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Lophophora - Eure Erfahrungswerte bei Wiederbewurzelung von verjüngten oder gepfropften Lophophora

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Lophophora - Eure Erfahrungswerte bei Wiederbewurzelung von verjüngten oder gepfropften Lophophora

Beitrag  LU-TJ am Di 16 Okt 2018, 16:03

Aller guten Dinge sind 3; deshalb gleich noch eine Fragestellung von mir.

Heute möchte ich mal meine derzeitige Methodik der Wiederbewurzelung zur Diskussion u. in Frage stellen. Dies insbesondere im Hinblick auf das Neubewurzelungs-Ergebnis, wonach es mir bei ca. 10-20 % nicht gelingt, die Lophophoras wieder zur Bewurzelung zu bringen (und ich spreche hier von vitalen Pflanzen im Ausgangszustand).
Nach dem Schnitt einer Lophophora; sei es von einer Pfropfunterlage oder auch im Falle der Verjüngung oder vegetativen Vermehrung lasse ich diese zunächst 4 bis 8 Wochen im Gewächshaus gut abtrocknen (Schnitt im Zeitraum April bis August). Es versteht sich von selbst, dass im Falle der vorangegangenen Pfropfung sämtliche Pflanzenbestandteile der Pfropfunterlage entfernt wurden.
Manche Pflanzen zeigen bereits nach dieser Zeit kleine Wurzelspitzen – soweit wunderbar.
Der Großteil ist jedoch nach dieser Zeit noch völlig ohne Anzeichen von Bewurzelung.
Die Pflanzköpfe werden von mir nach dem genannten Zeitraum in ein „endgültiges, überwiegend mineralisches Substrat“ eingetopft, einmalig von oben mit Wasser besprüht u. danach wie meine bewurzelten Pflanzen behandelt.

Wie geschildert, gelingt es mir bei dieser Vorgehensweise ca. 80-90 % der Pflanzköpfe innerhalb eines Jahres zu bewurzeln.
Wie könnte ich diese Bewurzelungsmethode optimieren, um vielleicht auch die hartnäckigen Fälle zu neuem Leben zu erwecken ?
Vielleicht habt Ihr Tipps hinsichtlich Verwendung von Bewurzelungshormonen, Substrat, Wässerung, Temperatur, etc.
Würde mich über Euer hilfreiches Feedback sehr freuen.
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LU-TJ
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Re: Lophophora - Eure Erfahrungswerte bei Wiederbewurzelung von verjüngten oder gepfropften Lophophora

Beitrag  abax am Di 16 Okt 2018, 19:43

Hallo,
deine Bewurzelungsquote finde ich doch ziemlich gut. Ein bischen Schwund ist halt immer. Ich tunke die Schnittstellen immer in Holzkohlestaub zur Desinfektion und habe damit gute Erfahrungen gemacht.
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Re: Lophophora - Eure Erfahrungswerte bei Wiederbewurzelung von verjüngten oder gepfropften Lophophora

Beitrag  Cristatahunter am Di 16 Okt 2018, 20:55

Geht es dabei hauptsächlich um gepfropfte die du rückbewurzelst?
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Lophophora - Eure Erfahrungswerte bei Wiederbewurzelung von verjüngten oder gepfropften Lophophora

Beitrag  Spickerer am Sa 03 Nov 2018, 15:09

Hallo zusammen,
ich mache es genau wie "Abax" und die Quote finde ich auch nicht zu schlecht. Nach einigen Wochen ist die Schnittwunde genug getrocknet und ich gieße dann sogar kurz über die Pflanze um die Wurzelbildung anzuregen, lasse aber immer wieder abtrocknen. Zudem ist die obere Substratschicht bei mir für solche Dinge immer sehr durchlässig angelegt. So gelingt es meistens. Als ich vergangenes Jahr meine L. williamsii var. caespitosa auslichtete, hatte ich erfreulicherweise mal keine Verluste.

Habe dieses Jahr einen 2 cm großen Ableger von einer Mutterpflanze einer L. williamsii var. pluricostata abgeschnitten, weil der Scheitel vom Ableger vor fünf Jahren verletzt wurde und er seit dem nicht mehr weiter gewachsen ist, ja sogar zu schrumpfen begann. Alle anderen Ableger wuchsen kräftig weiter und sind schon viel größer, so ca. 4 cm. Ihn hatte ich schon abgeschrieben, aber dann habe ich ihn abgeschnitten, quasi als Experiment und wie zuvor beschrieben behandelt. Vor etwa vier Wochen sah ich dann, dass er an drei Stellen aufgeplatzt ist und seinerseits drei Ableger bildet. Er ist also erfolgreich bewurzelt und angewachsen, wird im Frühjahr hoffentlich gut loswachsen, und seinerseits eine eigene Gruppe begründen. Tot gesagte leben halt doch länger. Hier ein Bild von ihm.

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Gruß, Spickerer
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