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Das Einhängen großer Epiphyllum-Pflanzen in Bäumen

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Das Einhängen großer Epiphyllum-Pflanzen in Bäumen Empty Das Einhängen großer Epiphyllum-Pflanzen in Bäumen

Beitrag  wolfgang10 Sa 11 Mai 2019, 18:48

Abstractum
Pflanzen der Gattung Epiphyllum wachsen in der Natur in Astgabeln und Baumkronen, weshalb Epiphyllum-Hybriden bevorzugt im Halbschatten gepflegt werden sollten. Eine Methode zum Einhängen auch größerer Exemplare in einen Baum wird schrittweise beschrieben.

Abstract
In nature, plants of the genus Epiphyllum grow in crotches and treetops so that Epiphyllum hybrids should be preferentially maintained in a half shaded environment. A method for the storage of even larger specimens in a tree is described stepwise.

Material und Methoden
Blumentopf mit Bodenlöchern (Abb. 1 bis Abb. 4; Abb. 10) mit einem Durchmesser des obersten Randes, der etwas größer sein sollte als derjenige des Topfes, in dem sich die zu kultivierende Pflanze befindet (Abb. 9 und Abb. 11). Beispiel: Geli GmbH Alzenau, Durchmesser 24 cm, 2,59 Euro.
Durch ein Schraubgewinde schließbarer Karabinerhaken, rostfrei (Abb. 1, Abb. 6 bis Abb. acht). Beispiel: Pösamo Vauka, Monheimer Ketten- und Metallwarenindustrie, www. poesamo.com, Typ 225, Durchmesser 8 mm, laut Kassenzettel „Rapidglied“, 3,59 Euro.
Vielzweckseil weiß, 6 mm Durchmesser (alle Abbildungen), E.H.G. Lucas GmbH Lilienthal, 20 m für 6,99 Euro.
Spitzbohrer (Abb. 1), Rundfeile, scharfes Messer.
Gesamtkosten etwa 7,20 Euro.

Abbildung 1: die Unterseite des in dieser Beschreibung benutzten Topfes mit den zahlreichen und großen Löchern.
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Abbildung 2: Blick in das Innere des Topfes, das erste Seil wurde durch die beiden oberen Löcher (links bzw. rechts außerhalb des Fotos) eingeführt.
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Abbildung 3: hier sieht man deutlich den Verlauf des Seils durch insgesamt vier Löcher - eines links im oberen Randbereich des Topfes, in der Mitte die beiden einander gegenüberliegenden Löcher im Topfboden und rechts geht das Seil aus einem weiteren Loch im oberen Bereich wieder aus dem Topf heraus.
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Abbildung 4: Beide Seile sind durch die richtigen Löcher geführt.
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Abbildung 10: Blick auf die Unterseite eines mit der hier beschriebenen Methode aufgehängten Topfes.
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Vorgehensweise
Ausgehend von der Annahme, dass der Topf, in dem die Epiphyllum-Pflanze kultiviert wird, nicht im oberen Bereich angebohrt werden kann oder soll (Beschädigung der Pflanze, nicht zum Durchbohren geeignetes Material des Topfes, zu starke Beeinträchtigung des Originaltopfes), wird im vorliegenden Fall ein Blumentopf mit mehreren Löchern im Boden gekauft (Abb. 1 bis Abb. 4, Abb. 10), der nur geringfügig größer ist als der Originaltopf (Abb. 9 und Abb. 11).

Abbildung 9: der Originaltopf passt genau in den äußeren Topf, so dass er jederzeit aus der Vorrichtung wieder herausgenommen werden kann. Dieses Exemplar des Hybriden "Coral Dance" benötigt hoffentlich nur noch einen warmen Sommer 2019, um dann 2020 erstmals zu blühen.
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Abbildung 11: Nahaufnahme des Topfrandes; der äußere Rand des Originaltopfes liegt sauber auf dem oberen Rand des äußeren Topfes auf.
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Der verwendete Topf der Marke „Geli“ ist weich genug, dass er im oberen Randbereich problemlos mit einem scharfen Gegenstand durchstochen werden kann (Abb. 3 und Abb. 4, Abb. 11 und Abb. 13). Selbst über die Jahre gewachsene Exemplare führten durch ihr beträchtliches Gewicht zu keinem Ausfransen der Löcher.

Zwei einander gegenüberliegende Löcher im Topfboden werden ausgewählt (Abb. 2 bis Abb. 4) und direkt über ihnen wird im oberen Randbereich des Topfes ein Loch gestochen, das je nach der Dicke des Werkzeugs und des verwendeten Seiles mit einer Rundfeile oder einem scharfen Messer noch etwas erweitert werden muss (Abb. 3 und Abb. 4, Abb. 13).
Das Seil wird wie in den Abbildungen 2 bis 4 gezeigt durch die beiden Bohrungen und die beiden entsprechenden Löcher im Topfboden geführt. Die Länge des Seiles wird ausreichend lang bemessen (Abb. 3).
Mit einem zweiten gleich langen Seil wird gleich verfahren, so dass dieses senkrecht zum ersten Seil durch zwei weitere Löcher im oberen Randbereich des Topfes und die entsprechenden Löcher im Topfboden geführt wird (Abb. 4).
Die beiden Enden jedes Seiles werden miteinander verknotet (Abb. 5), wobei darauf zu achten ist, dass sich der Knoten nicht unter Zugbelastung öffnet. Vor allem bei glatten Kunststoffseilen ist Vorsicht geboten!

Abbildung 5: oben werden die Enden der Seile verknotet.
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Ein 20 bis 30 cm langes Stück des Seiles wird mit einem einfachen Knoten zu einer Schleife gebunden (Abb. 6). Deren Umfang hängt von der Dicke des Astes ab, an dem die Vorrichtung aufgehängt werden soll (Abb. 7 und Abb. acht).

Abbildung 6: mit einem einfachen Knoten wird eine Schleife gefertigt - Achtung: durch kräftiges Ziehen gewährleisten, dass der Knoten auch unter Zugbelastung hält!
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Abbildung 7: die Schleife wird so über den Ast gelegt (hier exemplarisch eine Teppichstange), dass der aufgeschraubte Karabinerhaken darin eingehängt werden kann.
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Abbildung 8: die beiden Seile der Konstruktion werden in den Karabinerhaken eingehängt, dieser wird dann zugeschraubt.
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Die Schleife wird wie in Abb. 7 und Abb. 8 gezeigt über den Ast gelegt, danach wird der aufgeschraubte Karabinerhaken eingehängt. Die Verwendung der Schleife führt durch die Kombination der Zugkräfte mit der rauhen Rinde dazu, dass die Konstruktion nicht am Ast hin- und herrutschen kann. Eine längere Schleife erlaubt es, die Schlinge noch breiter/flacher über den Ast zu legen und dadurch noch stärkere seitliche Zugkräfte zu erzeugen.
Der Originaltopf mit der zu kultivierenden Pflanze wird in den etwas größeren Topf eingesetzt (Abb. 11), wodurch die Seile an den Löchern im oberen Randbereich durch das Gewicht des Originaltopfes fixiert werden. Dadurch wird ein nachträgliches Verrutschen der Seile verhindert.
Die gesamte Konstruktion kann nun mit einer Hand an den Knoten der beiden oberen Enden der Seile hochgehoben werden, was das Einhängen der beiden Seile in den offenen Karabinerhaken mit der anderen Hand erleichtert. Abschließend wird der Karabinerhaken zugeschraubt (Abb. acht).

Variationsmöglichkeiten
Die Verwendung zweier Töpfe ist nicht erforderlich, wenn der Topf zum Beispiel in Verbindung mit einer Umtopfung der Pflanze von Beginn an mit den vier Löchern im oberen Randbereich versehen werden kann (Abb. 12).
Das Seil kann in einer beliebigen Farbe gewählt werden. Ein schwarzes oder dunkelbraunes Seil ist weit weniger auffällig.
Für kleinere Töpfe können wesentlich dünnere Kunststoffschnüre verwendet werden. Abb. 12 zeigt ein kleines Exemplar einer namenlosen Schlumbergera-Hybride aus dem Baumarkt in einem kleinen Kunststofftopf mit schwarzen Schnüren. Dieses Exemplar hatte die beiden kalten Nächte in der KW 19 im Mai 2019 mit Temperaturen ganz knapp über dem Gefrierpunkt übrigens schadlos überstanden! Die Aufnahme entstand am 11.05.2019.

Abbildung 12: weißblühende Baumarkt-Hybride von Schlumberga in einem kleineren Topf mit schwarzen Kunststoffschnüren.
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Wie in Abb. 12 ersichtlich ist es nicht zwingend erforderlich, die beiden Seile durch die Löcher im Topfboden zu führen. Es können auch direkt an den Löchern am oberen Topfrand Knoten zur Befestigung des Seiles/der Schnur verwendet werden. Es müsste genügen, ein Seil geeigneter Länge durch die Löcher im oberen Randbereich des Topfes zu führen und an jedem Ende des Seils einen Knoten zu machen, der nicht durch das Loch passt (Abb. 13).

Abbildung 13: An den Enden der beiden Seile werden Knoten angebracht, hierfür wird etwas weniger Seillänge benötigt als in den Abb. 1 bis Abb. 4 gezeigt.
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Durch die Länge der beiden Seile (unbedingt gleich lang, da sonst der Topf eine Neigung erhält) kann der Abstand Pflanze-Ast beliebig beeinflusst werden, dies gilt natürlich auch für den Umfang der um den Ast gelegten Schlaufe. Längere Seile erleichtern Pendelbewegungen der Konstruktion als Folge des Windes. Bislang konnte ich jedoch keine negativen Auswirkungen von Pendelbewegungen feststellen.
Der äußere Topf kann auch deutlich größer sein als der Originaltopf, so dass letzterer ganz im ersteren „verschwindet“. Jedoch wird es dann schwieriger, den inneren Topf aus dem äußeren Topf herauszunehmen. Im Fall der Abb. 11 ist das Herausnehmen des inneren Topfes problemlos möglich. Notfalls müsste an der Pflanze selbst gezogen werden, was zu einer Beschädigung derselben führen könnte.
Die Seile verlaufen bei der hier vorgestellten Methode von außen durch den Randbereich des äußeren Topfes nach innen, von dort nach unten zum nächstgelegenen Loch im Topfboden, durch dieses nach außen zum gegenüberliegenden Loch, durch dieses wieder nach innen, um dann am gegenüberliegenden Loch im oberen Randbereich wieder nach außen zu verlaufen (Abb. 3 und Abb. 4, Abb. 10 und Abb. 11). Natürlich können die Seile auch genau umgekehrt verlaufen, was das Einhängen kleinerer Ampelpflanzen an den Seilen im Außenbereich des Topfes ermöglicht, dafür aber die Optik der gesamten Vorrichtung verändert.

Aufgetretene Probleme
In einem Fall kam es durch den Wind zu so großen Pendel- und Drehbewegungen, dass Blätter der Pflanze an einem anderen Ast anschlugen und durch dessen rauhe Rinde (Mirabelle) beschädigt wurden. Dies führte zu keinen größeren Problemen, lediglich zu einer Vernarbung.
Die Pflanzen können ihrer natürlichen Veranlagung entsprechend frei nach unten wachsen, so dass die Gefahr besteht, dass sie den Boden berühren – Schneckenfraß! Deshalb die Pflanzen mit genügend Abstand zum Boden aufhängen beziehungsweise im Lauf des Sommers die Länge der Seile oder den Umfang der Schlaufe verringern.
In einem Fall wurde Schneckenfraß beobachtet, obwohl die Blätter der Pflanze ausreichend vom Boden entfernt waren. Die daraufhin nach der Dämmerung im Topf entdeckte Schnecke muss über den Baumstamm und den Ast und dann über eines der Seile in den Topf gelangt sein. Nach der Entfernung der Schnecke war dieses Problem behoben. Es ist also ratsam, die Pflanzen regelmäßig auf Schneckenfraß zu untersuchen und nötigenfalls die Schnecke(n) umgehend zu entfernen.

Gießen und Düngen
Sofern der innere Topf das Abfließen des Gieß- und Regenwassers erlaubt, wird dieses auch durch die Löcher des äußeren Topfes abfließen können (Abb. 1 bis Abb. 4, Abb. 10). Meine praktischen Erfahrungen in den Sommern der Jahre 2016 bis 2018 erbrachten keine Hinweise darauf, dass selbst starke und lang anhaltende Regenfälle zu einer Schädigung der Pflanzen führen. Während meines Aufenthaltens im Hotel „Sumatra“ in Londrina (Bundesstaat Paraná, Südbrasilien) (23°19'10.5"S 51°09'27.0"W) im Oktober 2017 stellte ich fest, dass viele Bäume der umliegenden Straßen dicht mit Epiphyllum besetzt waren. Eine Nachfrage beim Hotelpersonal ergab, dass es zu bestimmten Jahreszeiten zu sehr starken und lang anhaltenden Niederschlägen kommen kann. Ich halte es bei der hier beschriebenen Methode wegen der zahlreichen und großen Löcher des Topfes für ausgeschlossen, dass die Epiphyllum durch zu reichliches Gießen oder durch länger anhaltenden Regen Schaden nehmen können.
Düngergaben sollten dem Erfahrungsschatz des Pflegers entsprechend verabreicht werden.
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Beitrag  Echinopsis Sa 11 Mai 2019, 21:01

Super Bericht, danke für Deine Arbeit!

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Beitrag  Robtop Sa 11 Mai 2019, 21:50

Hallo
Manchmal kanns so einfach sein. Man muss nur darauf kommen . *ausgezeichnet* . :Danke:
Der Robert
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Beitrag  Dennis. R So 12 Mai 2019, 07:54

Danke für diese tolle Anleitung :Danke:

Gruß Dennis
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Beitrag  Shamrock Mo 13 Mai 2019, 09:26

Hallo Wolfgang,

herzlichen Dank für deine ausführliche Beschreibung. Die Zeit für solch langen Beiträge nehmen sich ja leider recht wenige. Umsomehr weiß ich dies zu schätzen! Danke!
Und wie man an den Rückmeldungen sieht, wird sowas ja auch gelesen. Wenn das mal keine Motivation für andere, ausführliche Beiträge ist... Wink

Beste Grüße - Shamrock (aka Matthias)

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Beitrag  Lina5 Mo 13 Mai 2019, 09:29

vielen Dank für den schönen Bericht...
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Beitrag  shirina Mo 13 Mai 2019, 21:38

hallo Wolfgang,
Du hast mir Einiges an Stecklingen zukommen lassen,
jetzt habe ich Deinen Beitrag sorgfältig durchgelesen und habe nur ein kleines Problem , was den Standort betrifft.
" Halbschatten hm.."
mit dem Eintopfen werde ich mich nach Deinen Ratschlägen richten , aber ich wollte sie eigentlich hängend , im Freien aber unter
einem Plexiglas anbringen.
Das wird wohl nicht ganz so richtig sein.
lg.sofie
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Das Einhängen großer Epiphyllum-Pflanzen in Bäumen Empty Nachtrag Anfang April 2021

Beitrag  wolfgang10 So 04 Apr 2021, 10:48

Den Sommer 2019 verbrachte die hier abgebildete Pflanze wie gewohnt im Apfelbaum und sie wuchs prächtig weiter. Im April 2020 hatte sie acht Blüten hervorgebracht. Hier sieht man die bezaubernde Wirkung der mehrfarbigen Blüten (Aufnahmedatum 11. April 2020):
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Hier eine einzelne Blüte frontal fotografiert (Aufnahmedatum 11. April 2020):
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Im Sommer 2020 konnte die Pflanze noch einmal kräftig zulegen, so dass sie am 04. April 2021 auf insgesamt 19 Blüten hoffen lässt. Sie hat mittlerweile acht kleine Blütenknospen abgeworfen, aber das scheint eher die Normalität zu sein als ein Grund zur Sorge.
Diese kleine Knospe wurde am 04. April 2021 aufgenommen:
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Hier eine Knospe, aufgenommen am selben Tag, die wohl bald aufgehen wird:
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Das Einhängen großer Epiphyllum-Pflanzen in Bäumen Empty Re: Das Einhängen großer Epiphyllum-Pflanzen in Bäumen

Beitrag  shirina So 04 Apr 2021, 11:17

hallo Wolfgang, 
schön das Du wieder einen Beitrag  beisteuerst ,  herrlich diese Blüte. 

von den 14 Ablegern von Dir  sind Alle in gutem Zustand und entwickeln sich hervorragend. 
Alle haben einen schönen Platz und ich sehe jetzt schon die Knospen .

Da sie ja das ganze Jahr im Freien sind wird es wohl noch dauern , 
leider habe ich die Schilder verbummelt und muss jetzt wieder neu  anhand der Blüten bestimmen wenn möglich. 

Meine sind vom Blatt her ein bisschen gelb, habe jetzt das erste Mal gedüngt. Ob es ein Mangel ist , weiß ich nicht.

lg. sofie
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Das Einhängen großer Epiphyllum-Pflanzen in Bäumen Empty Re: Das Einhängen großer Epiphyllum-Pflanzen in Bäumen

Beitrag  Gymnocalycium So 04 Apr 2021, 11:40

hallo
hatte bei dem leider inzwischen verstorbenen Herrn Andrae gesehen, daß er einige Epiphyllumampeln in seinen Nußbaum hängte und dabei tolle Blütenerfolge hatte
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