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Astrophytum, leichter Nachtfrost im Frühling oder Herbst

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Astrophytum, leichter Nachtfrost im Frühling oder Herbst

Beitrag  nordlicht am Sa 11 März 2017, 17:12

Moin,

seit 2015 ist mein Bestand verschiedenster Astrophyten im Alter zwischen 2 und 6 Jahren auf knapp über 20 gewachsen. Bisher haben sie im Herbst und Frühjahr Temperaturen von etwa +3 Grad, absolut trocken stehend, ohne Anzeichen von Schäden ausgehalten. Im Herbst bin ich aber immer in hektische Betriebsamkeit verfallen, wenn leichter Bodenfrost angesagt wurde. Dann habe ich sie in den Keller gebracht und bei Frostfreiheit im Frühjahr so Mitte/Ende April wieder an die frische Luft befördert.

Außer meinen Frostharten, die den ganzen Winter über draußen regengeschützt stehen, pflege ich noch viele robuste Arten, die auch ganz leichte Morgenfröste von maximal -3 Grad bisher ohne jeden Schaden überstanden haben.

Hat jemand entsprechende Erfahrungen gesammelt? Und wenn ja, dann mit welchen Astrophyten?
Zum selbst experimentieren ist mein Bestand etwas zu klein.

Ich habe leider keinen passenden Thread gefunden.

Mir geht es nicht darum, irgendwelche Kälteexperimente zu machen. Es geht mir darum, bei Ankündigung eines leichten Nachtfrostes meine Astrophyten nicht gleich einräumen zu müssen, oder sie draußen zu lassen mit dem Risiko sie zu verlieren.


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Re: Astrophytum, leichter Nachtfrost im Frühling oder Herbst

Beitrag  rabauke am Sa 11 März 2017, 18:09

Moin Nordlicht,
der Simon Dach hat oft noch Exemplare seiner Astrophyten bis weit in den November draußen zu stehen gehabt - ohne Bedenken.
Leider ist der Herr hier etwas schreibfaul geworden. Ab und zu liest er hier noch mit. Vielleicht kann er sich ja dazu mal äußern..
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Re: Astrophytum, leichter Nachtfrost im Frühling oder Herbst

Beitrag  ClimberWÜ am Sa 11 März 2017, 18:16

vergangenes Jahr hatte ich einen kleinen wenig bedornten also Richtung A. ornatum bis -4,2° C den Winter über im ungeheizten GWH.
Von asterias liest man über eine gewisse Frosthärte. Das werde ich mal mit meinen Jährlingen probieren. A. caput-medusae steht warm bei etwa 15°, anfangs sogar im Wohnzimmer.
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Re: Astrophytum, leichter Nachtfrost im Frühling oder Herbst

Beitrag  Cristatahunter am Sa 11 März 2017, 19:06

Astrophyten können tiefe Temperaturen gut überleben. Doch leider hinterlassen tiefe Temperaturen oft Flecken die mit der Zeit zu Narben werden. Wer Wert legt, auf schöne Kakteenkörper sollte die Astros nicht überfordern.
In Frohnings Buch wird geschrieben das A. asterias die Kälte am besten überstehen. Was ich für absoluten Quatsch halte. A. asterias leben in Mexiko an den wärmeren Orten wie die Arten capricorne, myriostigma und coahuilense. Der Unterschied sind rund 1000 Höhenmeter.
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Frostverträglichkeit Astrophytum

Beitrag  komtom am Sa 11 März 2017, 21:38

Hallo Gemeinde,

bei Astrophyten möchte ich nur von einer Frostverträglichkeit sprechen nicht von einer Frosthärte weil das Körpergewebe der Pflanze nicht gefrieren darf. Die anderen frostharten Kakteen überleben es wenn ihr Körper einfriert wie eben Pediocacteen oder Echninocereen aber auch manche Thelocacteen und andere. Astrophyten aus dem capricorne Formenkreis habe ich in meiner wilden Anfangszeit Frost bis -12°C ausgesetzt und es haben auch die meisten überlebt. Aber möglicherweise nur weil sie dermaßen dehydriert waren, so daß das Wasser im Körper nich einfrieren konnte. Jene bei denen dies doch gescha habe es folglich nicht überstanden. Klar kann ich sagen dass -12°C sicherlich nicht gut für die Pflanzen ist, es gibt halt Verluste. Aber es gab Zeiten da mussten meine Pflanzen, weil ich eben schon ab mitte März ausgeräumt habe, Temperaturen bis -6°C aushalten und da waren auch die Astrophyten des o. g. Kreises dabei. As. myriostigma und ornatum würde ich nicht so viel Toleranz gegenüber Temperaturen unter 0°C zutrauen und eigentlich As. asterias auch nicht aber die -6°C haben sie bei mir auch überstanden.

Also bis bald und Grüße

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Re: Astrophytum, leichter Nachtfrost im Frühling oder Herbst

Beitrag  Timm Willem am So 12 März 2017, 10:19

Meine Astros haben vor einiger Zeit im Winterquartier versehentlich -2 Grad abbekommen. Überlebt haben sie alle. Die Folge waren Flecken, Narben, Meristemschäden. Wenn die Pflanzen nicht vollständig ausgetrocknet sind, ist das nach meiner Meinung auch schon die Grenze!
Im Frühjahr, trocken können die sicher mehr, als im Herbst, wenn sie noch aufgepumpt sind.
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Re: Astrophytum, leichter Nachtfrost im Frühling oder Herbst

Beitrag  nordlicht am So 12 März 2017, 13:48

Moin,
ich danke allen für die interessanten Erfahrungen und Tipps.
Heute früh um 6 Uhr war bei -1 Grad der Rasen am Ende des Grundstücks und auch die Autos auf den angrenzenden Parkplätzen leicht überfroren. Das Thermometer auf meiner Loggia mitten zwischen den Kakteen zeigte als tiefste Temperatur +3 Grad.
Das heißt für mich, dass ich meine Astros im Herbst länger auf der geschützten Loggia stehen lassen kann und im Frühjahr können sie eher wieder nach draußen.
Und selbst wenn sie mal für kurze Zeit einen leichten morgendlichen Frost abbekommen sollten, werden sie wohl nicht gleich Matsch.

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Re: Astrophytum, leichter Nachtfrost im Frühling oder Herbst

Beitrag  Cristatahunter am So 12 März 2017, 13:51

Früh raus ja später rein eher nicht.
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Re: Astrophytum, leichter Nachtfrost im Frühling oder Herbst

Beitrag  nordlicht am So 12 März 2017, 15:20

Cristatahunter schrieb:Früh raus ja später rein eher nicht.

Im vorigen Herbst hatten wir bereits im November für unsere Verhältnisse seehr tiefe Temperaturen , guckst du hier Wetterhistorie für die letzten 365 Tage
Da hätte ich sicherlich spätestens am 02.11. die Astros in den Keller gebracht. Normalerweise sind solche Frostgrade bei uns aber erst im Dezember zu erwarten.

Da ich eher Kälteempfindlichkeit bei den Astrophyten vermutet hatte,.....sind doch Mexikaner, habe ich sie in den letzten 2 Jahren als Erste, so Anfang-Mitte Oktober in den Keller gebracht.

Meine Astros bekommen etwa Ende September das letzte mal Wasser.

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Re: Astrophytum, leichter Nachtfrost im Frühling oder Herbst

Beitrag  Nopal am So 12 März 2017, 18:01

Hallo Nordlicht,

ich besitze ein paar Astrophytum,  unter anderem capricorne, capricorne var minor und crassispinum, alle Pflanzen stehen seit einem Monat trocken und geschützt draußen bei Schnee, Frost bis - 6 Grad und starkem Wind, dies nehmen mir die Pflanzen nie übel, selbst meine selbst gesäten Sämlinge im selben Topf vertragen diese Temperaturen ohne Probleme, ich glaube letztes Jahr ging es an die - 7 oder 8 grad was die Grenze der Verträglichkeit ist.

Astrophytum capricorne var senille steht  sogar bis - 12 Grad geschützt draußen.

Alle anderen Astrophytum wie myrostigma und asterias hab ich noch nicht getestet da diese wohl nur minimal Frost vertragen Düften.

Beste grüße
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