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Sämlingsdüngung

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Sämlingsdüngung

Beitrag  Thomas G. am Mi 15 Feb 2017, 14:44

Hallo zusammen,

mich würde mal interessieren ob und ab wann ihr eure Sämlinge düngt und welchen Dünger ihr da verwendet. Ausserdem würde mich interessieren wi lange ihr die Haube auf dem Zimmergewächshaus drauf lässt

Ich habe heuer v.a. Lithops und Astrophytumhybriden ausgesät und zwar in rein mineralisches Substrat. Die Kleinen sind jetzt so ca. 3 Wochen alt und ich würde zumindest den Miniastrophyten gerne einen kleinen Wachstumsschubs geben.

Viele Grüße

Thomas
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Re: Sämlingsdüngung

Beitrag  Mexikaner am Mi 15 Feb 2017, 15:49

Hi,
also ich beginne ab dem Zeitpunkt wo die Jungpflanzen ihre ersten Dornen ausbilden mit der Düngung, mit einem Drittel der angegebenen Dosierung.Es kommt immer auf den Dünger und dessen Konzentration an.ich gehe aber immer nach dem Motto "Weniger ist mehr." vor, denn solche jungen Würzelchen können schnell verbrennen.Deshalb ziehe ich es manchmal auch vor den Dünger in Verbindung mit Vitanal und Schachtelhalmextrakt zu sprühen.Der Dünger muss daher natürlich auch zur Blattdüngung geeignet sein.Ich verwende Wuxal Super und halt nicht normalen Kakteendünger der eher für die Altpflanzen konzipiert ist,denn Jungpflanzen profitieren von einem höheren Stickstoffanteil,wenn man schon mineralisch aussät (wovon ich auch nur bei manchen Arten ein Befürworter bin).

Ich beginne meist ab der dritten Woche,was bei mir auch immer die Woche ist in der die Stacheln erscheinen,mit dem Lüften.Das heißt ich öffne eine der beiden Luftzufuhröffnungen auf dem Deckel und das eine Woche lang Tag und Nacht und dann nehme ich die Haube ganz ab und streue die Töpfe mit 1-2 mm körnigen Sand ab.Wichtig ist,dass die Töpfe aber immer noch im Wasser stehen.Dann warte ich bis das ganze Wasser aus der Schale verdunstet ist,warte 2-3 Tage und staue großzügig erneut an.Man vergrößert dann nach jedem Anstau die Gießintervalle,bis man dann dazu übergeht nur noch einmal pro Woche zu wässern.

MfG,
Ines
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Re: Sämlingsdüngung

Beitrag  Prof.Muthandi am Mi 15 Feb 2017, 18:28

Hi Ines,

super!  genau so funktioniert`s (mit Mexikanern) am besten.

Gruß und weiter so *daumen*
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Re: Sämlingsdüngung

Beitrag  Mexikaner am Mi 15 Feb 2017, 19:13

Danke Wink ,
als ich vor 7 Jahren begonnen habe mit Aussäen,ist am Anfang auch nicht Alles nach Plan verlaufen,aber diese Methode hat sich nun seit vielen Jahren als sehr gut herausgestellt.Und noch etwas,ich weiß nicht an was es liegt,aber ich bin dazu übergegangen kaum noch ein Aussaatsubstrat zu sterilisieren ,habe noch nie Saatgut gebeizt oder mit Chinosol angestaut.ABER ich habe alle 3 Tage mit Schachtelhalmextrakt (15-20ml/l) genebelt.Pilzinfektionen waren dabei eher die Ausnahme und nur selten anzutreffen...Auch ich hatte noch bis vor einigen Jahren alles desinfiziert und sterilisiert (sinnvoll bei Fleischermethode),habe aber festgestellt das nur ein Bruchteil davon nötig ist.Sicherlich schwierig das alles so pauschal zu sagen,aber ich denke da sollte jeder nach seiner Methode ,welche für denjenigen Erfolg bringt ,vorgehen.

MfG,
Ines
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Re: Sämlingsdüngung

Beitrag  Prof.Muthandi am Mi 15 Feb 2017, 19:21

Hallo Ines,

wir sterilisieren hier auch kein Gramm Substrat - bei Deiner Methode völlig unnötig, den Rest regelt der Schachtelhalmextrakt Razz

Gruß
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Re: Sämlingsdüngung

Beitrag  Thomas G. am Mi 15 Feb 2017, 21:22

Hallo Ines,

vielen Dank für deine Ausführungen !

Mit Aussaaten in rein mineralischen Substrat kenn ich mich halt noch nicht so aus und Astrophyten sind halt anders als die Echinopsis/Trichohybriden die ich sonst so ausgesät habe.

Wuxal Super und Vitanal habe ich mir heute nachmittag noch beim Michi bestellt und ein paar frostharte Echinocereen sind dabei auch noch in den Warenkorb gesprungen Very Happy

Vom Sterilisieren des Substrats oder Beizen der Samen halte ich übrigens auch nicht viel. Beides habe ich noch nie gemacht und wenn sich wirklich mal (gaaanz selten) Schimmel gebildet hatte war der mit Chinosol immer gut in den Griff zu bekommen. Wobei ich sagen muss, dass ich meine Aussaaten täglich kontrolliere und deshalb sehr früh eingreifen kann. Da fürchte ich die Trauermücken schon mehr, die haben mir heuer schon wieder eine Lithopsaussaat versaut, weil ich sie zu spät bemerkt habe. Aber ich denke, ich weiss jetzt woher die kamen und habe jetzt ein Mittel dagegen.

Viele Grüße

Thomas
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Re: Sämlingsdüngung

Beitrag  sensei66 am Do 16 Feb 2017, 13:54

Im Großen und Ganzen halte ich es wie meine Vorschreiber, mit einem Unterschied (oder wurde das einfach nicht erwähnt?): Ich staue bereits bei der Aussaat mit verdünnter Düngerlösung an (Wuxal, etwa 1:3 der normalen Dosierung).
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