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Aztekium rückbewurzeln?

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Aztekium rückbewurzeln?

Beitrag  Hendrik am Fr 02 Dez 2011, 17:06

Hallo Leute

Ich habe neulich bei Ebay ein Aztekium ersteigert bei dem die Propfunterlage abgestorben war. Ich habe jetzt hier also nur noch den Kopf mit 4 kleinen Ablegern dran. Fotos stelle ich rein sobald ich die Kamera wieder von meiner Liebsten zurück habe. *Nudelholz*
Hat jemand von euch schon erfolgreich ein Aztekium rückbewuzelt? Sollte ich das überhaupt probieren ( um diese Jahreszeit )? Falls ja gibt es da neben Bewurzelungspulver noch erfolgversprechende Behandlungsmethoden? Oder sollte ich bis zum Frühjahr warten und dann neu Propfen?
Freue mich über Anregungen.
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Re: Aztekium rückbewurzeln?

Beitrag  CactusJordi am Mo 12 Dez 2011, 05:58

Wenn's überhaupt klappt, dauert Bewurzeln eines Aztekium mindestens bis nächsten Herbst.
Ich würde es statt dessen erneut im Frühjahr pfropfen. Meine liebsten Unterlagen dafür sind junge Encephalocarpus strobiliformis oder 2-3 cm ø messende Strombos oder Turbini valdeziana oder im Notfall auch kleine Echinopsis.
Das klingt für viele sicher abwegig, aber diese 'Unterlagen' kann man ja relativ schnell bzw einfach aus Samen nachziehen, während speziell das A. ritterii Jahrzehnte braucht bis es was hermacht. Der Hauptvorteil dieser 'Unterlagen' besteht für mich darin, daß man sie bald nicht mehr sieht und daß sie den Pfröpfling nicht so sehr zum unnatürlichen Sprossen anregen.
Das sieht dann erstmal so aus:
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und etwas später dann so:
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Jordi
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Re: Aztekium rückbewurzeln?

Beitrag  Echinopsis am Mo 12 Dez 2011, 06:56

Guten Morgen Jürgen,

das klingt nach einer sehr vielversprechenden neuen Pfropfmethode die ich - zugegebenerweiße noch nie gehört habe, dass man Strombocacteen und Encephalocarpen als Unterlage hernimmt. Betrachtet man später das Sprossverhalten machen diese "Pfropfunterlagen" natürlich Sinn...tolle interessante Methode - danke fürs Vorstellen!

Was ich schon als Unterlage gesehen habe für Aztekium ritteri ist Echinopsis kermesina, da diese ja kaum kindelt. Angeblich (?) wirkt sich das auch auf den Pfröpfling, sprich den ritteri ab. Man dürfte dann aber sicherlich auch nur kleine Sämlinge der kermesina mit 2-3cm hernehmen.

Viele Grüße,
Daniel

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Re: Aztekium rückbewurzeln?

Beitrag  Prof.Muthandi am Mo 12 Dez 2011, 22:45

Hey CactusJordi,
das ist aber mal wirklich eine heftige Pfropfmethode -auf Encephalocarpus afro
Glückwunsch zu dieser Nummer king !

Grüsse aus Mittelfranken sunny
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Re: Aztekium rückbewurzeln?

Beitrag  zipfelkaktus am Di 13 Dez 2011, 07:23

ja mir wären diese Unterlagen zu schade fürs pfropfen Very Happy ,lg. Martin
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Re: Aztekium rückbewurzeln?

Beitrag  Torro am Di 13 Dez 2011, 09:12

Hallo Hendrik,

ich würde eine Unterlage antreiben
(3-7 Tage auf der Heizung bei 25-30 Grad)
und dann pfropfen. Danach auf dem Fensterbrett wachsen lassen, bis
Du sicher bist, es hat geklappt.
Bis zum Frühjahr warten macht den Aztekium nicht stärker.
Und wenns kindelt? So what? Dann hast Du Material zum
bewurzeln! Das zum besten Zeitpunkt, den Du Dir aussuchen kannst.
Dieser hier kam letzten Herbst auf einer schwächelnden
Unterlage an (Echinopsis), die
dann auch folgerichtig den Geist aufgab. Hatte nur zum Spaß ein
Stückchen gepfropft. Gestört
Unterlage ist ein kleiner Baumarkt-Cereus.

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Re: Aztekium rückbewurzeln?

Beitrag  CactusJordi am Di 13 Dez 2011, 17:42

zipfelkaktus schrieb:ja mir wären diese Unterlagen zu schade fürs pfropfen Very Happy ,lg. Martin
Kann ich irgendwie verstehen.
Aber wenn's bei Dir so aussähe wie auf beigefügtem Bild, wär'st Du vermutlich anderer Meinung.
.
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Obwohl ich jährlich schon gut 2000 Samen aus meinen Enc strobs hole, säen die sich häufig auch noch selbst aus.

Jordi



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Re: Aztekium rückbewurzeln?

Beitrag  Torro am Di 13 Dez 2011, 22:31

Die sehen gut aus. Da hab ich wohl eine schöne Kakteenart übersehen.
Beim nächsten mal... Laughing

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Re: Aztekium rückbewurzeln?

Beitrag  Hendrik am Di 13 Dez 2011, 22:54

Hi Jordan

Sehr eindrucksvolle Bilder! Ich habe das schon einmal bei einem Züchter gesehen. Daß die Aztekien gepfropft waren habe ich erst gemerkt als ich darauf hingewiesen wurde. Sie waren vom Phänotyp her nicht im geringsten von den wurzelechten zu unterscheiden. Und wenn ich mir die pralle Glucke samt Brut da angucke.... Wow!! Gestört
Nur in diesem fall werde ich mich wahrscheinlich für die herkömmliche Methode entscheiden da es mir schlichtweg an geeigneten Unterlagen mangelt.

@Frank
Danke für den Tip. Ich werde morgen mal Ausschau nach einem geeignetem Kanditaten halten und ihn dann auf der Fensterbank antreiben.

Noch zwei Fragen ( ist meine erste Pfropfung, konnte mich ja bisher nie so richtig damit anfreunden....):
1- Welches wäre wohl der ideale Kanditat um Pfropfen, welche Arten sollte ich auch keinen Fall nehmen?
2- Das Aztekium hat schon Volumen verloren und ist etwas eingesackt ( vor allem an der Schnittstelle ). Kann man das noch irgendwie auffangen ( Wuxalbad o.ä. )?
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Re: Aztekium rückbewurzeln?

Beitrag  Torro am Mi 14 Dez 2011, 07:03

Hi Hendrik,

mit Wuxalbad kenne ich mich nicht aus.
Meinen Favoriten hab ich dir schon gezeigt:
Kleiner blauer Cereus. Bei Haage steht der als C. jamacaru
oder C. hexagonus rum.
Ist schön fest und treibt nicht zu arg - zumindest in der Größe
wie er im Baumarkt steht.
Einzig H. jusbertii würde ich nicht nehmen, um diese Jahreszeit wird der
kaum annehmen.

Unbedingt mit scharfer Klinge (Rasierklinge!!) schneiden, vorher mit
Alkohol oder auch kochend Wasser das Wachs auf der Klinge entfernen.

Gummis nicht zu fest und 1-2 Wochen drauf lassen. glück

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