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Pelargonium cotyledonis

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Pelargonium cotyledonis Empty Pelargonium Cotyledonis verliert Blätter

Beitrag  Saundersii am Di 09 Apr 2019, 19:35

Hallo zusammen

Ich hoffe ich bin hier richtig, da die Pflanze ja nicht wirklich ein Kaktus oder eine Succulente ist, oder doch??
Jedenfalls habe ich sie von einem Kakteen-/ Sukkulentenhändler..

Sie verliert nach und nach alle Blätter, an was kann das liegen?
Steht unter einer Pflanzenleuchte, hat feuchtes aber nicht nasses Substrat. Schädlinge oder Pilze erkenne ich keine.

Grüsse
Dominik
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Pelargonium cotyledonis Empty Re: Pelargonium cotyledonis

Beitrag  Saundersii am Di 09 Apr 2019, 19:36

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Pelargonium cotyledonis Empty Re: Pelargonium cotyledonis

Beitrag  Shamrock am Di 09 Apr 2019, 22:17

Hi Dominik,

vorweg: Ich hab keine Ahnung und kann nur raten (die Triebe sind auf jeden Fall sukkulent, insofern bist du hier schon richtig). Da die Art auf der Insel St. Helena endemisch wächst, reicht ein Blick auf´s Klimadiagramm. Die Hauptregenzeit dort liegt im Winter und somit wird dein Pelargonium cotyledonis jetzt wahrscheinlich in die Ruhezeit übergehen und deshalb auch die Blätter abwerfen. Aber vielleicht meldet sich ja auch noch jemand mit persönlichen Kulturerfahrungen - oder du googelst mal eine Runde.

Gutes Gelingen!

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Pelargonium cotyledonis Empty Pelargonium cotyledonis

Beitrag  Morning Star am Di 29 Okt 2019, 22:10

Pelargonium cotyledonis

Pelargonium cotyledonis = Pelargonium mit Blättern wie Cotyledon [ Crassulaceae ]

Pflanze etwa 30 cm hoch mit kurzen, leicht verzweigten, sukkulenten Stengeln, die mit schuppiger Borke bedeckt und von bleibenden Nebenblättern rauh sind, sie werden im Alter bräunlich.
Blätter am Ende der Zweige gedrängt, in der trockenen Jahreszeit oft abfallend, Blüten weiß.
Diese Art ist endemisch auf der im südlichen Atlantik gelegenen Insel
St. Helena, wo sie auf steinigen Klippen wächst, die oft der salzigen Gischt ausgesetzt sind.
Leider ist sie, wie viele Arten der einheimischen Flora, an ihrem natürlichen Standort sehr selten geworden.Es sind wohl die wilden Ziegen,die für ihren Rückgang hauptsächlich verantwortlich sind.

Ein von einer Umweltschutzgruppe aus Kew durchgeführtes Programm
hält jedoch diesen Rückgang auf, so daß die Art nicht mehr als ernsthaft gefährdet gilt.
Sie wurde als Kuriosität unter dem Namen "Old Man live forever" - der alte Mann, der ewig lebt - kultiviert und hat ihre Beliebtheit nicht eingebüßt, seit sie 1765 von John Bush in Kew eingeführt wurde.

Da sie geographisch von ihren Verwandten in SA getrennt ist und sich den Bedingungen der isolierten Insel angepaßt hat,ist sie wirklich einzigartig und von allen anderen Pelargonien-Arten zu unterscheiden.

Wegen ihrer in der Gattung einzigartigen, fast radiären Blüte.

Deshalb steht auch in der Sektion Isopetalum [ Iso = gleich ] als einzige
diese Art.
P. cotyledonis kann in einem gut durchlässigen Substraz aus gleichen Teilen Sand und wenig Humus kultiviert werden, ist aber empfindlich gegen hohe Wassergaben, besonders im Winter.
Die Pflanze kann durch Stecklinge aus den jüngeren Trieben vermehrt
werden, man sollte sie aber besser aus Samen ziehen, da die Pflanze sehr langsam wächst.
Selbst ein einziger abgeschnittener Steckling könnte eine Pflanze so verstümmeln, daß sie ihre frühere Form erst nach Jahren wieder erreichen würde.

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Pelargonium cotyledonis Empty Re: Pelargonium cotyledonis

Beitrag  Morning Star am Di 29 Okt 2019, 22:15

Dieses ist ein Kupferstich von Robert Sweet / etwa 1820 aus seinem berühmten Werk 'Geraniaceae.

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Und dieses Bild zeigt die Pflanze, als sie bei mir ankam. Etwa geschätzt vor 15 - 20 Jahren.

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Beitrag  Morning Star am Do 31 Okt 2019, 14:15

Hallo Saundersii - Du fragst, warum Deine Pel. cotyledonis Blätter verliert und schreibst, dass sie feucht steht. Und dass macht mich stutzig.
Also 1. Die P. cotyledonis verlieren immer mal Blätter - sie werden braun und fallen dann ab. Das ist nicht weiter schlimm. Aber wenn die dicken Triebe dann auch weich werden, dann ist etwas falsch gelaufen. Ich kann also nur von meiner eigenen Pflanze berichten.
Das sind sukkulente Pelargonien. Ich halte sie aber nicht wie die sogenannten Winterwachser sondern gebe ihnen auch im Sommer immer mal wenig Wasser und Osmocote Dauerdünger , lasse sie auch mal 2 Wochen trocken stehen. Das ist ein Gleichgewicht, dass man schlecht beschreiben kann. Im Winter stehen sie kalt im Gewächshaus - auch mal bis + 3 bis + 4 ° C und werden sehr selten gegossen. Dann fangen sie dort zum Frühjahr hin an zu
blühen. Ich will das gerne das nächste Halbjahr dokumentieren, wenn gewünscht.
Als Schädlinge tauchen bei mir häufig Wollläuse auf, die ich mit Spirituslösung 1: 3 bekämpfe.
Ein aktuelles Bild stelle ich nachher ein , muss es erst fotografieren. VG.
Fotos von einmal hinten und 2 von vorne. Sieht man am Stecketikett.

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