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Frust

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Beitrag  Antonia99 So 11 Okt 2020, 21:59

Ich schiebe gerade etwas Frust.
Irgendwie muss ich wohl , trotz täglichen Anstarrens meiner Kakteen ( wie eine Teilnehmerin so schön schrieb) im Sommer nicht richtig hingeschaut haben.
Die vorwinterliche Kontrolle meiner Schätze hat jedenfalls ergeben, dass ein Gutteil von ihnen Schädlinge beherbergten.
Einige wenige Spinnmilben (Chamaecereen und Rebutien) und deutlich mehr Schmierläuse ( Echinopse und einige Feros). Da denkt man immer, man kümmert sich, und macht alles so gut es geht, und kennt sich so langsam auch aus,... und dann das.
Es sind eher die Älteren, die betroffen sind, die Sämlige und Halbwüchsigen hats nicht erwischt.
Am besten schneiden die Mammilarien und Sulcos ab.
Ich hab alle nochmal eingesprüht und abgepinselt und hoffe, dass es gut geht.
Konsequenz: Immer genau hinschauen, und wenn eine Pflanze mickert, dann erst recht.
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Beitrag  Pondsnake Mo 12 Okt 2020, 20:11

Hallo Antonia,
Deinen Frust kann ich gut verstehen, diesen Sommer hatte ich ebenfalls eine buntgemischte Schädlingsinvasion, einen Teil meiner Sämlinge hat es dahingerafft, die größeren Kakteen haben zum Teil deutliche Blessuren davongetragen. Noch dazu habe ich den Spleen, möglichst alles ohne Pestizide zu regeln, nun ja, ein Teil meiner Pflanzen steht in der Küche...
Nur Anstarren reicht eben nicht, man muss eine Lupe benutzen. Ohne diese hätte ich nie bemerkt, dass meine Kakteen voller Wolläuse sind. Zusätzlich zu Kieselgur und Nützlingseinsatz habe ich dann tatsächlich Thripse mit Hilfe von Lupe und Stecknadeln entfernt. Sowas ist allerdings nur für überschaubare Pflanzenbestände zu empfehlen...
Leider hat man immer mit Schädlingen zu tun, wenn man Pflanzen, egal welcher Art, pflegt.
Ich wünsche Dir viel Durchhaltevermögen, nur nicht aufgeben!

Übrigens bin ich mir ganz sicher, dass zu intensives Anstarren das Wachstum hemmt. Aber kaum guckt man 2-3 Tage nicht hin, sieht man einen deutlichen Fortschritt Shocked
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Beitrag  Antonia99 Mo 12 Okt 2020, 21:02

Das ist schon wahr. dass alles Wachstum immer von Angriffen und Abwehr gekennzeichnet ist, besonders, wenn man Pflanzen vollkommen außerhalb ihrer natürlichen Lebensbedingungen kultiviert. Und das ist hier bei uns sicher sowohl im Gewächshaus, als auch auf der Fensterbank oder im Freien der Fall.
Irgendwie eine unglückliche Liebe, das Ganze.
Aber natürlich gebe ich nicht auf.
Schultern zurück, Krönchen geraderücken und weiterpinseln Laughing
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Beitrag  CharlotteKL Mo 12 Okt 2020, 21:20

Och Mann, ja...

Bei mir hatten gerade auch noch mal zahlreiche Pflanzen Wurzelläuse und ich bin mir nicht 100% sicher, dass ich alle erwischt habe. (Es ist ja auch so schwer zu sehen, ob die Biester jetzt alle tot sind oder nicht; die weißen Flecken im Substrat, die da schon sind, bleiben ja da.)

Gleichzeitig mache ich mir Sorgen, dass es fault, wenn ich jetzt noch mal richtig doll gieße (schon ziemlich kalt hier).
Ich bekämpfe die Wurzelläuse bisher mit Neem im Gießwasser.

Bei einer Pflanze trage ich mich noch mit dem Gedanken, komplett auszutopfen (und sie dann im Zweifelsfall über den Winter offen liegen zu lassen). Die ist nämlich die letzten zwei Monate nicht mehr gewachsen.
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