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Substrat für Epithelantha-Arten

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Substrat für Epithelantha-Arten

Beitrag  käuzchen am Mi 26 Okt 2011, 21:22

Habe mir dieses Jahr von einem Züchter mit Gewächshaus jeweils ein Exemplar dreier Epithelantha-Arten zugelegt und war mir im Anbetracht des zarten Habitus der Pflanzen darüber im Klaren, dass deren Pflege eine Herausforderung werden würde. E. micromeris betreffend habe ich im Internet widersprüchliche Angaben zu Substratbestandteilen gefunden. Einer empfiehlt Kalk-, ein anderer Gipszugaben. Kalk und Gips sind aber nun wirklich nicht miteinander vergleichbar. Die Frage ist, ob das eine oder andere von den beiden überhaupt essentiell für ein gutes Gedeihen ist.
Nach dem 6 Wochen zurück liegenden Umtopfen in das von mir bevorzugte mineralreiche Substrat (ohne Beides) sehen die Exemplare immer noch gut aus.
Überwintern werde ich hell (Westfenster) bei 5-8 Grad C.
In Anbetracht der 3 nächsten sonnigen Tage habe ich nochmal schwach gegossen; mal sehen, ob sie dem Winter überleben.
Dann kommen sie im Frühjahr an einen Platz mit vielen Stunden Direktsonne.
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Re: Substrat für Epithelantha-Arten

Beitrag  Isabel S. am Mi 26 Okt 2011, 21:39

Hi käuzchen Wink,

meine Epithelanten halte ich alle im gleichen mineralischen Substrat. So empfindlich sind sie eig. auch gar nicht, wichtig ist in der Wachstumszeit nur volle Sonne und heiß! Damit die Epithelanten nicht in die Höhe schießen und eine schöne dichte Bedornung bilden, ist sehr seltenes gießen erforderlich (ich gieß meine jedes 2x wie die anderen, wenn ich den großteil der Sammlung jede Woche gießen würde, gieß ich die Epis nur jede 2).
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Re: Substrat für Epithelantha-Arten

Beitrag  sensei66 am Mi 26 Okt 2011, 23:10

käuzchen schrieb:Kalk und Gips sind aber nun wirklich nicht miteinander vergleichbar. Die Frage ist, ob das eine oder andere von den beiden überhaupt essentiell für ein gutes Gedeihen ist.

Doch, beide liefern Calcium. Die Herkunft legt nahe, dass sie Kalk/Gips gut vertragen, aber essentiell ist es sicher nicht. In meinem Substrat ist keines von beiden und die Kakteen gedeihen seit Jahren prächtig.

käuzchen schrieb:In Anbetracht der 3 nächsten sonnigen Tage habe ich nochmal schwach gegossen; mal sehen, ob sie dem Winter überleben.
Dann kommen sie im Frühjahr an einen Platz mit vielen Stunden Direktsonne.

Drei sonnige Tage reichen bei den aktuellen Temperaturen wohl kaum aus, das Substrat komplett durchzutrocknen. Ich würde sie irgendwo im Warmen abtrocknen lassen und dann in die Winterruhe schicken.

Isabel S. schrieb:Damit die Epithelanten nicht in die Höhe schießen und eine schöne dichte Bedornung bilden, ist sehr seltenes gießen erforderlich

Tschuldigung, aber das ist Blödsinn. Meine Pflanzen standen alle den ganzen "Sommer" über (also nicht besonders warm, nicht viel Sonne, dafür reichlich Wasser von oben) im Freien und sehen immer noch nicht wie Essiggurken aus. Außerdem hängt die Häufigkeit des Gießens von verschiedenen Faktoren ab und kann wohl kaum mit Allgemeinplätzen abgetan werden.
Als schwierig würde ich Epithelantha nicht bezeichnen. Wichtig ist ein möglichst heller Stand und ein gut durchlässiges, leicht trocknendes mineralisches Substrat. Und eben knochentrocken überwintern.

ciao
Stefan
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Re: Substrat für Epithelantha-Arten

Beitrag  Isabel S. am Do 27 Okt 2011, 13:48

Hi Stefan Wink,

hm, dann sind diese Gesellen wahrscheinlich doch robuster. Als Beispiel bei meiner Oma: Sie hält ihre Kakteen ungeschützt draußen auf der Terasse- auch Epithelanten. Viele davon sehen sehr gut und nicht "getrieben" aus ein paar dagegen gehen vermehrt in die Höhe...

Könnte es auch daran liegen, dass manche Pflanzen viel Wasser weniger vertragen als andere?
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Re: Substrat für Epithelantha-Arten

Beitrag  sensei66 am Do 27 Okt 2011, 16:22

1. Ja, manche Arten vertragen weniger Wasser als andere. Die verfaulen dann.
2. Nein. Vergeilen ist die Folge von Wärme und zu wenig Licht. Das Wasser spielt da wenig Rolle, wirkt sich höchstens auf die Wachstumsgeschwindigkeit aus.
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