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Brunsvigia grandiflora

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Brunsvigia grandiflora

Beitrag  Richard am Do 10 Aug 2017, 15:14

Hallo zusammen
Ich habe im Mai von der Kakteenhandlung H.... eine Zwiebel der Gattung Brunsvigia grandiflora erhalten.
Laut Anweisung von H.... trocken halten und ab Juli vorsichtig gießen.
Die Zwiebel war allerdings sehr leicht und fühlte sich an wie trockenes Laub. Man konnte sie auch ohne Widerstand
tief eindrücken. Eine Reklamation bei H.... brachte folgendes Ergebnis: Ab Juli vorsichtig gießen, die Zwiebel wird
schon irgendwann ausschlagen. Daran habe ich mich gehalten, jedoch am Zustand der Brunsvigia hat sich nichts
geändert.
Hat jemand Erfahrung mit diesem Gewächs? Über einen Rat würde ich mich freuen.
Ich habe keine Lust eine Zwiebel die 54 € gekostet hat einfach auf den Müll zu werfen.

Vielen Dank
Richard
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Re: Brunsvigia grandiflora

Beitrag  Ada am Do 10 Aug 2017, 17:39

Hallo Richard,

hatte die Zwiebel denn Wurzeln?
Ich habe ein paar Erfahrungen mit Boophane, die oberirdische Zwiebeln bildet, die mit den Jahren aus vielen papierartigen Schichten bestehen, die sich leicht eindrücken lassen. Im Zentrum der Zwiebel bleibt ein relativ schmaler vitaler Teil für den Neuaustrieb. Dabei hat meine Zwiebel aber immer dicke fleischige Wurzeln gehabt, die sie den Sommer über zum Überleben braucht, denke ich. Wenn diese fehlen oder kein richtiger Wurzelansatz zu sehen ist, würde ich keine solche Zwiebel kaufen.

Du kannst jetzt versuchen, von unten her zu gießen, wenn die Zwiebel vital ist, wird sie das Wasser durch die geringe aufsteigende Feuchtigkeit wahrnehmen, und Wurzeln in die Tiefe senden. Standort sonnig und warm, aber das ist Dir bestimmt klar.

Ich wünsche Dir viel Erfolg, Brunsvigias sind sehr schöne Zwiebelgewächse,
viele Grüße, sunny sunny sunny
Ada
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Re: Brunsvigia grandiflora

Beitrag  plantsman am Do 10 Aug 2017, 18:19

Moin,

wie Ada schon geschrieben hat, sollten diese Amaryllidaceen immer Wurzeln haben. Diese sind mehrjährig und einen Verlust oder stärker Störungen nehmen sie etwas übel.

Bei Port Elizabeth, wo sie ja offensichtlich her sein soll, sind die Niederschläge ganzjährig relativ gleichmäßig aber recht gering. Das heisst bei uns, die Pflanze nur mäßig feucht (Frühjahr) und sonst mäßig trocken zu halten. Eine absolute Trockenheit würde ich nicht empfehlen, die Wurzeln müssen am Leben bleiben. Deshalb kultiviere ich solche Zwiebeln bei mir auch in Rosentöpfen (hohe, schmale Töpfe mit viel Wurzelraum). In diesen Töpfen hält sich im unteren Bereich immer etwas Feuchtigkeit.
Der Austrieb wird in der Natur durch die sinkenden Temperaturen im Herbst ausgelöst. Die Blüten kommen zwar Juli/August, wenn die Zwiebel jedoch noch nicht blühfähig ist, wird vor September/Oktober, meiner Meinung nach, nicht viel passieren. Haemanthus coccineus, die auch in dieser Gegend vorkommt, blüht bei mir im September und treibt erst danach Blätter.

Also, einfach den Boden nur mild feucht halten und warten, wenn es kühler wird, wird sie sich schon zeigen. Ansonsten kannst Du ja immer noch reklamieren.

_________________
Tschüssing
Stefan

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Prof. Hans Pitschmann, 1984
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Brunsvigia grandiflora

Beitrag  Richard am Do 10 Aug 2017, 19:55

Hallo Ada, Hallo Stefan
Vieln Dank für Eure Antworten. Firma Haage schreibt zu den Haltungsrichtlinien für die Brunsvigia " Von Ende November bis Ende Juni absolut trocken halten ".
Daran habe ich mich gehalten. Ich habe die Zwiebel erst ab 1. Juli von unten vorsichtig gegossen. Ob gesunde, fleischige Wurzeln vorhanden sind weiß ich nicht.
Die Zwiebel wurde getopft geliefert. Ich möchte sie jetzt auch nicht gerne ausgraben da ich sonst möglicherweise Garantieansprüche verliere.
Ich habe im Internet nicht viel zur Brunsvigia gefunden, es war aber nichts dabei mit " absolut trocken halten".
Stefan ist der Meinung, ich sollte noch etwas warten. Ich werde mich an diesen Ratschlag halten. Ich habe ja auch nichts zu verlieren, denn wenn die Zwiebel jetzt
tot ist, dann ist sie das in zwei Monaten immer noch.

Vielen Dank und viele Grüße
Richard

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Brunsvigia grandiflora

Beitrag  Richard am Fr 22 Sep 2017, 08:31

Hallo

Meine Brunsvigia ist tatsächlich ausgeschlagen. Es ist zwar nur ein kümmerliches Blättchen ca. 10mm breit und 30mm lang, aber es kann ja noch etwas
Größeres daraus werden. Die Brunsvigia steht zur Zeit in meinem unbeheizten Wintergarten. Es ist dort nur eine Notheizung vorhanden die die Temperatur
im Winter nicht unter 5 Grad sinken lässt. Daher wird es im Wintergarten langsam etwas kühl, besonders nachts.
Meine Frage lautet: Kann die Brunsvigia dort verbleiben? Braucht Sie diese niedrigen Temperaturen, oder soll ich Sie besser in die warme Wohnung holen?
Für einen Rat wäre ich dankbar.

Viele Grüße
Richard
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Brunsvigia grandiflora

Beitrag  Richard am So 12 Nov 2017, 09:40

Hallo

Ich habe meine Brunsvigia nach langem Ärger entsorgt. Nach dem Ausschlagen von 3 kleine Blättchen stellte ich einen etwas modrigen Geruch an der Zwiebel fest.
Daraufhin habe ich die Zwiebel ausgegraben und das vertrocknete und faulig gewordene Material entfernt. Übrig blieb in der unteren Hälfte ein Rest intakter Zwiebel.
Dazu ein kleiner, am Rand herauskommende Trieb mit den 3 kleinen Blättchen. Aus diesem Trieb könnte sich wohl eine neue Zwiebel bolden. Ich habe allerdings
keine Lust 10 Jahre auf eine Blüte zu warten.
Von der Gärtnerei Haage bin ich enttäuscht. Ich habe Verständnis dafür daß sie keine Reklamationen mögen. Das haben sie mir so geschrieben. Jedoch wissentlich
minderwertiges Material versenden und dann trotz zweimaliger Reklamation nicht ür den Schaden aufkommen zu wollen finde ich nicht in Ordnung.
Haage ist für mich gestorben,

viele Grüße
Richard
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