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Charlottes Sorgenkakteen

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CharlotteKL
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Cristatahunter
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Charlottes Sorgenkakteen Empty Charlottes Sorgenkakteen

Beitrag  CharlotteKL Mi 05 Mai 2021, 14:04

Hallo an alle,

heute muss ich mich leider mal wieder mit zwei Sorgenkindernkakteen bei euch melden. Da ich bei beiden nicht recht weiß, was los ist, stelle ich sie hier zusammen vor und werde dieses Thema auch weiter benutzen, wenn ich wieder Probleme habe (früher oder später garantiert!).

Nummer 1: Maihuenopsis subterranea ssp. incahuasi
Diese Pflanze habe ich noch überhaupt nicht lange; ich habe sie diesen Januar gemeinsam mit meinen zwei Dioscoreen und ein paar Gymnos von Uhlig gekauft.
Ich habe sie vor einiger Zeit (als es mehrere Tage warm und sonnig war) wie viele meiner Pflanzen zum ersten Mal gegossen. Als ich sie neu hatte, stand sie erst eine Weile an einem weniger sonnigen Standort zur Gewöhnung, aber vor kurzem habe ich sie dann an meinen sonnigsten Standort (aber immer noch beschattet!) gestellt -- meiner bisherigen Erfahrung nach mag eigentlich fast alles Opuntoide richtig viel Sonne und nimmt auch in praller Sonne keinen Schaden.
Ja, Pustekuchen -- ein paar Tage später sah sie dann schon fast so aus:
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Die verschrumpelten hellen Stellen waren zuerst noch etwas kleiner, jetzt sind sie ein bisschen gewachsen. Sie sind weich.

Erste Frage: War das überhaupt die Sonne? Bei meinen anderen Pflanzen sieht Sonnenbrand ganz anders aus (leider habe ich jetzt schon relativ viel davon gesehen; überschätze die Sonnenresistenz von neuen Pflanzen leider öfter). Könnte es etwas anderes sein?
Zweite Frage: So lassen oder gleich die zwei betroffenen Triebe abtrennen? Es sind nur zwei Eier schrumpelig, die anderen sehen normal aus.

Nummer 2: Ariocarpus retusus
Achtung, das hier tut jetzt richtig weh! Sad
Diesen urpsrünglich mal wunderschönen Ariocarpus habe ich letzten Sommer gekauft und ihm als erstes Sonnenbrand verpasst (die hellen, leicht rosa Stellen sind von dann).  [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
Danach hatte ich aber den Eindruck, dass er sich einigermaßen eingelebt und meinen groben Fehler verziehen hatte: Er ist gewachsen und hat mehrere kleine neue Warzen aus seiner Wolle geschoben. Ich habe ihn dann im Herbst abtrocknen lassen und komplett trocken bei meist. 10-13 Grad überwintert, leider nicht sehr hell.
Im Frühjahr habe ich angefangen, ihn mit meinen anderen Pflanzen rauszustellen (immer schön beschattet), wenn es einigermaßen warm und sonnig war (richtig warm war es bisher nur wenige Tage).
Vor einem Monat oder so ist mir dann aufgefallen, dass mehr und mehr seiner Warzen absterben.
Jetzt sieht er so aus:
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Ich habe ihn inzwischen ein Mal gegossen, habe aber nicht den Eindruck, dass er davon viel aufgenommen hätte.

Mein Eindruck ist: Es geht ihm überhaupt nicht gut und er ist evtl sogar nah am Ableben. Ich weiß jetzt nur nicht recht, was ich tun soll. Ich denke, er hätte es insgesamt gerne wärmer (nicht ganz einfach bei meiner Kultur ohne richtiges Gewächshaus und diesem miesen Wetter), und direkte Sonneneinstrahlung scheint ihm nicht zu gefallen (nicht, dass er das dieses Jahr schon groß gehabt hätte; wie gesagt, ich habe immer etwas beschattet). Drinnen ist es ihm aber sicher doch zu dunkel!
Ich weiß auch nicht, wie es um sein Wurzelwerk steht -- er ist in einem transparenten Topf mit Abdeckung, also kann ich ein bisschen was sehen, aber er hat kaum Faserwurzeln bis an die Topfwand gebildet.
Würdet ihr ihn mal austopfen oder gibt ihm das dann den Rest?

Kann mir vorstellen, dass einige von euch jetzt denken "Was kauft sie sich als ziemliche Anfängerin so eine tolle, außergewöhnliche Pflanze und ruiniert die dann?!" Evil or Very Mad
Zu einem gewissen Grad habt ihr dann sicher recht, aber glaubt mir, niemand ist trauriger als ich über den Zustand dieses Ariocarpus, der ein absoluter Liebling von mir ist!  [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
Ansonsten kann ich zu meiner Verteidigung vorbringen, dass ich zeitgleich zwei Aztekium ritteri und eine Geohintonia mexicana gekauft habe, und die gedeien hier völlig unauffällig vor sich hin -- ich bringe also nicht alle seltenen, langsam wachsenden Kakteen gleich um!  [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
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Beitrag  Cristatahunter Mi 05 Mai 2021, 15:00

Hallo Charlotte

wir alle zahlen immer wieder Lehrgeld.

Fall eins: Es ist keine Maihuenopsis subterraneae incahuasi. Das ist eher eine Cumulopuntia rossiana soweit zum Kauf im Fachgeschäft.
Sonnenresistenz ist nicht ein Bezug auf die Art sondern vielmehr auf die Umstellung von dunkel zu hell. Steht eine Pflanze, egal welche Art auch immer eine längere Zeit im Dunkeln so muss sie langsam an die Sonne gewöhnt werden.

Fall zwei: fast jeder von uns hat eine schwierige Pflanze gekauft und umgebracht. Dein Ariocarpus hat die Umstellung vom Vorbesitzer zu dir nicht gut ertragen. Es gibt die einen, die einen Ariocarpus eher schattieren und es gibt die anderen die den Ariocarpus an der Sonne braten. Kommt er vom einen zum andern, hat das folgen für die Pflanze.
Dem Aussehen nach ist dein Ariocarpus nicht wurzelecht aufgewachsen und hatte vermutlich einen schattierten Stand.
Kann sein dass er jetzt auf seinen eigenen Wurzeln steht. Ariocarpen sollten im Frühling als letztes gegossen werden, denn sie brauchen viel wärme um das Wasser aufzunehmen.
Ich an deiner Stelle würde ihn aus dem Topf nehmen und das Substrat abschütteln und die Pflanze genau anschauen. Vielleicht kannst du etwas ungewöhnliches erkennen. Alles was nicht gesund aussieht würde ich erst betasten und wenns weich, faul ist wegschneiden. Danach trocknen lassen und in einigen Wochen einpflanzen. Wasser würde ich erst im späten Sommer geben.
Ich wünsche dir vel Glück.
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Beitrag  bugfix Mi 05 Mai 2021, 16:04

Hi,

zu Bild eins, hast du den in der Sonne gedreht wie einen Spießbraten im Grill, seltsam, dass der so rundum bestrahlt ist, aber nicht an allen sonnenzugeneigten Seiten / Trieben... auch da kannst du mal schauen ob die Stellen eher fest oder matschig sind, bei Sonnenbrand bildet sich eigentlich nichts weiches.

Der Ario ist meiner Meinung nach ersoffen oder hat zufällig eine schöne fröstelige Nacht erlebt, ich denke unter 4°C wirds für den gesellen kritisch, besonders in Bodennähe. Zu früh Wasser und zu kalt, meiner steht auch drin und bekommt im Winter, weil zu warm alle drei bis vier Wochen einen Schwaps Wasser und nach den Eisheiligen darf er raus, vorher nicht, das mach ich mit allen indoor Überwinterern so (sind aber nicht so dolle viele).

Wenn ich ihr draußen ein paar tage (4 bis 7) an die Sonne gewöhnt habe (ich stell die einfach unter einen Baum) bekommt er die volle Kelle, allerdings trotzdem geschützt, so dass ich kontrolliert gießen muss.

Übrigens ist ein Glaspott nicht unbedingt was für Kakteen dieser Art sondern eher für Epiphyten und ich hoffe sehr das Ding hat ein ausreichend großes Loch (unten, das oben kann man ja sehen)...
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Beitrag  CharlotteKL Mi 05 Mai 2021, 16:21

Cristatahunter schrieb:Fall eins: Es ist keine Maihuenopsis subterraneae incahuasi. Das ist eher eine Cumulopuntia rossiana soweit zum Kauf im Fachgeschäft.
Sonnenresistenz ist nicht ein Bezug auf die Art sondern vielmehr auf die Umstellung von dunkel zu hell. Steht eine Pflanze, egal welche Art auch immer eine längere Zeit im Dunkeln so muss sie langsam an die Sonne gewöhnt werden.
Danke für die richtige Bestimmung! Tatsächlich hatte ich mich schon gewundert, weil die Pflanze so anders aussah als die Bilder z.b. auf Llifle und hier im Forum, hatte aber nicht erwartet, dass Uhlig Pflanzen so derartig falsch beschriftet.
Aber nicht schlimm, ich hatte sie mit Bild wegen ihres Aussehens gekauft und das hat sie ja auch noch, wenn sie Cumolopuntia rossiana heißt! Smile

Cristatahunter schrieb:Fall zwei: fast jeder von uns hat eine schwierige Pflanze gekauft und umgebracht. Dein Ariocarpus hat die Umstellung vom Vorbesitzer zu dir nicht gut ertragen. Es gibt die einen, die einen Ariocarpus eher schattieren und es gibt die anderen die den Ariocarpus an der Sonne braten. Kommt er vom einen zum andern, hat das folgen für die Pflanze.
Dem Aussehen nach ist dein Ariocarpus nicht wurzelecht aufgewachsen und hatte vermutlich einen schattierten Stand.
Kann sein dass er jetzt auf seinen eigenen Wurzeln steht. Ariocarpen sollten im Frühling als letztes gegossen werden, denn sie brauchen viel wärme um das Wasser aufzunehmen.
Ich an deiner Stelle würde ihn aus dem Topf nehmen und das Substrat abschütteln und die Pflanze genau anschauen. Vielleicht kannst du etwas ungewöhnliches erkennen. Alles was nicht gesund aussieht würde ich erst betasten und wenns weich, faul ist wegschneiden. Danach trocknen lassen und in einigen Wochen einpflanzen. Wasser würde ich erst im späten Sommer geben.
Ich wünsche dir vel Glück.
Danke für die Tipps! Am Wochenende werde ich den Ario mal austopfen und sehen, wie er untenrum aussieht. Danach lasse ich ihn vielleicht doch einfach noch etwas drinnen, bis es richtig warm wird.
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Beitrag  CharlotteKL Mi 05 Mai 2021, 16:26

bugfix schrieb:zu Bild eins, hast du den in der Sonne gedreht wie einen Spießbraten im Grill, seltsam, dass der so rundum bestrahlt ist, aber nicht an allen sonnenzugeneigten Seiten / Trieben... auch da kannst du mal schauen ob die Stellen eher fest oder matschig sind, bei Sonnenbrand bildet sich eigentlich nichts weiches.
Shocked Ich habe keine Ahnung, warum ausgerechnet der mittlere Trieb so aussieht und nur einer der äußeren (der war näher zur Sonne), die anderen aber nicht.

bugfix schrieb:Der Ario ist meiner Meinung nach ersoffen oder hat zufällig eine schöne fröstelige Nacht erlebt, ich denke unter 4°C wirds für den gesellen kritisch, besonders in Bodennähe. Zu früh Wasser und zu kalt, meiner steht auch drin und bekommt im Winter, weil zu warm alle drei bis vier Wochen einen Schwaps Wasser und nach den Eisheiligen darf er raus, vorher nicht, das mach ich mit allen indoor Überwinterern so (sind aber nicht so dolle viele).

Wenn ich ihr draußen ein paar tage (4 bis 7) an die Sonne gewöhnt habe (ich stell die einfach unter einen Baum) bekommt er die volle Kelle, allerdings trotzdem geschützt, so dass ich kontrolliert gießen muss.
Danke für die Kulturtipps! So kalt hatte er es eigentlich nicht (minimal 8 Grad, denke ich), aber zu früh gegossen habe ich sicherlich.
Aber gut zu wissen, dass du es eher auf zu viel Wasser und zu kalt zurückführst als das Gegenteil.

bugfix schrieb:Übrigens ist ein Glaspott nicht unbedingt was für Kakteen dieser Art sondern eher für Epiphyten und ich hoffe sehr das Ding hat ein ausreichend großes Loch (unten, das oben kann man ja sehen)...
Natürlich ist das kein Glaspott, es ist ein ganz normaler Plastiktopf mit großen Löchern im Boden, nur halt durchsichtig. Damit trotzdem nicht viel Licht an die Wurzeln kommt, ist der Topf die meiste Zeit in Pappe/Papier eingewickelt, aber man kann halt ab und zu mal gucken, wie es so aussieht mit der Feuchtigkeit im Substrat etc.
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Beitrag  bugfix Mi 05 Mai 2021, 16:38

feuchtigkeit kann man am besten hiermit messen: https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/61qjkyncA9S._AC_SL1500_.jpg

wie es ausschaut wenn man feuchtigkeit sieht würde mich mal interessieren...

wenn man jetzt weiter orakeln will könnte man behaupten, dass der unterste bereich am gelbsten ist... als Rübenwurzler ist der Wurzelhals am empfindlichsten, deswegen stelle ich meinen immer in einen hohen Untertopf / -teller wenn er indoor wohnt, den kippe ich dann voll, warte ne viertel - halbe stunde bis er sich vollgesogen hat und lass ihn dann abtropfen... das funktioniert bei mir prima... ab frühjahr gieße ich dann von oben, bis es unten raus läuft (wie gesagt warme wohnungsumgebung) und schütte alles weg was unten raus kommt, wo bei meiner drainiert ist wie bei der Landgewinnung in Holland...
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Beitrag  larshermanns Sa 08 Mai 2021, 18:14

CharlotteKL schrieb:hatte aber nicht erwartet, dass Uhlig Pflanzen so derartig falsch beschriftet
Schlimmer geht immer! Wink

Neulich hatte ich ein Pflanzen-Etikett einer namhaften Kakteengärtnerei gesehen, auf dem ein "stinknormaler" Echinocereus rigidissimus (also mit normalen, statt mit roten Dornen) als - jetzt haltet euch fest! - Echinocereus rigidissimus ssp. rubispinus ssp. albispinus verkauft worden ist!!! Laughing

Mein Echinocereus rigidissimus:
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
Laut dem Etickett (nicht an meinem Kaktus, muss ich dazu sagen), wäre mein "normaler" Ecc. rigidissusmus jetzt wohl völlig hochgeadelt. Laughing

Zum Vergleich mein tatsächlicher Echinocereus rigidissimus ssp. rubispinus:
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Und es war eine der marktführenden Kakteengärtnereien (gesehen in einer facebook-Gruppe).
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Beitrag  bugfix Sa 08 Mai 2021, 18:32

CharlotteKL schrieb:
Natürlich ist das kein Glaspott, es ist ein ganz normaler Plastiktopf mit großen Löchern im Boden, nur halt durchsichtig...

Glas,Plastik, Gelatine... egal. Durchsichtig ist suboptimal.
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Beitrag  Shamrock Sa 08 Mai 2021, 21:28

Wie hell oder bzw. wie dunkel hast du denn überwintert? Ich glaube, du hast es irgendwo mal erwähnt, aber ich bin mir nicht mehr sicher. Erstaunlich jedenfalls, dass du gleich einen Sonnenbrand trotz aller Vorsicht eingehandelt hast... Bei mir überwintern sie ja wirklich in einem Treppenhaus mit zwei kleinen Ostfenstern hinter einer nordseitigen Glasbausteinwand. Hell ist was anderes... Dieses Jahr bin ich dabei auch für mich neue Erfahrungen in Sachen Sonnengewöhnung zu sammeln. Offenbar war ich die letzten Jahre doch immer unnötig übervorsichtig: https://www.kakteenforum.com/t15981p50-wie-am-besten-schattieren#496974

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Beitrag  larshermanns So 09 Mai 2021, 17:39

Shamrock schrieb:Dieses Jahr bin ich dabei auch für mich neue Erfahrungen in Sachen Sonnengewöhnung zu sammeln. Offenbar war ich die letzten Jahre doch immer unnötig übervorsichtig: https://www.kakteenforum.com/t15981p50-wie-am-besten-schattieren#496974
Ich habe dieses Jahr null auf Eingewöhnung geachtet.
Mein Echinocactus grusonii hat leichte Verbrennungen, doch die werden sich rauswachsen.
Mein Gymnocalycium anisitsii hatte sofort einen Sonnenbrand bekommen, ist an der Stelle arg schrumpelig geworden, doch inzwischen ist er prall und bräunlich und treibt Blüten.

Auch in Sachen Frost war ich dieses Jahr gnadenlos:
Seit dem 25.03.2021 stehen meine allesamt draußen, auf dem Balkon (trotz der nächtlichen Minusgrade).
Das haben sogar mein Ferocactus latispinus sowie meine Astrophyten allesamt unbeschadet überstanden.

Kakteen sind offensichtlich nicht solche Weicheier, wie viele annehmen.
Allerdings würde ich sie auch nicht durchgehend Minusgraden aussetzen wollen. Wink
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