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Probleme mit Pfropfunterlagen durch die Feuchtigkeit der letzten Wochen

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Probleme mit Pfropfunterlagen durch die Feuchtigkeit der letzten Wochen Empty Probleme mit Pfropfunterlagen durch die Feuchtigkeit der letzten Wochen

Beitrag  Timm Willem am So 17 Jul 2016, 19:07

Nach den sehr ergiebigen Regenfällen in Westniedersachsen in den letzten Wochen habe ich ein Problem mit minierenden Fliegen bekommen.
Besonders als Pfropfunterlage gezogene pachanoi sind davon betroffen.
Gibt es dagegen vielleicht ein Hausmittel oder so?
Hier zwei Beispiele, dass die Pflanzen dadurch nicht eingehen, kann man auf dem dritten Bild an einer eingetrockneten Befallsstelle aus 2015 sehen. Es ist aber auf jeden Fall sehr lästig und unschön, deshalb wäre ich über einfache Tipps sehr froh.
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Probleme mit Pfropfunterlagen durch die Feuchtigkeit der letzten Wochen Empty Re: Probleme mit Pfropfunterlagen durch die Feuchtigkeit der letzten Wochen

Beitrag  Shamrock am So 17 Jul 2016, 20:48

Uih, das sieht nicht gut aus. Wenn du dir sicher bist, dass da drin irgendwelche Larven rumminieren, dann solltest Hausmittel vergessen und in dem Fall leider zur chemischen Keule greifen. Zudem solltest du die betroffenen Pflanzen vorerst keinesfalls als Pfropfunterlagen verwenden.
Wüsste aber ehrlich gesagt nicht, wer auf Kakteen zurückgreifen könnte. Die meisten in Frage kommenden Insekten sind ja auf die Wirtspflanzen für ihren Nachwuchs spezialisiert.

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Probleme mit Pfropfunterlagen durch die Feuchtigkeit der letzten Wochen Empty Re: Probleme mit Pfropfunterlagen durch die Feuchtigkeit der letzten Wochen

Beitrag  chico am So 17 Jul 2016, 22:01

Sieht mehr nach anderer Verletzung aus.Sind sie mal umgefallen?
Fliegen werden bei der dicken Pelle nichts anrichten können.
Bei mir schlägt manchmal eine Viruskrankheit zu wo die Triebspitze
schwarz wird was sich aber wieder verwächst .
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Probleme mit Pfropfunterlagen durch die Feuchtigkeit der letzten Wochen Empty Re: Probleme mit Pfropfunterlagen durch die Feuchtigkeit der letzten Wochen

Beitrag  Timm Willem am So 17 Jul 2016, 22:42

Shamrock schrieb:Uih, das sieht nicht gut aus. Wenn du dir sicher bist, dass da drin irgendwelche Larven rumminieren, dann solltest Hausmittel vergessen und in dem Fall leider zur chemischen Keule greifen. Zudem solltest du die betroffenen Pflanzen vorerst keinesfalls als Pfropfunterlagen verwenden.
Wüsste aber ehrlich gesagt nicht, wer auf Kakteen zurückgreifen könnte. Die meisten in Frage kommenden Insekten sind ja auf die Wirtspflanzen für ihren Nachwuchs spezialisiert.

Vielleicht sollte ich noch schreiben, dass mein Garten nah an einem Graben liegt und der Boden teilweise Schwarztorf ist. Im Moment ist alles so nass, dass einige Kakteen durch die Luftfeuchtigkeit langsam etwas von Algen grün werden, z.B. Onzukas.

Im letzten Jahr habe ich einen befallenen pachanoi aufgeschnitten und den nicht befallenen Kopf neu bewurzelt. Ein Gärtnerkollege meinte die Larven aus der Pflanze könnten von Trauermücken oder Sumpffliegen stammen. Im Moment sind aber sehr viele etwas größere Fliegen hier im Garten, alle in Bodennähe. Deshalb glaube ich nicht daran, dass es von Trauermücken oder Sumpffliegen kommt.

Insgesamt ist der Befall aber zur Gesamtanzahl der Pflanzen relativ gering. Hylos und Trichos, wobei ich nicht sicher bin, ob es wirklich die selbe Ursache ist.

Diesen, im Frühjahr bewurzelten kleinen Kopf habe ich heute entsorgt, sonst ist die Überlebensrate aber deutlich über 50%, die größeren kommen durch.
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Beitrag  chico am So 17 Jul 2016, 22:52

Sieht schon komisch aus.
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Beitrag  Timm Willem am So 17 Jul 2016, 22:56

chico schrieb:Sieht mehr nach anderer Verletzung aus.Sind sie mal umgefallen?
Fliegen werden bei der dicken Pelle nichts anrichten können.
Bei mir schlägt manchmal eine Viruskrankheit zu wo die Triebspitze
schwarz wird was sich aber wieder verwächst .
Man kann Fliegen beobachten, die gezielt an die Areolen Eier legen, wen über mehrere Tage mehrmals am Tag regnet, scheinen die dort eindringen zu können.
Die Pflanzen sind in den letzten zwei Monaten nicht umgefallen, sie standen in Trays oder hohen Kisten. Die gezeigten Pflanzen sind weitgehen ohne Beschädigungen.
Ich würde die Rate erfolgreicher Eiablagen an den Pflanzen in Bruchteilen eines Promilles ausdrücken, meist sterben die Larven wohl schnell ab dann sieht es hinterher so aus:

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Beitrag  Timm Willem am So 17 Jul 2016, 23:05

chico schrieb:Sieht schon komisch aus.
Ursprünglich dachte ich an Phytophthora, die Schwärzung sitzt aber nicht direkt unter der Epidermis, oft am Anfang nur tiefer, das sieht schon aus wie Gänge.

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Beitrag  Cristatahunter am So 17 Jul 2016, 23:10

Wenn diese pachanoiis angegriffen werden, liegt es wohl am allgemeinen geschwächten Eindruck die deine Unterlagen auf mich machen. Es sind immer die schwächsten Pflanzen die sich die Schädlinge zur Eiablage aussuchen.
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Probleme mit Pfropfunterlagen durch die Feuchtigkeit der letzten Wochen Empty Re: Probleme mit Pfropfunterlagen durch die Feuchtigkeit der letzten Wochen

Beitrag  Timm Willem am Di 19 Jul 2016, 08:52

Cristatahunter schrieb:Wenn diese pachanoiis angegriffen werden, liegt es wohl am allgemeinen geschwächten Eindruck die deine Unterlagen auf mich machen. Es sind immer die schwächsten Pflanzen die sich die Schädlinge zur Eiablage aussuchen.
Ich finde es super, dass Du mir damit helfen möchtest, nachdem ich es selber angedeutet habe.

Sag mir bitte konkret, was ich an folgender Pflanze falsch gemacht habe, damit ich es zukünftig besser machen kann.

Den Sämling habe ich vor drei Jahren ausgesät, auf einer Fensterbank überwintert und ansonsten im Freiland stehen. Es ist einer der oben bereits ausschnittweise gezeigten.

Und, ja klar ist der nicht toll, sonst hätte der schon keinen eigenen Kopf mehr und den werde ich auch sicher nicht weiter vermehren. Ich sehe das Problem in den Genen, je grüner desto anfälliger.

Aber über konkrete Hinweise auf direkt beeinflussbare Kulturfehler würde ich mich sehr freuen, wie oben eingangs geschrieben.
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Beitrag  Cristatahunter am Di 19 Jul 2016, 09:28

Es tut mir leid das ich mit meinem Kommentar nicht weitergeholfen habe.
Du lässt deine Sämlinge im dauerregen stehen. Sonne scheinen sie wohl auch nicht viel bekommen zu haben und wie sieht es mit dem Düngen aus. Davon gibt es sicher reichlich. Auf dem Foto ist die Dicke der Säule schlecht einzuschätzen. Für mich sieht es sehr dünn aus für einen pachanoii.

Das einzige was du machen kannst ist zurückschneiden. Ist die Made drin ist die Gefahr für Infektionen sehr gross. Da nutzt kein Gift. Dann musst du dir einen anderen Platz suchen zum Aufstellen, vielleicht einen mit viel Sonne und einem Regenschutz.
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