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Astrophyten aussäen

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Re: Astrophyten aussäen

Beitrag  Sheosha am So 05 Nov 2017, 14:33

Ca. 5-10min pro Liter Substrat ist eine gute Faustregel. Falls das Substrat rein mineralisch bzw. sehr trocken ist noch ein kleines Gefäß mit Wasser dazureinstellen, damit kein Brand entsteht.
Mit Chinosol angestaut wird erst dann, wenn die Samen schon auf dem Substrat verteilt sind, also bleibt es im Substrat.
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Re: Astrophyten aussäen

Beitrag  sensei66 am So 05 Nov 2017, 16:33

Wie unterschiedlich doch die Vorgehensweisen sind... egal, so lange das Ergbnis stimmt.
Ich befeuchte das Substrat immer, bevor ich es in den Backofen stecke (Mikrowelle hab ich nicht), denn ein effektives Abtöten von Keimen oder Schimmelsporen kann nur durch heißen Wasserdampf erreicht werden. Das Substrat fülle ich nach dem Abkühlen in die Töpfe, staue an (Wasser, Chinosol, Dünger) und erst dann bringe ich die Samen auf.

ciao
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Re: Astrophyten aussäen

Beitrag  Flacki am So 05 Nov 2017, 17:46

Anstauen heißt richtig unter Wasser setzen?
Oder nur so viel, dass das Substrat gesättigt ist?

Vielen Dank für eure Tipps danke danke
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Re: Astrophyten aussäen

Beitrag  Thomas G. am So 05 Nov 2017, 17:58

Anstauen heisst in die Anzuchtschale Wasser geben und die Töpfe sich vollsaugen lassen. Smile
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Re: Astrophyten aussäen

Beitrag  Flacki am So 05 Nov 2017, 19:29

danke danke
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Re: Astrophyten aussäen

Beitrag  Dogma am Mo 06 Nov 2017, 10:37

Ich entscheide von Fall zu Fall, ob ich überhaupt das Substrat sterilisiere. Sei dir bewußt, dass du das konsequent durchziehen solltest, wenn du dich einmal fürs Sterilisieren entschieden hast, d.h. das Gefäß möglichst lange (> 6 Monate) verschlossen halten, bis die Pflanzen groß genug sind, dass sie einem Schimmel-, Algen--, Moosbefall trotzen können. Man muss sich bewußt sein, dass man durch das Sterilisieren (egal welche Methode) komplexere Verbindunngen im Substrat "aufbricht", wodurch generell auch Nährstoffe freigesetzt werden können (ein Nitrat-Peak in gedämpfter Erde ist ein bekanntes Phänomen). Etwaiger Befall durch unerwünschte Gäste kann sich also richtig heftig entwickeln, zumal auch keine anderen (Mikro)organismen als Gegenspieler bzw. Konkurrenten vorhanden sind.
Bei Astrophhyyten und anderen Arten, die schnell keimen und wachsen, verzichte ich daher inzwischen völlig auf das Sterilisieren. Bei anderen, vor allem den extremen "Langsamwachsern" wie Aztekium & Co. kommt man wiederum fast nicht drumherum.
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Re: Astrophyten aussäen

Beitrag  Flacki am Mo 06 Nov 2017, 15:10

Ooook...das gibt mir jetzt wieder zu denken.
Ist auch für mich als Laien verständlich erklärt. Wenn ich das Substrat nicht sterilisiere, wie kann ich denn dann was gegen Algen und Schimmel tun?
Sollte ich dann das Chinosol trotzdem aufbringen oder dann besser nicht?
Gibt es ein Substrat, welches ich bevorzugt für Astros verwenden sollte, wo es eventuell keine oder nicht so große Probleme mit Algen und Schimmel gibt?
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Re: Astrophyten aussäen

Beitrag  Dogma am Mo 06 Nov 2017, 15:25

Na ja, es führen halt viele Wege nach Rom... Ich mach es halt so (für  Astrophyten), dass ich ein rein mineralisches käufliches Substrat (Haage, Vulkatec...) durch ein 3 mm-Sieb  schicke, zumindest für die oberen 2 cm der Aussaatschale. Bei dem sehr lehmigen Haage-Substrat kann man  auch gerne einen Teil der sehr feinen Fraktion unter 1mm  verwerfen, das wird sonst immer Beton nach dem Austrocknen. Oder du mischt etwas Vermiculite unter. Andere nehmen reinen Bims, Katzenklo-Zeugs  etc... Für ein, zwei  Schälchen kannst du natürlich auch die  größeren Steinchen per Hand raussammeln. Chinosol hab ich noch nie verwendet, andere schwören drauf. Die Samen zu beizen könnte Sinn machen, die Schalen sind in der  Regel der Schimmel-Herd. Wasser anstauen, Samen drauf, leicht andrücken oder dünn Quarzsand  drauf, Schälchen abdecken (z.B.  Klarsichtfolie). Nach einer Woche oder zwei ist normalerweise alles gekeimt, nach weiteren 2 Wochen fange ich an stundenweise zu lüften bis ich nach einer weiteren Woche die Abdeckung gannz  weglasse. Ab jetzt darauf achten, dass zumindest die Bodenoberfläche regelmäßig austrocknet, bevor wieder angestaut wird. Es empfiehlt sich, mit einer spitzen Pinzette die Samenschalen aus der Schale zu sortieren. Zumindest für die  Astros läuft das bei mir  so problemlos, aber wie gesagt - viele Wege....
P.S.: Ein leichter grüner Überzug kommt dabei trotzdem mitunter vor, aber der schadet kaum.
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Re: Astrophyten aussäen

Beitrag  Thomas G. am Mo 06 Nov 2017, 15:36

Hallo Flacki,

Chinosol würde ich nur verwenden wenn es wirklich schimmeln sollte. Vorbeugend halte ich gar nichts davon und es gibt auch immer wieder Berichte, dass Chinosol (zumindest in höherer Konzentration) keimhemmend wirkt und das will ja bei der Aussaat keiner haben Smile Ich hattte heuer nach längerer Zeit wieder kleinere Probleme mit Schimmel, ich hatte die Samen schlecht gereinigt Wink , und da hat sich Saprol Pilzfrei auch sehr gut bewährt. Aber auch das würde ich nur im akuten Notfall einsetzen, normalerweise braucht man das bei mineralischem Substrat nicht. Bei mir waren heuer von ca 70 Töpfchen ganze 2 betroffen.

Viele Grüße

Thomas
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Re: Astrophyten aussäen

Beitrag  Dogma am Mo 06 Nov 2017, 15:56

Hier  mal so ein Beispiel, wo es auf die  beschriebene Weise grün wird in der Schale.. Man sieht deutlich, dass das Wasser beim Anstauen am Rand hochsteigt und die  Randbereiche feuchter und grüner sind. Durch das regelmäßige Austrocknen macht das den Pflanzen aber nix und  hält sich in Grenzen.

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