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Lobivia "Stern von Lorsch"

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Lobivia "Stern von Lorsch" - Seite 3 Empty Re: Lobivia "Stern von Lorsch"

Beitrag  Shamrock am Fr 17 Jul 2020, 22:08

Der traurige Überrest meines sternhagelvollen Schorsch:
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Früher hatte er alljährlich verlässliche Blütenteppiche hingelegt:
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Aber dann wollten Gott und die Welt Ableger, bis nur vier Köpfchen übrig blieben und die fanden das viele Köpfen offenbar gar nicht witzig. Letztes Jahr dachte ich schon, die sterben vor sich hin und dieses Jahr hat man dann deutlich sehen können, wie so langsam wieder Leben in die verbliebenen Köpfe zurückkehrt. Naja, in 10 Jahren wird´s wieder Blütenteppiche geben, bis dahin weigere ich mich noch einen Kopf abzugeben. Hab ich mir zumindest fest vorgenommen.

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Beitrag  OPUNTIO am Fr 14 Aug 2020, 11:44

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Wenn es nur die Blütenfarbe ist, das muss dieser Stern einer von Lorsch sein.
Auf Laussers Schildchen steht allerdings der Kollege von Hemsbach.

Gruß Stefan
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Beitrag  Andreas75 am Fr 14 Aug 2020, 15:18

Wenn man eine solche spontane Mutation generativ vermehren will, wird das in der F1 höchstens was, wenn die Mutante sich dominant vererbt. In der Regel ist sowas aber rezessiv, das heißt, man müsste Saatgeschwister untereinander oder mit dem mutierten Elternteil (rück)kreuzen.
Und hätte dann bei der Variante mit dem Elternteil und einem rezessiven Erbgang bis zu 75 % Nachkommen, die wieder das erwünschte Merkmal zeigen, oder bei Geschwistern immerhin um 25 % mit dem gewünschten Merkmal. Könnte aber auch co- dominant sein, und so in der F1 bereits ungefähr hälftig normale und schmalblättrige Nachkommen geben.

Nimmt man zwei wie die beiden Sterne hier, kann das bereits in der F1 100 % entsprechende Nachzucht geben, vllt. aber auch gar keine. In so einem Fall läge die Mutation dann auf verschiedenen Genen, so dass sich da bei einer Kreuzung die Gene für schmale Blütenblätter nicht treffen können, dass geht nur, wenn die Mutationen jeweils auf dem selben Gen sind. Aber auch hier wäre die F2 aus den normalblütigen Geschwistern die Lösung, weil sich dann beide an verschiedener Stelle mutierten Gene jeweils wieder treffen können. So dass man in der Nachzucht dann beide Mutanten wieder rein hätte.

Viele Züchter geben ein Projekt auf, wenn es nicht gleich in der F1 gute Resultate gibt, obwohl wir alle in Bio auch Genetik hatten und demzufolge wissen, dass für die F1 aus reinerbigen Eltern die Uniformitätsregel gilt, sprich alle Nachkommen gleichen sich. So dass man wie der alte Bruder Gregor seinerzeit dann eben eine F2 daraus ziehen muss, um die gewünschten Merkmale wieder, und auch neu kombiniert zu sehen. Sollten die F1- Sämlinge aus welchem Stern auch immer also normalblütig sein, diese wieder miteinander oder mit dem passenden Elternteil zusammen tun, dann werden auch wieder gewünschte Sämlinge fallen- dauert halt etwas Smile.
Der Stern von Hemsbach ist aus genau einer solchen Kreuzung zweier F1- Geschwister gefallen, die aus Stern von Lorsch und L. densispina var. rebutioides gemacht wurde. Und so könnte man inzwischen eigentlich schon quasi jede Lobivienfarbe als Stern kreiert haben. Wenn vermutlich die einfache F1 nicht so oft enttäuscht hätte.
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Beitrag  Shamrock am Fr 14 Aug 2020, 22:44

OPUNTIO schrieb: Auf Laussers Schildchen steht allerdings der Kollege von Hemsbach.
Hat der Alfons Sterne gesehen? Ich würde auch mal sagen, dass ist der Schorsch aus Lorsch.

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Beitrag  Cristatahunter am Sa 15 Aug 2020, 05:50

Andreas75 schrieb:Wenn man eine solche spontane Mutation generativ vermehren will, wird das in der F1 höchstens was, wenn die Mutante sich dominant vererbt. In der Regel ist sowas aber rezessiv, das heißt, man müsste Saatgeschwister untereinander oder mit dem mutierten Elternteil (rück)kreuzen.
Und hätte dann bei der Variante mit dem Elternteil und einem rezessiven Erbgang bis zu 75 % Nachkommen, die wieder das erwünschte Merkmal zeigen, oder bei Geschwistern immerhin um 25 % mit dem gewünschten Merkmal. Könnte aber auch co- dominant sein, und so in der F1 bereits ungefähr hälftig normale und schmalblättrige Nachkommen geben.

Nimmt man zwei wie die beiden Sterne hier, kann das bereits in der F1 100 % entsprechende Nachzucht geben, vllt. aber auch gar keine. In so einem Fall läge die Mutation dann auf verschiedenen Genen, so dass sich da bei einer Kreuzung die Gene für schmale Blütenblätter nicht treffen können, dass geht nur, wenn die Mutationen jeweils auf dem selben Gen sind. Aber auch hier wäre die F2 aus den normalblütigen Geschwistern die Lösung, weil sich dann beide an verschiedener Stelle mutierten Gene jeweils wieder treffen können. So dass man in der Nachzucht dann beide Mutanten wieder rein hätte.

Viele Züchter geben ein Projekt auf, wenn es nicht gleich in der F1 gute Resultate gibt, obwohl wir alle in Bio auch Genetik hatten und demzufolge wissen, dass für die F1 aus reinerbigen Eltern die Uniformitätsregel gilt, sprich alle Nachkommen gleichen sich. So dass man wie der alte Bruder Gregor seinerzeit dann eben eine F2 daraus ziehen muss, um die gewünschten Merkmale wieder, und auch neu kombiniert zu sehen. Sollten die F1- Sämlinge aus welchem Stern auch immer also normalblütig sein, diese wieder miteinander oder mit dem passenden Elternteil zusammen tun, dann werden auch wieder gewünschte Sämlinge fallen- dauert halt etwas Smile.
Der Stern von Hemsbach ist aus genau einer solchen Kreuzung zweier F1- Geschwister gefallen, die aus Stern von Lorsch und L. densispina var. rebutioides gemacht wurde. Und so könnte man inzwischen eigentlich schon quasi jede Lobivienfarbe als Stern kreiert haben. Wenn vermutlich die einfache F1 nicht so oft enttäuscht hätte.

Ich habe Stern von Hemsbach mit jajoiana gekreuzt. Es haben weder das dunkle Auge noch die feingliedrigen Blütenblätter weiter vererbt. Es haben sich die Gene des Ursprungs L. densispina durchgesetzt. Jetzt habe ich wiederum die Geschwister miteinander bestäubt also F2 vielleicht kommt dabei etwas brauchbares raus.
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Beitrag  Andreas75 am Sa 15 Aug 2020, 23:42

Da sollte einen viel feines an Neukombinationen erwarten- ich drücke die Daumen!
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Beitrag  Andreas75 am Fr 11 Sep 2020, 20:04

Kleine Frage im Nachhinein:  Ich sehe hier zwei verschiedene Sterne von Lorsch!

Einen mit gefransten Blütenblättern, und einen mit ganzrandigen. Welcher ist denn da nun der echte? Bzw. was hat es denn mit dem gefransten auf sich, da ich anhand des Hemsbach'schen Stern vermute, dass der ganzrandige der "richtige" ist?
Ich glaube, dass auf diesen Fakt auch Spickerers Frage letztes Jahr abzielte (weiter oben zu finden). Kann 's sein, dass der gefiederte eine Hybride ist? Mir kommt auch die Bedornung anders vor (dünner und lockerer), die Narbe grüner, sowie auch die Staubfäden nicht so klar getrennt wie bei den ganzrandigen Lorschen.

Grüße,
Andreas
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