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Aylostera espinosae - kompliziert zu pflegen?

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Aylostera espinosae - kompliziert zu pflegen?

Beitrag  Tarias am Di 01 Okt 2013, 21:50

Hallo,

vielleicht hat ja jemand hier Erfahrungen mit Aylostera espinosae und kann mir weiterhelfen:
Ich bin schon seit Jahren mehr oder weniger sporadisch auf der Suche nach einer Pflanze oder Saatgut von A. espinosae oder auch A. narvaecensis (die laut mancher Puplikationen identisch mit der espinosae ist).
In verschiedenen Kakteengärtnereien werden zwar oft beide Arten im Onlinekatalog geführt (teilweise sogar explizit als "vorrätig" gelistet), tatsächlich erhältlich ist aber keine der Pflanzen. In zwei Gärtnereien, bei denen ich explizit mehrfach angefragt habe sind die Pflanzen seit über fünf Jahren nicht erhältlich...
Auf meine Frage, warum denn nicht, habe ich jetzt zumindest in einer Gärtnerei die Antwort erhalten, die A. espinosae sei schwierig in der Pflege, und sie hätten deswegen zur Zeit nicht mal eine Mutterpflanze.

Nun habe ich hoffentlich bald über eine Quelle aus dem europäischen Ausland Saatgut von A. espinosae, und würde einfach gern in Erfahrung bringen:
Ist die Art wirklich so heikel?
Warum?
Hat sie Rübenwurzeln? Ist sie extrem empfindlich gegenüber wasweisich? Zugluft? Temperaturunterschiede? Anfälligkeit für Schädlinge?
Aylosteren sind ja eigentlich nur durch extremste Pflegefehler tot zu kriegen, und selbst dann kann man noch Berge von Stecklingen retten.
Was macht also genau diese Art angeblich so kompliziert?

Danke für eure Hinweise!
Bianca
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...Aylostera schwierig zu pflegen?

Beitrag  komtom am Di 01 Okt 2013, 22:38

Hallo Bianca,

ich kann mir auch nicht vorstellen wieso speziell diese Aylostera espinosae schwierig zu pflegen sein soll. Es gibt einfache Regeln welche man für Hochlandpflanzen aus Südamerika anwenden kann, das gilt nicht nur für Aylostera auch für ihre Verwandten z. B. Rebutia, Mediolobivia, Sulcorebutia, Lobivia usw. Viele dieser Pflanzen lassen sich im Freien mit Regenschutz besser kultivieren als im Gewächshaus. Der Grund ist, sie lieben die Sonne aber vertragen die Hitze nicht und auch Wasser zu diesem, dann falschen Zeitpunkt kann zum Verlust der Pflanze führen. Sicherlich es gibt auch bei Aylostera empfindlichere Formen so gelten manche Klone von A. heliosa als recht heikel. Meine Erfahrung ist einfach für die o. g. Kakteen ein heisses Gewächshaus wie es z. B. Thelocacteen, Echinocactus horizonthalonius, oder aber auch Discocacteen gefällt, passt diesen Pflanzen nicht, sie blühen nicht, kümmern dahin und sind irgendwann eingegangen.

Es wird sich einfach nicht lohnen diese Pflanzen für den Markt zu züchten, vielleicht auch weil es im Verhältniss Anspruch der Pflanzen zur Nachfrage nicht hinhaut. Probiere es einfach mit einer Aussaht für gewöhnlich hast du dann in wenigen Jahren blühfähige Pflanzen.

also bis bald und Grüße

komtom

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Re: Aylostera espinosae - kompliziert zu pflegen?

Beitrag  Tarias am Mi 02 Okt 2013, 21:28

Hallo komton,

danke für die Einschätzung.
So etwas in der Art hatte ich mir eigentlich auch gedacht, denn eine sooo zickige Aylostera wäre ja schon ein arger Ausreißer in der ansonsten (unter meinen Haltungsbedingungen) sehr wuchs- und blühfreudigen Gattung.
Ich werde mich wohl auf gut Glück an der Aussat versuchen, und in vier-fünf Jahren dann hoffentlich voller Stolz die üppige Blütenpracht vorzeigen Wink 
Oder euch haarklein darlegen, dass die espinosae tatsächlich eine zickige Kümmertante ist.
Schaun wir mal!
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Re: Aylostera espinosae - kompliziert zu pflegen?

Beitrag  abax am Mi 02 Okt 2013, 21:51

Hallo Tarias,
espinosae/ narvaecensis ist mir auch noch nicht als zickig aufgefallen, wächst wie alle anderen Rebutien auch. Ich muss mal nachsehen, ich glaube ich habe irgendwo noch Nachzuchten stehen, falls du Interesse hast, schick mir doch ne PN.
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Re: Aylostera espinosae - kompliziert zu pflegen?

Beitrag  Matches am Do 09 Jun 2016, 22:58

Heute überraschte mich Aylostera espinosae KK 1518 mit der ersten Blüte.
Die Pflanze ist 17 mm im Durchmesser und ich habe sie im letzten Juni geschenkt bekommen.
Ich hatte keine Ahnung was sich hinter diesem Namen verbingt. Nun bin ich absolut überrascht über die Schönheit.
Leider hatte das Töpfchen mal viel Wasser bekommen und ist darum auf der Oberfläche veralgt.
(Er steht im Frühbeet ganz in der ersten Reihe und da regnet es oft rein, wenn das Fenste etwas hochgestellt ist.)
Da aber das Substrat sehr grobkönnig ist, hatte es der Pflanze nicht geschadet.

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Freundliche Grüße
und herzlichen Dank an Manfred für diese feine Pflanze
Matthias aus Thüringen

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Re: Aylostera espinosae - kompliziert zu pflegen?

Beitrag  Msenilis am Fr 10 Jun 2016, 00:07

Hallo Bianca,
die ist natürlich überhaupt nicht zickig und zwei Jahre nach der Aussaat blüht sie auch.
Ich denke deshalb kann man dafür nicht richtig Geld machen.
Da wir offensichtlich einen sehr ähnlichen Geschmack haben, werde ich dir mal  in den nächsten Tagen ein Angebot per PN machen,
was ich sonst noch für deine Wünsche bieten könnte, damit sich das Porto lohnt.
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