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Wann Ableger abtrennen?

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Re: Wann Ableger abtrennen?

Beitrag  Gast am Mo 07 März 2011, 15:42

ferox schrieb:Hi Bert
Ich benutze den Sand auch immer wieder Embarassed
Schau doch mal mit der Suchfunktion nach 'Vogelsand' - da findest Du sehr viel (auch im Haageforum) .


Hallo Uschi,

wenn man den Sand immer wieder benutzen will, mache ich es mir noch Einfacher. Da dieser ja zwar durch den Anteil (Anis) <nicht flüchtig nur verfliegt der Anfängliche starke Geruch, eigentlich immer Antiseptisch ist, so kommt meiner aber trotztdem nach jeder 3 Anwendung für 30 Minuten in die Mirkowelle fertig!
Somit sind auch nur eventuell vorhandene Keime dan hinüber...

>Sonst geht die ganze Bewurzelung noch ein wenig schneller wenn die (Schale bzw. Töpfe ) auf einer Heizmatte stehen mit einem warmen Fuß geht es ein wenig schneller.<

Und auch wenn der Vogelsand Antiseptich ist bzw. wirkt, so sollte man die Steckling niemals gleich angießen, denn der Wundverschluss erfolgt auch hier erst über 4-7 Tage, nach dem Schnitt. Was natürlich auch von den Schnittstellen bzw. iher Größe anhänigig ist.
Dannach ist ein Übersprühen aber Überhaupt kein Problem mehr, auch wenn Er danach einmal nasser wird, so scheint es die Stecklinge danach nicht mehr zu stören.

Gruß Olaf
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Re: Wann Ableger abtrennen?

Beitrag  Arzberger am Mo 07 März 2011, 16:24

Hallo Zusammen,

ich möchte hier mal kurz über meine Erfahrungen mit der Stecklingsbewurzelung berichten.

Nachdem ich jahrelang immer einfach die Stecklinge zum Abtrocknen in leere Töpfe gestellt hatte und dann eigentlich
in den meisten Fällen die Wurzelspitzen von alleine erschienen sind, habe ich seit einiger Zeit und durch Anregung in diesem
Forum auch einmal die "Vogelsandmethode" probiert. Die Erfolge sind dabei in etwa gleich, wie bei der vorherigen Methode,
nur dass es meist bei den leicht zu bewurzelnden Arten (Unterlagen) etwas schneller geht. Die gleichen Ergebnisse habe ich
aber auch mit Ziegelgrus, Basaltspiltt und Lecaton (gebrannte Tonkügelchen), sodass ich zu der Überzeugung gekommen
bin, dass das Ergebnis in erster Linie von dem Zustand des Stecklings selbst abhängt, d.h. dieser im Optimalfall beim Schnitt
schön im Wachstum und prall gefüllt sein sollte. Bei Ausfällen waren die Stecklinge meist etwas geschrumpft, wobei sie sich
dann auch auf Vogelsand nicht mehr bewurzeln liessen.
In solchen Fällen wende ich dann eine andere Methode an, um das Teil noch zu retten:
Von der verheilten Schnittstelle (Kallus) schneide ich eine dünne Scheibe ab und lege den Steckling für einige Stunden in
lauwarmes (vorher abgekochtes) Wasser. So nimmt das Teil wieder etwas Flüssigkeit auf und kann gepfropft werden. Natürlich
darf es nicht schon total eingetrocknet sein, dann ist es zu spät...

Viele Grüsse
Alex
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Re: Wann Ableger abtrennen?

Beitrag  Dropselmops am Fr 01 Sep 2017, 17:11

Hallo Ihr Lieben,

habe heute von meinem Kollegen ein Gymnocalycium horstii geschenkt bekommen jubelnn
Die Mutterpflanze mißt so ca. 9-10 cm im Durchmesser und sie trägt ein Kindel unterm Herzen mit etwa 1.8 cm Durchmesser. Wäre jetzt noch eine gute Zeit, das Kindel abzutrennen oder soll es noch etwas wachsen? Oder soll ich nur der Jahreszeit zuliebe besser bis nächstes Frühjahr warten?

Danke Euch im Voraus
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Re: Wann Ableger abtrennen?

Beitrag  Shamrock am Fr 01 Sep 2017, 17:19

Hi Nicole,

jetzt ist Familie Gymnocalycium doch noch voll im Trieb - somit beste Zeit zum Kindel bewurzeln. Wobei mit etwas Glück der Nachwuchs schon Wurzeln hat.
Warum lässt du die Familie nicht einfach beisammen? So Gruppen sehen doch sicher auch nicht schlechter aus als Solitärpflanzen.

Viele Grüße - Shamrock (aka Matthias)

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Re: Wann Ableger abtrennen?

Beitrag  Dropselmops am Fr 01 Sep 2017, 19:27

Hi Matthias,

prinzipiell hab ich gar nichts gegen Gruppen.
Hier mal ein Bild:
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Ich denke mal das ist ein Horstii oder? Und er muß sowieso mal in einen größeren Topf, oder? Bei der Gelegnheit hätte ich das Kindel abgetrennt, weil das sieht so aus, als hätte es Schwierigkeiten Very Happy
Aber wenn Du denkst, das muß nicht, dann lass ich das auch ... Very Happy
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Re: Wann Ableger abtrennen?

Beitrag  Shamrock am Fr 01 Sep 2017, 22:06

Jo, sollte ein G. horstii sein.
Größerer Topf nicht unbedingt, aber vernünftiges Substrat.
Schwierigkeiten hat das Kindel nur mit seiner Nähe zum Topfrand, aber dann lass doch einfach den Umtopfgott entscheiden: Hängt das Kindel beim Umtopfen fest an seiner Mama, dann will es auch da bleiben - hat es aber schon eigene Wurzeln und löst sich ganz einfach, dann wird´s Zeit für eine eigene Wohnung. Ich tippe mal auf Letzteres. Wink

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Re: Wann Ableger abtrennen?

Beitrag  Thorsten T. am Sa 02 Sep 2017, 10:00

Arzberger schrieb:Hallo Zusammen,

ich möchte hier mal kurz über meine Erfahrungen mit der Stecklingsbewurzelung berichten.
[...]
In solchen Fällen wende ich dann eine andere Methode an, um das Teil noch zu retten:
Von der verheilten Schnittstelle (Kallus) schneide ich eine dünne Scheibe ab und lege den Steckling für einige Stunden in
lauwarmes (vorher abgekochtes) Wasser. So nimmt das Teil wieder etwas Flüssigkeit auf und kann gepfropft werden. Natürlich
darf es nicht schon total eingetrocknet sein, dann ist es zu spät...

Viele Grüsse
Alex

Hallo Alex,
das ist eine mir unbekannte Methode. Was heißt denn "dünne Scheibe"? 2mm oder 2 cm?

So, wie ich mir das vorstelle, landet die Scheibe dann aber "kopfüber" auf der Pfropfunterlage, oder?

Viele Grüße
Thorsten
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