlich sieht.

https://www.kakteenforum.com/t23184-4-zu-bestimmen#265003

Gruß Stefan
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Re: Veränderungen der Epidermis bei einer Lobivia

Beitrag  Sascha am Do 21 Apr 2016, 11:12

Hallo Stefan,

die Pflanze gibt es nicht mehr, habe sie entsorgt. Was es letztendlich genau war weiß ich nicht.
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