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Welche Lampen für die Aussaat

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Re: Welche Lampen für die Aussaat

Beitrag  andi1234 am Mo 06 Jun 2016, 13:49

Hallo,
ja ich denke auch, das man sich die zusätzliche Heizung sparen kann. Da muss man dann sicherlich eher aufpassen, das man die kleinen nicht grillt.
Ich denke es wir trotzdem die Leuchtstoffröhre T8 mit 2x18W und Lichtfarbe 865. Die scheinen recht günstig zu sein und der Mehrpreis der LEDs macht so schnell auch der günstigere Verbrauch nicht weg. Hab ja auch nicht vor die Leuchten jahrelang brennen zu lassen.
Mal sehen wie es wird. Irgendeinen Kasten werd ich mir bauen sicher aus Holz, damit er nicht gleich einfällt. und ich auch paar Lüftungslöcher reinbohren kann.
Danke und Gruß, Andreas
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Re: Welche Lampen für die Aussaat

Beitrag  Fred Zimt am Mo 06 Jun 2016, 14:03

Irgendeinen Kasten werd ich mir bauen sicher aus Holz.
Ich verwende Styropor-Isolierboxen, in denen Mangos verschickt wurden
die gibt es hier jede Woche beim Asia-Laden für umsonst.
Die haben ziemlich genau die Abmessungen von zwei Mini-Gewächshäuslein.
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Re: Welche Lampen für die Aussaat

Beitrag  andi1234 am Mo 06 Jun 2016, 14:54

Danke für den Tipp,
hauptsache ich muss die nicht gefüllt kaufen. Obwohl Mangos doch recht lecker sind Very Happy
Gruß, Andreas
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Re: Welche Lampen für die Aussaat

Beitrag  ClimberWÜ am Mo 06 Jun 2016, 16:01

Lichtfarbe 865 ist nach Wiki ein Drei-Bandenspektrum kein kontinuierliches, d.h. nur abgestimmt auf menschliches Farbsehen. 965 wäre ein geeigneteres Spektrum.
18W bei 12h/Tag ergibt bei 100 Tagen bereits über 20 kWh Verbrauch. Da kommt über längere Zeit schon was zusammen. Wie geschrieben LEDS brauchen etwa die Hälfte.
Hast Du Fassungen, Starter und Vorschaltgerät übrig? Falls nicht muss das mit auf die Bilanz.

Und dichteres Styropor hält verklebt ganz gut. Ggf. kann man es streichen oder bekleben.
Holz wird gegen Wasseraufnahme zu behandeln sein.
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Re: Welche Lampen für die Aussaat

Beitrag  andi1234 am Mo 06 Jun 2016, 21:38

Hallo Peter,
ja die LEDs brauchen weniger. Aber halt nicht soviel weniger. Ich hab zwar leider nicht soviel Ahnung davon, aber wenn man auf die gleiche Lumenzahl kommen will, dann brauchen LEDs nicht nur die Hälte an Strom. Da sind es dann eher 20-30% weniger. Wenn ich dann die Kosten gegen rechne die die Leuchtstoffröhren kosten, dann kann ich schon ne ganze Weile die Röhren einschalten ehe es sich mit LEDs lohnen würde. Bei deinem Rechenbeispiel wären es dann nach deiner Rechnung ca. 2,5€ die ich in 100 tagen mehr ausgeben würde. Wenn ich die Lichtleistung einbeziehe dann wirds noch weniger. Hab jetzt für 2x18W knapp 15€ bezahlt. Eine megaman LED würde schon alleine ca. 25-30€ kosten hat aber nur knapp 40% der Lichtleistung einer Röhre. Na ja ich werde es probieren. Wenn es nicht klappt nehm ich die Sonne, die gibt es gratis. Zumindest manchmal scheint die bei uns Crying or Very sad
Gruß, Andreas
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Re: Welche Lampen für die Aussaat

Beitrag  Fred Zimt am Mo 06 Jun 2016, 22:19

965 wäre ein geeigneteres Spektrum.
Ich behaupte: Das ist für unsere Zwecke wurscht.

18W bei 12h/Tag ergibt bei 100 Tagen bereits über 20 kWh Verbrauch.
Macht im Jahr ca. 20 Euro Betriebskosten, erträglich, oder?

Andi schrieb:Ich hab zwar leider nicht soviel Ahnung davon,
aber wenn man auf die gleiche Lumenzahl kommen will,
dann brauchen LEDs nicht nur die Hälte an Strom. Da sind es dann eher 20-30% weniger.
Das passt schon.
Ein Vorteild der LEDs ist, daß sie von Haus aus in die richtige Richtung abstrahlen.
Bei einer Leuchtstoffröhre ohne Reflektor ist ca. die Hälte des Lichtes futsch.
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Re: Welche Lampen für die Aussaat

Beitrag  ClimberWÜ am Mo 06 Jun 2016, 22:41

andi1234 schrieb:Hallo Peter,
... Hab jetzt für 2x18W knapp 15€ bezahlt. ...Gruß, Andreas
Hallo Andi,
Lichtleistung und Verbrauch muss man ausmessen, d.h. mit einem guten und geeigneten Messinstrument. 20-30% Mehrverbrauch würde ich bestreiten. Für meine 18(20)W LED Lichtleisten in Röhrenform mit 120-125cm Länge (T8 Röhre hätte 36W plus Zubehör) habe ich pro Stück unter 15€ bezahlt. Ich betreibe 3 Stück. :-)
Die Beleuchtungsdichte kann man beeinflussen. Die Lichtquelle muss möglichst nah ans Objekt, die Kleinen! Nicht direkt eingestrahltes Licht sollte auf möglichst gut reflektierende Flächen treffen. Ob weiß wie die von mir verwendeten Bauteile Styropor und Möbelplatte oder Alufolie müsste man ebenfalls ausmessen.
Dto. die Unterschiede zwischen handelsüblichen 865 und 965 Röhren. Die kann man nicht über einen Kamm scheren sondern man müsste Werte modellspezifisch ausmessen.
Und wer von uns kann einen Spektralscan mit Hausmitteln durchführen?
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Re: Welche Lampen für die Aussaat

Beitrag  Fred Zimt am Mo 06 Jun 2016, 23:30

Mal andersrum gefragt:
Welche Informationen können wir denn dem Spektralscan mit Hausmitteln entnehmen?
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Re: Welche Lampen für die Aussaat

Beitrag  pisanius am Mo 06 Jun 2016, 23:40

Ein gutes Hausmittel war meine erste Teilaussaat von Hoodia unter oben beschriebenen Lampen im Frühwinter. Die Pflanzen sahen aus, wie sie sollen, ihnen geht es gut, und sie haben den Umzug nach draußen in die echte Sonne problemlos überstanden. Und die Rebutien aus derselben Zeit sehen puschelig aus und nicht etwa grün oder so. Und die ganz kleinen Escobarien (minima) sind mittlerweile auch nach draußen gezogen und konnten zum Schutz ein vernünftiges Dornenkleid mitnehmen.
Zumindest in diesen Fällen hat veraltete, aber sehr günstige Technik ihren Zweck durchaus erfüllt.
Klar, LEDs sind viel geiler und besser zu dosieren je nach gewünschter Lichtfarbe ind Intensität. Aber eben auch die Frage wert, ob ich mir schicke Lampen kaufe oder 5 teure Samenpäckchen.

Cheers, Kay aka pisanius
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Re: Welche Lampen für die Aussaat

Beitrag  ClimberWÜ am Di 07 Jun 2016, 00:03

Fred Zimt schrieb:Mal andersrum gefragt:
Welche Informationen können wir denn dem Spektralscan mit Hausmitteln entnehmen?
Die Logik bringt zum Ausdruck, dass wir uns auf die Darstellungen der Hersteller und Anbieter verlassen müssen!

Ich kann ein Luxmeter (u.a.) sprich einen ans menschliche Sehen angepassten hochwertigen Belichtungsmesser zur Objekt- und Lichtmessung einsetzen also Lux bestimmen. Waren das bis zu 13.000 lx?

Aber wer hier mit willkürlichem Mass Effektivität, Lichtmengen, Verbräuche ohne Quelle um sich wirft... man kann sich ja viel schönreden...

Ich bleibe bei der Größenordnung halber Verbrauch! Dazu gilt es für Röhren Vorschaltgerät und Starter mit zu kalkulieren ;-)
Haltbarkeit hatten wir bisher ebenfalls nicht betrachtet.
Und offensichtlich bleibt man meist beim optischen Eindruck der eigenen Wahrnehmung die sehr trügen kann!

Zur Wiederholung LED-Licht zeichnet sich idR durch ein viel kontinuierlicheres Spektrum aus als Billig-Röhren 865.

Und leider gibt es kaum objektive Darstellungen ohne Beteiligung wirtschaftlicher Interessen im Web...
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