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"Ungewöhnliche" Frostharte - Wer hat bereits Erfahrungen gemacht?

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Frostharte Mammillarien?

Beitrag  komtom am Fr 23 Dez 2011, 10:37

hallo Gemeinde,

klar auch in dieser Gattung gibt es einige Arten, siehe die oben von den Sammlerkollegen vorgestellten, die recht viel Frost vertragen. Jedoch für das Klima welches bei uns in der Oberpfalz herrscht sind die meisten nicht geeignet. Das Thermometer fällt ab und an auch mal ein ganzes Stück unter -20°C, und diese Temperaturen haben über längere Zeit bisher nur Mammllaria wrightii SB94 vertragen. Über 10 Jahre hatte ich eine ganze Aussaaht ca. 30 Pflanzen ohne grosse Verluste, bis sie mir durch einen dummen Umstand im Winter nass geworden sind und das hatte ihnen die Frosthärte gekostet, keine hat es überlebt, leider.

Die Aussahten von M. heyderi, M. meiacantha und Verwandten, auch von mesa garden haben sich schon viel früher verabschiedet, nur die frostarm überwinterten Pflanze leben heute noch. Einige überlebten den einen oder anderen milden Winter aber auf Dauer war das nichts.

also bis bald und Grüsse

komtom

ps. mich würde noch interessieren aus welcher Ecke ihr kommt.
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Re: "Ungewöhnliche" Frostharte - Wer hat bereits Erfahrungen gemacht?

Beitrag  Shamrock am Fr 23 Dez 2011, 12:04

komtom schrieb:ps. mich würde noch interessieren aus welcher Ecke ihr kommt.

Bei mir steht´s links im Profil. Somit denke ich, dass der bisherige Winter bei dir in der Oberpfalz nicht so sonderlich anders war wie der Winter hier bisher. Eigentlich ist Winter das falsche Wort und man sollte eher Spätherbst sagen. Die paar Tage mit Nachtfrost bisher kann man an beiden Händen abzählen. Tagsüber Frost bisher Fehlanzeige! Bisheriger Rekord (laut Minimum-Maximum-Thermometer) -6°C.
Wenn man bei so einem Winter die Pflanzen unbeschadet durchbekommt, sollte man weißgott nicht von frosthart sprechen... Aber das kann sich ja auch noch ändern, Januar und Februar kommen ja erst noch.

Das mit deiner Aussaat ist natürlich bitter! Crying or Very sad

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Re: "Ungewöhnliche" Frostharte - Wer hat bereits Erfahrungen gemacht?

Beitrag  Escobar am Fr 23 Dez 2011, 19:20

Hallo zusammen,

bin seit zwei Jahren am "Fuße" des Westerwaldes beheimatet. Die letzten zwei Winter waren bei uns schon recht knackig, mitunter einige Wochen ununterbrochen Dauerfrost. Allerdings haben wir die -20 Grad Marke nicht erreicht. Max. -16 hatte ich gemessen. Na ja ist ja auch schon was oder? Die "Exoten" die den letzten Winter 2010/2011 im ungeheizten Gwh überstanden haben waren Gymn. gibbosum, andreae, bruchii, einige Lobiviensämlinge, einige Mammillarien s.o., mit dabei auch Mammillaria senilis.
Dieses Jahr mach ich mit weiteren Gymnos sowie anderen Gattungen Versuche, habe mir allerdings vorgenommen, wenn es ja zu kalt wird hole ich den Großteil dann doch lieber rein. Die Pflanzen sind einfach zu schön um sie zu opfern. Sonst sieht es bei mir eingentlich überwiegend so aus. Und von denen haben die meisten keinerlei Probleme mit dem Frost.

Es grüßt Escobar.

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Re: "Ungewöhnliche" Frostharte - Wer hat bereits Erfahrungen gemacht?

Beitrag  volker am Fr 23 Dez 2011, 19:59

Hallo Escobar

eine Wunderschöne Sammlung Shocked hast du da. Danke für die schönen Bilder.

LG Volker
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Beitrag  komtom am Fr 23 Dez 2011, 20:22

Hallo Gemeinde,

Christian du hast eine tolle Sammlung an frostharten Pflanzen, und übrigens wieder ein toller Beitrag. Frostharte Kakteen nehmen auch bei mir einen Grossen Teil der Sammlung ein, bin daher immer offen neues zu erfahren.

also bis bald und Grüsse

komtom

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Re: "Ungewöhnliche" Frostharte - Wer hat bereits Erfahrungen gemacht?

Beitrag  wikado am Sa 24 Dez 2011, 09:09

Einen Gymno andreae habe ich dieses Jahr auch gekauft und draußen in einem Kasten, wo auch ein kleiner Ableger eines baldianums drin ist. Bisher machen die sich gut. Mal sehen wie die sich dann weiterentwickeln.
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Re: "Ungewöhnliche" Frostharte - Wer hat bereits Erfahrungen gemacht?

Beitrag  kakteen und mehr am Di 27 Dez 2011, 18:44

@Hallo Escobar,

kann mich nur Volker anschießen eine tolle Sammlung.

Mir wären die wunderschönen Kakteen auch zu schade sie dem Frost zu überlassen. Warum willst du deine unbedingt dem Frost aussetzen? Weil du keinen Platz mehr hast für warme Überwinterung oder einfach zum Ausprobieren?
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Re: "Ungewöhnliche" Frostharte - Wer hat bereits Erfahrungen gemacht?

Beitrag  Escobar am Do 29 Dez 2011, 15:24

@Jürgen,

in der Tat habe ich nicht wirklich viel Platz, da mein GWH während des Winters nicht geheizt wird und ich somit alle Arten die dies nicht überstehen würden, im Treppenhaus bzw. der Wohnung verteilen muss. Der mangelnde Platz ist aber sicher nicht der Grund warum ich einzelne Arten im GWH zurücklasse, sondern vielmehr möchte ich wissen, ob sich das bisherige Sortiment an frosttoleranten Kakteen nicht um weitere Arten bereichern lässt. Für mich und ich glaube für viele andere Sammler auch, würde dies mehr Vielfalt im Sortiment der "frostfesten Kakteen" bedeuten und wir hätten weniger Arbeit mit dem Umräumen im Herbst.
Natürlich muss ich im Voraus wissen, woher die einzelnen Arten/bzw. Klone ursprünglich stammen, sonst macht das Ganze ja wenig Sinn. Standortangaben sind daher wichtig, obgleich ich schon oft Pflanzen ohne jegliche Standortangaben erfolgreich über die Jahre im ungeheizten GWH gepflegt habe. Gleichzeitig, so glaube ich jedenfalls, kann man die Pflanzen bis zu einem gewissen Grad durch richtige Düngung, Wassergaben bzw. Klimasteuerung konditionieren, damit sie Kälteperioden etwas besser überstehen.

Wie bereits oben von Volker angegeben haben auch bei mir diese blühenden Gymnos dem Frost bisher erfolgreich getrotzt.


Es grüßt Escobar

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Re: "Ungewöhnliche" Frostharte - Wer hat bereits Erfahrungen gemacht?

Beitrag  Shamrock am Do 29 Dez 2011, 21:48

Also mit der Überschrift hat dieser Thread schon länger nichts mehr zu tun - vielleicht sollte mal die Überschrift geändert werden?
Aber es war ja auch so eine schöne Runde, die aus den frostharten Mammillarien entstanden ist.

Da aber nun immer wieder frostharte Gymnos genannt wurden (so schnell kommt man schließlich selten von Nord- nach Südamerika) will ich auch mal einen kleinen Erfahrungsbericht hierzu abgeben:

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Links und rechts G. gibbosum (angeblich frosthart bis -12°C) und dazwischen G. horridispinum (L. 517, La Mudana Cord., Argentinien, 1.200 m., MG 46´ 72). Die Sämlinge haben sich prima und gesund entwickelt. Die angebliche Frosthärte wurde vorletzten Winter nach Gefühl ausgetestet. Bei dauerhaften Minus-Temperaturen kamen sie ins Treppenhaus und bei nächtlichen Minusgraden durften sie draußen bleiben. Haben sie auch sehr gut weggesteckt. Für den letzten Winter war prinzipiell die gleiche Strategie geplant - nur wurden sie irgendwann und irgendwie draußen vergessen. Und der letzte Winter war ja bekanntlich kalt. Bitterkalt!
Entsprechend sahen sie im Frühjahr aus wie eben auf dem Bild oben. Ein klarer Fall für die Biomülltonne dachte ich. Nur beim G. gibbosum rechts hatte ich noch eine leise Hoffnung.

Allerdings wurde das Gewebe nicht weich und Platz auf dem Balkon war auch noch vorhanden. Also durften sie erstmal stehenbleiben. Und plötzlich war ein Neutrieb im Scheitel zu erkennen! Also weiter abwarten dachte ich mir. So sahen sie dann Mitte Mai aus. Nicht wirklich hübsch aber sie lebten!

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Bereits Anfang Juni war dann abzusehen, dass lediglich Schönheitsflecken bleiben werden. Das Warten und der Verzicht auf die Biomülltonne haben sich also absolut gelohnt und die Selbstheilungskräfte von Mutter Natur sollte man sowieso nie unterschätzen!
Mitte September sahen sie dann so aus (so ähnlich sehen sie natürlich jetzt immer noch aus):

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Abschließend vielleicht noch ein kurzes Wort zur vielzitierten Frosthärte und Winterhärte (hab ja erst kürzlich meinen Senf zu den mannigfaltigen Faktoren abgegeben):
100%ig winterhart stufe ich nur diese Mammillaria spec. cv. playmobil ein:

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Allerdings vermisse ich bei dieser Opuntia den Zuwachs und auf Blüten hoffe ich bei ihr sowieso nicht mehr.

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Re: "Ungewöhnliche" Frostharte - Wer hat bereits Erfahrungen gemacht?

Beitrag  kakteen und mehr am Do 29 Dez 2011, 22:08

@Hallo Matthias,

das mit der Kaktusblüte lässt sich doch leicht erledigen, einfach so ne kleine Strohblume dran kleben.lol!

@Hallo Escobar!

Wenn man die Pflanzen an ihren natürlichen Standorten ansieht, wird man feststellen, dass diese ständig ums Überleben kämpfen bzw. sich sehr gut an ihre Umgebung anpassen und bei weitem nicht so bemuttert werden wie unsere GWH-Pflanzen - Dünger hier ein bisschen Wasser da und und und. Und Frost zumindest für kurze Zeit vertragen eigentlich recht viele Pflanzen, das Hauptproblem ist aber mit Sicherheit die Nässe. Wo ich dir Recht gebe ist mit Bestimmtheit der Standort der Pflanzen - ebenfalls eine große Rolle spielt mit Sicherheit wie die Pflanzen bei uns aufgewachsen sind. Dazu ist es wahrscheinlich die beste Lösung wenn man seine Pflanzen selbst aussäet, da weiss man wie man sie gezogen hat.
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