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Bilder unserer Hoya, Teil 2

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Bilder unserer Hoya, Teil 2 - Seite 2 Empty Re: Bilder unserer Hoya, Teil 2

Beitrag  Cristatahunter Sa 26 Sep 2020 - 12:26

Auch bei uns blüht eine Hoya. Beim Kauf dachte ich es sei ein Stephanotis. Jetzt kommen Blumen und die Gewissheit, es ist eine Hoya. Eine Hoya carnosa ist es nicht.

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Wenn sich die Insekten so einfach am Nektar bedienen können, so muss das nicht zwangsläufig zur Befruchtung führen. Früher hatte ich eine Hoya die regelmässig von Bienen und Wespen besucht wurden. Die dann wie besoffen auf dem Rücken auf dem Boden kreiselten. Befruchtung, negativ.

Hoyas bestäuben sich nicht über den Rüssel der Besucher sondern über die Füsse. Sie müssen die richtige Länge und Stärke haben. Es gibt vielleicht nur ganz wenige fähige Bestäuber die Hoyas bestäuben können.

Ascleps haben Pollienen die sie ihren Bestäubern an die Füsse hängen. Die Blüten und der Nektar sind nur dazu da die Insekten anzulocken.

Es müssen Insekten sein die nur am Standort leben. Unsere Insekten können das nicht.

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Bilder unserer Hoya, Teil 2 - Seite 2 Empty Re: Bilder unserer Hoya, Teil 2

Beitrag  TobyasQ Sa 26 Sep 2020 - 13:32

Cristatahunter schrieb:Auch bei uns blüht eine Hoya. Beim Kauf dachte ich es sei ein Stephanotis. Jetzt kommen Blumen und die Gewissheit, es ist eine Hoya. Eine Hoya carnosa ist es nicht.

Anhand der Blattform schloss ich auf H. fungii. Aber nach Blütenbilder schauen bin ich jetzt bei H. australis.

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Beitrag  Cristatahunter Sa 26 Sep 2020 - 15:05

Danke dir für den Tipp. Die Hoya ist bei uns eine Zimmerpflanze. Unsere Hoya bella, hängt im Büro. Die Hoya Australis lebt im Schlafzimmer.
Es gibt ja so viele Arten. Mir würden die schwarze oder die spitzblütige Hoya noch gefallen.
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Beitrag  Shamrock Sa 26 Sep 2020 - 23:09

Cristatahunter schrieb: Wenn sich die Insekten so einfach am Nektar bedienen können, so muss das nicht zwangsläufig zur Befruchtung führen.
Genau darum geht´s ja: Warum dieser komplizierte Bestäubungsmechanismus für spezialisierte Bestäuber, wenn dann der Nektar dann für alle Interessenten so frei zugänglich ist?

Und ab und zu schaffen´s dann doch heimische Insekten auch:
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Bilder unserer Hoya, Teil 2 - Seite 2 Empty Hoya macgillivrayi

Beitrag  plantsman So 27 Sep 2020 - 18:54

Moin,

meine Sukkulenten-Kollegin hat seit ein paar Jahren ein Faible für Hoya entwickelt. So hat sich über die Zeit eine Sammlung von 90 (?) Arten, ich hab noch nicht nachgezählt, angesammelt. "Entwickeln" ist auch das richtige Wort für diese Kletterer. Eine Sammlung Kletterpflanzen ist irre arbeitsaufwändig. Da darf sie auch selber ran. Das Problem, die Sammlung steht mit bei ihren Sukkulenten und eine namibische Hoodia passt irgendwie nicht neben eine Hoya aus Indonesien. So muss sie damit leben, dass die Pflanzen bald in den Epiphytenbereich mit umziehen.

Auch von den großblütigen Hoya haben wir schon ein paar. Dabei ist eine Hoya macgillivrayi, die als Steckling aus dem Botanischen Garten Potsdam in die Gruson-Gewächshäuser gekommen ist. Kleiner Stecklinge brauchen ja immer ein Weilchen, bis sie sich richtig etabliert haben und eine Monstrum wie die H. macgillivrayi, die ja bis zu zehn Meter lang wird, blüht auch nicht sofort. So haben wir uns gefreut, dass vor ein paar Tagen zwei Blüten aufgetaucht sind. Durchmesser der Einzelblüte ca. 4 cm. Wenn sie mal irgendwann erwachsen ist, erwarte ich aber ein bisschen mehr von ihr.

Diese Hoya ist ein Endemit der Cape York-Halbinsel Nord-Australiens. Dort wächst sie als kletternder Epiphyt an halbschattigen Stellen im Tiefland-Regenwald. Diese Regenwälder sind aber nicht dauerfeucht. Australien, auch das tropische, hat eine ausgeprägte winterliche Trockenzeit. Das erkennt man auch sehr gut an den harten Blättern dieser Hoya. Somit sollte sie zwar im Sommer/Herbst reichlich (!) Wasser bekommen (Monsun), im Winter/Frühjahr hält man sie aber ziemlich trocken und sprüht nur morgens etwas ausgiebiger. Die Temperaturen sollten immer hoch sein (nachts über 16° C), die Ruhezeit ist also nicht trocken-kühl sondern trocken-warm.
Als Substrat eignet sich eine handelsübliche Orchideen-Erde ausgezeichnet. Wir werden nach dem Umzug aber die Kultur in kleinen Töpfen mit Stäben auf Ampeln umstellen. Dann kann man sie um die Halteketten herumlegen und muss nicht ständig Hoya-Domino spielen. Die Kopflastigkeit ist auf Dauer echt nervig.

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Beitrag  Cristatahunter Do 1 Okt 2020 - 6:51

Heute bin ich nach hause gekommen und hatte das Gefühl unsere Katze hat in irgend eine Ecke geschissen. Es roch widerlich. Es dauerte seine Zeit bis ich herausfand, es war die Hoya australis die diesen Duft verströmt.
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Beitrag  Grünling Do 1 Okt 2020 - 12:33

lol!
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Beitrag  chrisg Fr 2 Okt 2020 - 23:57

Hihi, ja da war die Katze unschuldig  Twisted Evil

Momentan sind bei mir keine Blüten in Sicht aber Hauptsache die Stecklinge die ich im Frühjahr geschnitten habe sind munter. Darunter gibt es einige, die ihre Grösse verdreifacht haben, es war diesen Sommer teilweise schön warm. Hier gibt es Nachwuchs von unterschiedlichen pubicorollas (ehemalig pubicalyx), memoria, odorata, parasitica, Rubra aka Krimson Princess, Tricolor aka Krimson Queen, sp. aff burtonii, carnosas, Green Exotica, Weebella und noch ein paar die mir gerade nicht einfallen.

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Mir gefallen die gehämmerten Blätter und die buschartige Wuchsform der odorata (links im Vordergrund) besonders gut, und die duftenden weissen Blüten natürlich auch. Es muss nicht immer bunt sein.

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Die Stecklinge der australis 'Lisa' vom Vorjahr wuchsen während 2020 sehr rasch. Ich musste zwei der drei Pflanzen aus dem Topf nehmen denn einer reicht hier pro Topf. Es ist immer ein schönes Gefühl, wenn man seine eigenen Pflanzen hochziehen kann. Ich dachte nicht das sie sich so schnell breit machen würden. Eigentlich hat sie blühbare Grösse, aber nach nur einem Jahr wird sie wohl kaum Blüten bilden, oder?

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So sieht die Green Exotica aus. Nichts besonderes aber immerhin. Es handelt sich um eine (nicht patentierte) Blattmutation der Rubra. In Gegensatz zu Rubra hat diese Form dunkle Zweige, statt rosarote. Mal tauchen Krinkle-8-ähnliche Blätter auf.

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Die Rubra verliert jeden Winter den einen oder anderen Zweig was jedoch im Sommer schnell wieder eingeholt wird. Das habe ich der sehr trockenen Luft zur Winterzeit zu verdanken, mit kaum messbarer Luftfeuchtigkeit. Die Hängepflanzen leiden sehr darunter (etwas zu luftig).

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Eine halbstarke memoria, sie liefert jedes Jahr viele Stecklinge. Ich mag diese filigrane Blattgrösse und sie ist schön begrünt und duftet nach Sahnebonbons wenn sie blüht. Wenn es mal viele gleichzeitig gibt, muss ich leider welche wegnehmen denn sie hängt im Schlafzimmer. Gegen lacunosa kann sie aber nicht mithalten, diese fliegt sofort raus aus dem Schlafzimmer.

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Momentan weiss ich garnicht warum ich so viele Carnosastecklinge rumstehen habe. Kann mir jemand das erklären?  scratch  Ich glaub ich habe den Vermehrungsvirus abbekommen, heisst dieser nicht sowas wie carnosa-20?

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Beitrag  chrisg Sa 3 Okt 2020 - 1:28

Cristatahunter schrieb:Auch bei uns blüht eine Hoya. Beim Kauf dachte ich es sei ein Stephanotis. Jetzt kommen Blumen und die Gewissheit, es ist eine Hoya. Eine Hoya carnosa ist es nicht.
calycina oder australis.
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Beitrag  Cristatahunter Sa 3 Okt 2020 - 10:14

Ja danke. Sie stinkt etwas.
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