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Was krabbelt da zwischen den Kakteen - schlecht, gut oder ohne Einfluß?

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Beitrag  Cristatahunter Do 25 Jun 2020, 11:49

larshermanns schrieb:Ich gebe Matthias hier vollkommen recht, das war absolut unnötig.

Gemeine Feuerwanze

Zitat:

Unter gärtnerischen Gesichtspunkten gelten Feuerwanzen als unschädlich, werden aber wegen ihres massenhaften Auftretens manchmal als sogenannte Lästlinge verfolgt.

Die Feuerwanze ist so gemein.
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Beitrag  Rainerg Do 25 Jun 2020, 13:54

Hallo an alle "besorgten Mitbürger",

Nachdem seit dem "Beitrag der Empörung" von Matthias (Shamrock) keine sachlich fundierten Beiträge
mehr eingegangen sind, muss ich mich doch nochmal kurz zu Wort melden:

Meine Äußerung: "...ich habe dann (ohne es aber sicher zu wissen) sofort diese Krabbler (siehe Bild) beschuldigt"
besagt lediglich, das ich angenommen habe, das diese Tierchen die Ursache sein könnten.
Diese Annahme kann man nur durch sachlich fundierte Aussagen und Antworten (wie z.B. vorher von Komtom)
aufklären.
"... und bin mit chemischen Mitteln gegen sie vorgegangen" heißt nicht, das ich jetzt diese Tierchen wild in meinem Garten
verfolgt und getötet habe. Ich habe vielmehr die zu schützenden Kakteen eingesprüht, damit zukünftige "Mitesser" davon abgehalten
werden, sich weiter hier schadhaft zu halten.

Werter Matthias,
"ohne dir zu Nahe treten zu wollen:" Ich hätte mir von einem "Fachmann" wie Dir, der in diesem Forum so viele Beiträge absetzt und
nahezu zu jedem Thema etwas zu sagen hat, gewünscht, hier eine fachlich fundierte Antwort ohne großartige emotionale Erregung
und Vorwürfe auf meine Fragen zu bekommen.
"Nichts für ungut, ist wirklich nicht persönlich gemeint" ... aber wenn ich Deine Antwort in Deinem verfassten Ton lese, weiß ich,
warum soziale Netzwerke gerechterweise auch so kritisch gesehen werden.

Übrigens: Mein Beitrag ist ursprünglich nur versehentlich im Kakteenfotobereich gelandet und schon längst richtig zugeordnet worden.
Dein freundlicher Kommentar hierzu also auch überflüssig.

Hallo Ada,
"gut gebrüllt, Ada! Ich war auch etwas geschockt, als ich das gelesen habe, von der guten Ada, einfach mal ... drauf. Muss doch nicht sein"
Zur Beruhigung: Es ist keine Feuerwanze durch meine Aktion gestorben: ich habe kein totes Exemplar im Kakteenhaus gefunden.

Soweit zur sachlichen Beantwortung von Fragen
Gruß
Rainer

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Beitrag  Shamrock Do 25 Jun 2020, 22:27

Ja, meine Reaktion war sehr emotional. Vielleicht zu emotional. Wahrscheinlich sogar. Man möge es mir bitte nachsehen!


Rainerg schrieb: "... und bin mit chemischen Mitteln gegen sie vorgegangen" heißt nicht, das ich jetzt diese Tierchen wild in meinem Garten
verfolgt und getötet habe. Ich habe vielmehr die zu schützenden Kakteen eingesprüht, damit zukünftige "Mitesser" davon abgehalten
werden, sich weiter hier schadhaft zu halten. ... Es ist keine Feuerwanze durch meine Aktion gestorben: ich habe kein totes Exemplar im Kakteenhaus gefunden.
Wenn man einen potentiellen Feind in seiner Sammlung bekämpft, muss man als allererstes wissen, wer überhaupt sein Feind ist! So manches Gift tötet nämlich nur die Nützlinge und damit vielleicht den Feind des Feindes, während sich der eigentliche Feind ins Fäustchen lacht...
Vielleicht ist keine Feuerwanze gestorben, sondern "nur" eine Biene, welche ihre biologische Aufgabe erfüllen wollte? Oder eine ganz seltene Solitärbiene, welche kurz vor dem Aussterben in Deutschland steht (sind ja nicht gerade wenig Insektenarten hierzulande, welche sich demnächst für immer von diesem Planeten verabschieden)? Aber keine Feuerwanze, zum Glück! Gut, ich versuche nicht emotional zu werden, sondern brav sachlich zu bleiben - aber das macht deinen Gifteinsatz in diesem Fall auch nicht besser.
Zugegeben ist natürlich die Solitärbiene schon sehr hypothetisch, aber an den Haaren herbeigezogen ist sie auch nicht (mal ganz abgesehen von unnötigen Resistenzen). In diesem Bereich sollten wir alle deutlich sensibler werden, sonst werden wir Menschen nämlich wirklich irgendwann recht einsam auf der Erde werden.
Stefans Feuersalamander gibt´s ja schließlich auch nicht mehr gar so häufig, wie noch vor einigen Jahren mal. Artenschutz heißt nicht nur, dass man keine Kakteen am Standort ausbuddelt.
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]


Rainerg schrieb:Übrigens: Mein Beitrag ist ursprünglich nur versehentlich im Kakteenfotobereich gelandet und schon längst richtig zugeordnet worden.
Dein freundlicher Kommentar hierzu also auch überflüssig.
Wenn es ein Versehen war, dann entschuldige ich mich auch für meinen Kommentar. Oft ist es nämlich so, dass irgendwelche Schädlings- oder Sonstwasanfrage einfach ganz oben bei den Kakteen gepostet werden, weil es halt der erste Thread im Forum ist. Pure Faulheit. Nur Verschieben sich diese Threads auch nicht von allein und wenn man einen halben Abend lange damit befasst ist Threads aufzuräumen, dann reagiert man auf sowas manchmal etwas dünnhäutig.

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Beitrag  Rainerg Fr 26 Jun 2020, 11:40

Hallo Matthias,

Danke für Deinen Beitrag von gestern abend - Ich habe mich gefreut, das die Emotionen sich wieder
gelegt haben und das Thema wieder weitgehend sachlich angegangen wird.
Es spricht für Dich, nach Deiner ersten Reaktion und meiner Antwort diese Zeilen zu schreiben!

Gerne nehme ich Deine Anregungen an und werde mich bemühen, zukünftigen "Fressorgien" an
meinen Kakteen eher biologisch zu begegnen.
Wie kann ich aber nun Schnecken (die wahren Übeltäter meines Ausgangsproblems) davon abhalten,
wieder mal "an diesem Tisch Platz zu nehmen"...?

Übrigens zum Thema Bienen: Mein kleines "Tephrohaus" (ca.120cm x 120cm), in dem meine Tephros stehen
und eben einige dieser Tephros besprüht wurden, ist nahezu komplett (großräumig) überdeckt mit einer festen Klarsicht-Haube
(vergleichbar einem Gewächshaus mit entsprechender Luftzirkulation).
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Ich sitze oft stundenlang daneben und habe die letzten 5 Jahre noch nie eine Biene, Hummel, Wespe oder sonstiges
fliegendes Teil wie z.B. einen Schmetterling in diesem doch weitgehend abgeschlossenen Bereich gesehen.
Daher glaube ich, das Bienen hier auch nicht in Mitleidenschaft gezogen wurden.
Die Schnecke wird wohl durch Belüftungszonen hier hinein gekommen sein.

Dir und allen Mitlesern ein schönes Wochenende
wünscht Rainer
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Beitrag  Krabbel Fr 26 Jun 2020, 12:55

Hallo Rainer,

ich habe auch so ein Schneckenproblem. Die Biester fressen alles weg, was möglich ist. Ich habe jetzt z.B. um mein Frühbeet einen Kupferstreifen geklebt (gibt es so zu kaufen). Seit dem ist Ruhe. Die Schnecken mögen nicht über den Streifen kriechen. Vielleicht kannst du so auch wenigstens kleinere Bereiche so sichern. Ich hätte nicht gedacht, dass es funktioniert.
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Beitrag  Shamrock Fr 26 Jun 2020, 12:59

Hallo Rainer,

ganz ehrlich: Freut mich auch! Very Happy

Ab und an kommt der Punkt, wo die chemische Keule das Mittel der Wahl ist. Aber dann gezielt und bei Handlungsbedarf - und natürlich auch nur, wenn man genau weiß, wen man damit an den Kragen will. Auch die biologische Schädlingsbekämpfung funktioniert nicht immer und überall. Das Beste ist jedoch stets ein biologisches Gleichgewicht zwischen Schädlingen und Nützlingen und das lässt sich mit chemischen Bekämpfungen schwer halten und gerät im Gewächshaus sowieso leichter mal durcheinander als draußen an der frischen Luft.

Bezüglich der Schneckenbekämpfung findest du hier einen Thread: https://www.kakteenforum.com/t27767-schnecken?highlight=Schnecken
Da aber Schnecken sowieso nur dann aktiv sind, wenn es auch feucht genug ist, macht das Handeln meist erst zu gegebener Zeit Sinn - und wenn es sowieso nur eine einmalige Attacke war (vielleicht sind die Schnecken sowieso längst im GWH jämmerlich vertrocknet?), besteht überhaupt kein Handlungsbedarf. Wink

In diesem Sinne: Liebe Grüße!

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Beitrag  larshermanns Fr 26 Jun 2020, 14:24

Guuude! Winken

Was ist denn aus dem altbewährten Hausmittel gegen Schnecken geworden?

Bier!

Hat doch früher auch funktioniert.
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Beitrag  jupp999 Fr 26 Jun 2020, 17:29

Bei Freibier kommen sie aus der ganzen Nachbarschaft - sagt "die Literatur".
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Beitrag  TobyasQ Fr 26 Jun 2020, 17:35

larshermanns schrieb:Was ist denn aus dem altbewährten Hausmittel gegen Schnecken geworden?

Bier!

Hat doch früher auch funktioniert.

Kommt darauf an wer die Schnecken loswerden will. Du oder Deine Nachbarn?

Schnecken haben einen guten Riecher und Bier zieht sie aus etlichen Metern Umkreis an. Wenn Du Dich also bei Deinen Nachbarn einschleimen ( llachen ) willst, nur zu.
Außerdem rafft es auch die nützlichen Tigerschnecken dahin.

Ich streue Schneckenkorn auf die Substratoberflächen der Kübel, Schalen und Töpfe meiner bedrohten Pflanzen.

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Viele Grüße
Thomas


Den wahren Wert eines Menschen und eines Edelsteines erkennt man erst, wenn man ihn aus der Fassung bringt.
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