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Geldbaum...

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Geldbaum... - Seite 2 Empty Re: Geldbaum...

Beitrag  Gilbert am Mo 21 Nov 2016, 20:58

Ich meine auch, dass C. o. sehr tolerant gegenüber dem Substrat ist.

Frei auspflanzen kann man. Meine beiden alten in Kakteenerde stehen jedes Jahr von Mai bis Oktober in Töpfen draußen und ohne Regenschutz. Es gefällt ihnen sehr gut. Ich persönlich würde nicht frei auspflanzen, um beim Ein- und Auspflanzen die Wurzel nicht zu stören. Ich würde eher den Topf im Beet versenken, dann sieht das genauso aus und im Herbst ist es einfacher. Damit die Wurzel nicht aus dem Topf wächst, würde ich unter dem Topf eine "Lufthöhle" lassen, falls ihr versteht, was ich damit meine.

Im Winter verlieren sie immer Blätter. Egal, wo. Ich habe sie schon im 15 Grad kalten Keller im Dunkeln gehabt. Da war es am meisten. Oder im 20 Grad warmen Wohnzimmer, da verloren sie weniger Blätter.
Im Gewächshaus, hell und bei 4-10 Grad, verloren sie auch Blätter und einmal blühten sie danach. Aber der Blattverlust ist unwesentlich, es bleibt genug dran. Die Geldbäume sind also auch sehr tolerant, was die Überwinterung angeht.

@ Matthias (Shamrock)
Dass C. o. sehr frostempfindlich ist, schrieb ich nicht, weil es überall steht, sondern weil ich einen mal draußen vergessen hatte und nach einer Frostnacht verlor er erst die Blätter und dann wurde der Stamm glasig.
Welche Temperatur herrschte, kann ich allerdings nicht sagen. Es war Herbst und wird nicht sehr wenig gewesen sein. Vielleicht ein paar Stunden -1 bis -3, nur Schätzung.
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Beitrag  peterausgera am Di 22 Nov 2016, 10:18

Hallo,

die Sache mit der Frostempfindlichkeit muss ich leider bestätigen. Wir hatten ein sehr altes Exemplar mit einem ca. 20 cm dicken Stamm, das bei Überwinterung im ungeheizten aber frostfreien hellen Raum auch schön geblüht hatte. Eine frühe Frostnacht im Herbst im Freien hat gereicht um die Pflanze umzubringen. Weicher Stamm, weiche Äste, keine Rettung möglich.

Grüße,
Peter
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Beitrag  Shamrock am Di 22 Nov 2016, 11:53

Danke für euere Erfahrungsberichte! Sowas ist doch immer deutlich mehr wert als jegliche Literatur. In Zukunft werde ich nicht mehr von den kleinen Stecklingen im Garten auf die Frosthärte der Mama Rückschlüsse ziehen, sondern diese lieber rechtzeitig ins Treppenhaus räumen.

Übrigens: Im Treppenhaus variiert die Temperatur ja nach Außentemperatur von rund 15 °C bis runter auf 0 °C (ab da werden dann sämtliche Fenster geschlossen gehalten) und die Crassula ovata blüht zuverlässig jedes zweite Jahr.
Blattabwurf hält sich in Grenzen und Schaufel und Besen werden eher für das Aufkehren von Katzenhaaren sowie für Schuhsohleninhalte benötigt.

Ansonsten ja, ein gesunder Geldbaum ist wohl mit das Robusteste, was die Sukkulentenwelt zu bieten hat. Nicht umsonst findet man einen in geschätzt jedem dritten Haushalt. Auch wird wohl wirklich so ziemlich jedes Substrat angenommen, was aber nicht heißt, dass man dies nicht ein bissl optimiert, wenn man eh schon Umtopfen muss. Wink

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Beitrag  Cristatahunter am Di 22 Nov 2016, 13:18

Wer regelmässige Flor möchte, der sollte früh im Herbst mit Giessen aufhören so ab September und unter einen Unterstand stellen. So dass kein Regen mehr darauf fallen kann. Vor dem ersten Frost in den Winterstand stellen und weiterhin kein Wasser geben und auf Knospen warten. Dann kann im Dezember wieder ganz sparsam gegossen werden. Meist blühen sie dann regelmässig.
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Beitrag  Gilbert am Di 22 Nov 2016, 14:25

Hier mal eine kleine Anekdote zum Geldbaum:

Auf Anfrage riet ich mal jemandem im Internet, er solle seinen wurzellosen Geldbaum einfach nach dem Abtrocknen in Wasser stellen, dann in Plastiktüte einpacken, wo er vorher Wasser reinsprühen sollte.
Damit es nicht möglich ist, dass die Pflanze Wasser verdunstet. Da meldete sich dann ein Kakteenexperte, der bei sich tausende Kakteen hatte und meinte "Oh, oh, das geht ja gar nicht. Sukkulente! Sukkulente heißt trocken!
Sowas kann man höchstens mit Urwaldpflanzewn machen!"

Aber warum gab ich den Tipp? Weil es bei mir funktioniert hatte. Zugegeben, die Bewurzelung im Wasserglas war nun nicht umwerfend, aber es geht. Wurzeln kamen, Fäulnis nicht.
Und ein paar Wochen bei 100 % Luftfeuchtigkeit im durchsichtigen Plastikbeutel als Kuraufenthalt geht bei Crassula ovata noch besser.
Natürlich guckt man dann ab und zu nach, ob was fault und schimmelt und wenn, dann kommt die Tüte weg. Aber es faulte nichts.

Meine Crassulabäumchen hab ich mal ins Bonsai-Outfit bringen wollen und hab jeden Frühling Äste gekappt und alle großen Blätter entfernt.
Zum besseren Austrieb dann eben in diese Tüte mit 100 % Luftfeuchtigkeit gepackt. Und der Austrieb neuer Blätter war berauschend. Sicherlich besser als bei normaler Luftfeuchtigkeit.

Fazit? Sukkulente ist nicht gleich Sukkulente. Crassula ist kein Kaktus. Und es geht auch was, was am Naturstandort nicht vorkommt.

Gruß Michael
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