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Eine Echeverie?

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Eine Echeverie?  - Seite 2 Empty Re: Eine Echeverie?

Beitrag  Trude Do 18 Apr 2024, 22:07

Ok, ich habe sie jetzt auf Substrat gebettet
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Eine Echeverie?  - Seite 2 Empty Re: Eine Echeverie?

Beitrag  doc snyder Fr 19 Apr 2024, 08:44

Diese beiden waren im Herbst von Larven des Dickmaulrüssler in der Mitte ausgefressen worden. Nach Reinigung der Pflanzen von losen Pflanzenteilen wurden sie auf eine Tasse gesetzt, ohne Kaffee o.ä. Da kann man gut kontrollieren ob, und wann sich die Wurzeln bilden. Nach der Bildung der ersten Wurzeln wurden die Echeverien auf einen Topf mit Substrat gesetzt...
Wie man sieht, haben sie es überlebt...im Gegensatz zu den Larven...

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Eine Echeverie?  - Seite 2 Empty Re: Eine Echeverie?

Beitrag  Manfrid Fr 19 Apr 2024, 09:07

Eine nette Erfahrung. Besonders bei der unteren Pflanze kann man sich auch schön klarmachen, wie schwer es generell bei solchen Rosettenpflanzen ist, zwischen einem verlorengegangenen Hauptsprossende und einem scheitelnahen Kindel klar zu unterscheiden. Es ist doch merkwürdig, dass die allermeisten Echeverien blattachselständige Blütenstände haben sollen, die so ähnlichen Sempervivums u. a. aber endständige. Ich habe den starken Verdacht, dass man auch die Blütenstände von Echeveria als endständig ansehen kann und die vegetative Fortsetzung der Rosette dann als scheitelnahes Kindel ("sympodialer" Rosettenaufbau). Ähnlich auch schon bei Primeln, Pinguicula und manchem anderen.
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Eine Echeverie?  - Seite 2 Empty Re: Eine Echeverie?

Beitrag  Trude Mo 10 Jun 2024, 20:51

Ich wollte doch noch kurz zeigen das es allen gut geht. Sogar die durchbohrte große Rosette hat es geschafft

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Eine Echeverie?  - Seite 2 Empty Re: Eine Echeverie?

Beitrag  plantsman Di 18 Jun 2024, 23:05

Moin,

zu guter Letzt noch der Name: Echeveria elegans.

@Manfrid, vor allem bei den strauchigen Echeverien kann man sehr gut sehen, dass der Blütenstand ursprünglich endständig angelegt ist, jedoch von einem seitlichen, vegetativen Spross im Wachstum überholt und zur Seite "gedrückt" wird. Bei den Crassulaceae sind ja auch die Blütenstände, so viel ich weiß, immer Zymen in allen möglichen Ausbildungsformen. Bei den traubig und ährig blühenden Echeverien sind die einzeln Zymen nur jeweils auf eine einzige Blüte reduziert. Es gibt tatsächlich genug Arten, wo man den Übergang von zymos-rispiger zu traubiger Infloreszenz schön erkennen kann.

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Eine Echeverie?  - Seite 2 Empty Re: Eine Echeverie?

Beitrag  Trude Mi 19 Jun 2024, 09:22

Vielen Dank für den richtigen Namen der Echeveria @plantsman *daumen*
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Beitrag  Manfrid Mi 19 Jun 2024, 09:31

Das beruhigt mich, Stefan, dass Du das auch so siehst mit dem sympodialen Rosettenaufbau bei Echeverien. Falls Du mal ein instruktives Foto von so einer "Verdrängung" des ursprünglich terminalen Blütenstandes bei einer strauchigen Art hast - gerne zeigen!
Interessanter Gedanke auch, zur Klärung der Aufbau-Frage die Blütenstände selbst mit einzubeziehen. Wenn die Cymen Wickel sind, die Blüten also immer abwechselnd links und rechts stehen, ist die Sympodialität - also der Aufbau des Ganzen aus lauter aufeinander folgenden Sprossgenerationen, die immer gleich in einer Blüte enden - ja recht eindeutig. Wenn es allerdings Schraubeln o. dgl. werden, und die Tragblättchen der jeweils nächsten Sprossgeneration auch noch rekauleszent unter deren Endblüte "hochrutschen", dann wird die Unterscheidung von einer (monopodialen) Traube schon knifflig. (Ich hatte mit solchen Rekauleszenzen gerade bei Pulmonaria zu schaffen.)
Vielleicht ist es ja aber überhaupt sinnvoller, sich an solchen Zweifelsfällen die gegenseitigen Beziehungen zwischen den verschiedenen Aufbauformen, sympodial und monopodial, klarzumachen, als eine ein für allemal gültige Zuordnung irgendwelcher Sprosse zu der einen oder anderen Kategorie anzustreben. Man achtet dann mehr auf den jeweiligen Gesichtspunkt, den man sinnvollerweise einnimmt. Mir wird es immer wahrscheinlicher, dass man im Grunde auch schon jedes einzelne Blatt als Endorgan einer Sprossgeneration ansehen könnte und somit auch jeden Spross als ein Sympodium. Aber da sticht man bei Biologenkollegen in ein Wespennest...
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Eine Echeverie?  - Seite 2 Empty Re: Eine Echeverie?

Beitrag  Manfrid Mi 19 Jun 2024, 09:45

P. s.:
plantsman schrieb:Bei den traubig und ährig blühenden Echeverien sind die einzeln Zymen nur jeweils auf eine einzige Blüte reduziert.
Meinst Du nicht, dass es sinnvoller wäre, zu sagen, dass bei den ährig blühenden der ganze Blütenstand auf eine einzige (sympodiale) Zyme reduziert ist? (Bei den traubig blühenden Echeverien wäre Deine Aussage plausibel, nur dass mir da mangels genauerer Beschäftigung mit der Gattung kein geeignetes Beispiel vor Augen steht.)
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