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Echinopsis- Hybriden, unser Hobby

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Re: Echinopsis- Hybriden, unser Hobby

Beitrag  Karl1 am Mo 14 Nov 2016, 08:47

Kindelgewinnung, Bewurzelung :

Passive Kindelgewinnung.

Wie oft muss ich lesen die Pflanze hat noch kein Kindel hervor gebracht, ich warte darauf.
Bei manchen Sorten kann man sein Leben darauf warten, sie bilden keine Kindel und bei anderen kann man sich nicht retten vor neuen Austrieben. Auch so eine Unart der Sorte hat nach zwei Jahren ein Ende dann sind alle Areolen im unterem Bereich verbraucht.
Bei Zuchtlinien nimmt man es in kauf, weil eben die Sorte zur Zuchtliste dazu gehört.
Bevor diese Sorte aufgenommen wird sollte Züchter diese Neuheiten beseitigen.

Aktive Kindelgewinnung:

Duplikat

Hier gibt es mehrere Wege um zu Kindel zu kommen.
Ein Hybridenfreund mit einer seltenen teuren Sorte wird wohl nicht bereit sein, seine einzige Pflanze zu schneiden. Er sollte sich aber ein Duplikat von der Sorte als Sicherheit schaffen.
Dazu ist eine Areolen - Pfropfung der beste Weg. Aus dem mittleren Bereich des Kaktus wird eine Rippe mit 2 Areolen geschnitten. Die Wunde wird mit Holzkohlenpulver abgepudert und steril gemacht. Trocknet schnell ab und kann so aufgestellt werden damit der Eingriff nicht zum Betrachter zeigt. Die Rippe auf eine gut im Trieb stehende Unterlage pfropfen.
Bildung des Kindels kann schnell gehen, aber auch bei manchen Sorten bis zu 1 Jahr dauern.

Kakteen zur Kindelgewinnung vorbereiten.

Bei der Züchtung fallen immer unbrauchbare Neuheiten an. Diese dienen als Unterlagen für neue Kopfstücke. Von einer guten Sorte möchte ich Kindel erhalten, dazu muss das gute Stück geschnitten werden. Ich schneide immer mittig durch, schräge die Kanten an und setze den Kopf sofort auf die vorbereitet Unterlage auf. Nach 4 Wochen ist die Verbindung gut verwachsen und der Kopf treibt oft schon Blüten im gleichen Jahr. Einen frisch geschnittenen Kopf bewurzeln kann sehr lange dauern und ist anfällig gegen Fäulnis. Mit der Pfropfmethode hatte ich kaum ausfälle. Die Schnittstellen sollten gut eben sein und keine Tunnelbildung hervor bringen. Tunnelbildung wird meist von der Unterlage verursacht, man kann es umgehen wenn die Unterlage zwei Mal geschnitten wird. Erster Schnitt und nach einer 1/4 Stunde erfolgt der 2. Schnitt als kleine Scheibe. In der Zwischenzeit ist das weiche Gewebe schon zusammengefallen und bildet sich nicht mehr so stark zurück.
Wenn der Schnitt zu hoch angesetzt wird treibt der Vermehrungsstumpf spät Kindel, oft erst im nächstem Jahr oder der Mitteltrieb treibt oben aus und das neue Kindel wird abgehoben. Ist er zu tief verschenkt man zu viele Areolen.

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Kindelernte.

Die aufgestellten Vermehrungsstümpfe haben Kindel angesetzt. Diese werden mit einer Größe von 2 cm gebrochen oder geschnitten. Die Verletzung mit Holzhohlenpulver verschließen, gut abtrocknen lassen. 3-4 Wochen oder gleich in trocknen Sand stellen. Wassergaben erst nach 3 Wochen.
Bei mir wird es im Mai, Anfang Juli und Mitte Oktober durchgeführt. Die Kindel im Oktober
bleiben bis zum Frühling abgepackt und beschriftet liegen. Bilden stellenweise schon in dieser Zeit kleine Luftwurzeln. Kindel vom Juli bilden bis zum Herbst noch Wurzeln, spätere kullern oft noch im April ohne Wurzeln rum.
Für seltene Sorten ist die Nachfrage hoch und da werden bei mir die Kindel mit 1 cm Größe schon verwertet. Bei kleineren hatte ich wenig Erfolg. 1 cm Kindel werden auf Echinopsis Ableger gepfropft. Für mich eine gute Unterlage und wird in Mengen selbst aufgezogen. Hierbei wird das Kindel ohne viel Zeitverlust für die Bewurzelung auf die Unterlage gesetzt und kann nach 10 Tagen weiter wachsen.

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Habe viele Jahre die Kindel im Januar gesteckt und im Zimmergewächshaus am Fenster bewurzeln lassen. Im Mai hat man da schon gute Ableger zur Verfügung.
Diese Methode kann durch die Wurzelfäule schwere Verluste erleiden. Da muss im ganzen Bereich um den Befall das Substrat mit entfernt werden. Die Kindel nicht aus den Augen verlieren, immer kontrollieren. Befallene Kindel sehen zu erst welk und weich aus und am nächsten Tage sind sie wässrig. Geht sehr schnell und eine Rettung ist nicht möglich.
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Re: Echinopsis- Hybriden, unser Hobby

Beitrag  Karl1 am Di 22 Nov 2016, 09:42

Pfropfen:

Auf der Suche nach Unterlagen die für meine Arbeitsweise passt habe ich alles probiert und ich war neugierig was geht und
was ist für mich nicht zu gebrauchen.
Gehe ja von eine Stückzahl von 500 - 1000 Unterlagen aus und somit stellt sich am Anfang gleich die Frage,
wie sind die Arten zu beschaffen, wie und bis wann nehmen die Unterlagen gut die Kindel an.
Da blieben nicht viele Gattungen übrig als EH, Harrisia jusbertii.
EH sind leicht aus Samen selbst nachzuzüchten in beliebigen Mengen.
Harrisia jusbertii sind die Ankäufe nicht gerade billig, wenn sie aber mal in der Sammlung stehen ist eine weitere Vermehrung der Sorte nicht schwierig.


Pereskiopsis

Alles geht und für den Hobby - Sammler gut zu gebrauchen für Sämlingspfropfungen.
Sämlingspfropfungen brauche ich nicht. Bei mir steht immer jedes Jahr ein Kasten mit Aussaaten des vergangenen Jahres.
Ist auch nur eine Zwischenpfropfung und muss nach 1-2 Jahren neu bewurzelt oder umgepfropft werden.
Für mich aber eher eine Spielerei.



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Zuletzt von Karl1 am Di 22 Nov 2016, 10:17 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Echinopsis- Hybriden, unser Hobby

Beitrag  Karl1 am Di 22 Nov 2016, 09:48

Hylocereus undatus

Große starke Pflanzen hat wohl niemand, es sind meist 1-2 jährige und damit wie oben beschrieben.
Alles geht und für den Hobby - Sammler gut zu gebrauchen für Sämlingspfropfungen.
Sämlingspfropfungen brauche ich nicht. Bei mir steht immer jedes Jahr ein Kasten mit Aussaaten des vergangenen Jahres.
Ist auch nur eine Zwischenpfropfung und muss nach 1-2 Jahren neu bewurzelt oder umgepfropft werden.
Für mich aber eher eine Spielerei.
Für die 2 Unterlagen ist gespannte Luft und Unterwärme erforderlich.

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Re: Echinopsis- Hybriden, unser Hobby

Beitrag  Karl1 am Di 22 Nov 2016, 09:55

Opuntia humifusa

Ich bin immer wieder mit meinen EH Unterlagen am Ende. Kleine Kindel von der Größe - 1 cm sind schnell an den Vermehrungsstümpfen herangewachsen und diese möchte ich auch schnell verwerten. Kindel an den Stümpfen dran lassen bis zur Größe von 2-3 cm das dauert gut 1 Jahr und hier hat man ja auch nur 2 - 3 Stück am Ende des Jahres.
Es muss doch auch anders gehen.
Nach der Testfase mit der Unterlage habe ich negative Sachen heraus gefunden.
Am besten nimmt die Unterlage die Kindel auf große Ohren im Zeitraum April - Juni an.
Im Mai gepfropft und im August des folgendem Jahr geblüht.
Weiteres schneiden und bewurzeln wird die Kraft der Unterlage immer schwächer und die Kindel haben kaum Wachstum.
Die geschnittenen Ohrenteile bringen zwar auch wieder schnell Wurzeln aber der richtige Schub fehlt.

Auf der Suche nach brauchbaren Unterlagen bin ich auf die Opuntia gestoßen.

Was muss eine Unterlagen für Vorzüge haben.

Schnelles Wachstum der Kindel,
Gute Bewurzelung der geschnittenen Stücke.
Wenig Dornen,
Zeitige Blüten der Ableger und bei mir vor allem die
Frosthärte der Opuntia humifusa.
Das war alles an der Art vorhanden.

Ein geschnittenes Ohr der Art von 6 x 8 cm konnte ich in einem Monat 3 Mal schneiden und wiederbewurzeln.
Es wurden reichlich Wurzeln gebildet, eine Grundvoraussetzung für den schnellen Wuchs der Kindel.

Im Jahr 2014 aufgesetzte Kindel haben im August 2015 schon geblüht.
Kindel konnte ich noch Anfang September ohne Mühe auf die Unterlagen setzen und sind angewachsen.
Die wenigen feinen Dornen sind manchmal lästig, aber mit einer Drahtzange sind die Ohren gut zu bändigen.
Die Ohren brachten reichlich Nachwuchs, konnte sie im freien pflegen und zweimal im Jahre viele neue Ohren von beachtlicher Größe schneiden.
Was auch für die Opuntia humifusa sprach ist die Frosthärte. Ich lasse alle im kalten Gewächshaus stehen, es belastet mich nicht im Winterquartier mit
Platzproblemen. Die Frosthärte ist nur auch die Opuntia zutreffend und nicht auf das Kindel oder Ableger.
Auch Sämlinge habe ich mit großem Erfolg auf die geschnittenen Ohren aufgesetzt. Meist 5 Stück und nach 2 Monaten musste schon welche entfernt werden.
Bei den Kindeln setzte ich oft 3 Stück auf und der Mittelste musste bald weichen. Das Pfropfen auf die Opuntia humifusa muss erlernt werden , denn die Leidadern verlaufen weit am Rande. Das Kindel musste mehr überhängend stehen. Sämlinge habe ich direkt auf die Leitadern gestellt, sind gut sichtbar, ohne Fixierung und ohne gespannte Luft.
Alles lief nach Wunsch ab ohne viel Mühe.
Vorsicht mit den Wassergaben besonders beim Wiederbewurzeln.

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Re: Echinopsis- Hybriden, unser Hobby

Beitrag  Karl1 am Di 22 Nov 2016, 10:32

Echinopsis Unterlagen


Wie schon am Anfang beschrieben die Unterlage verwende ich bei mir.
Das Kindel kann auf der Unterlage drauf bleiben und verschwindet mit der Zeit im Substrat.
Die Ableger, Sämlinge sollte vor dem Schneiden etwa 3-4 cm hoch sein damit noch genügend Substanz übrig bleibt.
Nimmt die Kindel gut im Frühling bis Sommer an bis etwas Mitte Juli, danach hat man auch Ausfälle.

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Harrisia jusbertii


Ist für mich die beste Dauerunterlage, treibt stark. Als ich meine H. jusbertii voriges Jahr erhalten habe wurden alle gleich geschnitten die Stümpfe
zum Treiben für neue Kindel aufgestellt. Im Oktober konnte ich über 30 Kindel a 12 cm länge schneiden.
Kopfstücke 3 Wochen abtrocknen und wenig Wasser geben, nach 6 Wochen kann richtig gegossen werden.
Vorzeitige Wassergaben brachten auch angefaulte Stücke. Diese Unterlagen mit Kindel sollten nur für meine Sammlung sein.
2 Ableger 6 cm hoch wurden in 6 Teile geschnitten, Kopfstück, Unterteil mit Wurzel, Mittelteil in 4 Stücke, Spitze abgeflacht und
mit der abgeflachten Seite aufgesetzt. Umkehrpfropfungen sind meist die ersten Kindeltreiber.
In 4 Monaten brachten die 25 Kindel in der Größe von 3 cm. Vor allem rechne ich mit weiteren Kindel in diesem Jahr sind ja genügend Areolen vorhanden.
Überwinterung ganz trocken und kalt, denn sie treibt noch nach.

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Weitere Unterlagen


Selenicereus grandiflorus, Trichocereus, TH und sogar HWH gehen nicht schlecht.
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Re: Echinopsis- Hybriden, unser Hobby

Beitrag  Karl1 am Sa 26 Nov 2016, 11:55

Pflanzenkörper, Dornen


Auf diese Merkmale habe ich wenig geachtet. War viel mehr an einer hervorragenden Blüte interessiert und

habe sie außer acht gelassen.

Bob Schick gibt die Größen seiner Pflanzen an, aber so bleiben sie nicht stehen. Meine alten Schick sind 13 Jahre alt

und jetzt haben verschiedene eine Größe von 40 cm erreicht. Sie werden für die Regale im Winter zu groß.

Es fallen bei der Zucht immer verworfene Echinopsis Neuheiten an und diese dienen als Unterlagen für die Köpfe der Schicks.

Alle beiden Seiten fürs Pfropfen vorbereiten und gleich nach dem Schneiden aufsetzen.

Tunnelbildung vermeiden.

Mit Einweckgummis andrücken. Gummis bleiben 4-6 Wochen dran, es bilden sich Neutriebe dann ist alles OK.

In dem Zustand kommen schon wieder Blüten an den Köpfen. Pflanzenrest der Schicks beseitigen oder zum Kindel treiben aufstellen.

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Zuletzt von Karl1 am Sa 26 Nov 2016, 12:10 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Echinopsis- Hybriden, unser Hobby

Beitrag  Karl1 am Sa 26 Nov 2016, 12:06

Platzbedarf im GWH


Jeder Sammler und Züchter sollte sich schon klar sein, die Sämlinge und Pflanzen bleiben nicht so klein.

Man kann nicht alles haben was gefällt, da müssen schon abstriche gemacht werde.

In meinem GWH habe ich den vorhandene Platz um das doppelte erweitert in dem ich Untertische, Obertische

und ringsum eine abstell Borde eingebaut habe. Somit habe ich den vorhandenen Platz optimal ausgenutzt.

Pflanzen haben noch ausreichend Luft und Licht. Der Untertisch steht noch 25 cm übern Fußboden , der Raum darunter

wird noch für Töpfe, Kästen usw. genutzt.

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Platzbedarf im Winter


Im Winter ist bei mir die Engstelle. Pflanzen werden in 8 Regalen untergebracht. Diese sind an der Wand befestigt und die 2 . Reihe

mit der 1. Reihe verschraubt. Wenn die mal umkrachen würde ist auch das Hobby erloschen, es wäre eine Katastrophe.

Im Sommer geht immer noch was, aber im Herbst zum Einräumen mache ich mir schon Gedanken, bekomme ich die alle rein?

Bis jetzt hat es immer geklappt. Entschärft habe ich es auch mit 20 Stapelkästen, welche mein Verkaufspflanzen aufnehmen.

Die Kästen sind beschriftet und ein griff die gesuchten Pflanzen sind sofort gefunden.

Eine Pflanze in den Regalen zu finden ist nicht möglich.

Die Sortierung findet jedes Jahr beim Einräumen statt, nach einer Woche steht alles wieder an seinem Platz.

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Re: Echinopsis- Hybriden, unser Hobby

Beitrag  Karl1 am Sa 26 Nov 2016, 18:17

Korrektur:


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EDH.06.74.RAB.1


Vielleicht die schönste der EDH Kreuzungen.

Die Eltern sind die Schick Hybriden

Mutter: Gossamer
Vater:   Madame Pele

Bei dieser Kreuzung hat die Schick Hybride Madame Pele als Vater nicht so stark ihre rote Farbe vererbt und überlagert. Von der Gossamer als Mutter ist hier nichts zu sehen.
Form der Petalen  ist vergleichbar mit der EDH.06.73 RAB.1 mit stark verdrehten Petalen, Farbkombination sehr gut abgestimmt.  Zur Basis in ein tiefes samtiges Rot übergehend.  

Blüten sind wohlriechend bis zu 11 cm Zentimeter darüber. Eine gut zentrierte Blüte, Petalen eiförmig in drei Reihen, fast gleichgestellte große Petalen, hell rosarot zu dunklen samt-rot, Basis samt-rot wirkt farbenfroh belebend elegant, eine sehr beeindruckende Blüte. Mittelstreifen  kaum sichtbar. Äußere Staubgefässe bilden einen geschlossenen Ring. Staubfäden Ziegelstein rot, Narbe und Pollenplättchen crem Farben. Pflanzenkörper wächst kugelförmig bis zu 10 cm.

Diese neue Sorte hat mich voll überzeugt. Würde jede Sammlung bereichern. Stelle ich mir zur Zucht ein Vater in weiß oder gelb ganz gut vor.
Dieser Kontrast der Farben könnte wieder eine sehr interessante Kreuzung werden.
Hier bietet sich eine Geschwisterkreuzung an, damit die vorhandenen Gene noch besser wirken könnten.

EDH.06.73.RAB.1   X   EDH.06.74.RAB.1

Hier sollte von der Kreuzung bis zu 10 Sämlinge aufgezogen werden, um die Streuung der Farben besser beurteilen zu können. Nur das Beste sollte in die Sammlung übernommen werden und in paar Jahren ist die Hybriden - Sammlung mit besten Material angefüllt.
Auch ein Trichocereus Hybride in den Farbton würde als Vater in betracht kommen.
Alles was auf Anhieb nicht gefällt einer weiteren Verwendung zu stellen. Nur das Beste sollte in die Sammlung übernommen werden und in paar Jahren ist die Hybriden - Sammlung mit besten Material angefüllt.

Jetzt habe ich 4 Neuheiten der EDH Züchtungen vorgestellt und die Frage kommt was macht man nun mit den Sorten. Sollten sie geschnitten werden?
Das Problem dabei ist, ich habe in meinen Angeboten schon zu viele in dem Farbton.
Sind sie besser zum kreuzen geeignet?
Diese Fragen stellen sich wohl bei jeder Neuheit.
Die Frage was mit den neuen Sorten wird ist geklärt, sie gehen im März an den Züchter zurück.
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Re: Echinopsis- Hybriden, unser Hobby

Beitrag  Aldama am Sa 26 Nov 2016, 19:10

Also 10 Pflanzen mehr und ein neues Regal muss mit dahin
werden es aber 20 sein, baue noch ein neues rein. Very Happy Very Happy
Aber auch bei mir sieht es ähnlich aus. Embarassed
Klasse Bilder DANKE, KARL 1
Bring sie alle gut über die triste Winterzeit.
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Re: Echinopsis- Hybriden, unser Hobby

Beitrag  Karl1 am Sa 26 Nov 2016, 21:31

Hallo Ihr Kakteen - Freunde,

so geht es einem der nicht genug davon bekommt.

Bisschen geht immer und noch eine Reihe mit Regalen passt auch noch hin.

Nächstes Jahr wird sich bei mir auch etwas verändern und ich erhalte neuen Platz für meine Kakteen.

Den Bericht wollte ich den ganzen Winter lang schreiben und jetzt ist er nach 4 Wochen schon fertig.

Hoffe die Kakteen Liebhaber können etwas mit meinen Erfahrungen anfangen.

Besonders hoffe ich auf neue Hybriden Freunde die sich mit den Zeilen inspirieren lassen.

Viel Spaß beim lesen.

Gruß

Karl

EDH.06.56.RAB.3

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