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Mein Experiment mit Winterharten

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Winterharte

Beitrag  steinkaktus am Fr 25 Jan 2013, 22:10

Hallo Mexcacti,
Ich lasse alle meine Kakteen draussen, sie vertragen ueber den Winter schon mal -5 Grad fuer kurze Zeit, nur darf kein Schnee darauf liegen bleiben. Wegen dem Regen, das macht ueberhaupt nichts, wir haben hier auch oefters mal 14 Tag Regen an einem Stueck. Was zu Beachten ist, Sie moegen keine Staunaesse. Durch das natuerliche Verhalten bluehen sie von Jahr zu Jahr mehr.[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
Letztes Jahr hatten wir ueber 30 Blueten in einer Nacht.
lg Steinkaktus
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Re: Mein Experiment mit Winterharten

Beitrag  OPUNTIO am Sa 26 Jan 2013, 14:24

Dort wo du wohnst geht das natürlich. Ist aber absolut kein Vergleich.
Gruß Stefan
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Re: Mein Experiment mit Winterharten

Beitrag  kruseli am Sa 26 Jan 2013, 21:15

Hallo Radi,

ein sehr schönes Beet. Ich muß Peter recht geben.

Habe viele winterharte Kakteen. Bei Erdmischungen die kein Humus, und nur wenig Lehm enthalten, haben die Pflanzen eine gute Chance zu überleben. Voraussetzung hierfür ist aber wo die gekauften Pflanzen herkommen und wie Sie aufgezogen worden sind.
Meine besten Erfahrungen waren bie Winter-kaktus. Diese Pflanzen sind seit mehreren Generationen selektiert und ohne Regenschutz großgezogen. Habe dort über 50 Pflanzen gekauft und im Laufe der Jahre nur 2 Stück verloren.
Andere gekaufte Pflanzen von bekannten großen Gärtenreien sind mir fast alle ohne Regenschutz eingegangen. Warum? Na die meisten Pflanzen stehen in unbeheizten Gewächshäusern. Solange man Sie regengeschützt aufstellt, keine Probleme. Fürs Freibeet jedoch meistens nicht geeignet.
Schnee macht harten Pflanzen überhaupt nichts aus. wo Sie herkommen liegen Sie meistens Monate lang unter einer geschlossenen Schneedecke. Diese schütz die Pflanzen, da darunter die Temperaturen weit aus niedriger sind. Hier bei uns ist der Wechsel zwischen Tau- und Frostwetter das Problem.

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Grüße

Oliver
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Re: Mein Experiment mit Winterharten

Beitrag  zipfelkaktus am Sa 26 Jan 2013, 21:28

Meine besten Erfahrungen waren bie Winter-kaktus.
Hallo Oliver, danke für den Tipp, lg. Martin
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Re: Mein Experiment mit Winterharten

Beitrag  Mexcacti am So 27 Jan 2013, 00:10

Hallo zusammen,

ihr habt sehr schöne Pflanzen sehen alle gesund aus. das Dach habe ich ja nur im Winter, der Regen vom Frühling bis Sep. macht den Kakteen nichts, habe für reichlich Regenwasserabfluss gesorgt, im Boden und zwischen den Steinen.
Meine Pflanzen habe ich bei, Kaktus Point Opuntia ein Händler aus Münster gekauft, bisher sehen die Kakteen alle gut aus.
Ich werde aber auch welche bei Winter- Kaktus besorgen und diese dann ohne Überdachung im Winter belassen, mal sehen ob sie es schaffen.
Oliver hast du evtl. noch ein Bild von deinem Beet als Ganzes? Würde gerne mal ein Blick drauf werfen. Very Happy Cool
Aber nur wenn es nicht zu viel Mühe macht.

Liebe Grüße an euch alle
Radi
nacht
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Meine besten Erfahrungen waren bie Winter-kaktus.

Beitrag  Dr.Leskow am So 27 Jan 2013, 12:07

Hallo an alle!
Ich nehme an, solche Werbung ist zulässig! Auch ich habe den größten Teil meiner Kakteen von diesem Anbieter, habe persönlich guten Kontakt und kenne das "Geheimnis". Ausgenommen sind der bei mir verbliebene Rest der 1992 aus Nord-Arizona mitgebrachten Op. Engelmannii und die 2 immer noch lebenden inzwischen auch schon 2 Jahrzehnte alten Exemplare von Ech. reichenbachii, die ich damals aus dem geheizten Gewächshaus als "nicht winterhart" holte. Die O. E. habe ich zum größten Teil verschenkt, weil sie mir alles überwucherte.
Für Interessierte: Meine HP > mein Profil.
Tipp zum Substrat: 20% Kokosflocken, Rest Mischung z.B. Bims, Blähton, Blähschiefer, Auarium kies, etwas Bentonit, Urgesteinsmehl. Das empfiehlt auch ein amerikanischer Experte. Von Torf wird dringend abgeraten. Das alles lässt sich begründen. Aus meiner Sicht evtl. entscheidend, wenn sich unter der Schotterdrainage "normale Gartenerde" befindet: dicke Schicht ca faustgroßer Styroporbrocken ganz unten.
Da Kunststoffe sich nicht benetzen, kann im GEGENSATZ ZU SCHOTTER das Wasser abperlen.
1. Ein RÜCKSTAU nach stärkeren Niederschlägen/Schneeschmelze AUCH DURCH DEN SCHOTTER wird vermieden.
2. Die ersten noch milden Sonnenstrahlen im Frühjahr erwärmen das Substrat DEUTLICH SCHNELLER (sehr geringe Wärmeleitfähigkeit von Styropor > Wärmerückstau).
Tipp Kakteen bei feuchterem, kühleren Klima: Escobaria missouriensis, Ech. reichenbachii/bailey (bevorzugt aus dem östlichen Oklahoma.)
Nun noch ein Vergleich Frühsommer 2012, Jan. 2013.
Gruß Peter

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Meim Experiment mit Winterharten

Beitrag  WernerPf am So 27 Jan 2013, 17:43

Hallo,

muss mal genz dumm fragen! Ihr schreibt alle von den viele Kakteen die Ihr von Winter-Kaktus bezogen habt...ja sogar von 50 Stück. Wenn ich dem Krätschmer seinen Internet-Shop anschaue komme ich gerade mal auf 6 oder 7 verschiedene Pflanzen die man bestellen kann...die habe ich alle von dort bezogen, bis auf den Pediocactus und den habe ich von Michi. Klärt mich bitte mal auf confused
Betonen muss ich auch noch, dass das Beet von Radi ganz toll ist...oder bestimmt noch wird wenn die Pflanzen erst mal größer sind Very Happy
Gruß
Werner
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Hier bei uns ist der Wechsel zwischen Tau- und Frostwetter das Problem.

Beitrag  Dr.Leskow am So 27 Jan 2013, 17:49

Hallo Oliver,
das kann ich jedenfalls so nicht bestätigen. Genau dieses wechselhafte "Schmoddelwetter" ist für das Gebiet Rhein/Main- Bergstr. typisch: Schnee > Tauwetter > Regen > Dauerfrost > Kahlfrost in unvorhersehbarer Reihenfolge. Ohne Regenschutz gedeihen bei mir so teilweise seit 2 Jahrzehnten: Ech. reichenbachii, "Triglochidiatusgruppe" (Krätschmer), Ech. viridiflorus, Esc. vivipara, Esc. missouriensis. Von den unverwüstlichen Opuntien will ich gar nicht reden.
Ich behaupte nach wie vor unbeirrt: Knackpunkte sind SUBSTRAT, DRAINAGE, leicht beeinflussbares KLEINKLIMA (Beetneigung, WINDSCHUTZ, Unterfütterung mit Styropor), Herkunft, Aufzucht (wie hier schon korrekt bemerkt). Zur Absicherung meiner Behauptungen schaue ich mir ab und und zu die aktuellen Wetterdaten markanter Herkunftsgebiete an, die ich selbst gut kenne. Da sind die erwähnten SPRUNGHAFTEN Schwankungen oft noch stärker als hier, z.B. Niederschlag nachts als Schnee, tags als Regen (nachts -5 , tags + 8......). Der Unterschied zu hier?
pH ALKALISCH (schlechte Karten für Schimmelpilze), DÜNNE Substratschicht, darunter meist ABSCHÜSSIGES UNDURCHDRINGLICHES Gestein. Dass gesunde schon als Sämling all diesen Unbillen ausgesetzte Kakteen da kein Problem haben wundert mich absolut schon ewig nicht mehr (s. das Foto in einem meiner vorangegangenen Beiträge).
Gruß Peter
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Meim Experiment mit Winterharten

Beitrag  WernerPf am So 27 Jan 2013, 18:09

Hallo Peter,
Deinen Ausführungen stimme ich voll und ganz zu !!!
Man kann schon viel selbst zum Erhalt seiner Pflanzen beitragen. Gerade das Kleinklima und das Substrat sind sehr entscheidend.Und noch was...
da wir fast Nachbarn sind, könnten wir uns im Sommer vielleicht mal gegeseitig besuchen!?
Gruß
Werner

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Man kann schon viel selbst zum Erhalt seiner Pflanzen beitragen. Gerade das Kleinklima und das Substrat sind sehr entscheidend.Und noch was...

Beitrag  Dr.Leskow am Mo 28 Jan 2013, 10:00

Hallo Werner,
das mit dem Besuch ist eine gute Idee.
Ich freue mich auch sehr über positive Kommentare. Unter den Freaks für "Winterharte" gibt es also doch nicht nur Skeptiker, die die FAKTEN entweder nicht kennen oder sie ignorieren, weil andere das tun. Wenn die Kakteen in den USA EXTREME Wetterwechsel nicht überstehen könnten, müssten sie schon längst ausgestorben sein. Man muss schon selbst erlebt haben, dass man Ende März tagsüber bei Sonnenschein 11 Grad C im Schatten hat (Santa Fe NM) und beim Aufwachen am nächsten Morgen liegt Schnee, der dann in kürzester Frist auftaut und natürlich den Boden durchfeuchtet.
Nun zur unbeantworteten Frage bezüglich "Winter-Kaktus". Ich denke mit 50 ist nicht die Artenzahl gemeint sondern die Zahl der Exemplare. Kr. hat allerdings auch seine Schwerpunkte bei zahlreichen "selbst erfundenen" Hybriden. Ich selbst kann kein Sammler sein, weil ich mich auf meine ca 3 m2 beschränken muss.
Gruß Peter

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