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Opuntien

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Re: Opuntien

Beitrag  tephrofan am Mo 14 Nov 2016, 15:17

hab ja auch so gut wie alle nicht winterharten Scheibenformen entsorgt oder hergegeben- aber wie ich schon gesagt hatte, gibt es da im frostharten Bereich keine solche Hammergeilen Teile wie die erwähnten- und wenn ich so Deine Matte anschau- gut, für jemand der noch nie einen Kaktus bei uns im Freien gesehen hat sicher ein Hingugger- für mich allerdings spielen da mehrere Faktoren eine Rolle, wenn keine schöne Blütenfarbe (wie bei Dir, ich hasse gelb), dann ein ausgefallener Körper (große Triebe wie meine engelmannii "Alois Smrczek", oder bizarre Dornen wie viele erinaceas´) vorhanden ist. Und ich hab da richtig schöne Alternativen in allen möglichen Farben-

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O.engelmannii "Alois Smrczek" in der Triebgröße so ziemlich das größte was ich kenne, bis ca. 40cm, blüht reichlich und setzt selber große, birnenförmige Früchte an, die den ganzen Winter über erhalten bleiben. Absolut winterhart auch ohne Regenschutz. Steht seit ca. 30 Jahren ungeschützt hier im Alpenvorland, Temperaturen bis -30°C wurden schadlos überstanden, schrumpft auch nicht im Winter

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Re: Opuntien

Beitrag  Wüstenwolli am Mo 14 Nov 2016, 17:32

Das ist eine interessante , harte Art, Michi!
Wundersam, dass sie nicht dehydriert !

Ja, schade,  dass die  winterharten nicht größer werden-
so als Aussenhecke ums Grundstück würden sie sich gut  machen -
könnte ich mir  so vorstellen:

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Doch diese ist auch ein " Weichei"

Durch unseren Kirschlorbeer hat sich nachts im Sommer ein Spätheimkehrer in den  Garten  " gequetscht"  
und auf der Wiesenmitte ein gewaltiges "Kunstwerk" abgelegt, dass am  Folgetag nur von Fliegen näher  liebevoll angeschaut  wurde.   pig
Das wäre bei  einer  solchen  Hecke kaum möglich....

LG Wolli
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Re: Opuntien

Beitrag  biker4870 am Mo 14 Nov 2016, 17:40

Habe mir aus unserem diesjährigen Teneriffa Urlaub auch Samen von sowas großwüchsigem mitgenommen - auch die Früchte so groß wie Kiwis:
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Obwohl - so groß wie Autos muß meine Pflanze nun auch nicht werden  Rolling Eyes   :
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Irgendwie hatte die Pflanze auch etwas dagegen dass ich mir eine Frucht pflücke  Laughing  :
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Und dann gab´s noch so eine fies-stachelige Variante ...
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... mit knall-lila-farbigen Fruchtfleisch:
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@ Shamrock : Falls Du mal an Deinem Kasten die Schere ansetzt  - ich würde gerne den ´Heckenschnitt´ nehmen!
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Re: Opuntien

Beitrag  Shamrock am Mo 14 Nov 2016, 20:09

tephrofan schrieb:wenn ich so Deine Matte anschau- gut, für jemand der noch nie einen Kaktus bei uns im Freien gesehen hat sicher ein Hingugger- für mich allerdings spielen da mehrere Faktoren eine Rolle, wenn keine schöne Blütenfarbe (wie bei Dir, ich hasse gelb)
Klar, eine Augenweide ist diese Matte sicher nicht - aber so ohne sind diese gelben Blüten doch gar nicht. Gut, schöner sind natürlich die mit grüner Narbe:
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Knallorange ist da zwar nicht mit im Angebot, aber ein paar Ohren mit schicken, roten Blüten sind da auch zu finden:
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Und so grantig wie Thomas´ Variante haben sie mich auch noch nie angeguckt. Meine sind da eher etwas herziger und haben offenbar auch ein Herz für ihren Pflegeverantwortlichen:
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Nur wenn sie Hunger haben, dann fangen sie sich mal eine Maus...
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...oder jagen mal ein paar Hühner:
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Beim Hochschleppen des Kastens ist da so einiges abgefallen. Allerdings liegt da mittlerweile alles in der Biotonne unter einem Haufen feuchten Gammellaub. Aber wenn du mich nächsten Herbst nochmals erinnerst, dann geht da sicher was! Bis dahin hat in dem Kasten dann hoffentlich auch mal was (von den blühmotivierten Pterocacteen mal abgesehen) geblüht.

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Re: Opuntien

Beitrag  Shamrock am Mi 23 Nov 2016, 12:09

Es liegt in der Natur der Sache, dass es in so einer Sammlung auch Sachen gibt, welche man weniger gerne macht...:
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Eine Stunde hat mir der Spaß gekostet:
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Und mal von den obligatorischen Glochiden in den Fingern (trotz höchster Vorsichtsmaßnahmen) abgesehen, wird mich mein Rücken sicher auch noch eine Weile an die Aktion erinnern.
Lässt man die fiesen Früchtchen aber dran, dann gammeln sie im Winter und mit ihnen auch gerne gleich das ganze Ohr.

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Re: Opuntien

Beitrag  Dietmar am Mi 23 Nov 2016, 12:44

Shamrock schrieb:
Lässt man die fiesen Früchtchen aber dran, dann gammeln sie im Winter und mit ihnen auch gerne gleich das ganze Ohr.

So ist es! Schade ist nur, dass auf diese Weise jedes Jahr eine Unmenge von Früchten ungenutzt auf dem Kompost landen. Mein Frau hat sie deshalb mal versuchsweise eingekocht, aber offensichtlich sind unsere Geschmacksknospen anders sozialisiert worden. Hat jemand eine Idee, was man mit den Früchten anstellen kann?

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Gruß

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Re: Opuntien

Beitrag  Shamrock am Mi 23 Nov 2016, 12:57

Essen? Einkochen? Wenn sie mir jemand "entglochided", dann könnte man direkt mal über einen Test nachdenken. Aber bisher sind sie stets direkt in die Biotonne gewandert. Wobei ich sie dieses Jahr brav in einem Eimer gesammelt hab, um sie in Verbindung mit einer kleinen Radtour mit den Nachwuchs zu einer alten, aufgegebenen Eisenbahnstrecke zu bringen. Schließlich muss man sich zu dieser Jahreszeit stets neue, kreative Ideen ausdenken, um Kinder mal an die frische Luft zu bekommen.
Natürlich alles im Dienste der Wissenschaft! Sind Opuntiensamen wirklich so schwierig zum Keimen zu bringen und hiflt es, wenn die heimische Tierwelt den Samen vorher im Magen beizt?
Falls wir damit dann einen invasiven Neophyten in Franken etablieren sollten, dann werdet ihr schon sicher nichts verraten...

Abgesehen davon sehen deine Früchte aber auch deutlich leckerer aus...

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Re: Opuntien

Beitrag  ClimberWÜ am Mi 23 Nov 2016, 13:19

Shamrock schrieb:Natürlich alles im Dienste der Wissenschaft! Sind Opuntiensamen wirklich so schwierig zum Keimen zu bringen und hiflt es, wenn die heimische Tierwelt den Samen vorher im Magen beizt?
Falls wir damit dann einen invasiven Neophyten in Franken etablieren sollten, dann werdet ihr schon sicher nichts verraten...

Abgesehen davon sehen deine Früchte aber auch deutlich leckerer aus...
Also von einer Testaussaat meiner fränkischen winterharten Opuntien (polyacantha und phaeacantha) keimten mit einem Versuch 50%. Wobei die Früchte erst Januar/Februar geerntet wurden, nach einigen Frösten...

Besonders schön in der Farbe finde ich die (rot)orangen Blüten der O. aciculata!
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Re: Opuntien

Beitrag  Dietmar am Mi 23 Nov 2016, 15:58

Shamrock schrieb:Essen? Einkochen? Wenn sie mir jemand "entglochided", dann könnte man direkt mal über einen Test nachdenken. Aber bisher sind sie stets direkt in die Biotonne gewandert.

Nach der Verarbeitung sind keine Glochiden mehr vorhanden. Das sieht dann so aus:

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Die Farbe war anfangs rot, ist aber nach 5 Jahren verblasst. Unten hat sich das Fruchtfleisch abgesetzt. Versuche zur Geschmacksverbesserung mit Zitrone und Wodka blieben erfolglos.

Opuntien keimen zuverlässig auf dem Kompost und in den Beeten vor allem zwischen dem Kohlrabi und dem Salat. Ich habe schon oft überlegt, wo man sie noch ansiedeln könnte. Leider wird jeder noch so kleine Landstrich in irgendeiner Form vom Menschen bewirtschaftet. Selbst der Straßenrand wird irgendwann gemäht. Eine stillgelegte Eisenbahnstrecke ist da eine gute Sache. Laß mal irgendwann sehen, wie das Experiment ausgeht.

Gruß

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Re: Opuntien

Beitrag  janci am Mi 23 Nov 2016, 17:03

Shamrock schrieb:Man sagt mir noch "Lass bloß die Finger von Opuntien! Diese Glochiden und das Zeug wuchert auch noch und frisst Platz ohne Ende!". - Nein meinte ich, schließlich gibt´s ja auch kleinbleibendes, opuntiodes Zeugs. Damit hab ich mir letztes Jahr dann einen schönen Kasten gebastelt. Da drin können sie sich die nächsten Jahre erstmal austoben und für die teils riesen Wurzeln bleibt auch genug Platz.
Klar, das Zeug bleibt schon klein - aber Wuchern tut es natürlich dennoch auch ohne Ende...!
Juli 2015:
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Gestern:
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Das hübsche Puna subterranea-Polster da drin hat sich ja auch prima gemacht - aber ohne Höhenwachstum hat es da drin wohl irgendwie etwas Pech.  Suspect
Merke für 2017: Diesen Kasten bloß nicht mehr Gießen und schon gar nicht Düngen!
Hallo Shamrock,Kakteen sind schön Fortschritt Very Happy ,Wie viele sind resistent gegen Winter?
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